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Grundsätzliches zum Thema Weisheitszähne und Wurzelbehandlun

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Moderator: Angelika

Dr.Rolf Ebhardt
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Grundsätzliches zum Thema Weisheitszähne und Wurzelbehandlun

Beitragvon Dr.Rolf Ebhardt » 16. Mär 2006, 10:47

Da in diesem,besonders aber auch im Deutschen Medizin Forum immer wieder Fragen zu obigen Themen gestellt werden,möchte ich versuchen,hier einmal Grundsätzliches klarzustellen.
1.) Im Zuge der "Wechselbeziehungen der Organe" (s.d. bei Google) haben auch die Zähne energetische Beziehungen zu anderen Organen und können diese beeinflussen,aber auch durch diese beeinträchtigt werden.Dasselbe gilt für die Nasennebenhöhlen.
2.) Jedes Zahnfach hat eine autonome,ihm speziell eigene Abwehrkraft.Von daher ist es zu verstehen,dass sowohl einerseits exakteste Wurzelbehandlungen (WB) letztendlich mit Verlust des Zahnes enden, wenn diese nicht ausreichend ist, als auch ausgesprochen "luschige" WB's ohne jegliche Probleme lange Zeit existieren können.

Zur Wurzelbehandlung :
Abgesehen davon,dass es manchmal schwierig oder gar unmöglich ist,alle Wurzelkanäle zu finden und bis zur Wurzelspitze "aufzubereiten",ist das Hauptproblem,dass immer organische Reste der Pulpa (Nerv) in der gesamten Länge des Zahnes zurückbleiben.Dies sind Ausläufer der Pulpa in die Hartsubstanz des Zahnes,die anatomisch nicht erfasst werden können und auch durch eine Wurzelfüllung nicht beeinflusst werden.Hier entstehen Eiweiss-Abbaugifte (es sind Gifte,die in toten Körpern entstehen ! ) Aus den oben angeführten Gründen ist verständlich,dass beim Misserfolg einer WB eine Revision ,also nochmalige WB., unsinnig ist.Wenn das Zahnfach keine genügende Abwehr aufweisst,warum sollte es dann beim zweiten Mal klappen ? Und eine Wurzelspitzenresektion ( WSR ),mit Abtragung der Wurzelspitze , kann zwar eventuelle Schmerzen beseitigen,aber nicht den Austritt der Gifte,die ja im ganzen Verlauf der Restwurzel weiterhin entstehen. Auch Antibiotika haben im Knochen wenig Wirkung.
Es gibt allerdings e i n e Möglichkeit der Behandlung solcher Zähne : die Jonophorese.Dabei wird der Wurzelkanal in etwa wöchentlichem Abstand 2 bis 3 mal mit einem Stromdurchfluss behandelt.Dadurch werden Gifte und sonstige Erreger irgendwie ausgeschaltet.Die Erfolgsquote ist nahezu 99%. Der Nachteil : sie wird nur von ganz wenigen ZÄ durchgeführt und ist auch keine Kassenleistung.

Zu Weisheitszähnen :
Es taucht immer wieder die Frage auf,ob man alle 4 unter Vollnarkose entfernen soll.Dazu muss man folgendes wissen:
1.) Jede Narkose,auch wenn sie heute in den Händen eines guten Anästhesisten weitestgehend sicher ist,birgt immer ein nicht zu kalkulierendes Restrisiko.
2.) Weisheitszähne sind energetisch verbunden mit den Organen Herz ( Rythmusstörungen,bis hin zum Infarkt ! ) und Dünndarm (7o% des Immunsystems ! ) Darüber hinaus hat die Niere einen speziellen Bezug zum Kieferknochen und da wiederum zum Weisheitszahngebiet.Die ihr angegliederte Nebenniere aber produziert ja u.a. das für die Energie so wichtige Adrenalin und das körpereigene Cortison.Die Herren Kieferchirurgen wissen garnicht, in welch hochsensiblem Gebiet sie da "runfuhrwerken",wenn sie brutal alle 4 Weisheitszähne zu gleicher Zeit ausgraben ! Das kann bei einem ohnehin schon vorgeschädigten Menschen zum totalen Zusammenbruch führen ! Man sollte Weisheitszähne jeweils einzeln,in einigen Wochen Abstand und unter Lokalanästhesie entfernen.

Durch die E l e k t r o a k u p u n k t u r (EAV) kann man Zähne,Kieferleerstrecken,Nasennebenhöhlen und ein weites ärztliches Feld (Bakterien,Viren,Pilze Parasiten,Umweltgifte,Impfschäden und vieles mehr ) schnell und inkompliziert austesten und sich dadurch vor u.U. unnötigen Eingriffen bewahren. Dr.Ebhardt[/i][/code][/b]


Rumann
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Beitragvon Rumann » 16. Mär 2006, 11:24

Sehr geehrter Herr Dr. Eberhardt,
vielen Dank für Ihre umfassende Aufklärung. Kommt gerade zum richtigen Zeitpunkt, da die ZÄ meines Sohnes (19) darauf dringt, ihm alle 4 WHZähne unter Narkose gleichzeitig ziehen zu lassen. All meine Gegenwehr ist gescheitert (bin ja nur THP, deshalb nicht qualifiziert ;) ).
Mit Ihrer Erklärung als Rückendeckung werde ich mich noch einmal ins "Kampfgebiet" wagen.

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*brigitte*
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Beitragvon *brigitte* » 16. Mär 2006, 13:34

Lieber Dr. Ebhardt,

ein ganz dickes Dankeschön für Ihre Ausführungen, die sicherlich vielen Betroffenen und Interessierten ein großes Stück weiterhelfen !!

Ihnen weiterhin alles Gute und liebe Grüße, Brigitte

Zhou
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Beitragvon Zhou » 16. Mär 2006, 14:47

hallo,

ein sehr interessanter Beitrag.
Da ja die Sinnfreiheit des gleichzeitigen Ziehens von allen 4 (bzw mehr oder weniger) Weisheitszähnen bereits angesprochen wurde, hätt ich noch eine weitere Frage:

Müssen denn alle Weisheitszähne gezogen werden?
Ich meine damit den Fall, dass die WHZ's keine Beschwerden verursachen.


Einer meiner drei Zähne musste nämlich raus, weil er von hinten in die Zahnreihe reinzuwachsen begann. Trotz lokaler Betäubung war es sehr unangenehm und die Wunde wollte auch nicht so recht verheilen.

Jetzt meinte der Zahnarzt aber, ich solle dann, wenn die Wunde verheilt ist wiederkomme damit er mir die andere Beiden ziehe kann. Laut Röntgenbild stehen beide nicht schief, wie der andere, und wohl auch recht tief im Kiefer. Beschwerden machen sie auch nicht.

Dr.Rolf Ebhardt
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Weisheitszähne

Beitragvon Dr.Rolf Ebhardt » 16. Mär 2006, 22:40

Wenn W.keine Beschwerden machen,sollte man sie um Gottes Willen sitzen lassen,wenn sie auch im EAV-Test unauffällig sind.Letzterer ist wichtig,da auch klinisch unauffällige Zähne Störfaktoren sein können.Ich denke da z.B. an obere W.,die in einigen wenigen Fällen zu epileptischen Anfällen geführt habenGelegentlich kann es auch trotz allem nötig sein,sie zu entfernen,wenn z.B. der Gegenbiss fehlt und sie aus ihrem Zahnfach rauswachsen und damit die Bissbewegungen stören.Viele ZÄ.begründen ihre Vorschläge damit,dass die W. angeblich nach vorne drücken und damit Engstand der Zähne davor bewirken. Das ist aber keinesfalls wissenschaftlich erwiesen. Im Prinzip gilt also : wenn keine Not,dann sitzen lassen. Dr.Ebhardt

lebenslust
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Weissheitszähne

Beitragvon lebenslust » 23. Mär 2006, 06:18

Sehr interessante Beiträge, bitte weiter so !
Ich habe auch einen W., der keine Probleme macht. Der ist zwar locker und ich ich kann ihn bewegen, verursacht bisher aber keine Probleme.
Andre Voigt


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Mausbärin
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Beitragvon Mausbärin » 23. Mär 2006, 16:39

Hallo Lebenslust

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Der ist zwar locker und ich ich kann ihn bewegen, verursacht bisher aber keine Probleme.


... und eines Tages fällt er raus!
Ging mir auch so, einfach beim Tee trinken-klock, da war er weg :o

Übrigens stehen die Weisheitszähne in Verbindung mit den Schneidezähnen.
Aber dazu schreibt uns vielleicht Dr. Ebhard noch was? :)

Also bitte nicht meinen, daß ein Weisheitszahn, der locker ist und "anscheinend" keine Probleme macht, nicht in Behandlung gehört. Meine dazugehörigen Schneidezähne wurde ich später nämlich auch los - allerdings mit Hilfe des Zahnarztes!

Ich kann dir also nur raten dich einem ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt anzuvertrauen ;)

Viele Grüße
Ines

Rosenblüte
Beiträge: 5
Registriert: 17. Jun 2006, 18:35

Beitragvon Rosenblüte » 17. Jun 2006, 18:53

Mir wurden damals alle vier Backenzähne gezogen weil sie sowieso bereits blombiert waren und dafür habe ich mir dann die Weißheitszähne rauswachsen lassen, durch die Lücken der lezten vier gezogenen Backenzähne hatten sie genügend Platz.
Ich finde diese Regelung eigentlich ganz gut, ich habe jetzt immerhin noch 4 gesunde Weißheitszähne und die blombierten Backenzähne hätten ohnehin nicht mehr so lange gelebt.
Mein Zahnarzt ist aber nicht von alleine darauf gekommen, er wollte die Weißheitszähne ziehen, ich habe ihn gefragt warum er gesunde neue Zähne ziehen möchte wenn ich doch die hinteren vier Backenzähne ohnehin blombiert habe. Darauf viel ihm keine Antwort ein, so war er einverstanden.
Bei meiner Schwester war es nicht so, da haben sie die Weißheitszähne gezogen und sie hat jetzt schon zwei Brücken.
Ich bin glücklich über die vier neuen Zähne und sie sind bis jetzt nicht blombiert, sie halten besser als die Backenzähne habe ich das Gefühl.
Wenn man schon in dem Alter von 16 bis 20 Jahren das Glück hat noch einmal vier gesunde Zähne zu bekommen dann muß das doch einen Sinn haben. Ich habe eher das Gefühl das Zahnärzte lieber gesunde als bereits erkrankte Zähne ziehen.

jan1307
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Beitragvon jan1307 » 5. Nov 2006, 23:06

Hallo,

eine Frage an die Weisheitszahnspezialisten:

Bei mir sind alle vier um 90Grad nach vorne gedreht. Platzprobleme/Verschiebungen im Kiefer gibt es keine. Der Zahnarzt meinte jedoch, sollten sich die Zähne eines Tages entscheiden zu wachsen, könnten sie die vor ihnen liegende Wurzel des 7 Zahns auflösen. (Beim Durchbrechen lösen Zähne ja den darüber liegenden Zahn auf). Das wäre natürlich sehr schlecht, und deshalb müssten alle vier raus, obwohl sie keinerlei Probleme machen; Ich bin mitte 20.

Ist an der Argumentation was dran? Habe das noch nie gehört... Ich bin nicht so wild auf die OP, und da ich sowieso genug Probleme habe (Astma etc.), will ich mir keinen zusätzlichen Belastungsherd aufhalsen, sollte da irgendwas nicht 100 pro laufen.

Wer kann mir helfen? Danke!

Binki
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Weisheitszähne müssen bei meistens nicht entfernt werden!

Beitragvon Binki » 4. Feb 2007, 20:53

Mit 13 oder 14 Jahren wurde mir gesagt, dass mein Kiefer viel zu klein ist und die Weisheitszähne in den nächsten Jahren raus müssen. Das habe ich immer wieder verschoben. Aber seit vielen Jahren habe ich Probleme mit dem Kiefergelenk und ein Ziehen im Kiefer und Hals.

Doch da jeder Zahn auch eine Funktion hat, wollte ich mir die Zähne nicht entfernen lassen. Im letzten Jahr bin ich dann im Internet auf den Bionator aufmerksam geworden. Damit sollen Platzmangel und Kieferfehlstellungen sehr gut behandelbar sein. Ich werde bald so einen Bionator bekommen. Vielleicht berichte ich mal drüber.

LG Binki

Binki
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Beitragvon Binki » 4. Feb 2007, 21:04

Noch ein paar Links dazu:

http://www.zhkplus.de/berichte/T21.shtml

http://www.bionator.de/

http://www.zahnarztpraxisxxxxxx (Link gelöscht, da wir hier keine Praxen bewerben!)

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paul
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Beitragvon paul » 7. Feb 2007, 21:13

Beiträge von heavenlyjules verschoben
Verfasst am: 07 Feb 2007 16:04 Titel: weisheitszahn - depression?
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Hallo,

kann ein Weisheitszahn, der im unteren Kiefer eigentlich keinen Platz findet, regelrecht depressiv machen? Habe nämlich schon oft gehört, dass ein solcher Zahn als "Störfeld" angesehen wird. Was meint ihr?

Danke im voraus!

Julia

Habe momentan auch massive Probleme mit der Halswirbelsäule - ob das auch vom Weisheitszahn kommen kann?

tucke
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Registriert: 13. Okt 2005, 21:23

Beitragvon tucke » 11. Mai 2007, 19:54

Meine Weisheitszahngeschichte ist schon fast 20 Jahre alt. Ich hatte immer Halsschmerzen, HNO-Arzt fand nichts und ich merkte selber, dass Halstabletten keine Wirkung hatten.
Der Heilpraktiker meinte, es läge an den Weisheitszähnen, die wären ein Störfeld und machten Druck auf die vorderen Zähne.
Ich habe alle 4 Zähne in 2 Zahnarztsitzungen ziehen lassen und hatte danach Ruhe!

Gruß von tucke

peter voss
Beiträge: 18
Registriert: 5. Jun 2005, 19:31

Re: Grundsätzliches zum Thema Weisheitszähne und Wurzelbehandlun

Beitragvon peter voss » 6. Dez 2008, 11:09

scheiße....mir wird wahrscheinlich bald ein backenzahn gezogen. die wurzel ist wieder entzündet. es hat sich auch wieder ein bläschen am zahnfleisch gebildet. eine resektion wurde schon gemacht oder auch 2. schmerzen habe ich aber nicht sonderlich. zieht manchmal ein wenig. ob es vielleicht doch noch eine alternativbehandlung gibt? ich gehe eher nicht davon aus. eine weitere frage, muß ich nach der entfernung unbedingt antibiotika nehmen? würde gerne drauf verzichten, da ich damit keine guten erfahrungen habe.

danke

sage
Beiträge: 1
Registriert: 9. Jul 2009, 13:14

Re: Grundsätzliches zum Thema Weisheitszähne und Wurzelbehandlun

Beitragvon sage » 9. Jul 2009, 14:09

Hi,

ich weiß..ist ein alter Thread...aber habe auch ne Wurzelresektion und gleichzeitige Entfernung eines querliegenden Weisheitszahn unter örtlicher Betäubung hinter mir. Wollte den loswerden, bevor er irgendwann Theater macht und da ich schon 49 bin, hatte ich keinen Bock den mit 70 ausgraben zu lassen.
Hab leider zu spät angefangen, Arnica c30 zu nehmen, soll man ja ein paar Tage vor der OP mit anfangen, hab dann danach 4 von den Antibiotikapillen geschafft...10 sollte ich ja insgesamt nehmen, erst 2, dann tägl. eine...Nieren- und Gelenkschmerzen, Übelkeit...hab´s dann abgesetzt und Knoblauch anstelle der Chemiepillen genommen.
Ich werd sicher künftig solche Tabletten nicht mehr einnehmen, meiner Meinung nach schaden die mehr als daß sie nutzen.


Sage



   

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