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Milchzuckerunverträglichkeit (Lactose-Intoleranz)

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Moderator: Angelika

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herbstzeitlose
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Beitragvon herbstzeitlose » 22. Apr 2007, 23:12

Ich habe jetzt erst wieder hier gelesen. @kugefee Ich war zur Bioresonanztherapie. Du musst Dich schon untersuchen lassen, um zu wissen, was los ist.
Es geht schon weitgehend ohne Milch. Sicher, Kokosmilch ist auch gut, nehme ich zum backen. Denn sonst ist sie mir zu teuer. Ich versuche nun schon seid Januar ohne Milch zu leben und habe mich auf Reismilch eingeschossen. Ich trinke sehr viel Kakao. Brot backe ich selbst, kaufe schon lange keines mehr. Sonst nur Ziegen -und Schafskäse und zum verfeinern für Soßen Soja. Auf die anderen Sachen habe ich mich auch schon eingestellt, wie Mayonaise u.ä. Ich habe die größten Schwierigkeiten bei den Süßigkeiten. Kann mich oft nicht beherrschen, dann muss ich einfach Milchschokolade essen. Aber bekomme schnell die Quittung.
Ja und die Gelenkschmerzen sind auch extrem bei mir. Vor allem Tennisarm, die Fingergelenke, Schulter. Kniearthrose wird ja jetzt von der Krankenkasse bezahlt in Form von Akupunktur. Das habe ich machen lassen und das hat angeschlagen.
viele Grüße von herbstzeitlose


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Gingkoblatt
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Beitragvon Gingkoblatt » 23. Apr 2007, 07:58

Hi Herbstzeitlose,

wenn dein Akupunkteur gut ist, wird er alle deine Beschwerden auf einmal nadeln und nicht nur die Kniearthrose! Insgesamt geben nämlich nur ALLE Symptome nach TCM ein Krankheitsyndrom, das zu behandeln wäre. Sprich ihn mal darauf an. Wer er nur lokal das Knie behandelt, würde ich mir einen anderen Therapeuten suchen.
:wink: Gingkoblatt
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herbstzeitlose
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Beitragvon herbstzeitlose » 23. Apr 2007, 12:09

Gingkoblatt hat geschrieben:Hi Herbstzeitlose,

wenn dein Akupunkteur gut ist, wird er alle deine Beschwerden auf einmal nadeln und nicht nur die Kniearthrose! Insgesamt geben nämlich nur ALLE Symptome nach TCM ein Krankheitsyndrom, das zu behandeln wäre. Sprich ihn mal darauf an. Wer er nur lokal das Knie behandelt, würde ich mir einen anderen Therapeuten suchen.

Du hast Recht, hat die Ärztin auch mit gemacht. Aber hauptsächlich die Kniearthrose behandelt. Sie sagte: sie kann nur 32 Nadeln stechen.
viele Grüße von herbstzeitlose

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Gingkoblatt
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Beitragvon Gingkoblatt » 23. Apr 2007, 12:17

:o :o :o
herbstzeitlose hat geschrieben: ...Sie sagte: sie kann nur 32 Nadeln stechen.


32 Nadeln in einer Sitzung???? :eek: :eek: :eek:

Ich bin entsetzt... ich benutze höchstens 16 und das auch nur, wenn ich einen Patienten gut einschätzen kann! :-?
:wink: Gingkoblatt
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Blaubaerpudding
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Beitragvon Blaubaerpudding » 27. Mai 2007, 18:37

Also ich hatte im HErbst einen Lactosintolleranztest. HAbe mich am Morgen sehr wohl gefühlt, ein Glas Milchzucker getrunken und wollte mich dann zwischen den "Pustetests" immer mit Vater und Sohn am Spielplatz treffen. Zwei Mal war ich dort, dann konnte ich nicht mehr weil ich völlig fertig war. NIcht in der Lage zu gehen oder zu denken, dann bin ich nach einem "Schnellmigräneanfall" (mit allen Phasen die ich leider gut kenne, aber normalerweise bestimmt nicht innerhalb einer halben Stunde durchlaufe) ohnmächtig geworden.

Seither versuche ich natürlich auf Milchzucker zu verzichten und frage mich, ob ich damit auch meine starke Gräßerallergie irgendwie schwächen kann. Leider sind die Antihistamine meistens mit Milchzucker oder wirken bei mir nicht.

Zweimal habe ich mit Flammkuchen gesündigt ohne daran zu denken. Die Reaktion kam jeweils postwendend mit extremer Schlafattacke in echt ungünstigen Situationen. NAch 30 min Schlaf war ich dann plötzlich wieder normal.

Zhou
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Beitragvon Zhou » 11. Jun 2007, 11:12

hallo blaubaerpudding:
das sind ja schon ganz schön extreme reaktionen.
es kann sein, dass du im nächsten jahr, wenn du dich an die lactosefreie ernährung hältst, durchaus eine besserung der allergie bemerkst.
die LI ist ja eine dauerbelastung für den darm gewesen, ggf mit entzündungsreaktionen welche sich meines wissens nach auch auf das immunsystem auswirken.

meine erfahrung, und die anderer LIler, mit denen ich kontakt habe, ist, dass nach einer weile lactosefreier diät, man sich 1. nicht mehr so schlecht fühlt, weil die direkten symptome wegfallen und 2. das immunsystem wesentlich besser arbeitet. dadurch also gesünder ist.

mein beispiel: bevor ich erfahren hatte, dass ich LI bin, war ich in einem zustand von "chronischer" erkältung, max. eine woche zwischen den einzelnen viren, dann über mehrere wochen krank und direkt den nächsten eingefangen. dann, gleich im ersten jahr lactosefreier ernährung hatte ich nur eine einzige erkältung, und die war auch nur ca. eine woche lang da.


SeppM
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Re: Milchzuckerunverträglichkeit (Lactose-Intoleranz)

Beitragvon SeppM » 9. Okt 2008, 23:00

Hallo,
meine LI äußerte sich durch Magen- und Darmprobleme (Durchfall, Blähungen und Aufgeblähtsein) und durch einen Heißhunger zu den unmöglichsten Zeiten. Wurde der Hunger nicht in kürzester Zeit befriedigt, stellten sich unerträgliche KOPFSCHMERZEN ein. Alle diesbezügliche Arztbesuche waren umsonst. So ging das über Jahre bis ich endlich aus schierer Verzweiflung durch googeln auf die Ursache meiner Probleme gestoßen bin. Von dieser Stunde an achtete ich auf eine laktosefreie Ernährung und alle gehabten Probleme waren von heute auf morgen weg. :-))
SeppM

Vitamin-B17
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Re: Milchzuckerunverträglichkeit (Lactose-Intoleranz)

Beitragvon Vitamin-B17 » 22. Nov 2010, 20:43

Meiner Meinung nach sollte man gar keine Milchprodukte konsumieren.
Egal ob eine Laktoseintoleranz vorliegt oder nicht.
Ich habe mit einem HP gesprochen, der hat mir gesagt, dass fast jeder eine Milchallergie hat, von der er gar nichts weiß (er testet das nämlich in seiner Praxis).
Oftmals hat der Patient gar keine Symptome bzw. verstärken sich diese erst im Laufe des Lebens.
Kuh-Milch ist nun mal für Kälber gedacht und für sonst niemanden.
Und genau dafür ist auch der Vitalstoffgehalt in der Kuhmilch ausgerichtet.
Kein Tier trinkt im Erwachsenenalter noch Milch- außer der Mensch- und dann auch noch Artfremde. :-?

Milch ist meiner Meinung nach einer der grössten Gefahren in unserer Zivilisation.
Und von wegen Calcium in der Milch: In genau jenen Ländern wo der Milchkonsum am höchsten ist (Nordeuropa/Skandinavien), gibt es auch am meisten Osteoporose und Prostatakrebs.
In Afrika z.B. wo keine Milch getrunken wird, ist Osteoporose unbekannt.

Es würde jetzt den Rahmen etwas sprengen, wenn ich detailierter werde. Denn Milch enthält so viel "Sprengstoff", das kann man in ein paar Worten gar nicht niederschreiben.
Wer sich dafür interessiert, dem kann ich nur dieses tolle Seminar von Prof. Veith empfehlen:

http://www.youtube.com/watch?v=yiUQ9ZtoNgc

hier ein Kurzvideo vom NDR:
http://www.youtube.com/watch?v=lfCzM8p45_o

Hummel10
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Re: Milchzuckerunverträglichkeit (Lactose-Intoleranz)

Beitragvon Hummel10 » 13. Dez 2012, 18:55

Die Toleranz von Lactose ist übrigens eine Mutation. Ursprünglich waren nur Babys in der Lage, diese zu verarbeiten. Weil diese Fähigkeit allerdings sehr nützlich ist, ist der Mensch dahingehend "mutiert", dass er das nun in jedem Lebensalter kann. Wer also Lactose intolerant ist, der ist genau genommen "normale". In China sind das übrigens 90% aller Menschen.
- Ein modernes Beispiel für die Evolution ;)

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Miyako
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Re: Milchzuckerunverträglichkeit (Lactose-Intoleranz)

Beitragvon Miyako » 26. Apr 2013, 17:02

Ein Tipp für alle, die denken, dass ihnen nun nur noch Sojamilch und laktosefreie Kuhmilch übrig bleiben: Es gibt noch sehr viel mehr! :)

Ich persönlich trinke am liebsten die Reismilch von Lima. Die gibt es im Bioladen oder Reformhaus, wo es auch meist noch sehr viel mehr gibt. Hafer-, Kokos-, Mandel-, Dinkelmilch, was das Herz begehrt :D Natürlich auch immer die Varianten mit Schoko oder Vanille oder sogar noch ganz anderen Geschmäckern. Auch "Sahne" und natürlich Joghurts & Puddings gibt es da.

Ich kann nur empfehlen, sich da mal durchzuprobieren. :)
Wer 'nicht in die Welt passt',
der ist immer nahe daran,
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cala
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Re: Milchzuckerunverträglichkeit (Lactose-Intoleranz)

Beitragvon cala » 27. Apr 2013, 11:03

Hey !
Auf youtube gibt es viele Filme und Anleitungen zum Mandelmilch selbst herstellen. Mein Standmixer hatte einen mitgelieferten Filter und Rezepte und Tipps auf der Gebrauchsanleitung. Seit dem bin ich auf Mandelmilch umgestiegen, auch wegen den Tieren.

Für die Herstellung muss man die Mandeln 2 Stunden in kaltes Wasser einweichen und das Wasser wegschmeissen, dann mit frischem Wasser im Mixer pürieren und danach filtern, ist super einfach und günstiger als die gekauften Alternativen. Zum Süßen nehme ich Datteln, diese kann man auch einweichen oder kleinschneiden und in den Mixer geben. Die Filter kann man für 10 Euro kaufen oder man kann sie aus Netze oder Strümpfe basteln.

Ich lese grade zum Thema Unverträglichkeiten das Buch "Die China Studie", es ist verständlich für Leie und sehr aktuell. Empfehlenswert!
Grüße
Cala

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bermibs
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Re: Milchzuckerunverträglichkeit (Lactose-Intoleranz)

Beitragvon bermibs » 27. Apr 2013, 21:32

Hallo Cala,
warum das Einweichwasser "wegschmeißen"? Dieses Wasser enthält herausgelöste Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Das ist reine Vergeudung an diesen wertvollen Substanzen.
LG bermibs
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

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Miyako
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Re: Milchzuckerunverträglichkeit (Lactose-Intoleranz)

Beitragvon Miyako » 28. Apr 2013, 00:15

Hallo Cala,

danke für den Tipp! Werde das super gerne mal ausprobieren :)

Aber das Wasser würde ich auch nicht wegschütten. Sicher kann man noch irgendwas damit anfangen. Vllt zum Baden oder so.
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cala
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Re: Milchzuckerunverträglichkeit (Lactose-Intoleranz)

Beitragvon cala » 28. Apr 2013, 13:28

Hi,
Ja probiert es aus, ich finde sie super! Die gekaufte Mandelmilch enthält neben Aroma oft Stärke, modifizierte Stärke (Maltodextrin) für die Konsistenz, sowie Zucker, also unnötige Zutaten und versteckte Kalorien meiner Meinung nach.

Wegen dem Einweichwasser bei Mandeln, habe ich gelesen, dass ein natürliches Antikeimmittel in den Mandelkernen sich befindet, dieser ist nicht tödlich aber auch nicht gut verdaubar, vor allem wenn man bedenkt dies täglich oder in einer bestimmten Menge zu sich zu nehmen. (Ich kann jetzt keine Quelle im Internet schnell finden) Ich habe das aber damals auch bei den Youtube Filmen gehört.

Noch ein Tipp: der übrig gebliebene gefilterte Mandelzeugs schmeckt nicht in Kuchen, das ist total fad. Da muss ich eine andere Idee finden, wie man das anders verwerten kann, aber das letzte mal, habe ich weniger Mandel in den Kuchen reingetan, dafür viel von dieser übrigegeblieben Mandelkleie. Oder ich bin zur Gourmette mutiert? Hi hihi ...

Apropos Saponine, das Bohnenkochwasser wechsle ich sogar bis zu zwei bis drei mal während dem Kochen, das macht die Gerichte verdaulicher. (So wird in Südamerika Bohnen und Hirse oft zubereitet, nur beim letzten Wechsel wird das Gemüse, das Fleisch oder die Brühe reingetan)

Sicher könnte man dieses Einweichwasser dann zum Baden, Putzen oder Waschen verwenden :)

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Grüße
Cala

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bermibs
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Re: Milchzuckerunverträglichkeit (Lactose-Intoleranz)

Beitragvon bermibs » 28. Apr 2013, 18:29

Hallo Cala,
natürliches Antikeimmittel macht keinen Sinn. Die Kerne sind in der Natur für die Fortpflanzung da und das geht nur mit Keimen. Antikeimmittel als solche sind chemische Substanzen, die vom Menschen aufgebracht werden.
Ich habe einen Beitrag gefunden, da wird auf mögliche Aflatoxine (Schimmelpilzgifte) in/auf der Mandelhaut verwiesen. Dann macht das Wegschütten des Einweichwassers natürlich Sinn.
Mandeln
LG bermibs
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