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Weihnachtsplätzchen

Rezepte zum Kochen, Einmachen etc... Hier können Sie ihre Rezepte verraten, über Rezepte diskutieren, fragen wenn Sie Rezepte suchen ......

Moderator: Angelika

Gast

Weihnachtsplätzchen

Beitragvon Gast » 4. Dez 2001, 18:25

Hallo ihr lieben Leute,

kennt jemand leckere Rezepte für gesunde und vollwertige Ernährung?
Ich kann das Naschen nicht lassen, und würde gerne gesunde Plätzchen verzehren.

In freudiger Erwartung und im voraus vielen Dank.

die Naschkatze


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Kräuterfee
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Weihnachtsplätzchen - Apfel Dinkel Törtchen

Beitragvon Kräuterfee » 5. Dez 2001, 14:05

Hallöchen,

APFEL-DINKEL-TÖRTCHEN
150 g Butter, oder hochwertige
-Margarine
120 g Vollrohrzucker
1 Prise Meersalz
3 Eier
200 g Dinkel, fein gemahlen
1 TL Weinstein-Backpulver
100 g Mandeln, geschält
3 Säuerliche Äpfel
2 EL Zitronensaft
Zubereitung:
DIE BUTTER ODER MARGARINE SCHAUMIG RÜHREN, DEN ROHRZUCKER UND DAS MEERSALZ DAZUGEBEN UND WEITER RÜHREN.
NACH UND NACH EIN EI NACH DEM ANDEREN UNTERSCHLAGEN.
DEN GEMAHLENEN DINKEL MIT DEM BACKPULVER MISCHEN UND DARUNTERRÜHREN.
DIE MANDELN IN EINER PFANNE GOLDBRAUN RÖSTEN, DIE HÄLFTE DER MANDELN UNTER DEN TEIG RÜHREN.
DIE ÄPFEL GROB RASPELN, MIT DEM ZITRONENSAFT BETRÄUFELN UND SOFORT UNTER DEN TEIG MISCHEN.
KLEINE PA PAPIERFÖRMCHEN AUF EIN BACKBLECH LEGEN, DEN TEIG IN DIE FÖRMCHEN VERTEILEN, DIE RESTLICHEN MANDELN DARÜBERSTREUEN.
IM AUF 175 °C VORGEHEIZTEN BACKOFEN CA. 25 MINUTEN BACKEN.
MfG
Kräuterfee

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Kräuterfee
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RE: gesunde Weihnachtsplätzchen

Beitragvon Kräuterfee » 5. Dez 2001, 16:21

Nun, noch was - ich bin zwar nicht der süße Typ (stehe lieber auf Herzhaftes, als auf Zucker und Eiergemische...)
Hier etwas Gesundes von Hildegard Bingen:

Kekspulvermischung: Zusammensetzung: Muskatnuß, Zimt und Gewürznelken

Indikation: Universal-Nervenmittel, Trübsinn, Blutreinigung, Entgiftung, Müdigkeit, Trägheit, Konzentrationsschwäche

Rezept: Man mischt das Pulver in 1-1,5 Kg Feinmehl und bereitet unter Zugabe von (375 g)Butter, (300 g) Zucker, (4) Eier und 1/2 TL) Salz einen Butterkeksteig. Dünn auswalken und Kekse backen.

Anwendung: Längere Zeit hindurch täglich ein paar Kekse essen.

Anmerkung: Gut durchbacken ist wichtig, damit ätherische Öle (v.Muskat) beim Backen verdampfen (Typischer "Weihnachtsduft").
MfG
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Weihnachtsplätzchen - Honigkekse

Beitragvon Truidel » 5. Dez 2001, 19:02

Hallo,
hier ein leckeres Vollwertrezept(am Wochenende ausprobiert)

Honigkekse

3 El. Honig
2 El. Sonnenblumenöl (oder Butter)
2 El. Wasser
1 Pr Meersalz
2 Eigelb
1 Tl. Zimt
1 Pr. gemahlene Nelken
abgeriebene Schale 1 Zitrone
1 El. Zitronensaft
250 g Weizenmehl
3 gestr. Tl. Backpulver
100 g getrocknete Aprikosen
100 g gemahlene Mandeln ode Nüsse

Honig, Sonnenblumenöl (oder Butter), Wasser und Salz im Kochtopf erwärmen und in die Rührschüssel gießen. Etwas abkühlen lassen, dann die Gewürze unterrühren. Das mit dem Backpulver gemischte Mehl dazugeben und alles gut verkneten. Aprikosen fein hacken, mit den gemahlenen Mandeln unter den Teig kneten, 1 Std. kaltstellen. Teig ausrollen, Formen ausstechen, bei 180° ca. 15 Min backen. Die Kekse können mit Milch oder verquirltem eigelb bepinselt und mit Pistazien oder halben Nüssen oder Mandeln oder ..... verziert werden (vor dem Backen).
Schmeckt echt lecker . Nicht so süß.
Bis dann

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Angelika
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Weihnachtsplätzchen - Dattelmakronen

Beitragvon Angelika » 5. Dez 2001, 22:43

Hallo Naschkatze,

hier mein Lieblingsrezept mit Haferflocken und Datteln.

Dattelmakronen

125g Butter, 250 g Köllns Kernige Vollkornhaferflocken, 200 g getrocknete Datteln, 2Eier, 100 g Zucker, 1P.Vanillezucker, 1/2 Teel. Backpulver.

Butter erhitzen, Haferflocken unterrühren und dann abkühlen lassen. Eier schaumig rühren, Zucker ,Vanillezucker u. Backpulver unterrühren. Kleingeschnittene Datteln und die abgekühlten Haferflocken dazugeben.
Mit einem Teel. kleine Makronen auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech setzten. Im vorgeheiztem Backofen 15 Min. bei 180° backen.

Viel Spaß

Angelika

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Weihnachtsplätzchen mit Pfiff

Beitragvon Kräuterfee » 6. Dez 2001, 10:41

Hallöchen, aus "Vollwertige Weihnachtsbäckerei mit Pfiff" von Herbert Walker im pala Verlag:

200g Manderl mit heißem Wasser überbrühen,schälen und fein reiben,incl 2-3 Bittermandeln; oder 2-3 Tropfen Bittermandelöl, 100 g flüssigen Honig dazugeben, im Mixer zu einem Kloß verrühren. FERTIG! Tip: statt Bittermandel/Öl eignen sich auch gut einige Tropfen Rosenwasser. Auch mit Haselnüssen und Nußmischnungen geeignet.

Zwei Tipps - wenn's mal mehr als Gebäck sein soll: 2/3 Amaranth+ 1/3 Kamuth oder Weizen als Grundlage für Pfannkuchen,Kaiserschmarrn und Crepes, fein mahlen sonst knirscht´s beim Kauen (gibt's alles im Reformhaus, dort man man es sich in gewünschter Körnung bis Mehl mahlen lassen).
MfG
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Vollkorn Weihnachtsplätzchen

Beitragvon Kräuterfee » 7. Dez 2001, 12:15

Vollkornplätzchen

Zutaten:
40 g Butter oder Margarine 80 g Zucker 1 Ei 1 Zitrone, abger. Schale 1 Tl. Kardamom, gestr. 1 Prise Salz 125 g Weizenvollkornschrot 3 El. Weizenmehl 1 Tl. Backpulver, gestr.
Fett, Zucker und Ei mit dem Handrührgerät schaumig rühren, die anderen Zutaten unterrühren, den Teig 15 Min. ruhen lassen. Zu einer Rolle formen und in ca. 35 Scheiben schneiden, daraus kugeln formen, auf ein vorbereitetes Bachblech setzen und backen.

Schaltung: 160 - 180°, 2. Schiebeleiste v.u. 150 - 160°, Umluftbackofen 25 - 30 Minuten
Ergibt ca. 35 Stück
MfG
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Weihnachtsplätzchen - Mohnküsse

Beitragvon Angelika » 7. Dez 2001, 20:31

Mohnküsse

125g gemahlen Mohn, 125 ml Milch, 150 g Zucker,1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier ,1 Eigelb, 1 Msp. gem. Kardamon, 1/2 Teel.Zimt, 200g gehackte Mandeln, 100 g Buchweizenmehl,Oblaten u.100g weiße Kuvertüre.

Milch mit 100g Zucker u.Vanillez. aufkochen. Mohn zufügen u. ca.4 Min. unter Rühren kochen lassen. Abkühlen lassen.
Eier, Eigelb,restlichen Zucker und Gewürze schaumig rühren. Mohn, Mandeln und Mehl unterrühren. 1 gehäufter Teel. der Masse auf Oblaten setzen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Bei 180° C 15 Min. backen.
Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die abgekühlten Mohnküsse damit verzieren.

mfg
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Weihnachtsplätzchen - Fruchtkugeln

Beitragvon Angelika » 14. Dez 2001, 23:33

Eine gesunde Süßigkeit, die ausschließlich Fruchtzucker enthält.

Fruchtkugeln

300 gemischte Trockenfrüchte, Datteln, Aprikosen, Äpfeln, Birnen und Rosinen.
100g Paranüsse, 100g Kokosraspeln, abgeriebene Schale von einer unbehandelten Orange, 1- 2 Eßl. Orangensaft.
Trockenfrüchte kleinschneiden, Paranüsse mahlen und mit den Kokosraspeln vermischen. Dann abgeriebene Orangenschale und Saft dazugeben und gut verrühren. Die Masse zu kleinen Kugeln rollen und in Kokosraspeln wenden. 1- 2 Std. in den Kühlschrank stellen, bis sie fest geworden sind.

mfg Angelika

Gast

Weihnachtsplätzchen - Vollkornrezepte

Beitragvon Gast » 18. Dez 2001, 22:33

Hallo Naschkatze,
beim übergang in Richtung Vollmehl habe ich auch nach Vollkornrezepten und "gesunden Naschereien" gesucht - nach einiger Zeit haben wir jedoch unsere ehemaligen Lieblingsrezepte an uns angepasst, also schlicht die Zutaten "verbessert". Ich mahle Dinkelkörner, wenn da Mehl steht, ich nehme Vollrohrzucker wenn da Zucker steht, ich verwende Butter wenn Margarine angegeben ist, ... (eigentlich gleich wie beim obersten Rezept von Kräuterfee, geht aber mit allen Rezepten - bis auf Strudelteig, der reißt wegen der Spelzen, da hilft nur Sieben)

Liebe Grüße,
Johanna

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RE: Weihnachtsplätzchen

Beitragvon Kräuterfee » 23. Dez 2001, 20:15

Die gesundeste Süßigkeit zu Weihnachten ist der Lebkuchen. Seine Gewürze – Zimt, Muskat, Kardamon, Nelken – fördern die Verdauung, stärken den Magen und die Nerven. Sie werden von Nüssen und Honig unterstützt. Und selbstgemacht – da weiß man, was drin ist !
Anis bekämpft schlechte Laune und depressive Stimmung. Er wirkt Schleim lösend und hilft bei Krämpfen. Anisplätzchen sind daher gesundheitsfördernd.
Vanillekipferl aktiviert die Nieren, die Verdauung und macht Lust auf Liebe. Darum war Vanille damals in Klöstern verboten *ggg*

In diesem Sinne zum Fest der Liebe
wünscht Euch besinnliche Stunden im Kreise der Familie

Kräuterfee

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Altpolnischer Weihnachtshonigkuchen

Beitragvon Kräuterfee » 1. Dez 2002, 16:37

Altpolnischer Weihnachtshonigkuchen
Der mit Honig zubereitete Kuchen war bereits den alten Slawen bekannt. Er wurde zu ritualen Zwecken verwendet und war ziemlich hart.
Die Entdeckung aromatischer Gewürze und Triebmittel machten ihn dann zu dem heutigen Honigkuchen.
Am berühmtesten sind die Nürnberger Lebkuchen und die Thorner Honigkuchen ("Katarzynki"). Sie sind beide gleichwertig im Geschmack.
Die Zubereitung ist fast eine Kunst und der Teig reift langsam.


:achtung: Bitte beachten:
Vier Wochen vor dem Backen muß er zubereitet werden und dann 3-4 Tage vor dem Fest wird er dann gebacken.
Er kann auch früher gebacken werden, der rohe Teig muß allerdings nicht weniger als 2 Wochen an einem kühlen Ort (im untersten Fach der Kühlschranks, noch besser - im kalten Keller reifen.


1/2 kg Bienenhonig, 2 Gläser Zucker, 250 g Schmalz (oder Butter) allmählich, fast bis zum Sieden, erhitzen und dann abkühlen lassen. Zu der kühlen oder lauwarmen Masse nach und nach 1 kg Weizenmehl, 3 Eier, 3 gestrichene TL gereinigte, in 1/2 Glas kalter Milch aufgelöste Soda, 1/2 TL Salz und 2-3 Tüten Pfefferkuchengewürz (Zimt, Nelken, Ingwer, Kardamon usw. ) dazugeben und mit den Händen untermischen. Man kann dem Teig auch eine Handvoll zerkleinerte Nüsse und 3 Löffel feingehackte, kandierte Apfelsinenschalen zufügen.
Den gut durchgearbeiteten Teig - nachdem man eine Kugel daraus geformt hat - in einen Steintopf oder Emaillegefäß (ohne abgesplitterter Emaille) geben., mit einem sauberen Leinentuch bedecken und an einem kühlen Ort stellen, damit er langsam reifen kann.
Den reifen Teig in zwei bis drei Portionen teilen, ausrollen und auf einem Blech backen. Unmittelbar nach dem backen wird der Honigkuchen hart, aber schon nach 2-3 Tagen wird er mürbe und zergeht fast auf der Zunge.
Den Abgekühlten Teig mit leicht erhitztem, gut geschmortem Pflaumenmus bestreichen. Natürlich können auch andere Füllungen verwendet werden (Nuß- oder Marzipanmasse).
Unmittelbar nach dem Bestreichen mit der entsprechenden Masse die einzelnen Honigkuchenplatten aufeinanderlegen, mit einem Bogen sauberen Papier bedecken und gleichmäßig mit einem Brett oder Büchern beschweren.
Der altpolnische Honigkuchen bliebt lange frisch, vor allem, wenn man ihn an einem kühlen Ort aufbewahrt.
Natürlich kann er auch mit Schokoguß verziert werden.


Viel Spaß bei der Weihnachtsbäckerei
wünscht Euch mit diesem alten traditionsreichen Rezept
:wink: Kräuterfee

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Weihnachtsplätzchen - Nuss-Blätter

Beitragvon Angelika » 1. Dez 2002, 21:10

Nuss-Blätter

ein schnelles und leckeres Rezept für die Adventszeit, bis Weihnachten sind sie alle weg. :)

30 g Butter, 100g Zucker , 1 P. Vanillezucker, 150 g Haselnuß- oder Mandelplättchen,
3 Eiweiß , 3 Eßl. Sahne , 1 Eßl. Mehl.

Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Zucker, Mehl und Nußblättchen mischen. Flüssiges Eiweiß ( nicht schaumig rühren), Sahne und flüssige Butter vorsichtig unterheben. Mit einem Teel. kleine flache Teighäufchen mit großen Abstand ( Teig läuft auseinnader) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Im Backofen bei 180 ° 5-7 Min. hellbraun backen. Sofort vom Blech nehmen und abkühlen lassen.

Viel Spaß
Angelika

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Weihnachtsmohnrolle (Makownik)

Beitragvon Kräuterfee » 2. Dez 2002, 13:40

Weihnachtsmohnrolle (Makownik)

ist kein gewöhnlicher Mohnkuchen, sondern eine dünne Teigschicht mit üppiger Mohnfülle.
Man kann die Mohnrolle mit Hefemürbteig oder einen arbeitsaufwendigeren Hefeteig zubereiten.
Der Hefemürbteig hat die kurze Zubereitungszeit als Vorteil - kein langes Rühren ist erforderlich.
Er kann ebenso wie der Hefeteig für verschiedene Roll- und Schichtkuchen verwendet werden.

Hefemürbteig
400 g Weizenmehl, 150 g Butter, 50 g mit 3 Löffel (leicht saurer) Sahne gut vermischte Hefe, 1/2 Stange zerklopfte Vanille oder die geriebene Schale einer halben Zitrone, 2 gehäufte Löffel Puderzucker, 2 Eier und 1(oder2) Eigelb sowie 1/3 TL Salz werden auf ein Backbrett mit dem Messer zerhackt.
Dann der zerhackten teig mit den Händen kneten - er soll nicht zu fest und glänzend sein.
Den fertigen Teig auf dem leicht mit Mehl bestäubten Backbrett dünn zu einem Reckeck ausrollen und gleichmäßig mit der Mohnfülle belegen (am Rand ca. 2 c, frei lassen). Dann soll der Mohnkuchen 1 h lang gehen. Um ein Reißen des Teiges zu vermeiden, kann er mit einem dünnen Holzstäbchen mehrfach eingestochen werden. Anschließend in dem mittelmäßig erhitzten Backofen schieben. Nach 45-50 min ist der Mohnkuchen ausgebacken.

Hefeteig (arbeitsaufwendig)
Aus 300 g Weizenmehl, 150 g Puderzucker, 150 g Butter, 2 Eier (oder einem Ei und 2 Eigelb), 1/2 Glas Milch, 40 g Hefe und eine Prise Salz wird der Hefeteig zubereitet.
Die Butter mit dem Zucker verrühren und nach und nach die Eier, das Salz und die in lauwarmer Milch aufgelöste Hefe zugeben. Danach soll der mit einem Tuch abgedeckte Teig mind. 1 h gehen. Ist der Teig aufgegangen, auf dem mehlbestäubten Backbrett zu einem Rechteck ausrollen, mit Eiweiß bestreichen (damit die Fülle am Teig haften bleibt) und gleichmäßig den Mohn auftragen. Dann den Teig eng zusammenrollen und an beiden Enden zusammendrücken (nach unten schlagen). Der so zubereitete Mohnkuchen soll in der ausgefetteten Form vor dem Backen noch gehen. Backzeit 45-50 min.
Nach dem Backen kann der abgekühlte Mohnkuchen (in beiden Fällen) mit Zitronenglasur überzogen und vor dem Erstarren der Glasur mit feingehackten, leicht gebräunten Mandeln bestreut werden.

Mohnfülle
400g gewaschenen Mohn mit 1 l kochender Milch übergießen und auf kleinem feuer 30 min kochen (die Milch soll nur leise sieden).
Den Mohn abtropfen lassen und dann 3-4x durch den Fleischwolf drehen (kleinster Vorsatz).
In einem eisernen Schmortopf 150 g butter und 3/4 Glas Bienenhonig zerlassen, 1 fein zerklopfte Stange vanille, 100 g grob gehackte mandeln (oder Nüsse), 150 g Rosinen, 1/2 Tasse feingeschnittenen, kandierte Apfelsinenschale und zum Schluß den Mohn zugeben und alles zusammen 15 min schmoren lassen. (oft Rühren, damit nix anbrennt).
Ist die Mohnfülle abgekühlt, gibt man 3-4 mit einem Glas Zucker gut verrührte Eigelb und den steiggeschlagenen Eischnee dazu. Die Mohnmasse gewinnt noch, wenn ein Glas guten Rum oder Cognacs zugegossen wird. Damit ist die Fülle fertig. Lauwarm auf den Teig auftragen.

Dies ist orginal altpolnische Küche.
Das ist zwar alles arbeitsaufwendig, dafür eine vorzügliche Füllung - aber schließlich feiern wir Weihnachten nur 1x im Jahr ;-)
MfG
Kräuterfee

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Christstollen mit Quark

Beitragvon Angelika » 3. Dez 2002, 18:03

Christstollen mit Quark

hier mein traditioneller Christstollen:

500 g Mehl, 1 P. Backpulver, 200 g Zucker, 1 Vanillezucker, 2 Eier, 250 g Quark, 175g Butter, 4 Tropfen Bittermandelöl, 4 Tropfen Zitronenöl, je 1 Messerspitze Kardamom u. Muskatblüte.
200 g Rosinen , 125 g Korinthen, 100 g Zitronat, 100 g getrocknete Aprikosen und 150 g gehackte Mandeln und 4 Eßl. Rum.

Rosinen, Korinthen, Zitronat, kleingeschnittenen Aprikosen und Mandeln mit Rum begießen und über Nacht abgedeckt stehen lassen.

Alle anderen Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig verkneten. Dann den Teig zu einer ovalen Platte ausrollen und die rumgetränkten Früchte darauf verteilen und fest andrücken, und zu einer Stollenform aufrollen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C 60 Min. backen.
Gleich nach dem backen mit 100 g zerlassener Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben.

mfg
Angelika



   

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