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Blattläuse

hier wird über Anbau , Pflege und Ernte von Pflanzen und Kräutern diskutiert

Moderatoren: Angelika, MOB

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Mausbärin
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Beitragvon Mausbärin » 9. Jun 2006, 10:51

Ich habe übrigens kürzlich etwas über Brennnessel-Brühe gelesen :o

http://www.mein-schoener-garten.de/arti ... &rub_snr=9

Das kann ich selbst nicht beurteilen, weil meine Pflanzen "aromatherapeutisch" behandelt werden.


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 9. Jun 2006, 11:00

Hi Mausbärin,

natürlich. Ist nicht so genau mit der Mengenangabe (Fee macht für sich für den Eigenbedarf vieles nach Gefühl und eigener Erfahrung.

Also, ich habe folgende Jauche angesetzt.
1 großer prallgefüllter (Einkaufs)Leinenbeutel Ackerschachtelhalm (wirklich gestopft, bis nix mehr rein passte)
1 große Handvoll (riesengroße,ca. 1 m hohe) Brennessel
ein paar Zweige Efeu
4-6 große Blätter Wurmfarn
alles gut zerkleinert, sodass ich das ganze in einen (sauberen) Wandfarbeneimer 'reinbekommen habe.

Das habe ich probeweise mit Erfolg gegen die Pfingstrosenwelke eingesetzt und Bäume gegen Monilia gespritzt. Bei Monilia muss ich noch auf die Wirkung warten, zumal ich leider im Frühjahr nicht nochmal eine Nachspritzung gemacht habe. Mal sehen, ob schon nach der Ernte und dem Rückschnitt sich ein entsprechender Erfolg einstellt.
MfG
Kräuterfee

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 9. Jun 2006, 11:04

Brühe ist nicht gleich Jauche. Brühe (Teeaufguß) ist dementsprechend eine kleine Düngerlösung.
Wasser hat nicht die Inhaltsstoffe, die in der Brennessel drin sind. Für mich bringen (entsprechend verdünnte) Kräuterjauchen besseren Erfolg.
MfG
Kräuterfee

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Mausbärin
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Beitragvon Mausbärin » 9. Jun 2006, 11:16

Danke :D

rumpelstilzchen
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Beitragvon rumpelstilzchen » 9. Jun 2006, 11:26

Hallo miteinander, das sind ja viele gute tolle Ideen!
Ja, das glaub ich, dass meine selbergezogenen Pflanzchen schwach und anfällig sind. Ich hab einfach aus den Ringelblumensamen und ne Art "Aster" sowie noch irgendeine andere Blume (ohje, weiß gar nicht mehr, was für ein Pflänzchen das war) keimen lassen und dann so hoppla hopp in die Erde gesetzt. Die Ringelblumen sind gewachsen wie blöd, aber auch die anderen. Dazwischen hab ich Ranukeln, Dahlien als Zwiebeln und noch so ne Art Begonien als Samen rein. Im letzten Kasten hatte ich schon größere Pflanzen gekauft - n fleißiges Lieschen, Kapastern und Weihrauch. Und die haben alle nix! Die Dahlie hat alles überwuchert, da hab ich sie einfach gestutzt. Also "meine" Pflanzen sind krank, die vom Gärtner nicht.

Also nächstes Jahr mach ich das anders und fang einfach mal "klein" an. Würdet ihr mir raten, wirklich erst mal nix selber zu ziehen und direkt schon größere Pflanzen beim Gärtner zu holen? Bzw. mit welchen Pflänzchen fängt man zum Üben erst mal an?

:(

Liebe Grüße

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 9. Jun 2006, 11:46

Hi Rumpelstilzchen,

Ich würde sagen:

"Übung macht den Meister" -
aber vielleicht eins nach dem Anderen - und erst einmal klären: woran lag es denn nun?

Qualität der Erde?
Temperatur bei der Anzucht - Abhärtung der Pflanzen?
Wasserbedarf?
Düngung?
Wie viele Pflanzen pro Topf? Platzbedarf der Pflanzen? evtl. Vereinzelung? Bei Balkonkästen z.B. normalerweise ca. 20 cm pro Pflanze, damit die Pflanzen Entfaltungsmöglichkeit im Wurzelbereich haben :D - Pflanzen vorher vorzüchten und dann erst zusammensetzen - dann tust Du Dir auch mit dem Platzbedarf leichter - Dahlien haben einen hohen Platzbedarf und können schon alleine für sich einen ganzen Kübel füllen - die Knollen vorwässern - die Knollen wachsen ihnnerhalb eines Jahres auf die x-fache Größe :D

Standort? Lichtverhältnisse?

Da gibt es ja reichlich Möglichkeiten für Problemfelder.

Ich würde mir überlegen welche Pflanzen Du am liebsten selbst züchten würdest - dann genaue Erkundigungen einziehen und loslegen - mit so vielen unterschiedlichen Pflanzen ganz ohne Erfahrung können schon mal Fehler auftreten - aber daraus lernst Du ja - und das nächste Mal klappt es dann schon besser :D .

Viel Mut und einen grünen Daumen wünscht Dir
Rosenfee


plutoe142
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Beitragvon plutoe142 » 9. Jun 2006, 21:11

Hallo,

ich weiß jetzt garnicht ob ich hier richtig bin. Bei mir handelt es sich um Zimmerpflanzen, natürlich mit Läusen ;)

Ich kann nur nicht sagen welche, aber vielleicht wisst ihr das ja:

Also die Läuse sind so 1 bis 2 mm lang und 0,2 mm dick. Also ziemlich klein.
Sie sind hellbraun und ich bild mir ein, dass sie auch ein paar schwarze Streifen haben.

Was ist dass?

Achja, weil ihrs immer über gartepflanzen habt, Weihrauch je Blumenkasten, hilft auch gegen lässtige Läuse...

gruß
claudia

rumpelstilzchen
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Beitragvon rumpelstilzchen » 11. Jun 2006, 11:27

es ist so ein Jammer!
Selbst die Petersilie und der Thymian haben Blattläuse. Mein kleines Lavendelpflänzchen ist bis jetzt verschont geblieben. So dunkelgrau-antrhazitfarbene Läuse.
Meint ihr, ich soll meine Pflanzen am besten wegschmeissen? Um den Thymian tuts mir so leid - :(
Stimmt, in dem Kasten, in dem der Weihrauch ist, ist keine Blattlaus, aber da hab ich die Kapastern drin sowie ein fleißiges Lieschen - vom Gärtner.
Sollte ich die Balkonkästen leermachen? Also jeden Tag bin ich ne Stunde am Läuse zerquetschen und am nächsten Morgen ist alles wieder voll.

Liebe Grüße

Rumpelstilzchen

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 12. Jun 2006, 09:07

plutoe142 hat geschrieben:...ich weiß jetzt garnicht ob ich hier richtig bin. Bei mir handelt es sich um Zimmerpflanzen, natürlich mit Läusen


Hallo plutoe142,

:D Weisst nicht, ob Du hier richtig liegst, beim Thema Läuse, sprichst aber gleichzeitig von "natürlich mit Läusen".
Nee, das sind eben keine Läuse. ;-)

Also die Läuse sind so 1 bis 2 mm lang und 0,2 mm dick...
Sie sind hellbraun und ich bild mir ein, dass sie auch ein paar schwarze Streifen haben.

Das sind höchstwahrscheinlich Thripse. Darüber findest Du hier im Forum (Suchfunktion) Info's.
MfG
Kräuterfee

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Angelika
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Johannisbeersträucher mit Läusen

Beitragvon Angelika » 26. Apr 2007, 15:12

Beitrag von duggy verschoben


Anmeldungsdatum: 02.07.2006
Beiträge: 55
Wohnort: Rabenau
Verfasst am: 26 Apr 2007 12:30 Titel: Johannisbeersträucher mit Läusen

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Hallo! Gerade war ich im Garten, und bin schnell wieder rein.... . Sämtliche Johannisbeersträucher u. -stämmchen sind voller Blattläuse, bäh. Was kann ich machen??? Marienkäfer scheinen Mangelware zu sein, kann ich mir Neutralseife spritzen oder ist das total doof??
duggy

rine
Beiträge: 1496
Registriert: 30. Aug 2006, 11:11

Beitragvon rine » 26. Apr 2007, 16:57

Eigentlich ist grüne Seife ja gut dagegen, wenn ich mir allerdings meine Pflanzen hier alle so angucke.... das kann nicht reichen! Bringt es auch was , wenn man damit giesst oder musss man die Biester damit regelrecht ersticken?
Viele Grüße,
Rine

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Wilfried Walbach
Beiträge: 20
Registriert: 17. Jun 2013, 15:14

Re: Blattläuse

Beitragvon Wilfried Walbach » 20. Jun 2013, 11:21

Jaja, Blattläuse.
Ein Dauerthema, weil Dauerplage.

In meiner langjährigen Karriere als Hobbygärtner habe ich schon allerhand probiert, um dieser lästigen Viecher Herr zu werden.

Letztlich haben für mich folgende Methoden Erfolg gebracht:
- manuelle Zerstörung, also mit der Hand zerquetschen (kann auch mit Handschuh durchgeführt werden)
- Abspülen mit dem Wasserschlauch und entspr. hohem Druck (nur bei schon kräftigen Pflanzen)

Freue mich, wenn ich weiterhelfen konnte.

bauernhof73
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Registriert: 7. Sep 2015, 16:14

Re: Blattläuse

Beitragvon bauernhof73 » 7. Sep 2015, 17:04

Wenn ich sowas sehe oder habe mache ich mir eine wasser-spüllmittel lösung und sprühe damit die pflanze ein,und stelle sie dann in den keller oder wenns warm ist nach draussen,damit die lästigen fiecher abfallen können... :)

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Swennie
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Re: Blattläuse

Beitragvon Swennie » 9. Mär 2016, 13:38

Schmierseife ins Wasser und damit bespritzen. Das hilft. Chimikalien würde ich nicht empfehlen.

kooga
Beiträge: 9
Registriert: 21. Mär 2016, 14:17

Re: Blattläuse

Beitragvon kooga » 23. Mär 2016, 14:14

Wo es hier grade um Blattläuse geht....
JEDES MAL wenn ich Kapuzinerkresse pflanze, ist diese nach kürzester Zeit voll mit Blattläusen, woran liegt das ?



   

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