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Heilpraktiker für Psychotherapie

Moderatoren: Angelika, Ernst

whisper
Beiträge: 421
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Beitragvon whisper » 15. Mär 2005, 15:14

Hallo Ronny,

also, ich wollte auch ganz sicher niemandem auf den Schlips treten. Schön, dass Du es auch nicht so aufgefasst hast. :D

Ich hab auch gesehen, dass ein Kombilehrgang angeboten wird, umso mehr hat mich der Lehrplan des Kurses psych. Berater gewundert.

ronn hat geschrieben:
Ich persönlich finde es auch für rein psychologische Berater wichtig, dass Sie Gesprächstherapien, Kurzzeittherapien usw. kennenlernen. Natürlich kannst du solche Sachen auch ohne Prüfung anwenden solange du nicht mit psychisch erkranketen Personen arbeitest, oder liege ich da falsch ;)
Du darfst es nicht gesprächstherapie nennen aber ich denke du kommst da auch bei dem Pesonenkreis der für den Psychologischen Berater gedacht ist weiter.
Ausserdem wie willst du, ohne das ausreichende Wissen unterscheiden wer "krank" ist und wer nicht.


Es steht natürlich jedem frei, sich über Therapieformen zu informieren, und natürlich KANN man die anwenden. Der Knackpunkt ist aber, dass man es als psychologischer Berater eben nicht DARF. Da hilft es einem auch nichts, wenn man das Kind einfach anders nennt. Es macht dabei auch keinen Unterschied, ob die Person psychisch krank ist oder nicht (und warum sollte man jemandem therapieren wollen, der keine Therapie braucht?). Als psych. Berater darfst Du eben nur beraten. Und das ist - zugegebenermassen - nicht viel. Genaugenommen musst Du als psychologischer Berater nicht mal unterscheiden können, wer krank ist und wer nicht, weil Du gar keine Diagnosen stellen darfst.

Ernst hatte es in einem vorhergehenden Posting ja schon deutlich dargestellt. Man kann da ganz schnell in Teufels Küche kommen.

Ich will ja gar nicht in Frage stellen, dass das als Vorbereitung auf den HP psych. ein guter Lehrgang ist. Nur eben rein für den psych. Berater viel zu weit gefächert, und ich bleibe dabei, dass die Trennung nicht deutlich genug ist. Für mich kommt es irgendwie so rüber, als würde die staatliche Prüfung nur den Unterschied in der Berufsbezeichnung machen, aber die Arbeit wäre die selbe. Und das finde ich rechtlich sehr bedenklich, weil es eben einfach nicht so ist.

Liebe Grüße
Whisper


dani1402
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Beitragvon dani1402 » 16. Mär 2005, 09:33

Hallo

ich nochmal.

Also, ich für meinen Fall bin drauf und dran, den AHL-Heilpraktiker-Kurs zu machen -also den "großen" Heilpraktiker und danach dann zu schauen, was ich an Fachfortbildungen machen möchte

Allerdings muss ich zum "kleinen" Heilpraktiker oder auch nur zum psych berater noch eines sagen - wenn jemand vorhat, sich später hauptsächlich auf solche Sachen wie Managementtraining, Lerntherapien, Astrologische und spirituelle Lebensberatung, Entspannungs- und Wellnessberatungen usw. zu spezialisieren, reicht dieser Lehrgang aus

Allerdings sieht es in der Realität einfach so aus, dass logischerweise studierte Pädagogen und Psychologen den psychologischen Beratern vorgezogen werden.

ronn
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Beitragvon ronn » 17. Mär 2005, 10:17

Hi,
Die Frage ist da nur was soll man dann in dem psychologischen Berater lernen, reicht da wie sitze ich einem Gegenüber, wie kann ich eine Ehe retten, hoffentlich ist der Mann nicht "krankhaft eifersüchtig" ;)
NE für mich ist es auch schon wichtig dass man für den psychologischen Berater einiges kann das kann den Ruf nur bessern. Diagnosen darfst du natürlich nicht stellen, aber du soltest schon erkennen ob jemand krank ist oder nicht, es stimmt schon du musst es nicht, aber wär doch eigentlich nicht schlecht oder;)
Liebe Grüße Ronny
Ich persönlich bin übrigens überhaupt nicht begeistert von dem Begriff und Berufsbild Psychologischer Berater ;) aber mich frägt ja keiner :razz:

whisper
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Beitragvon whisper » 17. Mär 2005, 16:37

Hallo Ronny,

ich verstehe schon, was Du meinst. Klar sollte man für den psych. Berater auch was lernen. Nur wäre es meiner Ansicht nach sinnvoller, den Stoff auf Inhalte zu beschränken, die man braucht. Davon gibt es auch mehr als genug. Warum also noch die Therapieformen mit draufpacken? Ausserdem sehe ich die Gefahr, dass man später doch anfängt, rumzutherapieren, weil man es ja gelernt hat, obwohl man es nicht darf, und da kommt man schnell auf dünnes Eis. Auch, wenn das keine böse Absicht ist.

Mit dem Erkennen von Krankheiten ist es ganz ähnlich. Natürlich schadet dieses Wissen niemandem, aber die Gefahr ist da, dass man doch irgendwie seine Grenzen überschreitet. Ausserdem bin ich mir nicht sicher, ob man im Verlauf eines einfachen Beratungsgesprächs so ohne weiteres Diagnosen stellen kann (und sei es nur für sich selbst). Wobei manches bestimmt offensichtlicher ist als anderes. Aber darüber lässt sich streiten.

Meiner Ansicht nach ist eine Ausbildung zum psych. Berater für Leute interessant, die ohnehin in einem Beruf arbeiten, wo sie viel mit Menschen zu tun haben. Als eigenständiger Beruf hat es einfach nicht genug Substanz.

Aber naja, es gibt ja zum Glück genug Auswahl an Schulen, so dass jeder seinen Interessen gerecht werden kann.

Liebe Grüße
Whisper

soja
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Beitragvon soja » 21. Apr 2005, 17:34

Hallo Whisper,

mit Interesse habe ich Deine Postings gelesen, denn auch meine Frau und ich interessieren uns für den Kombi-Lehrgang bei der ALH. Ist ja nicht ganz billig, dauert auch etwas länger im Vergleich - scheint uns aber insgesamt (auch aufgrund der erlernten tieferen Basis) das beste Angebot zu sein. Da wir Quereinsteiger sind (und endlich das machen möchten, was uns Spaß und Weiterentwicklung bringt), ist dieser Punkt für uns sehr wichtig. Soviel zur Einleitung...

Nun hätte ich gerne von Dir erfahren, ob
Du immer noch so zufrieden mit Deiner Schulwahl bist
die Unterlagen Deinen Vorstellungen entsprechen und
Du Dich auch im Falle von Fragen gut betreut und beraten fühlst?
Wie sieht es bei der AHL aus, wenn Du das Studium abbrechen musst?
Kündigungszeit? Oder ist man bis zum bitteren Ende daran geknebelt?!
By the way: hast Du das schriftpsychologische Gutachten machen lassen (müssen)?
Für eine paar Aussagen wäre ich sehr dankbar. :flower:

Dann möchte ich die Gelegenheit nutzen und an Euch alle die Frage stellen, wie Ihr die Chancen für einen Broterwerb mit folgender Idee seht (ja ich weiß, Know-how, Standort, Klienten, etc... trotzdem):
Gemeinsame Praxis (beide HP Psych.) mit dem Angebot an Familientherapie, Trauerbewältigung (Gruppe/Einzeln), Entspannungspäd., allg. Beratung, Gesprächstherapie, NLP.

Gibt es unter Euch jemanden, der Erfahrungswerte oder zu empfehlende Kombinationen weitergeben kann/will?

Für jede Antwort dankbar,

Frank

rosa400
Beiträge: 4
Registriert: 29. Jul 2005, 22:13

Beitragvon rosa400 » 30. Jul 2005, 00:02

:wink: Heilpraktiker Psychotherapie Prüfung: Danke Karjas-Verlag
Unter http://psychotherapie-hp-kompakt.de findet ihr grandiose aktuelle Lernmaterialien. Hörbücher, die über superlearning den gesamten Lernbereich und die Amtsarztfragen abdecken. Es hat mir richtig Freude gemacht mit dem Kompaktfernlehrgang und den Super Hörbüchern zu arbeiten. Alles ist klar strukturiert und gut zu verstehen. Ich brauchte keine anderen Bücher oder Kurse!
Habe meine Prüfung beim 1. Mal geschafft und viel Zeit und Geld gespart... Ich bin total happy.
:lol:
Liebe Grüße an euch und toi, toi, toi für die Prüfung
Rosa :D :D


Sancor
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Registriert: 11. Sep 2005, 00:38

Beitragvon Sancor » 11. Sep 2005, 01:03

Hallo Rosa 400,
hast du ausser dem Kompaktlehrgang noch andere CD`s benutzt? Die Methode finde ich einfach als Prüfungsvorbereitung klasse.
Danke für den Tipp
Sancor

zu den Diskusionen über die Beratungs- bzw. Therapeutenbezeichnung ist es einfach sehr gut differenzialdiagnostisch unterscheiden zu lernen, wer gehört in med. therapeutische Hände. Da gibt es ganz viele Fälle, die z. B. bei Depressionen, Psychosen etc. begleitend behandelt werden können, jedoch medikamentös eine genaue Einstellung und Beobachtung durch einen Psychater brauchen. Hier setzt doch die Ausbildung zum psychotherapeutischen Heilpraktiker an, einfach das ich besser erkennen kann, wo hört meine Fähigkeit Hilfe leisten zu können auf und wo brauche ich medizinische Unterstützung. Hier kann das klinische Wissen über die Erkrankungen sehr gut weiter helfen. Ich selbst habe die Ausbildung zum Heilpraktiker und auch Assistenszeiten hinter mir und habe beschlossen, das ich eben nicht auf der Ebene des Heilpraktikers den Beruf ausüben möchte, sondern begleitend psychotherapeutisch, da meines erachtens hier die Wurzel allen Leidens liegt. Ich möchte eben eher auf der Bewußtseinsebene arbeiten als auf der körperlichen.

Liebe Grüße Sancor

hansi10
Beiträge: 7
Registriert: 7. Aug 2005, 23:02

Beitragvon hansi10 » 18. Sep 2005, 02:50

Hallo Sancor,

es gibt nicht nur die 5 Audios für das Fernstudium , sondern ein gesamtes Lernpaket mit 7 Cds.
Ich habe noch mal auf die Seite geschaut:
http://www.psychotherapie-hp-kompakt.de und hier kann jeder nach seiner Ausgangslage: Lerneinsteiger oder bereits Kandidaten mit Vorwissen das Passende zum selber Lernen finden.
Grundlage ist schon der Kompaktfernlehrgang, um mit den Hörbüchern arbeiten zu können.
Im Moment wird noch der Messeartikel angeboten.

Also, ich kann dieses Power-Lernpaket mit den 7 CDs - davon sind 2 CD-ROMs und 5 Audios nur empfehlen. Bei Amazon werden diese Materialien mit 5 Sterne Bewertung und guten Kundenrezensionen auch angeboten...sind hier aber teurer. Bei ebay habe ich sie auch schon entdeckt, aber hier sind sind die Preise auch höher. Auch hier finden sich im Bewertungsportal super Rückmeldungen.

Alles Gute
Hansi

Sancor
Beiträge: 3
Registriert: 11. Sep 2005, 00:38

Beitragvon Sancor » 19. Sep 2005, 21:10

Hallo Hansi,

danke für die umfassende und schnelle Info, habe schon Grundwissen und werde sehen, was ich bestelle.

herzliche Grüße
Sancor

mojo99
Beiträge: 1
Registriert: 14. Mär 2005, 07:46

Beitragvon mojo99 » 7. Okt 2005, 17:14

Hallo,

ich möchte auch den Kombi Lehrgang bei der ALH machen.
Ich bin Diplom Forstwirt und würde gerne wissen, ob ich mit meinem Studium (natürlich fachfremd) und dem Kombi Lehrgang in Bayern Probleme bekommen könnte bei der Prüfung oder Prüfungsanmeldung. Wohne im Landkreis Freising.
Vielen Dank im Voraus.

MfG
Viele Grüße

Meik

Ju
Beiträge: 19
Registriert: 9. Apr 2005, 14:14

Beitragvon Ju » 14. Jul 2006, 10:51

Hallo!
Die letzten Einträge hier sind zwar schon etwas älter, aber ich denke mein Thema passt. :-?
Habe mir vor einigen Tagen auch die CDs vom Karjas Verlag gekauft, also das Komplettpaket mit 7 CDs.
Muß gestehen, dass ich anfangs aufgrund der Meinungen hier etwas grzögert habe, aber ich finde sie wirklich nicht schlecht. Gut, die Stimme ist etwas monoton (soll vielleicht so sein) und leider sind schon auf der 1. CD ein paar Versprecher drin, aber der Grundaufbau ist super und es geht echt besser so!
Ich höre die CD bei der Garten, Hausarbeit usw. und auch kurz vor dem Einschlafen über Diskman. Muß sagen, dass ich nach 3 Tagen schon einiges weiß, was ich da so "nebenher" gelernt habe.
Dazu besorgte ich mir vorher schon einige Hefte der Zeitschrift Psychologie heute in meiner Bücherei, die ich nur empfehlen kann :lol:
Zusätzlich muß man allerdings wohl noch ein allgemeines Psychologie Buch lesen, welches am besten ist, konnte ich noch nicht herausfinden!
Ach ein weiterer Nachteil der CDs: es gibt nur einen Titel, d.h ich kann nicht mal vor- oder zurückgehen, sondern muß die CD immer ganz hören :o
So, vielleicht konnte ich ja jemandem helfen :lol:
Grüße Ju

Ann4
Beiträge: 36
Registriert: 10. Mai 2004, 12:45

Beitragvon Ann4 » 5. Okt 2006, 15:02

Hallo,

Ich bin auf der Suche nach einem guten (Lehr-)Buch, um für die Prüfung zum Heilpraktiker- Psychotherapeutische Ausbildung- zu lernen. Habe auch schon hier empfohlene Bücher und auch CD's in Erwägung gezogen, bin aber irgendwie unsicher für was ich mich da entscheiden soll. :-?
Ich würde mich total freuen von Euren Erfahrungen mit Büchern zum Thema zu hören. Mit welchen/m Buch/Büchern habt ihr die besten Erfahrungen gemacht ?

fragt

Ann :)

Winterhexi
Beiträge: 9
Registriert: 31. Jul 2006, 13:26

Beitragvon Winterhexi » 22. Nov 2006, 15:56

Hallo,

habe auch Interesse den kleinen HP zu machen, allerdings verlässt einem der Mut schnell, wenn man so manche Sachen hört. Hab auf ner Internetseite gelesen und auch von einer Chat-Freundin die HP macht gehört, dass es Bestrebungen gibt den Psycho-HP die Ausbildung zu regeln (kein Selbst- oder Fernstudium mehr möglich) und sogar ihn ganz abzuschaffen. Ist da was dran?
Zudem hab ich gehört und nun in euren Antworten gelesen, dass man damit die Prüfung machen kann Vorerfahrungen oder sogar eine Ausbildung in dem Bereich haben soll. Tja bei mir ist es so ich bin Bürokauffrau merke aber, dass ich mich in dem Beruf nicht wohlfühle (mal ganz abgesehen davon, dass ich im Augenblick auch keine Anstellung finde). Hab früher ein paar Semester Lehramt studiert. Klar ist es besser wenn man schon Erfahrungen hat, da dies ja eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit ist. Meine Stärke ist mein Einfühlungsvermögen und Sensibilität und daraus möchte ich was machen. Ich würde gerne den kleinen HP (bin aber immer noch am Überlegen ob doch nicht den großen) im Selbststudium machen. Keine Angst ich würde schauen, dass ich beim HP oder im Krankenhaus oder Selbsthilfegruppen Praktikas mache. Aber wenn das gar nicht geht, weil ich keinen Beruf in dem Bereich habe bringt das natürlich nix. Ich versteh alle die sagen man sollte in dem Bereich tätig sein und Erfahrung mit psychisch Kranken haben, aber was soll ich denn machen wenn ich die nicht habe, weil ich erst später auf die Idee gekommen bin was aus meinen Fähigkeiten zu machen, das macht mich doch nicht schlechter. Ich bewundere alle Menschen, die so geradlinig sind und von Anfang an sich diesen Bereich ausgesucht haben. Leider ist es bei mir nicht so.

Petra.R
Beiträge: 2
Registriert: 23. Jul 2004, 17:17

HP-Prüfung mit MS?

Beitragvon Petra.R » 21. Jun 2007, 00:19

Hallo,

wenn man den "kleinen Heilpraktiker" machen möchte, muß man ja auch eine Gesundheitsbescheinigung vorlegen.

Weiß jemand, wie es aussieht, wenn man Autoimmunerkrankungen wie z. B. MS (Multiple Sklerose) hat?

Ist damit gleich ausgeschlossen, dass man das machen kann?

Gruß Petra

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Ernst
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Registriert: 12. Dez 2003, 10:21

Beitragvon Ernst » 21. Jun 2007, 09:03

Ob du gesundheitlich dazu fähig bist, den Beruf des (kleinen) Heilpraktikers auszuüben bestimmt allein Dein Arzt.

Es gibt Doc´s denen langt es einmal Blutdruck zu messen und Puls zu fühlen , andere braucht man nur telefonisch bitten ein Attest zuzusenden, und widerum andere Ärzte machen einen einwöchigen Gesundheitscheck daraus.
Du siehst, es liegt am Arzt. Da nützt es gar nichts, was mir meinen.
Grüße von der Waterkant
Ernst

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