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Unterschied zwischen Arzt und Heilpraktiker?

Fragen zur Ausbildung, Erfahrungsaustausch mit anderen, Lernhilfen...

Moderatoren: Angelika, Ernst

Vitamin-B17
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Unterschied zwischen Arzt und Heilpraktiker?

Beitragvon Vitamin-B17 » 21. Apr 2010, 15:37

Hallo Freunde,

ich möchte gerne wissen, warum ein Medizinstudium 6-10 Jahre dauert und die eines HP gerade mal maximal 3 Jahre?

Und vor allem frage ich mich, warum die meisten Ärzte trotz der dermaßen hohen Studiendauer nicht in der Lage sind, chronische Krankheiten zu heilen, ein guter HP hingegen schon?

Ist das Medizinstudium also nur "Augenwischerei" der Pharmaindustrie, um dem Volk vorgaukeln zu können, dass ein Arzt aufgrund der viel längeren Studiendauer unbedingt besser als ein HP sein MUSS??

Bei Operationen/chirugischen Eingriffen sind die Ärzte ja in der Tat sehr gut. Aber dafür muss man eben auch CHIRUG sein. Ein ganz normaler Allgemeinarzt hingegen, für was braucht man den eigentlich?? Der verschreibt doch sowieso nur Symptombehandlungen, untersucht den Patienten noch nicht einmal selbst, sondern schickt ihn zu irgendwelchen "Spezialisten".. Alleine nur wenn etwas geröngt werden muss, so wird man schon zu einem "Radiologen" geschickt. Da frage ich mich, ist ein Allgemeinmediziner etwa nach 10 Jahren Studium noch immer nicht in der Lage das selbst zu können??
Sieht ein Allgemeinarzt ein verdächtiges Muttermal, so ist dieser erstmal ratlos und schickt ihm zu einem weiteren Spezialisten, dem "Dermatologen". :eek:
Ist man auch in diesem Fall nach 10 Jahren Studium nicht in der Lage ein Melanom selbst zu disgnostizieren? Und vor allem tut der Dermatologe doch auch nichts anderes, als eine Gewebeprobe zu entnehmen und es ans Labor zu schicken. Und für sowas braucht man 10 Jahre Studium? Das verstehe ich nicht.

HP studieren viel kürzer, haben aber eine 1000 mal höhere Heilungsquote. Nicht zuletzt, weil sie eben die Ursache bekämpfen und nicht das Symptom.

Danke


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Nils
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Re: Unterschied zwischen Arzt und Heilpraktiker?

Beitragvon Nils » 21. Apr 2010, 21:20

Tja Nummer 17,
das sind so Fragen - die wüßte ich auch gerne.

Allerdings: man kann sich zwar nach 3 Jahren HP nennen (wenn man die Prüfung geschafft hat) - aber so wie ich das sehe geht die Lernerei danach doch erst richtig los.

Was bist Du denn mit einem HP-Schein? Eigentlich doch nichts anderes als "Keine Gefahr für die Allgemeinheit". Heilen kannst Du dann doch auch noch nicht - oder?

Zu den 3 Jahren kommen doch dann noch x Jahre Studium z.B. der Homöopathie, x Jahre Lernen von irgendwelchen anderen Verfahren, die Du als HP anwenden möchtest. Ein guter HP hat also durchaus vergleichbare Studienzeiten wie ein Arzt. Kein Wunder, denn wissen muß er ja eigentlich mehr als ein Arzt.

Oder sehe ich das falsch? Sag doch mal ein fertiger HPler was dazu *g*

Nils

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paul
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Re: Unterschied zwischen Arzt und Heilpraktiker?

Beitragvon paul » 21. Apr 2010, 22:12

Unterschied zwischen Arzt und Heilpraktiker?


Nchdem Du ne Weile Ruhe gegeben hast, geht das jetzt mit diesem, Deinem Lieblingsthema wieder los .. oder wie sehe ich das?

IGNORE

rine
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Re: Unterschied zwischen Arzt und Heilpraktiker?

Beitragvon rine » 21. Apr 2010, 22:20

Auch ein guter Arzt bemüht sich durchaus, auch die Ursache zu bekämpfen, wenn ich einmal für diese Gattung in die Bresche springen darf. Oft sind nur ihre Möglichkeiten da begrenzter, was nicht zuletzt auch mit den ganzen gesetzlichen Regelungen und den von oben verordneten, auch für die unbefridigenden Sparmaßnahmen zu tun hat. Ein HP sollte ganzheitlicher denken, das ist oft das Problem bei den Ärzten, deshalb gibt es unter anderem die Hausärzte übrigens, bei denen alles zusammen laufen soll. Diese sollen die Ergebnisse der Spezialisten unter einen HUt bringen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen.
Und mehr werde ich zu diesem Thema in der Form geäußert nicht sagen, außer dass mein erster Gedanke auch war, dass Du da ja wieder bei einem Deiner Lieblingsthemen bist.:ratlos:
Viele Grüße,
Rine

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Vitamin-B17
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Re: Unterschied zwischen Arzt und Heilpraktiker?

Beitragvon Vitamin-B17 » 21. Apr 2010, 22:22

Also das sehe ich nicht so.
Die Basis-Ausbildung für den HP-Schein beinhaltet ja die Anatomie, die ganzen Krankheiten wie sie entstehen, wie man sie diagnostiziert etc.
Damit kann man ja bereits richtig heilen. Denn zum heilen genügt es, eine Krankheit zu diagnostizieren + eine entsprechende Therapie zu empfehlen.
Was macht ein Arzt bei einem Patienten der Kopfschmerzen hat? Zuerst ist er komplett ratlos. Er überweist also zunächst zu diversen Spezialisten, z.B. einem Radiologen, um den Schädel zu röntgen. Findet man nichts auffälliges, so schaut der Arzt in seinem "roten Faden" (so heißt das Buch angeblich, wo alle Arzneimittel drin stehen) welches Medikament zu den Symptomen des Patienten passen, der Patient geht dann zur Apotheke und nimmt bis zum Lebensende diese Tabletten ein.
Würde er die Tabletten absetzen, so würden die Kopfschmerzen nämlich sehr bald wieder kommen... Aber die Mühe, woher die Kopfschmerzen kommen, macht sich ein Arzt natürlich nicht. Es kommt viel schlimmer. Durch die Nebenwirkungen der Tabletten klagt der Patient dann 5 oder 10 Jahre später über ganz andere Probleme... Auf einmal kommt der Schlaganfall oder der Herzinfarkt oder oder oder...
Das ist doch absichtlich so gewollt! Ein geheilter Patient ist ein verlorener Kunde.
HPs denken da anders. Die sind eben noch "menschlich" eingestellt....

Nun zu den Therapien eines HPs: Es gibt in der Tat Therapieformen dessen Ausbildung mehrere Jahre dauert (z.B. Akupunktur), es sei denn, man macht es wie die Ärzte: Einen Wochenend-Crashkurs nach "Kochbuch-Akupunktur", nur um anschliessend sein Praxisschild schön schmücken zu können.. Aber i.d.R. dauert Akupunktur mehrere Jahre hat mir ein Insider gesagt. Das sind eben komplizierte Zusammenhänge.

Bei Krebstherapien aber z.B. braucht man keine so lange Ausbildung. Da gibt es z.B. das Laetrile/B17, da braucht man nur die Therapie-Empfehlungen zu studieren, dann spritzt man es dem Patienten in regelmäßigen Abständen und das wars.. Genauso wie mit der Hyperthermie, da schliesst man den Patienten nur an das Gerät an und fertig..
Da genügt schon ein Wochenend-Crashkurs.
Ebenso wie bei der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie die ja auch viele HPs anbieten. Was soll man da gross studieren? Wie man eine Vitamin-C-Spritze gibt, kann man schell mal an einem Tageskurs erlernen.

Zeitaufwändiger sind da ganz neue Therapieformen zu erkunden, wie z.B. das MMS. Da muss man sich schon ein paar Tage Zeit nehmen um das Buch sich durchzulesen.
Ansonsten gibt es auch hier nicht viel zu studieren. Die Anleitung dazu schreibt ja der Erfinder. Die Aufgabe des HP ist in vielen Fällen ja eigentlich nur die, Krankheiten zu diagnostizieren (falls nicht vorher schon durch einen Arzt geschehen) und dann anschliessend eine oder mehrere Therpien anzubieten.
Ein guter HP kennt bei den einzelnen Krankheiten natürlich nicht nur EIN Mittel, sonderen mehrere. Bei Krebs würde er Laetrile, MMS, Vitamin C (intravenös) und Hyperthermie empfehlen. Hier weiß der HP natürlich genau wie diese einzunehmen sind und mit welchen anderen Mitteln sich diese kombinieren lassen und welche man in zeitlichen Abständen nehmen muss.
Also grossartige zeitliche Ausbildungen erfordern wohl nur Akupunktur und Homöopathie. Und davon würde ich sowieso jedem neuen HP abraten, weil es VIEL zu viele HPs und auch Ärzte gibt, die sowas anbieten.
Ich kann nur jedem angehenden neuen HP raten, Leute , spezialisiert euch auf etwas was es noch nicht gibt. Z.B. auf eine bestimmte Krankheit wie Diabetes oder sonstwas..
Aber Homöopathie, Akupunktur und Schwermetall-Ausleitung das macht wirklich JEDER Heilpraktiker und damit wird man keine Patienten gewinnen können.

:)

rine
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Re: Unterschied zwischen Arzt und Heilpraktiker?

Beitragvon rine » 21. Apr 2010, 22:24

:wink: Ignore :wink:

edit: Die "Rote Liste" hat zwar durchaus einen roten Faden, ist aber keiner: http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Liste ... imittel%29
Viele Grüße,

Rine



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Ernst
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Re: Unterschied zwischen Arzt und Heilpraktiker?

Beitragvon Ernst » 22. Apr 2010, 21:41

Hallo B12 (ich weiss dass du eigentlich B17 heisst, aber das ist mir bei dir ein wenig zu hoch gegriffen).
Erinnerst Du dich noch an das letzte Jahr?

Ernst hat geschrieben:
Genau deshalb hatte ich den Beitrag geteilt und schließe ihn an dieser Stelle, da er wieder in die uralte Diskussion Arzt contra HP fällt die der liebe Vitamin in jedem Thread aufs neue anheizt.
Aus die Maus.
(Weil das schließen den Moderatoren ja soviel Spass mach, tue ich das jetzt.)
und
Ich sperre den Thread an dieser Stelle sofort wenn die Diskussion in Deiner Art weitergeführt wird, da es absolut sinnlos ist Deine, bereits in anderen Threads bekannten, Fragen und Ansichten zu diskutieren oder zu beantworten.
Bitte unterlasse es auch ständig neue Threads zu öffnen oder alte Threads zu infizieren um immer wieder das gleich Thema zu publizieren.
Solltest du es nicht unterlassen, musst du auch mit einer Sperrung Deines Accounts rechnen.


Und wehe Vitamin B-17 du machst damit an anderer Stelle weiter...


Ich habe das Gefühl du wartest immer ein paar Monate ab, um neue User zu finden, die auf diese Diskussion eingehen.

Diese Diskussion Arzt contra HP hast Du nun die letzten Jahre immer wieder angefacht, und immer wieder eine andere Meinung vertreten. Es ist endgültig Schluss. Das Thema wird geschlossen, und Dir die endgültig letzte Warnung ausgesprochen nicht wieder einen neuen Threat mit diesem Thema zu beginnen. Es droht Dir ansonsten eine Sperrung.

Mitgliedern, die nicht verstehen worum es hier geht, und warum der Threat geschlossen wird können sich ja mal über die Suchefunktion die alten Beiträge zu diesem Thema ansehen.
Grüße von der Waterkant
Ernst

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