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Grippeschutzimpfung ja oder nein

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Moderator: Angelika

Grippeschutzimpfung

Umfrage endete am 25. Dez 2005, 13:10

Ich halte eine Grippeschutzimpfung unbedingt für sinnvoll und nehme auch daran teil
15
12%
Ich lehne eine Grippeschutzimpfung ab und führe auch sonst keine Prophylaxe gegen Grippe durch
19
15%
Ich betreibe auf andere Art und Weise eine Prophylaxe gegen Grippe und lass mich nicht impfen
47
37%
Für potentiell gefährdete Person ist sie sinnvoll – aber für mich nicht
46
36%
 
Abstimmungen insgesamt: 127

Rohkost-Harry
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Beitragvon Rohkost-Harry » 16. Dez 2005, 17:59

Hallo Spatz,

.... wenn das dein Arzt meint, wird das wohl seine Richtigkeit haben
:evil:
Die grenze liegt bei ganau bei 60 Jahren, punkt aus.

Schließlich ist er ja der Fachmann, wo kämen wir dahin, wenn man die Anordnung unserer Gesundheitspäpste in Frage stellen würde ?

[Ironiemodus aus]

Muß letztendlich wohl jeder für sich selbst entscheiden und die Risisken gegeneinander aufwiegen
herzliche Grüsse,
Harry


http://www.allesroh.at


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Mag
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Beitragvon Mag » 17. Dez 2005, 10:17

Also ich hab mit JA gevotet, weil ich die Impfung von der Firma ans Herz gelegt und bezahlt bekommen habe.
Info: Die Grippeschutzimpfung schützt zwar nicht vor der Vogelgrippe, verhindert aber den evtl. tötlichen Verlauf.

Und da ich im Bereich Trinkwasser arbeite wird bei uns jeder Schritt der evtl. Versorgungssicherheit liefert auch getan.
Ich weis nicht viel,
aber da bin ich mir sicher

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 17. Dez 2005, 12:35

Mag hat geschrieben:Info: Die Grippeschutzimpfung schützt zwar nicht vor der Vogelgrippe, verhindert aber den evtl. tötlichen Verlauf.


:???: :???:
Arbeitest Du denn in der Geflügelzucht?

Momentan betrifft das Thema Vogelgrippe höchstens diejenigen Menschen, die eng in der Vogelzucht arbeiten -

Bei einem möglichen Wirtswechsel, der aber bisher ja noch nicht erfolgt ist, und der dann mit einer Gefährdung vieler Menschen einherginge ist die obige Aussage der Firma bestenfalls eine Spekulation, denn die Entwicklung kann dann keiner vorhersagen, ebensowenig, ob eine normale Grippeschutzimpfung dann in irgendeiner Form hilfreich wäre.

:wink: LG Rosenfee

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paul
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Beitragvon paul » 17. Dez 2005, 13:41

Mag hat geschrieben:Also ich hab mit JA gevotet, weil ich die Impfung von der Firma ans Herz gelegt und bezahlt bekommen habe...


Das ist auch ein Argument ;)
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

lebenslust
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Grippe und Impfen

Beitragvon lebenslust » 22. Dez 2005, 08:37

Meine Ansichten zum Thema Vogelgrippe decken sich im Wesentlichen mit den Aussagen auf dieser Seite: XXXXXX.
Wie ich mich vor Grippe und Erkältung schütze, steht dagegen hier:
XXXXXX
Gerade in der Übergangszeit, wo vermehrt die Gefahr für Virus-Infektionen besteht, ist eine Vitaminreiche, ausgewogene Ernährung eine solide Basis. Nur ist immer wieder festzustellen, das die meisten Leute darüber überhaupt nicht Bescheid wissen. Die Unwissenheit über die Funktionsweise unseres eigenen Körpers und die Rolle unserer Ernährung ist überhaupt erst Voraussetzung, das sich Krankheiten mit allen Konsequenzen so stark ausbreiten und das das Geschäft mit der Krankheit boomt
Andre Voigt

Andi
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Beitragvon Andi » 23. Nov 2006, 12:39

Ich habe den Thread erst jetzt gesehen, möchte ihn mal reanimieren und mal einige Punkte aufgreifen.

Aber letztes Jahr hab ich die Impfung machen lassen, und lag trotzdem im Februar flach, wegen einem "grippeähnlichen Virus".


Darin liegt das große Problem. Die meisten medizinischen Laien benützen für den „grippalen Infekt“ (Syn.: „Erkältungskrankheit“) fälschlicherweise die Bezeichnung „Grippe“ und glauben daher, die Grippe-Impfung schütze auch vor solchen. Das kann aber gar nicht funktionieren, da die vielen verschiedenen Erreger des grippalen Infektes mit dem Grippevirus meistens noch nicht mal verwandt sind.

Man soll ja Kerngesund sein, wenn man sich Imofen lässt. Da versteh ich aber nicht, warum gerade Alte und Kranke Menschen geimoft werden sollen?


Das ist ein immer wieder zitiertes Gerücht, aber es ist falsch. Es gibt generell nur sehr wenige Kontraindikationen gegen Impfungen, und gerade chronisch Kranken und auch immunschwachen Menschen wird die Grippeimpfung empfohlen. Man kann theoretisch sogar während eines grippalen Infekts impfen, auch wenn’s praktisch kaum jemand tun wird.


Heilpraktiker dürfen weder für noch gegen eine Impfung sein, denen wurde nämlich vom Gesundheitsamt verboten, sich dazu zu äussern, bzw. den Patienten Ratschläge dazu zu geben.


Das ist nicht richtig. Heilpraktiker dürfen zwar lt. IfSG keine Impfungen durchführen, aber sie dürfen sich durchaus darüber äußern, in welche Richtung auch immer.

Zuerst muss ich mal zu den Berichten über Tamiflu was sagen. Mich wundert doch sehr, dass da ein Mittel ausverkauft sein soll, das verschreibungspflichtig ist. Wie kann das denn gehen? Wie kann ein Patient, der ein Rezept haben muss, in der Apotheke "hamstern", wie ja allgemein gesagt wurde.
Und dass Ärzte das wegen der Vogelgrippe vermehrt verschreiben???


Seit Ende letzten Jahres gilt für Tamiflu eine strenge Abgaberegelung. Es darf nur noch in Einzelfällen, mit begründender Diagnose abgegeben werden und darf auch von den Apotheken nur in kleinsten Mengen bevorratet werden. Prophylaktische Verordnungen sind untersagt. Hamsterkäufe sind ja ohnehin nicht möglich, da das Präparat verschreibungspflichtig ist, und vorbeugende Massenverschreibungen sind durch die Begründungspflicht auch nicht (mehr) möglich.
Ich persönlich wurde als Hausarzt bislang übrigens nur ein einziges Mal gebeten, Tamiflu vorsorglich zu rezeptieren.

Zur Grippeimpfung: Das die echte Grippe eine sehr, sehr schlimme Erkrankung ist, ist mir schon klar. Was mich aber total stört, ist die grosse Panikmache.


Wo wird denn bitteschön Panik betrieben? Es wird lediglich ziemlich nüchtern über die Risiken der Grippe aufgeklärt, und die Fakten liegen auf dem Tisch: auch ohne Grippeepidemie sterben in Deutschland jährlich ca. 5000-8000 Menschen an den Folgen der Grippe. Meist sind ältere oder chronisch Kranke betroffen. Während großer Epidemien, wie zuletzt 1995/96 sterben ca. 30000 Menschen an der Grippe.
Das Risiko zu Nichtepidemiezeiten an einer Grippe zu sterben beträgt allgemein ca. 1:40000, für Risikogruppen sogar ca. 1:11000.
Auch Volkswirtschaftlich ist die Grippe von Bedeutung. So wurden die Kosten für die „kleinere“ Grippewelle 2004/2005 auf 1,3 Mrd. € beziffert.
Für diesen Betrag könnten übrigens ca. 108 Mio. Menschen mit dem teuersten Impfstoff gegen Grippe geimpft werden.

Heut rief das Pflegeheim meiner Großmutter, dessen gesetzlicher Betreuer ich bin, an und fragte ob sie meine Großmutter impfen dürfen. […] und sagten sie würden gerade neben meiner Großmutter stehen und hätten die Spritze schon in der Hand - und es wäre ja wohl besser die alten Menschen zu impfen bevor sie an der Grippe sterben würden.
[…] Daraufhin sagten sie dann etwas unwirsch: "Na ja - eine Woche könne das wohl noch warten, oder wir rufen ihren Hausarzt an und fragten den um Erlaubnis."


Das ist ja wohl die gröbste Geschichte, die ich bzgl. Impfaufklärung und –Durchführung je gehört habe. Hier gibt es wohl kaum eine Vorschrift, die nicht verletzt worden wäre. So darf eine Impfung niemals durchgeführt werden. Wie kommen die Angestellten des AH denn auf das schmale Brett, Bewohner eigenverantwortlich impfen zu wollen?!

zwar etwas spät, aber immerhin. Ich hab mich vor Jahren mal gegen Grippe impfen lassen und hatte anschließend so eine Erkältung wie nie zuvor in meinem ganzen bisherigen Leben. Ich hab mir geschworen, mich nie!!! mehr Grippe impfen zu lassen.


Eine Erkältung hat weder etwas mit der Grippe noch mit der Grippeimpfung zu tun. Naturgemäß findet die Grippeimpfung in der Erkältungssaison statt, und daher ist es auch nicht ungewöhnlich, dass in diesem Zeitraum grippale Infekte auftreten. Ein kausaler Zusammenhang mit der Grippeimpfung besteht jedoch nicht. Nach einer Grippeimpfung kommt es jedoch gelegentlich zu leichten „grippalen“ Erscheinungen, die über 1 bis 3 Tage anhalten.

Sie lässt sich also impfen. Und dieses Jahr passierte, was ich schon lange befürchtete, es ging ihr hundsmies nach der Impfung!


Wenn man „hundemies“ als Grippalen Infekt deutet, dann s.o.. Ansonsten lag hier wohl eine stärkere systemische Reaktion vor.
Interessant ist übrigens, dass es bei placebokontrollierten Studien in Verum- und Placebogruppe gleich häufig zu solchen systemischen Reationen kam. Nur die Lokalreaktionen waren mit 63,8 : 24,1% deutlich stärker in der Verumgruppe vertreten.

Meine Ma hat sich auch erzählen lassen, durch diese Impfung sei man auch gegen normale Infekte besser gewappnet.


Das ist leider genauso frommes Wunschdenken, wie die Vorstellung, man könne mit Vitaminen etc. einem grippalen Infekt oder gar einer Grippe vorbeugen.


Meine persönlichen Erfahrungen mit der Grippeimpfung:
Natürlich lasse ich mich gegen Grippe impfen, da ich als Hausarzt zu einem gefährdeten Personenkreis zähle und mir eine mehrwöchige Erkrankung schon rein wirtschaftlich gar nicht leisten kann. Letztes Jahr hatte ich nach der Impfung eine etwas stärkere Lokalreaktion mit Lymphknotenschwellung in der Axilla, aber sonst habe ich nie Probleme gehabt.
Auch nach ungezählten durchgeführten Grippeimpfungen (allein in dieser Saison dürften es bislang ca. 200 sein), konnte ich noch nie Impfreaktionen sehen, die über das in der Fachinfo beschriebene „normale Maß“ (Lokalreaktion, leichte grippale Erscheinungen) hinausging.
Ich habe aber bereits mehrere Patienten mit einer Grippe gesehen und kann nur sagen: denen ging es hundeelend, und zwar über Wochen. Das war wirklich kein Spaß mehr. Keiner dieser Patienten war zu diesem Zeitpunkt geimpft, einige glaubten, mit „immunstärkenden Maßnahmen“ (Vitamine Umckaloabo etc.), genug vorgebeugt zu haben.


vg

Andi


mayerjuergen
Beiträge: 3
Registriert: 17. Dez 2006, 20:51

Beitragvon mayerjuergen » 17. Dez 2006, 21:00

Um der Diskussion etwas Würze zu verleihen, möchte ich auch einmal einige Argumente eines Schulmediziners einbringen. Viel Spaß!

Grippeschutzimpfung?
Soll ich? Soll ich nicht?

Winterbeginn ist Grippezeit und die Infektionsexperten des Landes raten in vielen Kampagnen zur Grippeimpfung. Obwohl die Grippeerkrankung im Jahr 2000/2001 zu ca zwei Millionen Arztbesuchen mit zahlreichen Todesfällen führte und 2005 schätzungsweise in Deutschland zwischen 12000 und 20000 Menschen an ihr starben, herrscht immer noch eine ausgesprochene Impfmüdigkeit.

In weiten Teilen der Bevölkerung herrscht der Irrglaube, Grippe (= Influenza) sei eine banale Krankheit, da hier der grippale Infekt mit der "echten" Grippe verwechselt wird.

Beim grippalen Infekt handelt es sich um eine meist harmlose Infektionskrankheit, die durch mehr als 200 verschiedene Virusarten ausgelöst werden kann und zu harmlosen Symptomen wie Schnupfen, Halsweh, Müdigkeit, Mattigkeit und Abgeschlagenheit sowie leicht erhöhter Temperatur führt, welche in der Regel nach einigen Tagen der körperlichen Schonung abklingen.

Die Grippe wird dagegen durch hochansteckende Influenzaviren ausgelöst. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen) oder durch banales Händeschütteln, da viele Erreger nach dem Gebrauch eines Taschentuchs an den Händen kleben bleiben, und scheinbar nur darauf warten den Besitzer zu wechseln. In weiterer Folge entwickeln sich Symptome wie hohes Fieber (>39,0), Kopf- und Gliederschmerzen und ein starkes allgemeines Krankheitsgefühl, welches in manchen Fällen mehrere Wochen anhält. Bei alten Patienten oder chronisch Kranken besteht die erhöhte Gefahr, daß die Erreger auf innere Organe wie Lunge, Herz oder Gehirn übergreifen und zu Komplikationen wie Pneumonie, Gehirnhautentzündung oder Endocarditis führen, die in vielen Fällen tödlich verlaufen.

Neben allgemeinen Maßnahmen wie ausgewogene, vitaminreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung, ein nicht zu trockenes Raumklima und wenig Stress ist die Grippeschutzimpfung die effektivste Methode nicht zu erkranken. In einer niederländischen Studie wurde zweifelsfrei gezeigt, daß impfen Leben rettet, da statistisch gesehen auf 400 Geimpfte ein verhinderter Todesfall kommt.

Wer sollte geimpft werden?

Impfempfehlungen können generell für Personen über dem 60. Lebensjahr ausgestellt werden, da die Effektivität unserer Immunabwehr bereits mit 50 Jahren abzunehmen beginnt. Weiters sollten Patienten mit chronischen Erkrankungen des Herzens (zB: Herzschwäche), der Lunge oder des Stoffwechsels (Diabetes mellitus, Multiple Sklerose) unbedingt geimpft werden. Auch Patienten mit bösartigen Erkrankungen (Karzinome) sind zu impfen, da es hier zu einer besonders starken Schwächung der Immunabwehr kommt.

Weiters sollten Mitarbeiter von Krankenhäusern, Pflegeheimen sowie Personen in Einrichtungen mit Publikumsverkehr unbedingt geimpft werden, da auch für sie ein erhöhtes Risiko besteht an Influenza zu erkranken, bzw die Erkrankung auf andere zu übertragen.

Sollten auch unsere Kinder geimpft werden?

Kinder im Vorschulalter erkranken statistisch gesehen bis zu acht mal jährlich an Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten, da sie über noch kein vollständig entwickeltes Immunsystem verfügen. Diese Erkrankungen sollten für die Feiung unserer Immunabwehr zugelassen werden, weshalb eine generelle Grippeschutzimpfung für Kinder nicht sinnvoll erscheint.

Wer darf nicht geimpft werden?

Da in einigen Impfstoffen Hühnerweiße enthalten sind, sollten Patienten mit bekannter Allergie gegen Hühnereiweiß von einer Grippeimpfung Abstand nehmen, da es unter Umständen zu schweren allergischen Reaktionen kommen könnte.

Weiters sollte keine Impfung während eines akuten fieberhaften Infekts durchgeführt werden, eine leichte Erkältung (Schnupfen) schließt die Durchführung jedoch nicht aus.

Grundsätzlich sollte jede Impfung nur von einem Arzt und nicht von wohlmeinenden Verwandten oder Bekannten ausgeführt werden, da es im Falle einer gefährlichen Impfreaktion von Vorteil ist, den Arzt und nicht den Nachbarn in seiner Nähe zu haben.

Wann sollte geimpft werden?

Der ideale Zeitpunkt für die Durchführung einer Grippeschutzimpfung liegt in den Monaten Oktober und November, da Grippeepidemien meist im Zeitraum zwischen Dezember und April ihren Höhepunkt finden. Nach erfolgter Impfung kann es allerdings noch bis zu 14 Tage dauern, bis ein vollständiger Impfschutz besteht.

Wo wird geimpft? Welche Nebenwirkungen gibt es?

Der erfahrene Arzt wird nach Auschluß einer Allergie gegen Hühnereiweiß, eines akuten fieberhaften Infekts und nach sorgfältiger Desinfektion, das Impfserum in die Oberarmmuskulatur spritzen.

Im Bereich der Impfstelle kann es in den nächsten 24 Stunden zu Rötung, Schwellung und leichten Schmerzen kommen. In seltenen Fällen kommt es auch zu allgemeinen Symptomen wie Müdigkeit, Mattigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfweh oder gar leichtes Fieber, welche in den kommenden 48 Stunden wieder vollkommen abklingen.

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paul
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Beitragvon paul » 17. Dez 2006, 22:31

mayerjuergen hat geschrieben:Um der Diskussion etwas Würze zu verleihen, möchte ich auch einmal einige Argumente eines Schulmediziners einbringen. ...


... und hier sind einige Argumente der Impfgegner nachzulesen ;)

http://www.impfkritik.de/grippe/index.php
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

ergolady111
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Beitragvon ergolady111 » 20. Mai 2007, 14:17

Moin,moin!

Ich bin neu hier,kann aber zur Grippeschutzimfung nur sagen: für mich nie wieder!
2005 habe ich mich impfen lassen ( im Gesundheitswesen tätig, deshab Risikogruppe) und schon zwei Stunden später kündigte sich Nackenschmerzen und Kopfschmerzen an,danach bis April (geimft im Okt.)
alle 14 Tage Infekte jeglicher Art.
Wie heißt es "gebranntes Kind scheut das Feuer!" :(

Kreisrund
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Re: Grippeschutzimpfung ja oder nein

Beitragvon Kreisrund » 7. Sep 2007, 12:20

Ich habe da kürzlich einen Artikel gelesen, der mich in meiner Meinung bestätigt hat, das die Grippeimpfung völlig nutzlos ist. So hat der britische Immunologe Tom Jefferson zahlreiche Studien zur Grippeimpfung ausgewertet und kommt zu dem Schluß, das die Grippeimpfung wirkungslos ist. Hier kann man den Artikel nachlesen:

Neue Belege: Grippe-Impfung wirkungslos

Ein britischer Immunologe stellt die gängige Praxis infrage. Er meint, die Spritzen nützen nichts oder wenig. Studien stützen seine These.

Macht es Sinn, sich gegen Grippe zu impfen? Nein - sagt der britische Immunologe Tom Jefferson. Eine Influenza-Impfung habe keine oder fast keine Wirkung, weltweit sei jedenfalls keine belastbare Studie zu finden, die das Gegenteil belege. Jefferson leitet bei der internationalen Cochrane-Vereinigung in Rom den Fachbereich "Impfungen". In der letzten Ausgabe des Fachmagazins British Medical Journal hat er seine Zweifel an den herbstlichen Impfkampagnen der Vereinten Nationen zusammengefasst
.[...]
http://www.welt.de/print-welt/article93018/Neue_Belege_Grippe-Impfung_wirkungslos.html

LG Kreisrund

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ardea
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Re: Grippeschutzimpfung ja oder nein

Beitragvon ardea » 8. Apr 2008, 13:28

Meine Nase läuft - muß ich jetzt sterben?

Ja, warum auch nicht. Alle tun das, warum glauben Sie eine Ausnahme zu sein :D

Mal ganz im Ernst - mit der Dummheit und der Angst ist doch immer noch das beste Geschäft gemacht. Ist schon mal jemanden aufgefallen, wie eng Dummheit und Angst verknüpft sind und wieweit die bewußte Verblödung von oben herab verordnet wird?

Diese Schutzimpfungen werden irgendwann noch zur Pflicht werden und dann gnade uns wirklich nur noch das Loch im Raster, durch das Einzelne hoffentlich noch fallen können, denn die breite (dumme) Masse schreit heute doch schon fast danach. Wieviele "Zwischenfälle" gab es denn schon bei den Impfungen zu HIV? Wie lange müßte eine Testphase denn eigentlich sein, um Spätschäden auszuschließen? Was ist z. B. mit Impfstoffen, die noch gar nicht entwickelt sind, die dann aber zusammen mit alten Impfungen neue und nicht vorhersehbare Schäden anrichten. Ich meine - irgendwie muß ich den Politikern schon recht geben: das Rentenproblem bedarf einer Lösung - wo sollen denn sonst die Diäten her kommen?
Es gibt da ein interessantes Buch: Welt in Angst, in dem in einer recht kurzen Sequenz eine recht interessante These aufgestellt wird über die Rolle der Angst in der Bevölkerung. Der Rest des Buches ist trivial, aber bei dem Monolog habe ich die Ohren aufgestellt und bei meiner Dauerparanoia ist das bemerkenswert.
Mein Tip für alle Hysteriker: Laßt euch kreuzweise von der Grippe gern haben und mögt euch lieber selber. Wenn dann trotzdem mal die Nase läuft - NA UND! Wenn's zu schlimm wird, gönnt euch eine Aus-Zeit, die ist dann nämlich anscheinend nötig. Wir kennen seit fast dreißig Jahren keine echte Erkältung mehr und leben gut damit, obwohl unser Umfeld regelmäßig schnieft und hustet.
Einziger Wermutstropfen - wenn den fetten Amis auf einmal die Einnahmen aus den Pharmaverkäufen fehlen, lassen sie sich was Neues einfallen, vorzugsweise zetteln Sie dann wieder einen Krieg irgendwo an. Vielleicht sollte man dann das Zeug kaufen und gleich entsorgen, oder wir zahlen so eine art Ablaß, damit man uns in Ruhe läßt ... aber dann fallen mir wieder die Ferenghis ein: "greed is eternal" oder "Gier ist unersättlich". Wird wohl nix in nächster Zeit :eek:
Liebe Grüße
ardea

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Hermann Kaufmann
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Re: Grippeschutzimpfung ja oder nein

Beitragvon Hermann Kaufmann » 2. Dez 2008, 18:19

Hallo alle zusammen,

Eigentlich bin ich vor 7 Jahren nach Spanien gezogen, weil ich mich zur Ruhe setzen wollte. Aber ich kann's einfach nicht lassen. Helfersyndrom halt. Unsere Nachbarin war damals 76 Jahre alt und litt, so erzählte sie mir, jährlich an einer Grippe. Dabei, so erregte sie sich, lasse sie sich doch jedes Jahr auf Anraten ihres Arztes impfen!!!
Ich habe ihr damals geraten, sie solle doch auf diesen Unsinn verzichten. Was sie dann auch getan hat. Nicht ohne Protest und ernste Warnungen von Seiten ihres Arztes, wie sie mir erzählte. Heute ist sie 83 Jahre alt und seither ohne Grippe. Mal ab und zu eine Erkältung, die aber innerhalt von ein paar Tagen erledigt ist.
Ich selber werde in 3 Monaten 65 Jahre alt und wurde als Kind zwangsweise geimpft. Dann nochmals im Militärdienst (auch wiederum zwangsweise). Aber seither nie wieder und bin deswegen kerngesund.

Ich hoffe, dem einen oder der anderen geht es auch so.

Liebe Grüsse
Hermann
Erkenntnis nützt nur, wenn sie in die Tat umgesetzt wird.

gerhard1955
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Registriert: 19. Mär 2009, 22:47

Re: Grippeschutzimpfung ja oder nein

Beitragvon gerhard1955 » 19. Mär 2009, 23:04

Ich halte von Grippeimpfungen auch nicht sonderlich viel. Ist nur ein sich Geschäfte zuschanzen der Politik an die Pharmaindustrie.
Ich bin überhaupt noch nie geimpft worden und wahrscheinlich deshalb 2-4 Wochen jährlich länger am Arbeitsplatz als meine Kollegen.....

Chinique
Beiträge: 1
Registriert: 21. Sep 2009, 19:36

Re: Grippeschutzimpfung ja oder nein

Beitragvon Chinique » 21. Sep 2009, 19:49

Seit Jahren wird in den alternativen Medien vor der Gefährlichkeit der Impfungen, insbesondere der anstehenden Schweinegrippeinpfungen gewarnt. Nur ein kleines Beispiel dafür ist die Klage eine österreichischen Journalistin gegen das Pharmaunternehmen Baxter und die WHO.
http://www.exopol.net/schweinegrippe-wh ... ermeister/
Es besteht auch die Gefahr, dass die Impfungen mit dem weitaus gefährlicheren H5N1 verseucht sind.
Hier ein Paar Pressemitteilungen zum Skandal von Baxter.
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.d ... illervirus
http://www.compliancemagazin.de/markt/n ... 70909.html
http://www.focus.de/gesundheit/news/seu ... 75808.html
http://www.openpr.de/news/284532/Laborz ... stoff.html

Sonnenblume2009
Beiträge: 8
Registriert: 27. Okt 2009, 18:12

Re: Grippeschutzimpfung ja oder nein

Beitragvon Sonnenblume2009 » 5. Nov 2009, 13:19

Ich bin zwar auch ein Fan der Naturheilkunde, aber seit Jahren lasse ich mich und meine Kinder gegen die normale Grippe impfen. Denn ehrlich: eine Grippe zieht einen wirklich tagelang aus dem Verkehr, dazu dann noch das Krankheitsgefühl. Nein danke. Natürlich kann man krank werden, aber eben nicht so schlimm. Nebenwirkungen haben wir noch nie gehabt. Und die vielen Todesfälle pro Jahr sprechen doch wohl für sich. Das sind nicht nur immer Vorerkrankte oder alte Menschen. Selbst über die Schweinegrippeimpfung denke ich nach. Leider kenne ich hier im Umfeld einige Menschen, die es erwischte. Einige waren sogar im Krankenhaus deswegen!!!



   

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