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Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Moderatoren: Angelika, Krâja

komandosi
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon komandosi » 5. Mär 2018, 07:36

Um ehrlich zu sein, die Urintherapie hilft nicht und deswegen sollte man es damit lieber lassen. Es ist viel besser einige Produkte dagegen zu nehmen, weil diese schon getestet sind und da es sich zeigt, dass sie gut dagegen wirken, sind sie auch mehr empfehlenswert als Urintherapie.

Ich selbst hatte Kopfhaut Probleme und habe wirklich vieles versucht, doch das meiste klappte nicht. Schließlich konnte ich eine gute tinktur finden, die sehr wirksam war und man konnte die Resultate sehr schnell sehen.
So ist es meiner Meinung nach viel besser, deswegen ist es einen Versuch wert.

Grüß


Holiday
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Holiday » 6. Mär 2018, 18:05

Bei meinen Haar-Schuppen hat Urin leider nicht gewirkt, bessere Ergebnisse hatte ich bei meiner Gesichtshaut. Die Haut ist weicher geworden und nicht mehr so trocken. Auch habe ich letztens, bei beginnenden Magen-Darm Problemen Urin getrunken. Ob es jetzt Zufall war oder nicht, die Beschwerden waren plötzlich verschwunden.
Bei Haar- und Kopfhautproblemen habe ich gute Erfahrungen gemacht, wenn ich versuche, nicht mehr als einmal pro Woche die Haare zu waschen.

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Krâja
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 7. Mär 2018, 05:53

Um ehrlich zu sein, die Urintherapie hilft nicht und deswegen sollte man es damit lieber lassen. Es ist viel besser einige Produkte dagegen zu nehmen, weil diese schon getestet sind und da es sich zeigt, dass sie gut dagegen wirken, sind sie auch mehr empfehlenswert als Urintherapie.
Hallo Komandosi,

mit der Meinung, dass die Urintherapie nicht funktioniert, stehst Du unter den Anwendern der Urintherapie ziemlich alleine da. Um den Urin als Heilmittel anwenden zu können, muss man eine gesunde Lebensweise führen, in Bezug auf das psychische, physische und geistige Gleichgewicht, denn der Körper ist ein Ganzes und Urin ist ein Produkt des gesamten Menschen. Stress, ungesunde Ernährung, Ärger, Neid und Missgunst machen auch den Urin sauer und saurer Urin schadet - äußerlich angewendet - mehr als dass er hilft, außer man wendet ihn innerlich an, aber die innerliche Methode besprechen wir hier am Forum nicht. Es ist besser, diese Anwendung zusammen mit einem realen Therapeuten zu machen, der euch sieht und mehr von euch weiß.

Interessant finde ich, dass Du in deinem Posting, in dem du uns erklärst, dass die Urintherapie nicht funktioniert, einen Link verwendest, der das Gegenteil beweist, nämlich dass die Anwendung von Urin funktioniert. In der Pharmazie und auch bei vielen Ärzten ist längst bekannt, dass die Urintherapie funktioniert. Sie macht Gebrauch von der Wirksamkeit des Urins, allerdings verwendet sie entweder Stutenurin oder künstlich erstellten Urin. Der Nachteil von künstlich erstelltem Urin ist, dass er keine Mineralien, Vitamine und Nährstoffe enthält und auch nicht auf den eigenen Körper abgestimmt ist, ein weiterer und relativ unwichtiger Nachteil ist, dass diese Produkte teurer sind bei vergleichsweise weniger Qualität. "Eucerin" Produkte enthalten Urin und eine kopfhautberuhigende 'Urea' Tinktur basiert auf Urin.
Bei meinen Haar-Schuppen hat Urin leider nicht gewirkt, bessere Ergebnisse hatte ich bei meiner Gesichtshaut. Die Haut ist weicher geworden und nicht mehr so trocken. Auch habe ich letztens, bei beginnenden Magen-Darm Problemen Urin getrunken. Ob es jetzt Zufall war oder nicht, die Beschwerden waren plötzlich verschwunden.
Hallo Holiday,

wie oben bereits geschrieben, hängt die Qualität des Urins von der Ernährung und dem psychisch-physisch-geistigen Gleichgewicht ab. Wenn Dein eigener Urin nicht wirkt und Du hast Zugriff auf den Urin von Neugeborenen oder Kindern vor der Pubertät, kannst Du darauf zurückgreifen. Diese Methode wird beispielsweise Schwerkranken empfohlen, die aufgrund der Einnahme von Medikamenten der Schulmedizin nicht auf den eigenen Urin zurückgreifen können.

Urin ist ein guter Spiegel des menschlichen Körpers, ein Urintest in einem Labor gibt Aufschluss über die Beschaffenheit des Urins, daran kann man erkennen, welche Mineralien und Nährstoffe im Körper fehlen oder ob Zucker, Protein oder sonstige Stoffe vorhanden sind. Harntests fehlen bei keiner Erkrankung, sie geben wichtigen Aufschluss.

Kopfhaut und Haare, die jahrzehntelang mit chemischen Substanzen bearbeitet wurden, brauchen Zeit, Geduld und Ruhe, um sich beruhigen und auf eine natürliche Behandlung umstellen zu können. Wie lange das dauert, ist individuell unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren ab. In der Regel hilft es, trotz anfänglicher Misserfolge, dabei zu bleiben und weiter zu machen. Wer aufgibt, verliert die Chance, den eigenen Urin als natürliches Heilmittel kennen und schätzen zu lernen.
Grüße von Krâja ;)

Holiday
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Holiday » 8. Mär 2018, 18:34

Kraja,

Sehe das auch so wie du... möchte zu meinen Erfahrungen dazu fügen (ernähre mich abwechslungsreich und gesund, nehme keine Medikamente und meine Haare sind kräftig und glänzend), das ich nicht unbedingt alles nur mit Urin behandeln möchte. Ich kombiniere zum Beispiel Urin mit der Phytotherapie (traditionell chinesische Medizin) und habe damit einen sehr guten Erfolg. Die gezielte Behandlung (Zungen- und Pulsdiagnose) des gesamten Organismus (Organe, Emotionen, usw.) ist wichtig. Klar kann man die Urintherapie einfach mal ausprobieren, schadet ja nicht, aber bei meinen Kopfhautproblemen mit Schuppen ( und ich habe das über zwei Monate, ausschliesslich, probiert) hatte Urin gar keine Wirkung, ausser das die Haare klebrig waren.

Viele Grüsse!

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Krâja
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 8. Mär 2018, 19:14

Schuppen hat man meistens schon einige Jahre. Je länger man eine Erkrankung hat, desto länger dauert es, bis die Urintherapie wirkt. Ich hab bei manchen Symptomen länger als ein halbes Jahr gebraucht, bis sich eine Wirkung gezeigt hat. Wenn es mir zu langsam ging, bin ich auf alten, uralten Urin und auch auf Shivawasser umgestiegen und damit hatte ich dann meistens Erfolg. Dem gekochten Harn wird eine weit stärkere Heilwirkung nachgesagt als dem frischen oder alten Urin. Solange dein Haar klebrig ist, bedeutet das, dass das Haar noch dabei ist, sich zu regenerieren.

Wechsle ab, 1 bis 2 Tage alten Urin, vor der Haarwäsche auf der Kopfhaut einmassieren, 20 Minuten einziehen lassen, gut ausspülen, mit einem sanften, natürlichen Shampoo ohne Chemikalien oder Ei waschen, ausspülen, an der Luft trocknen lassen und frischen Urin vom Tage ins trocknende Haar einkneten.

Am Abend vor der nächsten Haarwäsche Shivawasser (gekochten Viertelharn) auf der Kopfhaut einmassieren, über Nacht einwirken lassen, am Morgen gut ausspülen, mit einem sanften, natürlichen Shampoo ohne Chemikalien oder Ei waschen, ausspülen, an der Luft trocknen lassen und frischen Urin vom Tage ins trocknende Haar einkneten.

Wende es 3 Monate an und melde dich wieder bei uns.
Die innere oder innerliche Anwendung der Urintherapie wirkt unterstützend.
Grüße von Krâja ;)

Susi76
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Susi76 » 5. Apr 2018, 16:51

Hallo Ihr Lieben,

ich lese hier seit ein paar Wochen mit und bin sehr dankbar für die vielen interessanten Informationen. Und so möchte ich gern auch einen Beitrag leisten.

Ich selbst trinke meinen Urin bereits seit 17 Jahren und bin 42 Jahre alt. Ich bin sehr dankbar diese Methode für mich entdeckt zu haben, denn ich kenne nichts, was mir derart gut tut. Ausserdem pflege ich meine Haut damit, was wie beschrieben eine wunderbare, weiche und glatte Haut macht. Das ist auch schon oft anderen Menschen aufgefallen. Wenn Menschen mich neu kennenlernen und mein Alter hören, schauen sie oft verblüfft, auch wenn sie oft nichts sagen... Für mich ist mein Urin DAS Mittel schlechthin bei grossen und kleinen Wehwehchen. Ausserdem reinigt es meinen Körper auch von innen. Das hat zur Folge, dass mein Körper auch nicht mehr riecht. Es ist ein grossartiges Gefühl unabhängig von gekauften „Pflegeprodukten“ zu sein und damit mir selbst und der Umwelt was Gutes zu tun. Nun zu dem, was ich hier vor allem gern erzählen möchte. Denn... mein letzter großer Wunsch in Sachen Urintherapie ist nämlich gerade dabei in Erfüllung zu gehen. :D

Vor ca. 4 Jahren habe ich schon einmal versucht mir die Haare (wie beschrieben) mit Urin zu waschen. Und ich habe damals auch das Problem gehabt, dass die Haare so verklebt aussahen. Das wurde hier ja auch schon beschrieben. Deshalb hatte ich den Versuch damals erst mal aufgegeben. Aber das Thema ließ mich nicht los. ;)

Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das Haar in dieser Zeit regeneriert, wie Kraja es vermutet. Ich könnte mir auch vorstellen, dass das s.g. Sebum, das in der Anfangszeit einfach noch relativ stark produziert wird, sich noch nicht so richtig rauswaschen lässt. (Und ich glaube, dass ich bei meinem ersten Versuch den „Fehler“ gemacht habe, Haare und Kopfhaut nicht lang genug mit dem Urin zu massieren.)

Allerdings hab ich jetzt einen Trick gefunden, wie ich Haar und Kopfhaut im Vorfeld mechanisch reinigen kann und seither sehen meine Haar viel, viel besser aus. (meine Haare sind glatt, fein und Kinnlang) Also: Ich habe mir eine Wildschweinborstenbürste gekauft. Der, der sich interessiert kann ja mal googeln. Nur so viel: Sie reinigt die Kopfhaut und verteilt das Sebum (natürliche Haarpflege) in den Längen und Spitzen. (Macht also glänzende Haare und pflegt die Spitzen) Und die Bürste sorgt für mehr Volumen und entschlackt die Kopfhaut zusätzlich. Da, wie gesagt am Anfang noch recht viel Sebum produziert wird, lege ich beim Bürsten ein Handtuch daneben und streife die Bürste nach ein paar Bürstenstrichen immer mal wieder darin ab. Dass das nötig ist, seht ihr daran, dass sich das Sebum als weiß/grauer Film auf die Spitzen der Wildschweinborstenbürste legt). Also, das Gröbste streife ich ab und wenn ich merke, das kaum noch was in der Bürste hängt, dann lasse ich den Film zu Pflegezwecken auch dran. Ich bürste auf diese Art morgens und abends. (Übrigens gibt es eine güngstige WWB auch bei Dm. Allerdingst habe ich mir eine hochwertigere gekauft, weil ich damit beim Bürsten besser auf die Kopfhaut komme.)

Danach benetze ich morgens meine Haare mit frischem Urin. Und... ja... es stimmt, es dauert recht lang, bis meine Haare trocken sind, aber das ist es mir wert. Denn so kommt die pflegende, nährende Wirkung des Urins zur vollen Wirkung. Und ich bin seeehr zuversichtlich, dass auch dieses „Tonikum“ auf Dauer nicht mehr unbedingt täglich nötig ist... wenn z.B. einfach nicht so viel Zeit zum Trocknen ist.

Derzeit wasche ich meine Haare wie beschrieben mit altem Urin, aber ich merke, dass die Kopfhaut schon weniger Sebum produziert. Heute ist der 4 Tag nach der Haarwäsche und die Haare sehen immer noch richtig gut aus. Übrigens mache ich das Ganze jetzt seit gut 2 Wochen und ich bin total baff, wie gut es klappt. Heute Abend will ich zum ersten Mal über Nacht eine Packung (mit Shivawasser) probieren und bin gespannt, wie die Haare morgen früh sind. Ich habe schon gemerkt, dass meine natürliche Haarfarbe auch durch eine Packung, die ich auch nur eine Stunde im Haar lasse, wieder stärker zum Vorschein kommt. (meine Haare sind noch ganz normal brünett, aber das erste oder andere graue Haar hat sich in letzter Zeit gezeigt.) Sie sind einfach nur vom täglichen UV-Licht ein wenig heller geworden, wie das - glaube ich - auch normal ist, aber wie gesagt, werden sie wieder dunkler, wie in Kindertagen.

So, jetzt hoffe, ich dass mein Beitrag nicht zu lang geworden ist. Vielen lieben Dank für Eure wertvollen Informationen.

Alles Liebe

Susi76


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Krâja
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Re: Haar- und Kopfhautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 15. Mai 2018, 09:14

Hallo Susi76 und herzlich willkommen am Natur-Forum :welcome:

Ich hatte Deinen Beitrag bei uns am Forum sehr bald entdeckt, denn ich bin sehr oft hier und schaue nach, ob jemand Fragen hat. Ich danke Dir sehr herzlich für Dein Feedback, mit dem Du meine Angaben bestätigst. Wenn Du deine Haare weiterhin mit Urin wäscht, wirst Du nach einigen Wochen feststellen, dass Du pflegeleichte Haare bekommen hast. Sie sehen immer gut aus, man braucht sie minimal 2 Monate nicht zu waschen, durchbürsten reicht, sie sehen immer gepflegt aus. Aber wenn Du sie dann mit normalem Shampoo wäscht, beginnen die Probleme wieder von vorne, nicht mehr so schlimm, auch nicht mehr so lange, aber Du fängst dann wieder neu an, Kopfhaut und Haar auf die Urintherapie einzustimmen.

Ich hab Dein Posting vor ein paar Tagen mitgenommen in einen anderen und neuen Thread, wo es nicht untergeht, wo man es einfach findet und nachlesen kann: Feedback aus dem Publikum.

Dir und euch allen weiterhin viel Erfolg mit der Urintherapie und lasst euch lesen .. :wink:
Grüße von Krâja ;)


   

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