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Alternative Maßnahmen zur Fiebersenkung

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Moderator: Angelika

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 7. Dez 2001, 09:33

Hallo Truidel,

ich habe schon mal gestern Nacht eine Powersaftkur zur Stärkung des Immunsystems herausgesucht:

Stärkung des Immunsystems
Rezept 1
1 Honigmelone
1 Sapotefrucht (Tropische Frucht aus Mittelamerika. Die schwarze Sapote, auch Schokoladenpuddingfrucht genannt, ähnelt in form und Farbe einer Kakipflaume. Die Schale ist grün, das Fleisch süß und dunkelbraun. Die weiße Sapote hat ebenfalls eine grüne Schale, aber hellgelbes, butterartiges Fleisch.)
1 Knoblauchzehe
10 Mangoldblätter

Rezept 2
10 Karotten
1 Apfel
2 Stangen Sellerie
2 Pomelos

Rezept 3
3 Kohlblätter
1 rote Paprikaschote
5 Mangoldblätter
2 cm Ingwerwurzel

Rezept 3
2 Acerolakirschen (Barbados- oder Antillenkirsche, kirschähnliche Früchte, nicht mit unseren Kirschen verwandt)
100 g Stachelbeeren
5 Karotten
1 Apfel

Um etwas Abwechslung in diese spezielle Saftkur zu bringen, kann man nach einer Woche zu einem anderen Rezept übergehen.
(Quelle: Dr. L. Hochenegg)
MfG
Kräuterfee


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 10. Dez 2001, 11:30

Hallo Truidel,

das Immunsystem fit machen:
Dazu leistet eine ausgewogene und vollwertige Ernährung mit genügend Obst und Gemüse einen wichtigen Beitrag. Darüber hinaus fördern pflanzliche Immunstärker wie Echinacea, Ginseng oder Taigawurzel kurmäßig angewendet die Belastbarkeit und Vitalität.

Der rote Sonnenhut (Echinacea) stammt aus dem Erfahrungsschatz nordamerikanischer Indianer. Das Naturarzneimittel erhöht die Anzahl der Fresszellen (Makrophagen) und macht sie gleichzeitig aktiver. Echinacea gibt es als Tropfen, Frischpflanzensaft oder Dragees im Reformhaus. Es sollte intervallmäßig eingenommen werden, d.h. vier Tage hintereinander, dann eine Pause von zwei Tagen einlegen und anschließend erneut einnehmen. Dadurch wird das Immunsystem optimal stimuliert.

Ginseng stammt aus der chinesischen Medizin und ist für seine immunstärkende Wirkung bekannt. Außerdem erhöht Ginseng die Belastbarkeit des Organismus.
Ginseng wird in Form von Dragees oder Tonika angeboten. Entscheidend ist der Wirkstoffgehalt und die Zusammensetzung. Gerade bei Ginseng gibt es große Qualitätsunterschiede, es lohnt sich deshalb auf Reformhausqualität zu achten. Ginseng sollte kurmäßig über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen eingenommen werden.
(Tipp von mir: Ginsengtinkturen "hauen ganz schön 'rein" - wer Probleme mit der Leber hat und überhaupt mit Alkohol, sollte Dragees bevorzugen)

Eine ähnliche Wirkung hat der sibirische Ginseng oder die Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus). Bei dieser Pflanze, die botanisch nicht mit dem herkömmlichen Ginseng verwandt ist, wurde eine vermehrte Bildung von weißen Blutkörperchen (T-Lymphozyten) festgestellt, die bei der Immunabwehr eine besondere Rolle spielen.

Propolis ist eines der wenigen Mittel, die nicht nur stärken sondern auch Viren abtöten können. Aus dem Bienenreich „abgeguckt" nutzt man deshalb die virenabtötende Wirkung von Propolis, einer Art Antibiotikum, das zum Schutz des Bienenstockes hergestellt wird. Spezielle Dragees etc. aus dem Reformhaus kombinieren die Wirkung von Propolis, Vitamin C und Echinacea.

Den „Betriebsstoff" für die Bewegung und Orientierung der Fresszellen liefert das Vitamin C. Die Erfahrung zeigt: Aus natürlichen Quellen wirkt Vitamin C besser als sein synthetisches Pendant. Viel in Aceola, Sanddorn....lecker !

Ein besonders wichtiges Spurenelement für das Immunsystem ist Zink. Es aktiviert die Fresszellen, lässt eine weitere Immun-Zellgruppe heranwachsen , die T-Zellen, und sorgt für eine ausreichende Produktion des Kampfstoffes Cytokin.
(Die wichtigste Quellen für Zink sind Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier. Dunkles Fleisch (Rind) hat einen höheren Zinkgehalt als helles Fleisch (Huhn). Den höchsten Gehalt an Zink haben Schalentiere, z.B. Austern.)

Auch mit Tees und Säften kann man über einen längeren Zeitraum neue Energie tanken. Ein heißer Tipp ist Weizengras-Saft. Er besteht zu 70 Prozent aus Chlorophyll, das bei der Blutbildung eine wichtige Rolle spielt. Weizengras enthält gleich einen ganzen Cocktail an Vitalstoffen, die das Immunsystem stimulieren. (im Reformhaus erhältlich)

Unter den Tees sind es vor allem der Grüntee und der Lapacho-Tee, die die Abwehr stärken und Infektionen vorbeugen. Die Heilwirkung der roten Rinde des Lapacho-Baums wussten schon die Inkas zu schätzen.

Auch Aloe-Vera, die unscheinbare Wüstenpflanze, ist eine wertvolle Heilpflanze. Jedenfalls ist der kalt-gepresste Saft aus den Blättern eine wertvolle Nahrungsergänzung, der die Abwehrkraft des Körpers erhöht und auf sanfte Weise sämtliche Vitalfunktionen stärkt. Der Aloe-Vera-Extrakt enthält rund 160 wertvolle, rein biologische Inhaltsstoffe wie Enzyme, Vitamine, Mineralstoffe, Bioflavonoide und Aminosäuren.

Um das Immunsystem langfristig zu trainieren, ist es außerdem besonders wichtig die Darmflora gesund zu erhalten. Das gelingt mit Joghurt, Bio-Frischkost-Sauerkraut oder auch speziellen L(+)-milchsäurehaltigen Konzentraten.

Hat es einen dagegen bereits erwischt und man hat Fieber, sollte man die immunstärkenden Mittel nicht mehr einnehmen, da sonst das Immunsystem überstimuliert werden kann.
MfG
Kräuterfee

Gast

Beitragvon Gast » 10. Dez 2001, 15:24

Liebe Kräuterfee,

das man Immunstärkende Mittel bei Fieber nicht mehr nutzen sollte, die Meinung kann ich mit dir nicht teilen. Meinen Kindern hat es bisher jedenfalls nicht geschadet. Im Gegenteil. Wie ich schon erwähnte gebe ich das Aloe Gel von FLP meinen Kindern immer bei Fieber. Das hilft bei den beiden besser als jede Wadenwickel oder jedes Fieberzäpfchen. Gruß Bine

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 10. Dez 2001, 17:06

Hallo Bine,

ist ja auch als Tipp, gemeint.

Es ist bei pflanzlichen Mitteln eigentlich genauso, wie bei schulischen.

Eine ständige Anwendung bewirkt, dass der Körper sich daran gewöhnt.

Diese vorangehenden Mittel sehe ich als vorbeugende Maßnahme im Allgemeinen.

Ich erinnere mal nur an die Funktion der T- und B-Lymphozyten...und deren Reaktionen/Signalübertragungen auf "Fremdkörper"...

Außerdem war der Beitrag an Truidel gerichtet - und hier ging es nicht um Fieber allgemein, sondern um Pfeifferisches Drüsenfieber.
Nun, ich war der Meinung, an dem ich schreibe, für den ist speziel meine Antwort gemeint... Da habe ich ja nicht daran gedacht, dass bei öffentlichen Foren öfters was herausgepickt wird und der Zusammenhang flöten geht... :-(( damit muß man leider leben.

@MOB - und nun sieht so aus, dass Du wieder Arbeit mit Aufräumen bekommst wegen mir - sorry , ist mir bis jetzt hier nicht aufgefallen.

_________________
MfG
Kräuterfee





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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 10. Dez 2001, 17:36

Lieber noch eine Erklärung hinterher mit Bsp. damit's deutlicher wird, was ich meine mit den B- und T-Lymphozyten:

Das Herpesvirus wird durch Speichel übertragen und nistet sich vor allem in menschlichen B-Lymphozyten ein. Diese Immunzellen produzieren Antikörper gegen fremde Antigene, also Proteine, die der Körper nicht selbst gebildet hat. (Bsp.: Herpes kommt ja auch immer wieder..)
Doch einmal vom Epstein-Barr-Virus (EBV) - Pfefferische Drüsenfieber - befallen, wandelt sich die Zelle dramatisch: Der Erreger baut seine Erbsubstanz (DNA) in die der B-Lymphozyte ein und immortalisiert die Zelle, macht sie also unsterblich. Meist verläuft die Infektion unbemerkt, doch bei jungen Erwachsenen kann es zum Pfeifferschen Drüsenfieber kommen, was sich in einer Entzündung des Rachens, Fieber und geschwollenen Lymphknoten äußert...
MfG
Kräuterfee

Gast

Beitragvon Gast » 11. Dez 2001, 08:11

Liebe Kräuterfee,

entschuldige, 1. dafür das ich mich in euer Gespräch eingemischt habe, 2. dafür das ich das mit dem Drüsenfieber wohl überlesen habe. Bei meiner Begeisterung für Aloe Vera ist mir das wohl durchgegangen, das Aloe Vera irgendwobei wohl auch mal nicht nützen kann. Aber so wie ich das bisher gelesen habe scheinst du wirklich jede Menge Ahnung zu haben und da möchte ich mich echt nicht anmaßen dich zu belehren. Ich bin echt erstaunt, wie jemand so wie du soviel wissen kann. Und auch echt dankbar, das es sowas gibt. Sorry noch einmal Bine


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 11. Dez 2001, 08:42

Hallo Bine,

kein Problem - bin übrigens auch ein Fan der Aloe-Vera. Nun, den Geschmack finde ich gewöhnungsbedürftig *ggg* - aber der ist ja bei jeden etwas anderes.

Habe mir immer welche aus Spanien nach Hause geschleppt (Original 100%iger Saft).

Deine Begeisterung zu dieser Pflanze kann ich verstehen. :sun1:
MfG
Kräuterfee

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Truidel
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Beitragvon Truidel » 11. Dez 2001, 11:01

Hallo Fee,
merci für die ausführliche Antwort.
Liebe Grüße
Truidel

Gast

Beitragvon Gast » 11. Dez 2001, 11:39

Och gegen den Geschmack kann man was tun
:smile: Wir nehmen ihn mit Multivitaminsaft oder Erdbeesaft, da merkt man ihn kaum bzw. wir finden es mittlerweile so richtig lecker. Und den Mit Phirsich kann man sogar so trinken. Gruß Bine

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 11. Dez 2001, 11:58

Hallo Bine,

gute Idee mit dem Saft.

Falls nur Pflanze vorhanden, haste da ein Tipp ? (Durch pressen oder ähnliches geht glaube ich so viel verloren)

Bin gespannt und für rede Anregung offen.
MfG
Kräuterfee

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MOB
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Beitragvon MOB » 11. Dez 2001, 12:33

In Bananenmilch fällt es gar nicht auf das Aloe Vera Gel oder Saft drin ist.
Das Gel einfach mit den Bananen unterrühren.
MfG.
MOB

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Gast

Beitragvon Gast » 11. Dez 2001, 17:33

Hallo Kräuterfee,
ich denke mal, wenn du das Blattinnere mit einem Pürrierer klein machst müßte es doch gehen. Ganz so schlimm ist das mit dem Durchpressen durch Sieb aber glaube ich auch nicht. Es stimmt zwar schon, das da schon was verloren geht, aber nicht alles. Das wichtigste ist, das man es schnell (innerhalb von 6 Stunden) verbraucht. Danach sind die Inhaltstoffe futsch oder auch wenn man Aloe in Warme Getränke gibt. Bei meinem Kleinen muß ich es durchsieben weil er die Fasern nicht mag. Ich finde diese gerade lecker. Tschau Bine

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Angelika
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Beitragvon Angelika » 11. Dez 2001, 19:36

Hallo ,

wenn man das Aloe -Vera-Gel ins Mülsi, Obstsalat oder Joghurt reinschneidet, schmeckt man es gar nicht.
So habe ich es immer meinen Sohn untergemischt, und er hat es nicht gemerkt, sonst hätte er es nicht gegessen.

mfg Angelika

Gast

Beitragvon Gast » 12. Dez 2001, 21:23

Respekt Angelika, ich habe es noch nicht geschafft meinen Kleinen zu überzeugen. Er schmeckt die Aloe leider überall heraus (jedenfalls die Stücke) Deswegen muß ich es ja leider durch Sieb purieren Gruß Bine

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MOB
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Beitragvon MOB » 13. Dez 2001, 10:42

Aha, nun erfahre ich was ich früher alles gegessen hab ;-)

Bine, probier es mal mit Bananenmilch, da konnte mir meine Mutter fast alles reinmachen und ich habs nicht gemerkt, solange es nicht die Farbe geändert hat.



   

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