Zum Inhalt

Juckreiz in der Scheide

Rund um die Probleme der Frau

Moderatoren: Angelika, Beate

Benutzeravatar
Chrissie
Beiträge: 398
Registriert: 30. Apr 2003, 13:12

Beitragvon Chrissie » 16. Jul 2003, 09:27

Hi Angelika,
Auch wenns jetzt fast schon off-topic ist...
Aloe benutze ich zur Nachbehandlung von Wunden.
Wenn sie nicht heilen wollen kann ich dir Silicea-Balsam empfehlen.
Gruß
Chrissie
lerne klagen ohne zu leiden


Gisi
Beiträge: 5
Registriert: 23. Jun 2003, 12:48

Beitragvon Gisi » 25. Jul 2003, 17:47

Nach starkem Juckreiz und Empfindlichkeit beim GV hat der Frauenarzt festgestellt, dass ich doch eine bakterielle Entzündung hatte. Mir wurde ein Antiseptikum verschrieben und jetzt nach der Behandlung habe ich Juckreiz im aüßeren GEnitalbereich und im Analbereich. Funktioniert das mit dem Eiweiss auch? Gibt´s irgendwelche Tinkturen zur äußerlichen Anwendung? ZUdem habe ich einen gelblichen Ausfluss..könnte der homöopathische Mittel Hydrastis D4 was für mich sein?(Habe im Homöopathiebuch nachgelesen).

Gluehsternchen
Beiträge: 23
Registriert: 15. Sep 2003, 17:54

Beitragvon Gluehsternchen » 16. Sep 2003, 17:56

Ausfluss ist immer ein Zeichen einer Infektion!

Ich habe momentan auch Juckreiz ohne Ausfluss und vermute es kommt daher, das ich Stress mit meinem Mann hatte... aber letztlich brauch ich dann was, um das wieder ins Lot zu bringen!

Apis hilft zumindest gegen die Schwellungen und Rötungen!

LG YVI

Benutzeravatar
Kräuterfee
Beiträge: 7701
Registriert: 29. Nov 2001, 01:00

Re: Joghurt

Beitragvon Kräuterfee » 24. Feb 2004, 13:02

Magister Botanicus hat geschrieben:Hallo Gisi,
auch wenn sich das jetzt komisch anhören mag - aber diese Anwendung kommt aus dem Bereich der Erfahrungsheilkunde
Einen unbenutzten Tampon nehmen und in puren, unbehandelten, frisch geöffneten Bio-Joghurt stippen und in die Scheide einführen. Dieses Verfahren normalisiert die Scheidenflora und verändert dadurch den pH-Wert des Scheidensekretes in den normalen, leicht sauren Bereich.

Grüße
MB


Achtung :achtung:
wegen ....den Tampon in naturbelassenem Joghurt tränken....
Dr. Albrecht Scheffler, Landesvorsitzender des Berufsverbands der Frauenärzte e.V. warnt jedoch vor solchen Therapieversuchen: "Es kann passieren, dass die ohnehin erkrankte Scheide zusätzlich mit Stäbchenbakterien aus dem Joghurt infiziert wird."
MfG
Kräuterfee

Julchen .
Beiträge: 1
Registriert: 24. Nov 2009, 11:08

Re: Juckreiz in der Scheide

Beitragvon Julchen . » 24. Nov 2009, 11:20

Also passt auf (:
ich hatte es an einem Samstag bekommen .. erst so ein Schmerz .. & am Sonntag-Montag dann schlimmen Juckreiz..Das hat echt Irre gemacht..
Demzufolge bin ich zur Frauenärztin gegangen, die nach nichtmal einer halben Sekunde festgestellt hat : "PiLZ" .. Sie hat mir ein Medikament verschieben .. KadeFungin 3 Kombi-Packung N1 ..Wirkstoff: Clotrimazol
das sind 3 Vaginaltabletten, die man 3 Tage lang jeden Abend in die Scheide einführt , da der Pilz von oben & von unten beämpft werden muss .. deshalb ist dort auch eine Creme drin , die man Morgens & Abends ebenfalls 3 Tage anwendet .. ( manchmal auch noch ein drittes mal / je nachdem was der Arzt sagt )[Jedoch muss man nicht zum Arzt gehen ... man bekommt diese Packung auch so . 8€ kostet das .. ]
Bei der ersten Anwendung hat es immernoch zieeeeemlich gejuckt aber nach der Nacht .. SCHWUPS .. kein Juckreiz mehr und der meiste Pilz ist auch schon weg ..jedoch > MUSS < man die 3 Tage immernoch gründlich durchführen.. sonst kommt der Pilz wieder.. und das wünsch ich nun wirklich niemanden ..;)
Gute Besserung :eek: :D

sabineW
Beiträge: 1
Registriert: 7. Jul 2010, 17:25

Re: Juckreiz in der Scheide

Beitragvon sabineW » 7. Jul 2010, 17:28

ich hatte auch mal einen starken Juckreiz in der Scheide. Nachdem ich beim Arzt war habe ich festgestellt, dass es nur ein Exzem war. Mit luftigen Klamotten und baumwollunterwäsche habe ich den Juckreiz dann innerhalb von 7 Tagen weggekriegt. in den ersten 24 Stunden habe ich noch ab und zu Fenistil draufgeschmiert aber danach war es nicht mehr nötig. Hatte danach nie wieder solche Probleme.


Lunala
Beiträge: 5
Registriert: 16. Dez 2010, 15:06

Re: Juckreiz in der Scheide

Beitragvon Lunala » 12. Feb 2011, 18:55

mal ein allgemeiner Tipp, was mir immer hilft bei Juckreiz, vor allem wenn es beginnende Pilzinfektionen sind: Joghurt Tampons. EInfach einen Tampon in Naturjoghurt dippen. Kühlt und beruhigt die Flora ungemein!

willow77
Beiträge: 1
Registriert: 14. Aug 2011, 12:45

Re: Juckreiz in der Scheide

Beitragvon willow77 » 14. Aug 2011, 12:53

hallo miteinander,

ich hatte auch sehr lange mit juckreiz in der scheide zu kämpfen, zudem auch noch so weißen belag.
nachdem ich dann 4 gyns und unmengen an verschiedenen behandlungsmethoden hinter mir hatte, war ich echt verzweifelt und habe dann gar nichts mehr verwendet und traurig gedacht das ich nun wohl damit leben muß.
dann wurde bei mir, unabhängig von der scheidengeschichte, diabetes festgestellt. nach einigen wochen medikamenteneinnahme war dann mein scheidenproblem erledigt.
manchmal liegt die ursache nicht dort,wo das symptom auftritt.
ich hoffe du hast mitlerweile eine behandlungsmethode für dich herausgefunden.

gruß,
willow

zooe
Beiträge: 15
Registriert: 28. Feb 2011, 14:15

Re: Juckreiz in der Scheide

Beitragvon zooe » 7. Nov 2011, 06:55

Hallo Julchen,

Clotrimazol ist aber alles andere als Naturheilkunde. :eek:

;) Ich würde eher folgendes gegen Scheideninfektion empfehlen:

1-2 Tage lang 2x täglich mit Essig- oder Zitronenwasser spülen (1 Teelöffel pro große Tasse) zum Beispiel mit einer 10 ml Einwegspritze aus der Apotheke (kostet ca. 15 Cent)

evtl. zusätzlich eine Knoblauchzehe morgens und abend einführen (vorher mit einer Nähnadel einen Faden zum wieder herausziehen daran befestigen. Die Knoblauchzehe nicht einschneiden, sonst brennt es zu sehr)

oder statt dem Knoblauch je ein Dragee "Angocin Anti-Infekt" (Meerrettich u. Kapuzinerkresse) als "Scheidenzäpfchen" benutzen.

Nachdem dies ein paar Tage gemacht wurde statt mit Essigwasser mit reinem Joghurt "spülen". Am besten abends kurz vor dem zu Bett gehen. 7 - 10 Tage lang und nach der nächsten Menstruation nochmal 3 Tage lang.
Statt Joghurt können auch Milchsäurebakterien Zäpfchen aus der Apotheke genommen werden. Z.B. "SymbioVag".

Äußerlich hilft gegen brennen und jucken Spülung mit Kamillentee und/ oder Ringelblume.

:flower: Nach Abklingen der Beschwerden nochmal zur Gynäkologin gehen und untersuchen lassen ob wirklich alles wieder in Ordnung ist. :flower:

Quelle: "Naturheilkunde in der Gynäkologie" von Rina Nissim

Sandra123
Beiträge: 1
Registriert: 2. Feb 2013, 15:48

Re: Juckreiz in der Scheide

Beitragvon Sandra123 » 2. Feb 2013, 16:05

Hallo!
Das Thema ist schon etwas älter. Aber ich möchte es gerne noch einmal aufgreifen. Denn ich bin inzwischen mit meinem Latein am Ende, wie man so schön sagt. Mit dem Juckreiz in der Scheide habe ich schon Jahre zu kämpfen. Hatte vor 2 Jahren auch schon mal Streptokokken.
Meine Frauenärztin verschrieb mir bisher auch immer Pilzcremes, teilweise auch mit Cortison. Solange ich schmiere, ist alles gut. Aber nach ca. 1 Woche ohne Creme fängt das Jucken wieder an. Am After, an den Schamlippen und seit ca. 3 Monaten auch an an der Haut zwischen Scheide und Bein. Aber das kann es doch nicht sein oder? Ich kann doch meinen Körper nicht ständig mit irgendwelchen Cremes vorallem mit Cortison stressen oder? Komisch bei dem ganzen ist auch, dass es nicht den ganzen Tag juckt. Meistens nur früh nach dem Aufstehen und abends. Ich habe in den letzten Jahren auch desöfteren Blasenentzündung. Aber der Urologe hat nichts ungewöhnliches festgestellt. Nachdem ich die Streptokokken besiegt hatte, habe ich die Vaginaflora mit einem Medikament behandelt. Kann mich aber nicht mehr erinnern, welches das war. Auf jeden Fall hört das Jucken einfach nicht auf. Und das nervt gewaltig!! Hat jemand vielleicht einen Tipp für mich? :sad:

Svennjaaa
Beiträge: 6
Registriert: 24. Apr 2014, 14:55

Re: Juckreiz in der Scheide

Beitragvon Svennjaaa » 25. Apr 2014, 12:15

Gut, dass ich das hier alles lese! Ich dachte schon, dass ich mit diesem temporär auftretenden Problem gänzlich alleine wäre, weil niemand in meinem Umfeld die gleichen beschwerden hat und man natürlich auch nicht allen möglichen Leuten so etwas Intimes anvertrauen möchte...also vielen, vielen Dank für eure Tipps, Ratschläge und offenen Worte hier!

Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 804
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Juckreiz in der Scheide

Beitragvon Krâja » 25. Apr 2014, 20:40

Um den Juckreiz in der Scheide wirkungsvoll zu heilen, kann die Urintherapie mit einer Vaginalspülung, Voll- und/oder Teilbädern wirkungsvoll angewendet werden.

Um herauszufinden, ob Nieren und Blase gesund sind und der Urin geeignet ist für die Anwendung, empfiehlt sich der Besuch beim Arzt vor Anwendung des Eigenurins. Man läßt seinen Urin beim Arzt untersuchen und bittet um Mitteilung, ob Blase und Nieren gesund sind. Eine reine Routinekontrolluntersuchung.

Wie die Anwendung mit Eigenurin geht, hat Christoph Haiden in seiner URINTHERAPIE Fachbereichsarbeit detailliert aufgezeigt, die ich euch hier im Original als PDF-Datei verlinke und aus der ich eine gekürzte Darstellung hier ins Forum poste:

URINTHERAPIE Fachbereichsarbeit pdf

Verkürzte Auszüge aus "URINTHERAPIE":
URINTHERAPIE Fachbereichsarbeit, Schulmedizin – Komplementärmedizin, Eine Alternative zur Schulmedizin? Fachbereichsarbeit zur Erlangung des Diploms für den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege an der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege des österreichischen Bundesheeres Van Swieten-Kaserene, Brünnerstrasse 238, 1210 WIEN Beurteiler: DGKP NEIDHART Arthur, Vzlt akademischer Lehrer der Gesundheits- und Krankenpflege vorgelegt von HAIDEN Christoph, Wm WIEN, im Jänner 2003

2. ALLGEMEINES
2.1. Vorteile des natürlichen Heilmittels

Urin ist eine aus dem Blut gebildete Körperflüssigkeit, deren Inhaltsstoffe alle Informationen über die chemische und biologische Verfassung unseres Körpers enthalten – der Urin zeigt quasi ein Spiegelbild der körperlichen und seelischen Befindlichkeit.

Seine Bestandteile wie Proteine, Enzyme oder Hormone weisen genau die Konzentration und Struktur auf, wie sie der eigene Organismus zur Regulierung und als Reaktion auf Störungen von außen erzeugt, und daher wirkt die Anwendung von frischem Eigenurin wie eine sanfte Impfung. Die Inhaltsstoffe helfen bei der Selbstheilung des Körpers, oft sogar, bevor sich eine Krankheit mit eindeutigen Symptomen bemerkbar macht. (siehe Heilsaft Urin, S. 10)

2.2. Strategie: Immunsystem stärken, Selbstheilungskräfte aufbauen
Urin funktioniert als Nosode, als kleinster Antrieb, um Heilungskräfte in Bewegung zu bringen. Aus der Homöopathie ist das Prinzip >>Gleiches mit Gleichem heilen<< bekannt. Es wird dem Körper ein winziger Impuls einer Krankheit eingeflößt, um seine massiven Abwehrmechanismen zu motivieren. Die Theorie der Urintherapie sagt: Im ausgeschiedenen Urin sind die Erfahrungen des Körpers – physische und psychische – gesammelt. Indem Urin dem Körper wieder zugeführt wird, bekommt er es ein zweites Mal mit denselben Erfahrungen (zum Beispiel einem Krankheitskeim) zu tun, erhält einen doppelten Antrieb, sich um das Problem noch einmal zu kümmern. (vgl. Urintherapie, S. 66)

2.3. Möglichkeiten zur Verbesserung der Urintherapie
Der Personenkreis der diese Art der Therapie anwendet oder anwenden möchte, kann die Eigenurin-Behandlung selbst unterstützen indem sie:

- viel an der frischen Luft sind
- sich ausreichend bewegen (Spaziergänge, Sport, kleine Wanderungen)
- biologische Kost zu sich nehmen
- frisches Wasser trinken
- sich Zeit für sich selbst nehmen
- mit Meditation oder Gebet in sich hineinhorchen.

Nach Möglichkeit vermeiden sollte man:
- Stress
- Nikotin
- Alkohol
- Weißmehl und (Industrie-) Zucker
- weißen Reis
- zuviel Fleisch
- koffeinhaltige Getränke

Der Anwender sollte immer daran denken, dass die Behandlung seinen ganzen Körper umfassen sollte und sich nicht nur auf einzelne Organe konzentrieren kann. (vgl. www. EU-Therapie.de)

3. BESTANDTEILE DES URINS

Im Harn des Menschen befinden sich mindestens zweitausend Substanzen, die bei der innerlichen oder äußerlichen Anwendung dem Körper wieder zugeführt werden. Mit modernen Methoden hat man inzwischen die Bestandteile des Eigenurins analysiert. Im Eigenharn sind demnach unter anderem enthalten:

Thiamin (Vitamin B1), Riboflavin (Vitamin B2), Vitamin B6, Vitamin B12, Nicotinsäure, Folsäure, Biopertin, Ascorbinsäure (Vitamin C), Nebennierenrindenhormone, Kortikoide Stresshormone, Aldosteron, Östrogene, Testosteron, Kortison, Erythropoetin, Insulin, Adrenalin, Noradrenalin, Vasopressin, Padutin, Mineralstoffe: Kalzium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Natriumchlorid (Kochsalz), Vitalstoffe: Eisen, Jod, Schwefel, Zink, Aminosäuren: Zucker (Glukose), Enzyme, Amylase, Urokinase, Immunmodulierende Stoffe, Antineoplastin, Antigene, Antikörper, Interleukin 1, Methylglyoxal, Harnstoff, Allantoin, Glucuronsäure, Purinsäure, Kreatin, Harnsäure, Bicarbonat (Stoffwechselmediator), Gastric Secretory Depressents, Agglutinine und Precipitine, Prostaglandine–Schmerzmediator, Nitrate, Borax, Arsen, Quecksilber, Blei, Aluminium, Cadmium, Chrom, Kobalt, Nickel, Titan, Zinn, Wismut, ...

Der Harnstoff wird bei erwachsenen Menschen pro Tag bis zu 30 Gramm ausgeschieden. Er ist das Endprodukt des Eiweißstoffwechsels und besitzt folgende wissenschaftlich nachgewiesene Eigenschaften:

fördert das Eindringen von Wirkstoffen durch die Haut erhöht und repariert die Wasserbindungskapazität der Haut und beugt dadurch Altershaut und Faltenbildung vor bindet Mineralstoffe in der Haut und macht diese basisch stillt denn Juckreiz der Haut wirkt bakteriostatisch, virustatisch und pilzauflösend baut Eiweiße ab, hemmt die Vermehrungsgeschwindigkeit von Hautzellen, verdünnt die stark verhornte Epidermis, regt die Nierentätigkeit an, wirkt i.v. (intravenös ) hirndruckund augendrucksenkend, zersetzt sich an der Luft zu Ammoniumcyarat, welches für Bakterien und Pilze eine toxische Wirkung hat.

Allantoin
Wirkt wundreinigend und wundheilend, ist auch in vielen Hautcremes enthalten.

4. ANWENDUNGSARTEN DES URINS
4.2.4. Vaginalspülung

Spülung mit reinem Urin mit Hilfe eines Irrigators oder einer Spritze ohne Nadel in die Scheide einbringen. Für Spülungen des äußeren Vaginalbereichs kann der Blaseninhalt beim Urinieren direkt mit der Hand dorthin geleitet und leicht einmassiert werden.

Indikation: Ausfluss, Entzündungen, generell zur Kräftigung der Schleimhaut und zur Milieustabilisierung in diesem Bereich
Kontraindikation: keine

[..]

4.9. Urinbäder
4.9.1. Vollbad mit Urin

Die Badewanne für ein Vollbad füllen. Als Badezusatz kommt etwa 1Liter Urin (alter und/oder frischer) ins Wasser. Medizinisch angezeigte Zusätze können natürlich hinzugegeben werden (zum Beispiel Heublumenauszüge). Das Wasser soll warm, aber nicht zu heiß sein. Ein Badedurchgang soll ungefähr 20 Minuten andauern, wobei von den Zehenspitzen bis zu den Ohren, der gesamte Körper unter Wasser sein soll. Nach dem Bad unbedingt 1-2 Stunden in Flachlage ruhen. Am besten anschließend sofort schlafen.

Indikation: kosmetische Wirkung zur Hautpflege, medizinische Wirkung bei chronischen Hautproblemen wie Schuppenflechte, Neurodermitis, Allergien; zur Ableitungstherapie, Blutdruckregulierung, Stoffwechselaktivierung, Schlafförderung, Stärkung der Körperabwehr

Kontraindikation: bei Verbot von Vollbädern aus medizinischer Sicht (nach Operationen, Herz-Kreislauf-Schwäche, Altersschwäche) ? evtl. Teilbad Vorteil: balneostatisch günstige Urinwirkung über die Haut. Kombination mit weiteren Zuätzen möglich (Kamille, Lavendel, ... )

Nachteil: keiner, sofern die oben genannten Einschränkungen beachtet werden. Ein kaltes Urinbad erfrischt und weckt die Lebensgeister. Der beste Zeitpunkt ist morgens nach dem Aufstehen, dann hat der Körper noch genügend Wärme gespeichert. Nicht länger als 20 Sekunden im Bad bleiben. Dieses kalte Bad wirkt anregend auf das Gefäß- und Nervensystem sowie auf den Stoffwechsel. Bei Übergewicht, Gicht, Muskel- und Gelenkbeschwerden, Zuckerkrankheit und Kreislaufstörungen ist ein kaltes Urinbad die ideale Ergänzung.

4.9.2. Teilbäder mit Urin
Vorteil von Teilbädern: Urin entfaltet seine Heilkräfte auch, wenn nur Arme oder Füße in die Flüssigkeit getaucht werden. Sitzbäder, bei denen das Wasser bis zum Nabel reicht, sind ebenfalls zu empfehlen. Teilbäder belasten den Kreislauf weniger als ein Vollbad.

Sitzbad: Nur Gesäß, Oberschenkel und Unterleib sind im Wasser. Das Wasser soll bis zum Nabel reichen; die Herzgegend und Rücken mit Urinwasser benetzen. Im kalten Sitzbad nur wenige Sekunden bleiben und sofort nach dem Bad aufwärmen. Das kalte Bad ist kräftigend und verstärkt die Blutzirkulation. Es hilft bei Schlafstörungen, Hämorriden, Reizblase oder Entzündungen am Darmausgang, bei Potenzschwäche und Prostataproblemen, weiters stärkt es die Körperabwehr. Auch Warzen, Fußpilz und Hühneraugen können mit Teilbädern behandelt werden.

Weitere Hinweise zur Anwendung der Urintherapie können unten stehenden Links entnommen werden, in denen ich hier am Forum bereits auf die Eigenurin Therapie hingewiesen habe:

Re: Eigenurin Therapie, Wirkstoffe und Links
Re: Tipps gegen Pickel, Mittesser & Co.
mit Hinweisen von mir zur Gewinnung und Anwendung von Mittelstrahlurin sowie
Re: Trockene Nasenschleimhaut!
mit der Anwendung von Eigenurin im HNO- Mund-, Rachen- und Augenbereich.
Grüße von Krâja ;)

nea69
Beiträge: 4
Registriert: 23. Nov 2014, 20:21

Re: Juckreiz in der Scheide

Beitragvon nea69 » 25. Nov 2014, 05:01

Hallo,
vielen Dank für die vielen Beiträge. Ich leide auch seit einigen Monaten an diesem Juckreiz. nach vielen Versuchen mit Johanniskrautöl, Bepanthen, Hametum und selbstgerührter Schwedenkräutercreme (die diesem Juckreiz besonders abends und nachts noch verstärkten), erfahre ich jetzt Linderung (aber auch nicht mehr) mit Eichenrindensud. Die Ursache ist bei mir der berufliche Stress, den ich leider nicht so schnell abstellen kann, wie ich möchte.
Angelika, dein Tipp mit der Aloe hört sich gut an. Gibt es ein empfehlenswertes Produkt? Ich habe keine Pflanze, bekommt man eine so im Blumenhandel und welche Sorten wären geeignet?
Vielen Dank

nea69
Beiträge: 4
Registriert: 23. Nov 2014, 20:21

Re: Juckreiz in der Scheide

Beitragvon nea69 » 25. Nov 2014, 06:06

Hallo noch mal,
habe inzwischen im Forum gestöbert. Vielleicht bekomme ich hier in der Gegend eine Pflanze. Allerdings würde es mich schon interessieren, worauf ich beim Kauf von Produkten achten sollte. Ich gehe nämlich davon aus, dass die Pflanze noch zu klein ist.
:wink:

nea69
Beiträge: 4
Registriert: 23. Nov 2014, 20:21

Re: Juckreiz in der Scheide

Beitragvon nea69 » 25. Nov 2014, 21:00

Hallo,
noch mal ich. Das mit dem Produkt hat sich erledigt, denn ich habe eine Pflanze bekommen. Aloe sweet, da aber barbadensis miller (oder so ähnlich) darauf steht, habe ich sie mit genommen. Wenn ich jetzt alles richtig verstanden habe, ein Stück Blatt abschneiden, auf die Haut´/Schleimhaut streichen und trocknen lassen. ??



   

Zurück zu „Frauen Forum“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste