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Diagnosestellung, bräuchte Tipps...

Moderatoren: Angelika, Ernst

Julima76
Beiträge: 2
Registriert: 12. Jul 2011, 13:55

Diagnosestellung, bräuchte Tipps...

Beitragvon Julima76 » 12. Jul 2011, 14:17

Hallo, liebe User!
Bin neu hier und habe gleich ein Anliegen:
Seit 3 Monaten bin ich in der Ausbildung zum HP Psych. Gestern haben wir ein Fallbeispiel bekommen, dem wir eine Diagnose zuordnen sollen, die erste Gesprächsstunde aufbauen und nach einer möglichen Therapieform schauen.
Ich versuche mal, den Fragebogen des Fallbeispiel kurz wiederzugeben:
Eine 44 jährige Frau lebt alleine. 3 mal verheiratet, 2 Kinder, die auf Grund des Sorgerechtsentzungs beim Vater leben. Wieso sie kein Sorgerecht hat, möchte sie nicht preisgeben. Hat ständig wechselnde Partner, die "abhauen", da sie zu sehr klammert und per mail und sms die Männer bombadiert. Sie wurde vom 1. Stiefvater missbraucht, da war sie 10. (hat 2 Stiefväter), ihren leibl. Vater kennt sie nicht. Ihre Mutter hat sie nie gewollt, hat auch keine Liebe bekommen und wurde ständig unterdrück. Fühlt sich dumm und zu nichts im Stande,macht sich selbst schlecht, findet sich allerdings attraktiv und hübsch. Ihr Hobby ist Sport, betreibt aber keinen. Hat 4 Jobs auf unterschiedl. Stundenbasis. Langeweile ist ihr heimischer Begleiter. Nach außen hin macht sie auf den Therapeuten einen sehr wohl gekleideten Eindruck, hat eine freundliche, gut gelaunte Stimme und Stimmung. Hat kaum Freundschaften, nur 2 im Internet. Sucht nach Liebe. In der Öffentlichkeit betrachtet man sie als starke und stolze Frau. Bei Fragen nach ihrem Vater, gibt sie keine Antworten. Bei Fragen der Mutter, straft sie sie. Mutter hat sie immer beschimpft....
Ihr Ziel der Therapie ist wörtlich "innerlich freier sein" in erster Linie, 2. "Liebe zu akzeptieren", 3. "positives annehmen können, nehme nur negatives auf"...
War schon bei verschiednen Therapeuten. Das hat aber "nichts gebracht"...

So! Ich hoffe Ihr hattet Interesse das zu lesen. Der Fragebogen hatte knapp 10 Seiten. Habe also nur eine wirklich kurze Zusammenfassung abgegeben.
Meine Bitte besteht darin, eine evtl. Verdachtsdiagnose zu stellen. Meine tendiert zur Persönlichkeitsstörung. Die ist allerdings mit einer langfristigen Therapie angedacht. Ich weiß allerdings bereits, daß die Therapie nur einige Monate benötigt hat. Nun möchte sie aber erstmal "nur" innerlich ruhiger werden. Somit schließe ich daraus, daß eine Persönlichkeitsstörung "lediglich" als Achse 1 einzustufen ist. Quasi als 2. Diagnose....
Bin wie gesagt in den Anfängen!!! Und das war unser erstes Fallbeispiel. HAbe gestern grübelnd in der Schule gesessen, welches bis heute noch anhält... :-?
Aber es macht Spaß sich Gedanken zu machen. Wie gut, daß ich vor keinem reellen Fall stehe, den ich nun als Therapeut behandeln müsste....
Über Tipps würde ich mich freuen!!!!! Ich hoffe die Angaben haben gereicht um einen Diagnoseverdacht stellen zu können....
Freu mich!
Sonnige Grüße


samira
Beiträge: 192
Registriert: 29. Jun 2004, 08:10

Re: Diagnosestellung, bräuchte Tipps...

Beitragvon samira » 29. Jul 2013, 11:18

Je nachdem wie sie damit umgeht. Mein erster Verdacht wäre Natr. Chloratum, ich würde es aber noch überprüfen.



   

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