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Leber entgiften

Suche hilfe, was tun gegen ...
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Moderator: Angelika

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paul
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Beitragvon paul » 30. Okt 2003, 20:42

Hallo dobini,

TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) lässt sich nicht in einem 3Zeiler erklären. Die Ernährung nach den 5 Elementen (Holz Wasser Feuer Metall Erde) ist Bestandteil der TCM. Wenn Du mal ein bischen googelst, bekommst Du einen Einblick in die Materie.

http://www.google.de/search?hl=de&ie=UT ... %3Dlang_de

Gruß: Paul


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dobini
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Beitragvon dobini » 31. Okt 2003, 12:26

danke paul, bin am einlesen.
Gruß
Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.
Aristoteles

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Angelika
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Beitragvon Angelika » 31. Okt 2003, 21:03

Hallo Harald,

hast du schon etwas von der Lapacho-Rinde gehört ?

Lapacho ist eine der besten Pflanze, die die Kläranlage Leber zu Höchstleistungen anregt, ohne sie zu reizen.
Sie entgiftet und reinigt den ganzen Organismus und stärkt das Immunsystem.

Hier kannst du noch mehr darüber lesen.

http://www.natur-forum.de/forum/viewtopic.php?t=1011

Viele Grüße

Angelika :wink:

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Beate
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Beitragvon Beate » 1. Nov 2003, 13:30

Hallo Emma,
mit Deiner Erfahrung kannst Du sicherlich den Kreislauf der „5Elemente“
im Kochtopf beschreiben.
Damit meine ich einfach was Du bisher kennst, was innerhalb eines
Kochvorganges wann unter Berücksichtigung der Elemente in den
Kochtopf gelangt.
D.h. auch Rezepte die das Kochen im Kreis herum nach dem
Fütterungszyklus der Wandlungsphasen
HolzFeuer Erde – Metall – Wasser - Holz Feuer – usw. gewährleisten.
Man geht mindestens einmal durch alle Elemente durch, kann dies
beliebig oft wiederholen und hört dort auf, wo es gerade passt.

Kennst Du es auch so?
Liebe Grüße

Beate :wink:

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Beate
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Beitragvon Beate » 1. Nov 2003, 13:32

Hallo dobini,
wie Paul Dir schon geantwortet hat, TCM ist sehr umfangreich, ist in mehr als 5000 Jahren zu dem geworden was es heute ist; eine ganzheitliche Lebensphilosophie, die bei der Nahrung beginnt, Übungen wie Thai Qi, Qi-Gong u. andere mit einschließt, Behandlungsformen wie Shiatsu, Tuniamassage, Akupressur, Akupunktur, Moxa, Kräutertherapie und einiges andere behinhaltet.
Es ist die Lehre von Yin und Yang; in harmonischem Fluß zu sein.

Beate :wink:

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dobini
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Beitragvon dobini » 1. Nov 2003, 20:43

hallo angelika,

"Lapacho" - noch nie gehört ! ist aber interessant, was da in den beiträgen darüber zu lesen ist. kriegt man die rinde in jeder apotheke ? jetzt hab ich ja schon einiges zur auswahl, für meine gute leber...nachdem gerade erntezeit für den schwarzen rettich ist, hab ich mal damit begonnen. außerdem hab ich einen brotbackautomaten angeschafft, um chemiefreies (rettich-)brot genießen zu können. der chemie-kaffee aus dem automaten im büro ist auch gestrichen (werde ihn wohl durch lapacho-tee ersetzen) und eine entschlackungskur mit reis in ingwer- und chilli-sud eingeplant. im frühjahr wird dann der gute löwenzahn dran glauben müssen.

:wink:
Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.

Aristoteles


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Beate
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Beitragvon Beate » 1. Nov 2003, 22:47

Hallo dobini,

schwarzer Rettich wird nach der Chinesischen Medizin dem Metallelement zugeordnet.
Er ist als "Neutral" eingestuft.
Dem Metallelement wird der scharfe Geschmack zugeordnet.
Scharf leitet nach oben und außen aus; bewegt und löst Stagnationen auf.

Ich denke mit Deiner Zusammenstellung hast Du eine gute Wahl getroffen.

Viel Erfolg.

Beate :wink:

emmanils
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Beitragvon emmanils » 2. Nov 2003, 08:29

hallo Beate,

klar kenne ich das kochen nach den 5 elementen, das erstellen der rezepte ist zwar zeitaufwendig, aber wenn man die hat, kann man sie aufheben und das nächste mal danach kochen.

ich koche den lapacho tee auch 5 min. dann 10 min. ziehen lassen. nicht nur das er bessere wirkung hat, ich finde er schmeckt auch besser. ausserdem genügt schon ein schuss orangesaft dazu und der geschmack ist "besser".
allerdings habe ich festgestellt, wenn man den tee am abend trinkt, rennt man die ganze nacht aufs wc (zumindest ich). also ist es besser vielleicht um 17 uhr den letzten tee zu trinken.
Liebe Grüsse aus Wien
Emma

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Angelika
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Beitragvon Angelika » 2. Nov 2003, 19:08

Hallo Harald,

na da wird sich deine Leber aber freuen, wenn sie so viel gesunde Sachen bekommt. :)

Lapachorinde bekommt man in Apotheken, Reformhäuser und Teeladen.

Löwenzahnwurzeln kannste jetzt auch noch ausgraben und dir einen gesunden Kaffee-Ersatz zubereiten.

Rezepet dazu findest du hier:

http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... =l+wenzahn

Viele Grüße
Angelika

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dobini
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Beitragvon dobini » 2. Nov 2003, 20:45

Re: Angelika:
na hoff ich doch schwer, dass sie das auch zu schätzen weiß !! :D

:wink:
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Aristoteles

sea
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Beitragvon sea » 2. Nov 2003, 21:51

Hallo!

Ich mache auch in regelmäßigen Abständen eine Leberreinigung. Die geht über 2 Tage, also recht schnell, und ist finde ich recht wirksam. Freunde haben das auch schon erfolgreich (bzw waren sie sehr zufrieden) gemacht. Dabei scheidet man viele Gallen/Lebersteine aus. Also die Wirkung ist auch sichtbar. Ich habe es aus dem Buch : Heilung ist möglich von Hulda Clark. Es ist aber ein altes Hausmittel, sie hat es nur ein bißchen verändert. Es wird mit Olivenöl und Grapefruitsaft durchgeführt. Wenn es dich interessiert, kann ich es dir genau aufschreiben.

Viel Erfolg!
sea

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dobini
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Beitragvon dobini » 3. Nov 2003, 09:18

Alles, was gut für die leberreinigung ist, ist hier richtig aufgehoben ! also bitte, bin gespannt auf den olivenöl - grapefruit - cocktail :) . Wer kann erklären, warum gerade Öl zur Leberentschlackung hilfreich ist - Anregung der Sekretion ? Kann eine Ölkur nicht auch wieder zur Leberbelastung (viel "Arbeit") werden, auch wenn es aus der Sicht der Ernährungsphysiologie hochwertiges Öl ist ?

:wink:
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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 3. Nov 2003, 19:24

Hallo dobini,

das muß ich ein bißchen mehr ausholen...

Dem Fettstoffwechsel (Lipidstoffwechsel) hat eine besondere Bedeutung und ist aber sehr kompliziert. Der Transport wird durch die Lipoproteine vorgenommen. Diese haben zusammen mit den verantwortlichen Enzymen und den Fettrezeptoren (Lipoproteinrezeptoren) der Zellen eine wichtige Regulationsfunktion.

Lipoproteine im Überblick:
VLDL-Lipoproteine werden von der Leber gebildet. - sie verteilen das Fett im Körper.
LDL-Lipoptoteine bringen das Chlesterin zur Leber zurück.
HDL- Lipoptoteine sammeln das Cholesterin vom Körper ein.
Chylomikronen (Lipid-Protein-Partikel ) Transportieren die im Darm resorbierten Fette zur Leber.

Im Allgemeinen hängt die Verdauung und Resorption der Fette wesentlich von der Kettenlänge der Fettsäuren ab. Ungesättigte werden im zu gesättigten wesentlich schneller verarbeitet und aufgenommen.
Es ist jetzt die Aufgabe der Gallensäuren als sogenannte Micellen (Anordnung von einzelnen Molekülen zu einem großen Verband geordneter Strukturen) diese Abbauprodukte der Fette (Monoglyceride und Fettsäuren) wasserlöslich zu machen.

Fette und fette Öle werden auch als Lipide bezeichnet. Aus Erfahrung wissen wir, daß diese nicht in Wasser löslich sind. Dagegen lösen sich die Lipide gut in sogenannten lipophilen (fettfreundlichen) Lösungsmitteln.
Viele Pflanzenfarbstoffe sind lipophil, d.h. sie lösen sich gut in Fetten und fetten Ölen. Aus diesem Grund sind die Fettaugen von Gemüsesuppen oft orangerot gefärbt.

Fette können schneller gespalten und damit verdaut werden, wenn sie in einer Emulsion von Fett und Wasser vorliegen. Solche Emulgatoren werden u. a. in der Galle produziert. (besser ausgedrückt: Fette werden durch Zugabe von Gallensäuren im Darm emulgiert.)

Selbst Kneipp empfiehlt schon nach einer Diät bei Gallenkoliken (erst nachdem man dann nach dem 2-3 Tage gefastet hat und nach der allmählichen Ernährungsanpassung mal wieder bei leichtverdaulichen Speisen gelandet ist und schmerzfrei ist ) morgens 200-250 g Olivenöl einzunehmen, dann sich auf die rechte Seite zu legen, mit der Hüfte höher als die Schulter.
Oder bei Verstopfungsdiät z.B. u.a. morgens die Einnahme von 1 EL Olivenöl in Milch oder nüchtern 1-2 EL Olivenöl und abends vorm Schlafengehen 1 EL Olivenöl in heißer Milch. (was sagt uns Milch ? Milch enthält Lecithin und Lecithin ist ein Emulgator).
Und die Mayer Diät glaube ich, fängt jeden Tag mit einem Schluck (EL) Leinöl pro Tag an ...

Als Entschlackung würde ich eine solche Kur aber trotzdem nicht bezeichnen, da gehört viel mehr dazu als zwei Tage mal sich was "einwerfen" ;-)
Außerdem halte ich es nicht geeignet bei ungeklärter Genese/Fettstoffwechselstörungen/Leber/Galleprobleme (da Laie nicht weiß, wo's genau hakt im komlizierten Fettstoffwechsel).
Aber trotzdem würde ich auch gern das Öl-Grapefruitrezept ausprobieren und bin schon mächtig gespannt, wie's beschrieben ist :)
Und mach mir mal Gedanken, was da als Emulgator dienlich sein sollte (welche Enzyme wirken etc. - schauen wir mal auf's Rezept :D
:wink:
MfG
Kräuterfee

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dobini
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fettstoffwechsel

Beitragvon dobini » 3. Nov 2003, 23:41

also wenn ich richtig verstanden habe: zunächst mal kommt das fett als fett (gesättigte Fettsäuren) oder öl (ungesättigte fettsäuren), eben als triglycerid in den verdauungstrakt (vielleicht schon etwas voremulgiert, durch natürliche oder künstliche Emulgatoren). das heißt, es muß die galle ran, um das fett vollständig zu emulgieren, es gibt arbeit für die leber (wurscht, was daherkommt: ein öl oder "nur" ein fett). dann wieder arbeit, die lipasen müssen die fettsäuren vom glycerin spalten. wieder arbeit, das glycerin und die fettbegleitstoffe müssen verarbeitet werden, die fettsäuren zum ort ihrer verwendung gebracht werden. ich meinte, ob da nicht eine fettfreie, eiweißarme, kalorienreduzierte "kur, die die leber mal verschnaufen läßt und zeit gibt, alles, was sich an ramsch so abgelagert hat, zu sammeln und in Folge abzustoßen, günstiger wäre. :-? wenn gerade beim fettstoffwechsel die leber von allen verdauungsorganen am meisten gefordert ist, warum dann wieder eine öl - kur zur leberentschlackung ? ich hab so die vorstellung, dass ein organ nur entschlacken kann, wenn es nicht "arbeiten" muss, vielleicht trifft das aber auf innere organe nicht zu :???:

:wink:
Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.

Aristoteles

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 4. Nov 2003, 08:29

Hallo Harald,

ich sehe das mit dem Entschlacken/Entgiften auch nicht so einseitig.
Und sehe es ähnlich wie Du.
Fett ist Fett (allgemein gesagt) und ein zu Viel an ungesättigten, ist eben auch zu viel, ob gesund oder nicht ;)
Stoffwechselgeplagte und Galle-Leberpatienten können ein Lied davon singen, was dann alles mit der Verdauung nicht klappt und wie vielseitig die Beschwerden sind und wie ein zu viel an Fett belastet (eigentlich hängt ja die Leber als wichtigste Agent, Pankrea, Dünndarm/Dickdarm im Stoffwechsel sehr eng zusammen und wenn man weiter sieht, dann stellt ja auch die Leber den Harnstoff für die Nieren zum Abtransport bereit...)
Mir kostet es jedenfalls totale Überwindung nüchtern Öl einzunehmen (da müßte ich mich gleich neben die Toilette stellen, so übel könnte mir werden bzw. stundenlanger Kampf mit der Verdauung könnte angesagt sein (trotzdem versuche ich das mal auszuprobieren und wenns mir den ganzen Tag hinterher schlecht geht :eek:
Wie schon erwähnt, 2 Tage und entgiften, das gibt's nur im Traum. Ein richtiger Entgiftungsprozeß dauert Monate. Man spürt zwar je nach Schwere bald eine Besserung, tja und leider werden dann gleich wieder alle guten Vorsätze der Betroffenen über Bord geschmissen...
Eine Kur, wenn dann ausleitend (etwas fasten, allmähliche normalen Nahrung fettreduziert, erst pflanzlich, dann leichte Mischkost vorwiegend pflanzlich...unterstützend mit den typischen Getränken, Bewegung, Wasseranwendungen ... etc.
(Ernährung fettarm ja, Eiweiß vorwiegend aus pflanzlichem Eiweiß beziehen, ausgewogen mit Kohlenhydraten, reichlich an Ballaststoffen und viel trinken - der Verdauungsbrei sollte immer flüssig sein und sich nicht so eindicken im Darm.)

:wink:
MfG
Kräuterfee



   

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