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Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Rund um die Probleme der Frau

Moderatoren: Angelika, Beate

NichtderRedewert
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Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon NichtderRedewert » 22. Jan 2014, 09:56

Hallo,

ich bin neu hier und hoffe, dass ihr mir Anregungen zur Hilfe geben könnt. Mein Text wird sicher etwas länger und ich bedanke mich bei jedem, der sich dadurch kämpft. Ich weiß auch, dass mir niemand eine Ferndiagnose stellen kann, allerdings bin ich über jeden Hinweis dankbar, denn ich kann nicht mehr, wirklich nicht.

Ich bin 23 Jahre alt und habe das erste Mal meine Periode mit 10 Jahren bekommen. Nach einem Jahr leichte Schmierblutungen einmal im Monat, brach meine Periode mit 11 richtig durch- mit starken Blutungen, mit starken Schmerzen. Mit 13-14 machte ich meinen ersten Arztmarathon, weil ich solche Schmerzen hatte, dass ich nur noch weinend zu Hause sitzen konnte. Es hieß: "Das ist, weil du so jung bist, das pendelt sich ein." Mir wurde damals schon die Pille angeboten - sooo ein Wunderzeug!!! - ich lehnte dankend ab, auch weil meine Mutter mir nette Schauermärchen erzählte von wegen dick werden, Pickel kriegen, bliblablubb. Eine Pharmareferentin in einer Apotheke gab mir dann über meinen Hausarzt Dysmenalgit, also Naproxen, das hat jahrelang wunderbar geholfen und war mein treuster Begleiter.
Mit 19 hatte ich meine erste Zyste, Durchmesser von 7cm, Behandlung: Mikropille. Ich wollte zur Bundeswehr, Offizier werden, durfte nicht mehr operiert werden, deshalb gab es für mich nur diese Möglichkeit, um um eine OP herumzukommen. Ich war zwei Wochen krankgeschrieben und die Pille gab es mir in jeder Hinsicht: Übelkeit, Durchfall, meine Brust wuchs um eine gesamte Körbchengröße und ich hätte mir die Brüste am liebsten abgeschnitten. Seit diesen 10 Tagen Mikropille ist mein Zylkus, gelinde gesagt, im Eimer. Ich konnte mir vorher die Uhr danach stellen: alle 4 Wochen, freitags gegen 19Uhr. Wirklich IMMER. Dann fing die Zeit des Wartens an und seitdem habe ich IMMER panische Angst, schwanger sein zu können, auch wenn das schier an ein Ding der Unmöglichkeit grenzt.

Seit nun über 1,5 Jahren bin ich auf der nächsten Stufe. Ich habe an den Zyklus gekoppelte, starke, z.T. kaum aushaltbare Schmerzen im Unterleib. Sie fangen ein paar Tage vor dem Eisprung an. Dann fühlt es sich an als hätte ich Messer in den Eierstöcken stecken. Nach dem Eisprung klingen die Schmerzen ab, kurz darauf fängt die Gebärmutter an, Theater zu machen, aber richtig. Wenige Tage vor der Periode habe ich solche Schmerzen, dass ich morgens beim Aufstehen heule und abends beim Zubettgehen. Mir hilft KEIN Schmerzmittel mehr. Weder Naproxen, noch Ibuprofen (das sowieso nicht, ich bin damit in der Wachstumsphase regelrecht gefüttert worden), noch Novalgin, noch - im Krankenhaus nach Gallenblasen-OP erprobt - Oxycodon, und das ist ein regelrechtes Sauzeug. Wenn ich meine Periode dann habe, blute ich wie eine Kuh beim Schächten. Ich benutze die dickste Tampons, die man kriegen kann, dazu Binden für die Nacht und nach spätestens zwei Stunden ist alles vollgeblutet. Das geht 5 Tage lang so, danach dauert es noch 3-5 Tage mit mäßigen Blutungen bis ich durch bin. In der Zwischenzeit ist mir schwindelig, ich laufe wie nach einer halben Flache Scotch und ich traue mich nicht mehr allein vor die Tür, weil ich fürchte zusammenzubrechen. Nach der Periode habe ich ca. 1 Woche keine Schmerzen, es geht mir gut, alles prima, dann geht's von vorne los.

Meine Periode, mein Zyklus sind mittlerweile ein Märtyrium für mich geworden. Ich habe mittlerweile Angst vor jeder einzelnen. Ich bin in einem Minijob in einer Spedition, weil ich eigentlich studiere (das Studium durfte ich die letzten Jahre wegen der Schmerzen mehrfach nach hinten verschieben) und ich weiß nicht, wie lange mein Arbeitgeber sich das noch ansieht, dass ich im Monat eine Woche fehle. Dann stehe ich ohne Job da und ohne Geld, denn mich fängt das Sozialsystem nicht (!) auf.

Ich war bei 5 Frauenärzten. Ich war beim Orthopäden, beim Allgemeinmediziner, beim Urologen, beim Internisten. Ich habe einen Hormonstatus machen lassen (der einwandfrei war, nur ein männliches Hormon LEICHT erhöht - das kommt bestimmt daher, dass ich mittlerweile durch häufige Bewegungsunfähigkeit gut an Gewicht zugelegt habe), war zum Gerinnungstest (warte noch aufs Ergebnis), habe die Schilddrüse nachsehen lassen und man hat eine Bauchspiegelung gemacht, um "mal zu gucken" - Ergebnis: nix zu sehen und ich lag 5 Wochen mit wahnsinnigen Schmerzen zu Hause. Körperlich sei alles total toll und in Ordnung. ABER ich solle doch je nach Arzt das oder das probieren. "Das oder das" sind IMMER Hormone. Und die Ärzte drehen es sich, wie sie wollen:
Der erste sympathisiert mit normaler Pille. Der zweite sympathisiert mit einer Mikropille. Der dritte schlägt mir die Hormonspirale vor. Der vierte spricht von Minipille und dann Dreimontasspritze. Der fünfte sagt Hormonspirale.
ICH kann es dagegen drehen und wenden, wie ich will: Ich möchte nichts davon. Mein Bruder hatte im letzten Jahr mit 29 (und er ist sportlich und idealgewichtig) mehrere spontane Thrombosen, meine Oma nimmt nach mehreren Thrombosen Marcumar und meine Eltern nehmen beide Blutverdünner. Normale Pille und Mikropille sind mir definitiv zu riskant, denn was nützt mir ein vermeintlich schöne Zyklus, wenn ich mit Lungenembolie ins Krankenhaus komme?
Minipille, die nebenwirkungsarme tolle Alternative, die man auch spritzen, verpflanzen oder aufkleben kann, fördert Ovarialzysten. Und obwohl so viele Ärzte zum Durchnehmen raten, ist KEIN Medikament dafür in Deutschland überhaupt zugelassen. Im Übrigen muss ich dringend Abnehmen (bin dabei, ersten 5 kg sind runter) und mit Minipille kann ich das gepflegt vergessen. Ergo: Blöde Idee.

Schöne Sch... Jeder Arzt hält mich für verrückt. Sie sagen entweder, das alles sei "normal" oder "Sie wollen ja nicht, dass man Ihnen hilft" oder "Das ist die Psyche." Klar, wenn sie nicht mehr weiter wissen, ist Mensch immer total bekloppt (ich hatte 10 Jahre lang "psychosomatisch" Kopfschmerzen, täglich, immer, sehr schlimm - bis mein Freund entdeckte, dass ich Schmerzen am Kiefergelenk habe und ich eine Aufbissschiene vom Kieferchirurgen bekam. Diagnose: Kiefergelenk ist im Eimer. Seit Aufbissschiene habe ich keine Kopfschmerzen mehr. DAS ist psychosomatisch in seiner reinsten Form!)

Hinzu kommt für mich die Panik dafür, schwanger werden zu können. Ich bin 23 Jahre alt, ja, aber ich weiß, dass ich keine Kinder kriegen will. Gar nicht. Auf keinen Fall. NIE. Mir glaubt keiner, aber ich weiß, dass es so ist. Ich studiere ein Männerfach. Ich studiere in einem Fach, das mich hoffentlich irgendwann ins Ausland bringt. Ich will eine Karriere. Ich mag keine Kinder. Ich komme mit Kindern nicht zurecht. Ich hatte eine wirklich miese Kindheit, mit einer manisch-depressiven Mutter, die alles richtig machen wollte, und mich doch verprügelte, wenn sie überfordert war. Ich hatte einen physisch anwesenden Vater, der sich für nichts interessierte, was ich tat und meine Mutter tröstete, wenn die mich verprügelt hatte. Ich kann Therapien machen, so viele ich will, wenn mit mir die Pferde durchgehen, würde ich womöglich mein Kind schlagen - und der bloße Gedanke daran würde mich dazu bringen, am liebsten aus dem Fenster zu springen. Wenn man überfordert ist, setzt der Rationalismus aus. Das ist so. Ich sage also aus rationalen Gesichtspunkten schon "Nein" zum Kinderkriegen und aus emotionalen ist es ebenso. Jemand wie ich darf keine Kinder bekommen. Das nennt man Verantwortung und nur weil so viele glauben, sie könnten das doch, muss es nicht heißen, dass ich das kann, geschweige denn das sie das können (die Dunkelziffer seelisch und körperlich misshandelte Kinder liegt weit über den offiziellen Zahlen, das gibt nur niemand zu).
Mein Partner steht in allen Belangen hinter mir. Wir haben oft miteinander geredet, er wollte eigentlich mal Kinder haben, hat seine Meinung allerdings korrigiert, nachdem seine Freunde alle Kinder bekommen haben. Er sagt, es sei nichts für ihn. Ich wusste schon vorher, dass ich keine Kinder haben will. Aber mir glaubt kein Arzt.

Warum erzähle ich das?
Es GÄBE mechanische Lösungen, meine Probleme zu vernichten oder einzudämmen: Gebärmutter weg oder aber Gebärmutterschleimhaut weg. Das macht in Deutschland kein Arzt mit mir, weil ich 23 Jahre alt bin und trotz Hochbegabung nicht in der Lage, zu wissen, was ich in der Zukunft will. Ich akzeptiere, dass mein Wunsch von vielen revidiert wird, ich bin aber nicht viele, ich bin immer noch ich. Ich werde hier vertröstet mit: "Wenn Sie Mitte 30 sind, dann können wir das machen." Der Arzt denkt: "Dan kann ich das mit meinem Gewissen vereinbaren." Ich höre: "Ich lasse dich jetzt noch 10 Jahre mit den Schmerzen schmoren, damit du noch schön viel von dem Auto von meinem Kumpel vom Pharmakonzern abbezahlst und du auch immer schön brav in meine Praxis kommst, um dir bei mir das Rezept abholen zu lassen, damit ich auch meinen BMW bezahlen kann." Gestern sagte Arzt Nummer 5 sogar: "Ich operiere so gerne. Ich würde gerne nochmal eine Laparoskopie bei Ihnen machen, um mal zu gucken, ob Sie nicht vielleicht jetzt schon Endometriose haben." Wen ich nicht vor Schmerzen die Zähne zusammengebissen hätte, wäre mir die Kinnlade auf den Boden gefallen...

Kurzum: Keiner wird zur mechanischen Lösung greifen. Ich muss zumindest mit der Panik weiter umgehen, irgendwann doch trotz allem Aufpassen und dem Einmal-pro-Monat-Sex (mehr kann ich wegen der Schmerzen nicht) schwanger werden zu können. Ich suche derzeit in den Niederlanden nach einem Arzt, der mir glaubt, dass ich zurechnungsfähig bin, damit wenigstens das aus der Welt ist.
Ich muss die Schmerzen auch weiter durchhalten bis irgendwann mal jemand Mitleid mit mir hat. Tolle Aussichten. Wenn ich ehrlich sein soll, meine Freude aufs Leben hat sich in den letzten Monaten ziemlich gegen Null selbst korrigiert. Denn noch 20 Jahre mit diesen Schmerzen halte ich schlicht und ergreifend einfach NICHT aus. (...aber ich *könnte* ja Hormone schlucken...)

So, einmal durchatmen. Jetzt zu meinen Fragen:
Wie kann ich meinen Zyklus unterstützen, sodass er sich wieder einpendelt und die Schmerzen aufhören oder zumindest aushaltbar weniger werden?
Ich bin davon überzeugt, dass die Naturheilkunde wesentlich mehr auf Lager hat als Sich-auf-die-Nase-drücken, Agnus castus (schon probiert, 6 Monate, keine Besserung) und Bauch im Uhrzeigersinn streicheln. Ich glaube daran, dass Homöopathie wesentlich mehr kann als man ihr zutraut und nachdem mich jeder Arzt aufgegeben hat, muss sich mir wohl - mal wieder - selbst helfen. Ich komme auch nicht von ungefähr darauf, dass die Homöopathie mir helfen kann. Gegen Ovarialzysten hilft bei Mensch und Tier ein ganz wunderbares Präparat sehr, sehr gut. Und wenn Globulis DAS können, dann können sie auch mir helfen.

Ich bin für jeden Link, für jeden Tipp, für jeden Denkanstoß dankbar. Ich habe wieder fast eine Woche Dauerschmerzen hinter mir und bin so kraftlos, dass ich am liebsten nur noch heulen will. Aber das wird nichts bringen.

Vielen Dank allein fürs Lesen.

lg,
Benutzername: Nicht der Rede wert


greenbeans
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Re: Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon greenbeans » 22. Jan 2014, 13:15

Hallo Du,
Homöopathie hätte ich auch vorgeschlagen. Als das einzige, was ich kenne, was auch in solchen verzweigten wenig konkret faßbaren Symptombildern helfen kann. Man also nicht sagen kann, liegt an Erkrankung oder Störung sowieso.

Falls Du homöopathisch behandelt werden möchtest, solltest Du m.E. unbedingt zu einem guten klassischen Homöopathen gehen. Ob Arzt oder Heilpraktiker, auf jeden Fall jemand, der klassisch arbeitet. Das fragst Du am besten schon beim Terminholen am Telefon ab, und zwar dies sollte sein:
- es erfolgt eine Erstanamnese von mind. 1 Stunden
- er arbeitet klassich, also nach Hahnemann, Kent usw.
- er verabreicht immer nur ein Mittel zur Zeit

Das ist auch nicht sooo teuer, da man meist nicht wöchentlich dort auflaufen muß. Die Erstanamnese ist üblicherweise am Teuersten, die Preise erfragst Du am besten auch gleich vorher.

Die Homöopathie ist eigentlich gar nicht so ein schwieriges Gebiet. Aber es braucht viel Wissen, auch Erfahrung und Einfühlungsvermögen, um das richtige Mittel zu finden. Sehr viel Wissen vor allem. Auch über Dinge, auf die man als Laie gar nicht kommt, das ist mir in meiner Behandlung schon öfters aufgefallen.
Eine Selbstbehandlung finde ich nur vertretbar, wenn es sich um akute und leichte Erkrankungen handelt. Und auch da nur mit wenigstens etwas Wissen über die Angelegenheit.

Komplexe, chronische sowie schwerwiegende Erkrankungen gehören in die Hände eines Fachmannes. Bei Dir trifft ja eigentlich sogar alles drei zu. Also bitte, :046: wenn Homöopathie, dann geh' zu einem guten Fachmann, Homöopathen.

Es ist extrem unwahrscheinlich, daß Du als Laie, vielleicht mit Hilfe von Tips über schriftlichen Austausch im Internet, das passende Mittel für Dich findest. Noch unwahrscheinlicher, daß Du das passende Folgemittel findest, das wahrscheinlich irgendwann benötigt wird. Oder Akutes zwischendurch richtig behandeln kannst.

Dafür ist es ziemlich wahrscheinlich aus meiner Sicht, daß Dir von einem Fachmann mit Homöopathie geholfen werden kann.

Welchen Weg auch immer Du gehst. Viel Erfolg und alles Gute! :wink:

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Re: Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon NichtderRedewert » 22. Jan 2014, 13:29

Danke schon mal für deine Antwort. Mir ging es auch nicht darum, nun ein Ferndiagnose zu bekommen und die Lösung gleich dazu, sondern Anregungen, etc.
Gibt es hier irgendwo eine Liste mit gute Heilpraktikern?
Selbst zahlen muss ich es sowieso, das steht fest. Ich möchte nur ungern erst durch die Gegend touren und von Leuten behandelt werden, die mir sagen: "Sind ein Lied, dann wird es besser." :eek: :lol: Ich greife schon bei Ärzten ständig ins Klo, dann muss das beim Heilpraktiker nicht anders sein (Hier gäbe es zum Beispiel einen direkt um die Ecke, aber das sieht schon außen wenig vertrauenserweckend aus.)

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Re: Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon Angelika » 22. Jan 2014, 18:42

Hallo

Benutzername: Nicht der Rede wert


und wie sollen wir dich ansprechen? :ratlos:

Probiere es einmal mit der
Freie Menstruation - schnelle Hilfe gegen Regelschmerzen?

viewtopic.php?f=35&t=18063

und die Tees gegen zu starker Menstruation

viewtopic.php?f=6&t=1359&st=0&sk=t&sd=a&hilit=Frauentee

Nach guten Heilpraktiker frage in der Gegend wo du wohnst mal nach.


Viel Erfolg

Angelika

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Re: Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon greenbeans » 23. Jan 2014, 09:42

Hallo, :wink:

hier sind Homöopathen aufgelistet, einmal nur Ärzte, ich glaube, im zweiten Link auch Heilpraktiker:
https://www.dzvhae.de/
http://www.vkhd.de/index.php?option=com_vkhd&Itemid=465

Wenn Du die Gegend schreibst, in der Du suchst, dann kann vielleicht ja jemand auch einen empfehlen, den er kennt.

Ich könnte mir übrigens auch vorstellen, daß z.B. eine Gesprächstherapie langfristig hilfreich für Dich sein könnte. Vielleicht auch begleitend zur homöopathischen Behandlung.

LG

NichtderRedewert
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Re: Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon NichtderRedewert » 27. Jan 2014, 12:28

Hallo,

ich suche im westlichen Ruhrgebiet. Niederrhein wäre auch okay, da mein Freund mit mir wahrscheinlich sogar in die USA reisen würde, wenn er mir dann besser ginge.

Ich habe in der Zwischenzeit eine weitere Vermutung an den Kopf geknallt bekommen: Adenomyose könnte die Ursache sein - kann man nicht heilen, kaum behandeln und sehen kann man's auch nicht :???:

Ich bin sehr müde, habe wohl wieder ziemlich viel Blut verloren in den letzten 10 Tagen. Gestern kam noch Erschöpfungsmigräne hinzu. Ich bin wirklich runter mit den Nerven.

lg


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Angelika
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Re: Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon Angelika » 29. Jan 2014, 18:43

Hallo ,

das könnte die Ursache sein.
kann man aber vielleicht operieren, oder mit entsprechender Schmerztherapie.

Ich bin sehr müde, habe wohl wieder ziemlich viel Blut verloren in den letzten 10 Tagen. Gestern kam noch Erschöpfungsmigräne hinzu. Ich bin wirklich runter mit den Nerven.


Die Müdigkeit resultiert wahrscheinlich durch den großen Blutverlust und es entseht ein Eisenmangel. Die Eisenspeicher mit Eisenpräparate auffüllen.

Für die Migräne findest du hier ein paar hilfreiche Tipps

viewtopic.php?f=2&t=1058&st=0&sk=t&sd=a&hilit=migr%C3%A4ne


Alles Gute
Angelika

Ombra
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Re: Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon Ombra » 16. Feb 2014, 19:10

Hallo,

so spontan fällt mir Mönchspfeffer (als Kraut) ein.

Diesen musst du regelmäßig Trinken.

Je Tag zwei Tassen mit einem Teelöffel Mönchspfeffer (mit kochendem Wasser übergießen 10 min ziehen lassen) trinken, etwa 10-14 Tage vor Menstruationsbeginn.

Vorsicht: Mönchspfeffer kann den Zyklus etwas durcheinander bringen, so dass die Mens eher oder später kommen kann - nicht mit der Pille zusammen nehmen.

Birgitta
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Re: Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon Birgitta » 23. Feb 2014, 11:19

Hallo Ombra

Es tut mir sehr leid für Dich und ich hoffe, dass sich in Zukunft Hilfe für Dich findet.
Ich bin selber in der Medizin und das was sie fast nicht beinhaltet, das ist das unsichtbare Energiesystem. Ich habe schon von so manchen Pflanzen und deren schmerzlindernde Wirkung gelesen. Und weil die Natur so vielseitig ist, bin ich mir sicher, dass sich da auch für Dich was finden kann.
Wenn ich medizinisch selber nicht weiter gekommen bin, dann bin ich zu einem Arzt gegangen, der sich mit der asiatischen Medizin (Meridiane, etc.) auskennt. Er konnte mir da weiterhelfen.
Im Fernsehen hatte ich mal eine Ärztin gehört, die von da drüben ist und in Deutschland ihre Praxis hat. Sie hat über die Frauenheilkunde gesprochen. Das Buch, das Sie geschrieben hat, habe ich mir für mich selber besorgt. Wenn es geht, dann sende ich Dir ein Mail, mit Info über Sie. Ich möchte keine Werbung machen und das hier wahren, aber Dir auch die Info zukommen zu lassen.

Ich drücke Dir die Daumen
Einen lieben Gruß
Birgitta

Birgitta
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Re: Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon Birgitta » 23. Feb 2014, 11:36

Hallo

Ich muss leider etwas berichtigen. Ich dachte, die Ärztin sei hier. Leider nein, lebt in Kanada. Aber auch in dieser Medizin gibt es Ärzte bei uns.
Birgitta

Ombra
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Re: Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon Ombra » 28. Feb 2014, 00:04

Hallo Brigitta,

also irgendwas scheinst du hier verwechselt zu haben.

Ich habe der Frau, die ein Problem hat einen Rat gegeben. Das Vorgeschlagene Rezept habe ich vor Jahren selbst erfolgreich angewendet.

Wenn ich medizinisch selber nicht weiter gekommen bin, dann bin ich zu einem Arzt gegangen, der sich mit der asiatischen Medizin (Meridiane, etc.) auskennt.


Warum sollte man nicht der Medizin, die vor unserer Haustüre wächst vertrauen?
100g Mönchspfefferfrüchte kosten so um die 4 Euro.
Eine Behandlung bei einem Arzt mit asiatischer Ausbildung sicherlich wesentlich mehr....

Birgitta
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Re: Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon Birgitta » 28. Feb 2014, 18:50

Hallo Ombra

Oh ja, entschuldige bitte, da habe ich mir verirrt. Es betrifft jemand anders.
Birgitta

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Krâja
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Re: Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon Krâja » 25. Apr 2014, 22:15

Hallo NichtderRedewert,

erstmal herzlichen Dank für Dein Vertrauen in unser Forum und Deinen ausführlichen Bericht zu Deiner Situation. Ich kann Dir nicht versprechen, daß ich Dir helfen kann, aber ich versuche Dich zu beraten.

Kannst Du bitte zunächst Deinen Urin mit Lackmusstreifen untersuchen, um festzustellen, in welchem Säurenbereich sich Dein Körper befindet? Lies dazu bitte diesen Thread Übersäuerung und dieses Posting, falls Du Hilfe bei der Anwendung von Lackmusstreifen benötigst. Sei so nett und teile uns das Ergebnis der Tests mit.
Grüße von Krâja ;)

Seidenblume
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Re: Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon Seidenblume » 16. Jun 2014, 11:05

Hallo,
ich leide selbst an sehr starken Regelschmerzen und habe seit ich mit 14 meine erste Blutung bekam eine wahre Ärzteodyssee hinter mir. Anfang April wurde ich auf das Thema Endometriose aufmerksam. Im Krankenhaus berichtete ich von meinen sehr starken Regelschmerzen. Da sagte man mir gleich, dass man mir eine Bauchspiegelung empfiehlt, weil man sonst nichts diagnostiezieren kann.

Eine Hilfe, einfach die starken Schmerzen in den Griff zu bekommen, gab es nicht.

Ich will damit nur sagen, dass ich mir von der Schulmedizin nicht vorschreiben lasse, dass es keine Alternativen zu OP's gibt.

Weil ich fest davon überzeugt bin, dass mir auch ein Heilpraktiker helfen kann, spare ich jetzt darauf, mich bei einem solchen in Behandlung geben zu können.

Ein Heilpraktiker hat mir schonmal bestens geholfen, weil ich ständig unter Blasen- und Harnwegsinfekten litt.

Sollte ich etwas finden, was unsere Schmerzen lindert, werde ich davon berichten.

Und, Kopf hoch an alle!

Gruß
Seidenblume

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Krâja
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Re: Ich bin am Ende (Achtung: seeehr lang!)

Beitragvon Krâja » 4. Nov 2014, 02:55

Hallo NichtderRedewert,

ich komm nochmal in Deinen Thread zurück. Da Du eine ganzheitliche Unterstützung und Hilfe benötigst, schlage ich Dir die Urintherapie vor, aber nicht in eigener Regie, auch nicht als Selbstbehandlung, sondern bei einem erfahrenen Arzt oder Therapeuten der Urinheilkunde. Auf der Webseite Die Deutsche Gesellschaft für Harntherapie e.V. findest Du eine Liste von mitarbeitenden Ärzten und Therapeuten, die mit der Anwendung der Urinheilkunde vertraut sind.

Du kannst Dich vorab bei uns am Forum zur Urinheilkunde informieren. Mittelstrahlurin ist zum einen rein, er wirkt desinfizierend, entzündungshemmend, sehr schnell und ausgesprochen schmerzlindernd. Es gibt ganz unterschiedliche Anwendungsweisen, er kann auch als Injektion und in homöopathischer Verdünnung verabreicht werden. Man kann ihn innerlich und äußerlich anwenden. Er wirkt sowohl bei Hautleiden als auch bei einer ganzen Reihe innerer Erkrankungen. Die Urintherapie läßt sich beispielsweise mit homöopathischen Anwendungen kombinieren, um an Dich und Deine Symptome angepasste Lösungen zu finden. Dazu benötigst Du eine Fachkraft, der Du vertrauen kannst, um mit ihr (ihm) gemeinsam den richtigen Weg zur Heilung zu finden.

Aufgrund meiner Erfahrungen mit der Urintherapie nehme ich mit großer Sicherheit an, daß sie Dir dabei helfen kann, Dein inneres Gleichgewicht wiederzufinden und Dich von den schwerwiegenden körperlichen Auswirkungen heilen kann. Mach es bitte nicht in Eigentherapie, wende Dich an einen Heilkundigen auf dem Gebiet der Urintherapie.

Alles Gute und gute Besserung.
Grüße von Krâja ;)



   

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