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Trockene Nasenschleimhaut!

Suche hilfe, was tun gegen ...
Keine Frauenprobleme !

Moderator: Angelika

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Gingkoblatt
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Beitragvon Gingkoblatt » 21. Mai 2007, 21:31

Gut erkannt Oribasius...

...genau darum ging es mir nämlich...Bärliner einen möglichen Weg zur Linderung zu zeigen...

...Heilung verspreche ich weder hier noch anderswo... und Ferndiagnosen stelle ich, wie schon in anderen Foren erwähnt, auch nicht...

...deswegen mag ich mich weder auf die MS noch die Interferone als Ursache festlegen und habe einfach ein Mittel aufgezeigt, dass gefahrlos Linderung verschaffen könnte...
...ich stimme dir zu, dass auch die Interferone an der trockenen Nasenschleimhaut Schuld sein könnten... allerdings würde ich nicht darauf plädieren...sie als Ursache einer möglichen Symptomatik einfach mal zu beseitigen =weglassen (???)

...übrigens ist bei einer MS beinahe jedes neurologische Symptom ...möglich... aber das weißt du ja sicher...
:wink: Gingkoblatt
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Nur wo nicht Natur draufsteht, ist auch wirklich Natur drin.


CorvinCorvus
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Re: Trockene Nasenschleimhaut!

Beitragvon CorvinCorvus » 14. Feb 2012, 10:07

Hallo,

mir hat die Kombination von Nasenöl von Weleda und isotonischen Spülungen wirklich weiter geholfen. Meine Nase fühlt sich jetzt ganz anders an und auch die Mundatmung in der Nacht ist sehr viel besser geworden. Vielleicht magst du noch mal hier schauen, da findet sich bestimmt auch noch der eine oder andere Tipp. Ich benutze die Seite oft als eine Art Lexikon und sie hat mir schon oft weiter helfen können.

Beatrice
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Re: Trockene Nasenschleimhaut!

Beitragvon Beatrice » 23. Jul 2012, 13:45

Hallo. Hast du vielleicht die Möglichkeit einen kleinen Zimmerbrunnen oder zumindest Pflanzen für eine bessere Luftfeuchtigkeit aufzustellen? Ansonsten würde ich auch empfehlen die Nase zu spülen, Danpfbäder zu machen und Meerwassernasenspray zu verwenden.

Danuu
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Re: Trockene Nasenschleimhaut!

Beitragvon Danuu » 25. Apr 2013, 15:34

Ist zwar schon älter hier, aber warum empfiehlt ein Arzt eine Salbe mit Paraffinum?
Das ist Mineralöl, und fettet zwar schon, trocknet aber die Haut aus, macht also abhängig immer mehr zu cremen, und erstickt die Haut.

Carmeen
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Re: Trockene Nasenschleimhaut!

Beitragvon Carmeen » 31. Mai 2013, 11:26

Hallo Leute,

bin grad zufällig auf eure Gruppe gestossen.
Ich hab auch Probleme mit der Nasenschleimhaut, ist total trocken.Werd jetzt auch mal dieses Nasenöl benutzen.Vielleicht hilft es mir ja auch :lol: . Wäre aufjedenfall super.
Danke schonmal für den Tipp oCorvinCorus

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Gotlandfahrer
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Re: Trockene Nasenschleimhaut!

Beitragvon Gotlandfahrer » 9. Aug 2013, 17:57

Ich will mal meinen Fall schildern .
Anfangs bekam ich schlecht Luft durch die Nase , das habe ich anfangs mit Mastix Öl (Inhalt besteht aus ätherischen Ölen ) bekämpft . Das half irgendwann nicht mehr und eines abends war die Nasenmuscheln so weit trocken und angeschwollen , dass an schlafen nicht zu denken war :nervös: . Ich bin dann letzten Freitag zu meinem Hausarzt . Der hatte mir ein leichtes Cortisonspay verschrieben :-? . Alternativ riet er mir ein natürliches spray von ratio zu benutzen , damit hatte ich dann angefangen .Dabei wurde mir klar wie weit meine Atmung minimiert war . Nach 3-5 Minuten war alles frei :rotfl: . Das hielt ungefähr 20-24 Std an , dann mußte ich neu spühen .
Nach 5 Tagen wurde die Zeitspanne merklich kürzer und die Wege schlechter :evil: . Daraufhin habe ich mir einen Termin ( jetzt kommenden Montag )beim HNO geben lassen . Gestern Mittag kam ich an einer Wurstbude vorbei . Da ich selten aber gerne scharf esse , habe ich mir eine scharfe Curry mit extra Chiliepulver geben lassen . Mir lief natürlich die Nase was ich als positiv registrierte und habe mir daraufhin eine 2te noch schärfere geben lassen . Die Nase wurden daraufhin zwar nicht frei , wie beim spray aber die Trockenheit der Nase war erstmal weg . Abends wurde es auch nicht schlechter und ich konnte auf das spray verzichten . Jetzt , ca 28 Std ist die Nasenschleimhaut immer noch leicht feucht und die Schwellung der Muscheln leicht zurückgegangen . 8)

Ich habe die letzten Tage natürlich nach dem Thema gesurft und habe dabei einige verzweifelte Postings gelesen , vielleicht hilft meiner jemandem . Meine weiteren Recherchen haben zusätzliche interessante Lebensmittel (Zwiebel, Meerrettich und Senf) hervorgeholt .

Montag ist erstmal HNO angesagt mal sehen was der sagt . Ursachen gibt es reichlich von Allergie bis Reflux , ich vermute die Klimaanlage auf der Arbeit vielleicht kombiniert mit irgendwas :ratlos: ...


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Gotlandfahrer
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Re: Trockene Nasenschleimhaut!

Beitragvon Gotlandfahrer » 22. Aug 2013, 08:18

Fortsetzung :
Ich war also beim HNO . Sehr netter Mensch ! Polypen , Nasescheidenwand ... alles soweit OK .
Meine Muscheln sind "ausgeprägt" sagt er . Da gibt es 2 Möglichkeiten .
1. schnippeln :ok:
2. ein gaaaanz mildes Cortisonspray
:respekt:
14Tage 2xtgl jede Seite , dann 1xtagl bis die ca .500 Dosierungen aufgebraucht sind . Ich könnte mir ausrechnen wie lange das hält , dann soll ich wiederkommen . :o ca 7-8 Monate .

Einen Tag später bin ich erstmal zum Heilpraktiker gegangen . Die HNO-Methode kann ich dann immer noch wählen ; wenn ich kurz vorm ersticken bin ...

Bei der ersten Sitzung hatte ich schon mal das Gefühl "behandelt" zu werden . :sun2: Er meint das ist in den Griff zu bekommen . Ich habe noch 2 "Termine" vor dem Ürlaub . Dann bin ich 3 Wochen In Südfrankreich 8) . Da ich warscheinlich kurz danach arbeitsplatztechnisch versetzt werde , somit der aktuellen Klimaanlage entkommen , hoffe ich dadurch zusätzlich auf Besserung .

blumenmuster
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Re: Trockene Nasenschleimhaut!

Beitragvon blumenmuster » 5. Okt 2013, 16:38

Hallo :) ich hatte jahrelang probleme mit nase und ohren.. meine ohren fühlten sich immer zu an und HNO meinte aber, dass alles OK sei. ich leide seit ich ein kind bin an gräuserallergie und heuschnupfen. letztes jahr kam ich zu einem HNO arzt in wien, der mir die nasendusche empfohlen hat. vor allem in der allergiezeit verwende ich sie 2x täglich und wenn ich krank werde bis zu 4x täglich. sie reinigt die nase sanft, entfernt allergene, schmutz, viren und macht die nase frei ohne sie auszutrocknen.

ich könnte ohne der nasendusche nicht mehr leben, vielleicht könnte das dem einen oder anderen helfen! dadurch, dass es nur ein salz ist, ist es auch kein medikament und bedenkenlos zu verwenden!

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Gotlandfahrer
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Re: Trockene Nasenschleimhaut!

Beitragvon Gotlandfahrer » 21. Okt 2013, 17:37

...da habe ich wohl mehr Glück , ich kann auf tägliche Prozeduren verzichten .

Jetzt nach ca 2 Monaten kann ich deutlich eine Besserung spüren ! :ok: Ich poste mal mit meinen Worten .
Ich hatte 3 Besuche 1x wöchentlich beim Homöopathen/mein neuer Medizinmann . Beim ersten Besuch stellte er klar auch eine Entzündung fest . Behandelt hat er sie mit einer Paste aus Ätherischen Ölen .
Diese strich er jedesmal mit einem Wattestäbchen ins Naseninnere , dabei wurde auch der Tränenfluß angeregt :sad: . Die Tränenflüssigkeit enthält keimtötende Stoffe und sorgt auch für die Befeuchtung der "Nase" . Bei mir hatte sich durch schlechten Tränenfluß , Einfluß einer Klimaanlage und zu wenig/unregelmäßigem Trinken eine kronische Entzündung bei ewig trockene Nase eingeschlichen . Anschließend wurde einige Minuten von außen mit einem "IR-Strahler" die Nasenhöhle bestahlt :sun2: . Zu spüren war dabei nichts . Nach seinen Aussagen sollte die Eigenheilung in Gang gesetzt werden und ich soll viel Trinken . Vielleicht war das "IR-Ding" auch nur zu diesem Zweck da , ähnlich wie beim Gürtelrose oder Warzen besprechen :jump: ? Dann war ich , wie schon erwähnt ,3 Wochen im Urlaub in Südfrankreich fern jeder Klimaanlage . Glücklicher Weise gibt es an meinem jetzigem Arbeitsplatz keine Klimaanlage mehr . Jetzt letzte Woche war ich zur "Nachuntersuchung" und es ist fast ganz ausgeheilt ,und nochmal den Durchfluß von Auge zur Nasenhöhle mit tropfen getestet .

Wenn ich jetzt :sleep2: " bin Seitenschläfer" und mich umdrehe , dann dauert es nicht mehr 3-5 Minuten bis die ausgeprägten Muscheln sich auf die andere Seite geschoben haben und das andere Nasenloch verschließen . Das geht jetzt Sekundenschnell , die glitschen quasi wieder :lol2: . Da die Schwellung auch leicht zurückgegangen ist , bleibt die Atemnot aus ! :jump:
Genug trinken ist echt wichtig das spüre ich wenn der Schleim zähflüssig geworden ist !

Lara234
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Re: Trockene Nasenschleimhaut!

Beitragvon Lara234 » 8. Nov 2013, 15:19

Habe seit Wochen eine verstopfte Nase und daher angefangen fast nur noch durch den Mund zu atmen. Bin bei meinen Recherchen auf eure Runde gestossen und werde den einen oder anderen Tipp gerne ausprobieren. Danke!

Verschnupfte Grüsse
Lara

jkutister
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Re: Trockene Nasenschleimhaut!

Beitragvon jkutister » 28. Jan 2014, 00:06

Leidende Kollegen !

Ich habe einiges auch durchgemacht , es ist lehrreich zu lesen.
Beim Allergietest wurde nichts gezeigt , ich hatte trotzdem jahrelang Beschwerden.
Ein Arzt hat mir Nasonex aufgeschrieben , es hat geholfen.Jahrelang benutzt , weil er vergessen hatte mitzuteilen , dass es auf die Dauer nicht verwendet werden darf.
Nasenschleimhaut wurde kaputtgemacht . Daneben hatte ich Allergie auf Haushaltstaub , Wüstenstaub, feine Partikeln jeder Sorte , Reflux , Schilddrüsen-überreaktion.
Angenehme Sammlung.Was ich ausprobiert habe :
-Unguentum Nasale .Lange Zeit benutzt , nach ca. 2 Jahren Schwellungen verursacht.
-Coldastop .Tropfen. Angeblich heilt auch . Stimmt aber bei mir nicht , verdirbt schnell.
-Isotonische Salzwasser , Meereswasser .Gut aber keine dauerhafte Lösung.
-Sonnenblumenöl .Bis jetzt das Beste. Mit Wattestäbchen spürt man sogar die innere Zustand, eventuelle Schwellungen oder Polypen !Beim Apotheken kann man es in Naturzustand ohne Chemikalien kaufen, Haltbarkeit enorm gut .
Alle Krankheiten habe ich schon eliminiert, nur die Nebenwirkung verursachte trockene Schleimhaut ist geblieben.
Vor zwei Jahren ziemlich schnell (in 2 Monaten ) Polypen , Schwellungen aufgetreten, konnte liegend gar nicht schlafen,Schleimhaut blutete ,war absolut trocken , man wollte operieren.
CT Aufnahme alles gezeigt. Ich wußte , das es eine Vergiftung ist ,keine Operatonssache.
Ursache allein (mit Ausßliessmethoden) gefunden , es war Süßmittel von Lidl .
Wirkstoff :Na-Zyklamat !!!
Ziemlich viel verwendet , plus die damals noch existierende Krankheiten ,die trockene Schleimhaut, das Ergebnis katastrophal, sogar Panik-Krankheit ist aufgetreten (keine Atmungmöglichkeit ).
Die Giftkonzentration war so hoch , dass 3 Monate brauchte ich , wieder normal zu sein.
Dann konnte ich Polyp erst eliminieren. Trocknung in leichter Form geblieben.
Hoffe , nutzbare Infos zu geben.

sensuell1982
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Re: Trockene Nasenschleimhaut!

Beitragvon sensuell1982 » 4. Mär 2014, 12:11

Hallo!

Versucht es doch ml mit dem Kräuter Inhalator von thaicare. Das ist ein Döschen mit Kräutern an dem man einfach nur riecht. Ganz natürlich ohne Chemie. Mir tut das immer besonders gut, weil alles anderes was man so in die nase sprühen muss, mir weh tut oder unangenehm ist, speziell wenn man erkältet ist. Ich habe das Döschen immer bei mir und "schnüffel dran", es ist sehr wohltuend.

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Krâja
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Re: Trockene Nasenschleimhaut!

Beitragvon Krâja » 24. Apr 2014, 11:26

Nasenbluten, trockene Nasenschleimhaut, Nasennebenhöhlenentzündung, trockene Haut, trockene Augen, trockene Schleimhaut, Heuschnupfen, Juckreiz in den Ohren und dadurch bedingter Gehörverlust kann auch mithilfe der Eigenurinbehandlung gelindert und, so keine schwerwiegenden Erkrankungen dahinter stecken, zum abklingen gebracht werden. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, zieht einen HNO-Arzt und einen begleitenden Spezialisten auf dem Gebiet der Naturheilkunde zu Rate. Um herauszufinden, ob der eigene Urin steril und damit geeignet ist für die Anwendung im HNO- und Augenbereich empfiehlt sich der Besuch beim Facharzt, um zu überprüfen, ob Nieren und Blase gesund sind.

Hier nun der Originaltext in einem Auszug aus der PDF-Datei der URINTHERAPIE Fachbereichsarbeit: URINTHERAPIE Fachbereichsarbeit pdf in dem die Behandlung im HNO-Bereich zuzüglich der Augenbehandlung detailliert beschrieben wird. Das Kapitel zu den Einreibungen zu lesen ist wichtig, da man zwischen Basiseinreibung und Lokalanwendung unterscheidet und beide Therapieformen nicht gleichzeitig anwenden soll:

Eine Alternative zur Schulmedizin
Fachbereichsarbeit zur Erlangung des Diploms für den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege an der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege des österreichischen Bundesheeres Van Swieten-Kaserene, Brünnerstrasse 238, 1210 WIEN

Beurteiler: DGKP NEIDHART Arthur, Vzlt akademischer Lehrer der Gesundheits- und Krankenpflege
vorgelegt von HAIDEN Christoph, Wm WIEN, im Jänner 2003

4. ANWENDUNGSARTEN DES URINS

4.1. Tropfen

Tropfen kann man sich gut selbst mit einer Pipette oder Plastikspritze ohne Nadel in Augen, Nase und Ohren träufeln. Dabei wandern die Wirkstoffe ins Körperinnere: bei den Augen durch die Tränenkanäle, bei der Nase durch den Rachen. So können selbst geringe Mengen Urin, die an einer Stelle angewendet werden, auf den gesamten Organismus wirken. Überall an den Schleimhäuten ist es wichtig, dass der Urin steril ist. In jedem Fall gibt es keine Kontraindikation, sofern es sich von der Blase und Niere her um gesunden Urin handelt.

4.1.1. Augentropfen

Eigenurin mit abgekochtem Wasser oder Kamillentee 1:5 verdünnen und in Pipettenflasche oder Spritze füllen. Für Augentropfen ist der erste Urin (Morgenurin) zu salzhaltig. Jeder weitere am Tag kann benutzt werden. Tägliche Anwendung bis zur Besserung ist möglich.

Indikation: Augenpflege, Bindehautentzündung, Gerstenkorn, Reizzustände im Bereich der Augenschleimhäute, beginnende Glaskörpertrübung, erhöhter Augeninnendruck, Augenmüdigkeit, allergisch bedingte Reizzustände, entzündlich gerötete Augenlider.

Kontraindikation: Wenn die Urinlösung trotz Verdünnung zu sehr brennen sollte, wäre diese Anwendung nicht geeignet, bzw. es müsste eine noch höhere Verdünnung versucht werden.

Vorteil: durch die Nosodenwirkung sehr wirksam, manchmal wirksamer als herkömmliche Augentropfen.
Nachteil: Tropfen müssen immer frisch angesetzt werden; manchmal wegen des Brennens nicht geeignet.

5 Bei allen Anwendungsarten wird ausschließlich Mittelstrahlurin verwendet.
6 Siehe und vergleiche Lebenssaft Urin, Heilsaft Urin und Urintherapie

4.1.2. Ohrentropfen

In die Ohren wird nur warmer, frisch gewonnener Urin getropft. Nach dem Einträufeln in den Gehörgang soll dieser mit einem ölgetränktem Wattebausch oder Oropax® verschlossen werden, um eine möglichst lange Wirkung im Ohr zu erzielen. Ohrentropfen werden nur bei intaktem Trommelfell angewendet. Behandlung soll so lange durchgeführt werden, bis die Beschwerden nachlassen.

Indikation: Ausschlag, Juckflechte, Ohrensausen, Ohrenschmerzen, Gehörgangsekzem, Trigeminus-Neuralgie (Nervenschmerzen im Gesicht), nachlassende Hörfähigkeit
Kontraindikation: keine

Vorteil: leicht anwendbar, preiswert, hochwirksam, ganzheitlich
Nachteil: allenfalls der Geruch

4.1.3. Nasentropfen

Den Kopf ganz leicht seitlich nach hinten neigen und den frischen warmen Urin tropfenweise in jedes Nasenloch einbringen. Etwas Luft durch die Nase hochziehen, dass sich die Flüssigkeit besser verteilen kann. Damit der Urin seine Heilkräfte auch an die Schleimhäute der Nasennebenhöhlen abgeben kann, soll der Kopf nicht zu weit in den Nacken gelegt werden, sonst fließt die Arznei sofort in den Rachen ab und kann nicht wirksam werden.

Indikation: verstopfte Nase, allergisch bedingter Schnupfen, Erkältungsschnupfen, chronische und akute Stirnhöhlenentzündung, trockene Nasenschleimhäute, Störung des Geruchssinns, chronische und akute Kiefernhöhlenentzündung, Stinknase
Kontraindikation: keine

4.2. Spülungen mit Urin

4.2.1. Augenspülung

Spülung mit Hilfe einer Augenbadewanne. Die Spüllösung wird im Verhältnis 1:3 (Urin zu Wasser [abgekocht] oder Löwenzahntee) hergestellt. Das geschlossene Auge eintauchen, und mehrmals kurz öffnen und schließen. Flüssigkeit kann leicht brennen. Häufigkeit der Anwendung je nach Bekömmlichkeit und Krankheitssituation.

Indikation: alle entzündlichen Veränderungen im Augenbereich wie Bindehautentzündung oder Lidrandentzündung, allergisch bedingte Reizzustände, Augenschwäche, Augenjucken.
Kontraindikation: keine

4.2.2. Mundspülung

Spülung vorzugsweise mit reinem Urin. Wenn unerwünscht höchstens zur Hälfte verdünnen. Schluck für Schluck spülen. Dabei Menge in Mundhöhle hin und her bewegen. Danach alles ausspucken. Nachspülen: mit 10 Tropfen Neyparadent auf die Zunge und die Mundhöhle mit Wasser füllen. Diese Spüllösung möglichst lange im Mund belassen und bewegen - ausspucken.

Indikation: alle entzündlichen und pilzbelastenden Veränderungen im Mundbereich, Zahnfleischprobleme, Prophylaxe
Kontraindikation: keine

4.2.3. Nasenspülung

Spülung mit Hilfe einer Jala-Neti-Kanne. In diese kommt eine Lösung aus 1/3 Trinkglas (=250 ml) Urin, 1 gehäufter Teelöffel Meersalz, 1 Tropfen Multiplasan-Öl®, 30 Tropfen Kamillosan®. Dann wird die halbe Kanne mit warmen Wasser aufgefüllt und geschüttelt, um die Zutaten zu vermischen. Danach die ganze Kanne mit Wasser auffüllen. Die Tülle der Kanne wird in ein Nasenloch gesteckt und die Kanne etwas angehoben.

So läuft die Lösung in das eine Nasenloch hinein und aus dem freien Nasenloch wieder heraus. Dabei spült man die Nasengänge. Weitere Methode besteht im Urinschnupfen. Hierbei wird frischer Urin von der hohlen Hand abwechselnd in jedes Nasenloch hochgezogen. Anschließend wird kräftig geschnäuzt. Dabei immer ein Nasenloch geschlossen halten, damit der Naseninhalt nicht nach oben gedrückt wird.

Indikation: chronischer Schnupfen, chronische Stirn-/Kieferhöhlenentzündung, allergisch bedingter Schnupfen, Kopfschmerzen, Vorbeugemaßnahme - Krankheitserreger nisten sich schwerer ein
Kontraindikation: keine

[..]

4.5. Betupfen

Mulltupfer oder Wattestäbchen mit frischem Urin tränken. Hiermit das Anwendungsgebiet mehrmals am Tag betupfen. Die mit Urin befeuchteten Stellen an der Luft trocknen lassen. Wenn der Heilreiz sich durch starke Rötung als zu stark erweist, Abstände der Behandlung verlängern. Eine unangenehme Geruchsbildung auf der Haut findet nicht statt, sie nimmt den Urin vollständig auf.

Indikation: Wunden jeder Art, Prellungen, Verstauchungen, Hautabschürfungen, Nagelpilz, Warzen, Altersflecken, kleine trockene Hautflechten, Pickel, Narben
Kontraindikation: keine

Vorteil: gute Wirkung, ganzheitliche, biologische Therapie
Nachteil: Es brennt auf frischen Verletzungen, man muss der Haut manchmal Zeit zur Regeneration geben, indem man Behandlungspausen einlegt

[..]

4.6.1. Einreibungen mit Urin

Die Anwendung per Einreibung erfolgt als Basis- oder Grundeinreibung im Gesicht, am Hals, Nacken, hinter den Ohren, in den Ohrmuscheln, an den Fußsohlen, an den Handflächen, in den Arm- und Leistenbeugen. Dies sind hochsensible Hautzonen mit Reflexeigenschaften für die unterschiedlichsten inneren Organe (vgl. Fuß- und Handreflexzonentherapie, koreanische Handakupunktur, ... ).

Eingerieben werden kann auch an jeder anderen Körperstelle oder im Bereich von Schmerzstellen oder anderen Krankheitserscheinungen. Einreibungen mit Urin erzielen einen perkutanen, von der Haut ausgehenden, nach innen wirkenden Reiz.

Dieser Reiz wirkt sich so therapeutisch im Gesamtorganismus aus. Weitere Wirkung des Urins auf die Haut:

- Abwehrsystem: Langerhansschen Zellen
- Regulierung der Stoffwechseltätigkeit der Haut
- Normalisiert die elektrische Leitfähigkeit der Haut
- Reguliert den ph-Wert der Haut (wichtig für Abwehrfunktion)
- Erhöht das Wasserbindungsvermögen (kosmetischer Wert)

Auch Ganzkörpereinreibungen sind möglich. Hierbei sollen immer erst die Beine, dann die Arme, dann der Rücken und anschließend die Körpervorderseite eingerieben werden. Eine Einreibung soll immer erst eine Stunde einwirken, bevor sie abgewaschen wird (falls überhaupt).

Eingerieben wird so viel Eigenurin im zugeordneten Bereich, dass sich die Haut nach kurzem Einreiben wieder trocken anfühlt. Vorzugsweise wird der Morgenurin verwendet. Eingerieben wird täglich. Erfolgt gleichzeitig eine andere Eigenharnbehandlung sollte an diesen Tagen kein Urin eingerieben werden, ausgenommen bei erwünschtem kräftigen Therapiereiz.

• Einreibung am Ort der Erkrankung, zum Beispiel der Hautareale, die durch Ekzem befallen sind, als eigenständige Therapie. Man gibt etwas Urin in die hohle Hand oder taucht die Hände in eine flache Schüssel mit Urin. Leicht kreisend die betroffene Körperstelle so lange reiben, bis die Hände trocken sind. Hautunreinheiten lassen sich gut mit vier bis fünf Tage altem Urin lindern.

• Einreibungen an den sogenannten Head’schen Zonen7. Diese Methode über die Head’schen Zonen gilt als gezielte Reflexzonentherapie mit der Absicht, die inneren Organe über einen Nervenreflexbogen zu stimulieren, der die Head’schen Zonen mit den inneren Organen über das Zentralnervensystem verbindet. Die Head’schen Zonen reagieren auf biochemische, chemische, physikalische, thermische Reize organbezogen, und so sind auf den Eigenurin entsprechende Reaktionen zu erwarten.

Indikation: Die Grundeinreibung ist eine Basisbehandlung. Sie eignet sich zur Einleitungstherapie und zur Vorbereitung auf eine weitere Eigenharntherapie sowie zur Nachbehandlung. Als Initialbehandlung empfiehlt sie sich besonders bei geschwächten Personen und bei allen chronisch Erkrankten zur Vorbereitung. Die Grundeinreibung ermöglicht ein Sensibilisieren des Körpers für die Eigenharntherapie. Sie kann auch in Behandlungspausen mit anderen Eigenharntherapien zur Überbrückung eingesetzt werden. Sie empfiehlt sich auch zur Weiterbehandlung nach Abschluss anderer Eigenharntherapien.

Die Lokalbehandlung und die Basisbehandlung haben verschiedene Therapieansätze. Es empfiehlt sich deswegen, beide voneinander zu trennen, und die Wirkung der einen Behandlung erst ausklingen zu lassen, bevor man den nächsten Behandlungsreiz setzt. Als Lokalbehandlung gilt die direkte, symptomatische Behandlung des zu therapierenden Leidens: Hautfalten, Akne, Hautverunreinigungen, Schlafstörungen, fieberhafte Erkrankungen, Probleme mit Kreislauf und Atmung, Stoffwechselanregung, Schmerzen an Gelenken, Innere Erkrankungen, ....
Kontraindikation: keine

Vorteile: Gute Vorbereitung, gute Nachsorge, gezielte, sehr sanfte Methode, zeitlich den individuellen Gegebenheiten angepasst. Eignet sich als Kombination mit anderen Verfahren der Eigenharntherapie, als Zusatzbehandlung zusammen mit anderen Behandlungsmethoden, sowie als Nachsorge nach Abschluss der Hauptbehandlung.
Nachteile: Es riecht teilweise etwas. Man kann den Urin jedoch mit geeigneten ätherischen Ölen vermischen. So ergeben sich gute Möglichkeiten, die Aromatherapie mit der Eigenharntherapie zu kombinieren.

4.10. Gurgeln mit Urin

Beste Wirkung wird mit dem Morgenurin erzielt (der hohe Salzanteil desinfiziert). Dieser darf maximal 50:50 verdünnt werden. Es können geschmacksverbessernde, therapeutisch in der Mundhöhle wirksame Medikamente zugesetzt werden. Auch ähnliche phytotherapeutische, homöopathische Präparate zur Mund- und Rachenpflege sind möglich. Tägliche Anwendung, auch mehrmals mit zeitlichem Abstand, ist möglich. Dauer je nach Krankheitszustand. Gurgellösung möglichst lange im Mund behalten, um den Wirkungsgrad zu erhöhen.

Indikation: alle infektiösen und pilzverdächtigen Vorgänge im Mund- und Rachenbereich, von der Mandelentzündung über Rachenentzündung, Aphten bis zu Zahnfleischentzündung und Parodontose Kontraindikation: anatomisch oder krankheitsbedingte Beeinträchtigung des Schluckaktes

Vorteil: hoch- und schnell wirksam, nebenwirkungsfrei, keine negativen Auswirkungen auf die Mundflora. Stärkt gegen Infektanfälligkeit

4.11. Inhalieren

Beim Inhalieren mit Urin ist es gleichgültig, ob in der althergebrachten Weise inhaliert wird, indem man den Kopf über eine Schüssel hält und mit einem großem Frotteetuch luftdicht abdeckt, oder ob man eines der im Handel angebotenen Inhalationsgeräte (zum Beispiel das Gerät Pariboy®) benutzt. Es wird so lange inhaliert, bis kein warmer Dampf mehr aufsteigt. Bei einem Inhalator werden einige Tropfen Urin in den Vorratsbehälter gegeben. In die Schüssel mit heißem Wasser kommt etwa ein Teelöffel Eigenurin. Anschließend soll der Kopf warm gehalten werden und keinesfalls sofort nach dem Inhalieren in die frische Luft gegangen werden.

Indikation: Chronische Atemwegserkrankungen wie Husten, Heiserkeit, Bronchitis, Atemnot; Pilzbefall in den Atemwegen, insbesondere nach Antibiotika-Behandlung
Kontraindikation: Vorsicht bei asthmatischen Zuständen, bei spastischen Atemwegszuständen

Vorteil: Urin aktiviert die Solewirkung, entfaltet eine Nosodenwirkung im Atemwegstrakt und stärkt das Flimmerepithel, die Schleimhäute und die Sekretion. Kombinationen mit verschieden Ölen, wie Multiplasan-Öl® oder Nystatin®, sind möglich, und haben sich gut bewährt
Nachteil: keiner


Siehe dazu auch: Re: Eigenurin Therapie, Wirkstoffe und Links und Re: Tipps gegen Pickel, Mittesser & Co. mit Hinweisen zur Gewinnung und Anwendung von Mittelstrahlurin.
Grüße von Krâja ;)



   

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