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Verstopfung bei Kleinkind homöopatisch behandeln?

Moderator: Angelika

Befana
Beiträge: 26
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Verstopfung bei Kleinkind homöopatisch behandeln?

Beitragvon Befana » 11. Jul 2006, 14:45

Hallo!

Mein Kind (2,5Jahre) leidet an Verstopfung. Das ist manche Tage so schlimm, er ist unruhig, weint...hat einfach Schmerzen beim Stuhlgang.
Beim Kinderarzt habe ich dieses Problem bereits angesprochen. Dort wurde mir Lactulose-Sirup, den ich kurmäßig´gegeben habe und für den "Notfall" ein Klistier verordnet.
Der Fall, dass ich ihm ein Klistier geben muß ist schon ziemlich häufig, aber ich möchte das nicht ständig machen! Es muß doch auch normal wieder funktionieren. Zu Hause achte ich sehr darauf, was der Kleine isst...ich biete ihm Naturjoghurt mit etwas Honig gesüßt an, gebe Apfelmus, viel Flüssigkeit, Vollkornbrot, Obst etc., aber nicht mit dem gewünschten Erfolg, dass der Stuhl weicher wird.
Er ist gern Süßes (Schoko,Kuchen...), aber das schränke ich sehr ein.
Nachmittags wenn er aus der Kindereinrichtung kommt hat er oft schlimme Blähungen und ningelt rum, weil er nícht auf Toilette gehen will wegen der Schmerzen sicherlich, er zieht es quasi hoch.
Für mich ist es sehr schlimm, wenn ich mein Kind so leiden sehe und eigentlich nicht viel machen kann. Würde gern etwas homöopatisches ausprobieren, bin am überlegen, ob Lycopodium das Richtige Mittel wäre.
Wer hat für mich einen Tipp? Habe in meinem Buch "Homöop.für Kinder"
geblättert und bin auf dieses Mittel gestoßen. Könnt ihr mir weiterhelfen?
Würde mich über jeden Rat freuen. Danke im Voraus.

Ciao, Befana


miho
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Kind Verstopfung

Beitragvon miho » 11. Jul 2006, 19:45

Hallo Befana,
Du schreibst leider nicht, wie oft Dein Kind Stuhlgang hat.
Lieber Gruß
miho

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Anaberry
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Verstopfung bei Kindern

Beitragvon Anaberry » 11. Jul 2006, 21:50

Hi Befana,

ein Steinwasser mit rosa Moosachat ansetzen. Das hilft. Wenn Du mehr wissen möchtest, dann schick mir doch eine PN. Passt ja nicht direkt zum Thema hier.

Und Milchzucker hilft auch.

Ich denke, das hat aber auch mit dem Thema "Loslassen" zu tun. Er möchte sich nicht trennen... Könnte das hinkommen?

Gruß,
Anaberry

Julia 32
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Beitragvon Julia 32 » 11. Jul 2006, 22:10

Hallo,

bei meinem Sohn war es in diesem alter etwa auch so.
Bekam auch Lactulose und Klister, den ich aber nur 1 X verwenden musst.
Da er Apfelsaftschorle sehr liebt, habe ich Ihm damals Birnensaft zum trinken gegeben und da wurde der Stuhl viel weicher.

Julia

Befana
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Beitragvon Befana » 12. Jul 2006, 11:29

Dankeschön erstmal für Eure Tipps!

Werde diese Empfehlungen einmal ausprobieren, vielleicht bringt es ja schon was...hoffentlich. Beim Milchzucker habe ich allerdings ein bißchen Bedenken, da er ja auch Blähungen auslösen soll-und die hat mein Kleiner ja schon reichlich.

Mit homöopathischen Mittelchen hat wohl noch niemand von Euch Erfahrungen gemacht??

Mein Sohn hatte sonst eigentlich jeden Tag einmal Stuhlgang, als es noch richtig funktionierte...aber jetzt muß ich mir, wenn es nach 3Tagen immer noch nicht geklappt hat, etwas einfallen lassen-so kann es jedenfalls nicht mehr weitergehen.

Habt Ihr schon mal was von Symbioflor Tropfen gehört? Wäre das vielleicht noch ein Mittel, was bei Verstopfung helfen könnte?? Ich möchte ihn einfach nicht mit diesen chemischen Sachen (Klistieren,Abführzäpfchen etc.) vollpumpen...und die Ursache ist damit ja auch nicht bekämpft.

Ganz liebe Grüße,
Befana

miho
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Beitragvon miho » 12. Jul 2006, 12:34

Hallo Befana,
um den Kleinen vernünftig homöopathisch zu behandeln, würde ich Dir empfehlen einen Homöopathen aufzusuchen.

Es gibt so viele verschiedene Mittel wie es verschiedene Kindertypen und Ursachen gibt.

Leider ist es so, dass es nicht "DAS" homöopathische Mittel bei Verstopfung gibt.

Viele liebe Grüße
miho


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Anaberry
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Beitragvon Anaberry » 12. Jul 2006, 13:02

Milchzucker verursacht Blähungen? Ups, das wusste ich nicht. Ich hatte damals meinen Kindern auch ab und an Milchzucker zum Verstopfungsregeln gegeben. Aber Blähungen haben sie davon nicht bekommen.

Vielleicht kannst Du ja auch zum Anregen erstmal Fieber messen. Das Thermometer-Einführung ist ähnlich in der Wirkung wie ein Klistier, halt nur auf mechanische Art und Weise. Die Körpertemperatur ist nicht relevant. Nur das Auslösen des Stuhlgangs.

Ich wünsche Euch alles Gute.

Anaberry

Die Maya
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Verstopftes Kind

Beitragvon Die Maya » 12. Jul 2006, 15:46

hallo,
ich würde dir auch dazu raten zu einer homöopathischen Fachkraft zu gehen. Sie kann auf jeden Fall objektiv an die Sach herangehen, und nach einem Konstitutionellen Mittel suchen. Ob Lycopodium das Richtige ist, kann ich aufgrund der wenigen Infos nicht sagen.

Dein Sohn ist gerade mal zweieinhalb Jahre wenn ich richtig lese. Und er geht schon auf die Toilette- das ist aber doch schon ein grosser Schritt, andrere Jungs in diesem Alter haben durchaus noch Windeln an. Trägt dein Sohn also keine Windeln mehr?
Du schreibst er geht in 1 Einrichtung, meinst du er geht in den Kindergarten? wie läuft es denn da beim Toilette gehn?
Für mich hört sich das relativ normal an, es ist nix ungewöhnliches, dass Kinder mal 2 -3 Tage sogar keinen Stuhlgang haben. WEnn er dann natürlich Bauchweh bekomt ist das nicht so schön für ihn.
Eine meiner Vorgänger hat hier das Thema Loslassen angesprochen, das finde ich sehr passend. Denn in der Tat geht es in dem Alter doch um das Loslassen, das Kind beginnt sich langsam von den eltern zu lösen, besucht zum ersten Mal 1 Gemeinschaftseinrichtung, da muss es sich auch trennen, lernt viel Neues kennen, lernt auch mal sein EIGENES DING ZU MACHEN...
Ich würde eher vom Klistier abraten, nur wenn gar nix anderes geht. Mit der Ernährung klappt das ja bestens, so wie du schreibst. er trinkt genug , istst Ballaststoffreich, da liegt es chon nahe dass es eher mit dem Loslassen zu tun hat, und dass Häufchen machen einfach auch noch trauiniert werden muss. DAMIT meine ich aber nicht, dass du ihn jetzt unter Druck setzen sollst, sondern dass der Kleene einfach noch Zeit braucht , es ist ja auch so, dass der Stuhldrang ja nicht permanent da ist, sondern irgendwann isser da, so, das muss der Kleine erst mal spüren, und oft sind die Kinder dann gerade mitten im Spiel oder sonstwie beschäftigt. Wenn er in einer Einrichtung ist muss er sich ja auch ein Stück weit an gewisse Tagesabläufe halten, und kann vielleicht auch nicht immer dann gehen, wenn er gerade 1 Drang verspürt, oder er ist wie gesagt abgelenkt, und verspürt es nicht so stark.
ODER er mag nicht so gerne woanders aufs Klo, und schiebts auf bis zu Hause..
Also, nach meiner erfahrung her ist die " perfekte Darmkontrolle " sowiso erst mit etwa 4 Jahren beim Kleinkind abgeschlossen.
Wie ist es denn,wenn er zuhause ist? Äußert er da daß er er muss, oder wie mach ihr das??
Fürs erste liebe Grüsse
von der
MAYA

Befana
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Beitragvon Befana » 12. Jul 2006, 19:32

Hallo Ihr Lieben!

Nochmals Danke für Eure Tipps! Mit dem Birnensaft und Steinwasser werde ich auf jeden Fall einmal ausprobieren. Und nach diesen Symbioflor Tropfen, über die ich im Netz was gefunden habe, werde ich mal meinen Kinderarzt befragen.

@die Maya - mein Kleiner hat auch noch Windeln um, denn der Toilettengang klappt noch nicht so perfekt. In der Kindereinrichtung klappt es allerdings schon besser...Ist wohl der "Gruppenzwang".
Ich würde die ganze Angelegenheit sicher auch nicht so dramatisch sehen und könnte sicherlich auch 2-3Tage auf seinen Stuhlgang warten...wenn er nicht jedesmal solche Schmerzen hätte-das tut mir ja richtig mit weh.

Habe jetzt noch mal weiter recherchiert und habe gelesen, dass wohl eine schwache Bauchmuskulatur mit zur Obstipation beitragen würde...die hat er auf jeden Fall, denn sein Bauchnabel guckt auch ganz weit raus, das hat er schon seit seiner Geburt und wäre kein Grund zur Sorge meint der Doc...aber für die Verstopfung anscheinend schon. Dieses Problem besteht aber erst seit ca. 1,5Monaten? :(

Jeden Tag, wenn ich ihn aus der Kindereinrichtung abhole, frage ich nach, ob er SG hatte und manchmal hat es ja auch funktioniert. Aber was mir aufgefallen ist, dass es am Wochenende zu Hause oftmals nicht klappt. Ob das eine Art Umstellung für ihn ist? Oder er bekommt einfach dort zu wenig Flüssigkeit angeboten, denn zu Hause verlangt er immer ganz viel zu Trinken...naja, das kann ich nicht nachprüfen :-(

Falls jemanden noch etwas Gutes einfallen sollte...bitte her mit Eurem Rat!

Liebe Grüße

Befana

petergroen
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Beitragvon petergroen » 12. Jul 2006, 22:03

Ich weiss ess klinkt blod, aber, sammelt dass kind steine?
Oder steckt ess die immer wieder im mund?

(und keine schokolade geben)!

Gruss
Peter

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Angelika
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Beitragvon Angelika » 12. Jul 2006, 22:28

Hallo Befana,

mische dem Kleinen doch 1-2 Teelöffel Blütenpollen in den Joghurt und zusätzlich noch 1 Teel. Weizenkleie oder Haferkleie , das regt die Darmtätikeit an. Außerdem sollte er jeden Tag einen Apfel essen, am besten Abends vorm Schlafen gehen.
Gewöhne ihm an, jeden Morgen nach dem Frühstück auf den Topf zugehen für 5- 10 Min., ob er muß oder nicht. Er kann ja dabei ein Bilderbuch betrachten oder du liest ihm was vor. Diese Ritual sollte man jeden Tag zur gleichen Zeit durchführen, dann gewöhnt sich der Darm daran. So habe ich auch meinen Sohn früh sauber gekriegt. Und wenn er was gemacht hat, dann auch belohnen. Und wenn es nicht klappt, am Abend nochmal wiederholen.

Infos über Blütenpollen findest du hier:

viewtopic.php?t=2371&highlight=bl%FCtenpollen

Wünsche dir und dem Kleinen viel Erfolg!

Angelika

Die Maya
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Beitragvon Die Maya » 13. Jul 2006, 10:24

Hallo Befana,
was war denn vor 1,5 Monaten ? wenn du sagst, da fing das an.

wenn er also vorher sein Geschäft ganz gut hingekriegt hat kann er dann kaum aufgrund einer schwachen Bauchmuskulatur an Obstipation leiden.

Wie ist das denn mit seinen Schmerzen, hat er die erst beim Stuhlgang, oder vorher?
Das mit dem Ritual finde ich nicht schlecht, dass man morgends ( jedenfalls zu einer ruhigen Stunde) sich mal aufs Töpfchen ( stressfrei) setzt, und viell. kannst du ihm ja wirklich ein bisschen vorlesen dabei, und ihm sagen, wir schaun mal ob da was kommt, wenn nicht ist es auch nicht schlimm, und dann einfach noch mal später probieren.
Vielleicht kannst du ihm ja auch ein bisschen den Bauch massieren, aber nicht wenn er grade auf dem Topf sitzt. :)
Wie ist denn sonst euer Tagesablauf? Kinder reagieren ja sehr sensibel auf Veränderungen, oder wenns den Eltern nicht so gut geht etc. usw.
Wenn ich richtig gelesen habe geht er bis nachmittag in eine " Einrichtung"?
Wenn dem so ist, könnte es vielleicht sein, dass er damit überfordert ist..
h bin jedenfalls gespannt zu hören wie es weitergeht bei euch
LG die MAYA

Befana
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Beitragvon Befana » 13. Jul 2006, 11:07

Hi Maya,

vor 1,5Monaten verlief alles noch total normal. Ich war vor 3Mo.noch mit ihm zu Hause...vielleicht hat es ja wirklich mit der Umstellung daheim-Kindergarten zu tun?? Er geht ja auch ziemlich lange dorthin. Das kann gut möglich sein.

Die Schmerzen gehen bereits vor dem Stuglgang los, wenn er merkt, dass er muß...das ist ihm wohl unangenehm.

Den Töpfchen/Toilettengang machen wir schon ritualmäßig, mit Buch angucken.

Habe ihm gestern gleich mal Birnensaft gekauft..hoffe es wirkt.

Liebe Grüße

Befana

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*brigitte*
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Verstopfung bei Kleinkind homöopatisch behandeln?

Beitragvon *brigitte* » 13. Jul 2006, 19:12

Hallo Befana,

zu diesem Problem Deines Kleinen kann ich Dir auch keinen gezielten homöopathischen Rat geben, dazu gibt es zu viele Mittel gegen Verstopfung, am besten wäre diesbezüglich wirklich der Rat von miho.

Sonst würden mir außer den genannten Tipps noch Bachblüten einfallen, hast Du da schon mal dran gedacht? Gerade Kinder sprechen gut darauf an, und die Mischung kann ja auch mit Obstessig haltbar gemacht werden (hier würde ich vielleicht eine Mischung aus Crap Apple (Reinigungsblüte), Mimulus (Essenz gegen die Angst vor Bekanntem) und Walnut (hilft, sich an Neues anzupassen), geben.

Ich wünsche Euch beiden viel Erfolg :) und liebe Grüße, Brigitte

Die Maya
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Verstopftes Kind Fortsetz

Beitragvon Die Maya » 14. Jul 2006, 09:15

Liebe Befana,
ja das hört sich für mich auch so an, dass er sich noch gewöhnen muss. Ich denke das dauert einfach seine Zeit. Gibt es denn einen Grund warum er so lange geht, musst du arbeiten, bist du alleinerziehend,sorry, möchte nich zu neugierig erscheinen; ICH MEINE: wenn die Notwendigkeit besteht, dass er so lange in den Kiga geht, dann müsstet ihr da halt durch, irgendwie,mit hom. Unterstützung oder Bachblüten, aber gäbe es auch die Möglichkeit dass du ihn früher abholst?
Ich kann dir nur aus meiner erfahrung als erzieherin berichten, dass die Kleinen Steppkes oft in dem Alter überfordert sind, bis Nachmittags in den Kiga zu gehen, natürlich verstehe ich es, wenn die Eltern arbeiten müssen, kein Thema, aber so 1 Vormittag kann schon lange sein, 2,3 Stunden vormittags genügen dann oft schon, und die Kleinen sind platt.
Es stürmt so viel auf sie ein, so viel neues, was sie begreifen müssen, Regeln an die sie sich halten müssen, die Geräuschkulisse usw.
Aber naja, es kommt auch 1 bisschen auf das Kind drauf an.
Was sagen den die Erzieher in der Einrichtung? Und wie ist es, wenn er von dir gebracht wird, und du ihn abholst? weint er, oder schreit er, kann er sich gut von dir Lösen, etc?
Schönen Tag wünsch ich dir
die Maya



   

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