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Grundlagen der Urintherapie

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Krâja
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Grundlagen der Urintherapie

Beitragvon Krâja » 7. Okt 2014, 02:54

Die Urintherapie ist eine Jahrtausende alte eigenständige Behandlungsform aus der Naturheilkunde und kann in Kombination mit anderen naturheilkundlichen Maßnahmen die Heilungskräfte anstoßen, um eine Ausheilung von Krankheiten zu bewirken. Krankheiten sind äußere Symptome der gestörten Balance im Körper. Die Störungen sind ebenso vielfältig wie die Krankheiten und können durch ganz unterschiedliche Einwirkungen ausgelöst werden.

Die Urintherapie bedingt im Westen eine intensive Geistesarbeit, ein Umdenken bzw. ein sich befreien von überlieferten Traditionen aus den Denkvorschriften von Kirche und Erziehung, zurück zur Natur und zum Wissen, daß der menschliche Körper ein in sich abgeschlossenes System aus der Natur ist, das mit natürlichen Kräften, Maßnahmen, Mitteln und einer gesunden, ausgewogenen Ernährung zur Heilung gebracht werden kann.

Der sogenannte "gesunde Menschenverstand" ist ein Kunstprodukt aus Lehren von Kirche und westlicher Erziehung und als solches leider nicht in der Lage, ohne intensive Geistesarbeit zu erkennen, daß gerade der "gesunde Menschenverstand" den Urin mit seinen körperspezifischen Wirkstoffen als Basisbehandlungswerkzeug anerkennen müßte, da in ihm der Mensch als Ganzes ausgeschieden wird.

Urin ist ein Filtrat des Bluts, das durch den Körper in die Nieren gepumpt wird. Das Embryo ernährt sich im Mutterleib vom Fruchtwasser und seinem eigenen Urin. Wenn Urin ein giftiges Abfallprodukt des Körpers wäre, wie ist es dann möglich, daß das Embryo zu einem gesunden Baby heranwächst?

Bei der Urintherapie gibt es keine Erkrankung, die von vorneherein ihre Anwendung ausschließt.

Urin ist ein sehr gutes Regulationsmittel für den Kreislauf. Eine Körperabreibung morgens, hilft um munterer zu werden und abends, um besser einschlafen zu können. Bei Lebererkrankungen können die Leberwerte bei Anwendung der UT zunächst ansteigen, bessern oder normalisieren sich dann aber im Laufe der Behandlung. Diabetes kann unter Zuhilfenahme von Urin zum ausheilen gebracht werden, er reduziert die Nebenwirkungen und die Dosis von Insulin, wenn der Patient sich an die Diät hält. Tuberkulose wird im Zuge der Anwendung von Urin wieder akut, denn nur im akuten Zustand, kann der Körper sie ausheilen. Bei Nierenerkrankungen muss man die Dosis langsam steigern. Wenn es der Niere zu viel wird, meldet sie sich mit Schmerzen. Dann reduziert man die Dosis über 1, 2 Wochen und erhöht sie danach langsam. Bei Schilddrüsenproblemen kann die Einnahme von Urin anregend oder beruhigend wirken. Urin kann bei Krebserkrankungen angewendet werden, er enthält Wirkstoffe, die das Wachstum von Krebszellen verhindern, ohne den normalen Zellaufbau zu stören. Mithilfe von Urin können Krebszellen angegriffen und der Abwehrmechanismus des Körpers erhöht werden. Urin kann bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen die Lebensqualität verbessern, besonders bei Einnahme von Kinderurin. Man kann mithilfe von Urin das Endleiden abkürzen. Eigenurin ist das perfekte Mittel bei allen Infektionskrankheiten, ob durch Salmonellen, Malaria, die verschiedensten Virenarten, Bakterien oder Pilze ausgelöst. Gallen- und Nierensteine werden als die einzige Kontraindikation betrachtet, da sie nicht durch die Gänge hindurchpassen, wenn der Körper versucht, seinen Müll loszuwerden.

Urin muß nicht sofort frisch getrunken werden, weil sich sonst sehr schnell Bakterien bilden. Die Magensäure des Menschen ist in der Lage Bakterien zu vernichten, die sich nicht nur im Urin sondern auch in allen anderen Lebensmitteln bilden. Inder trinken ihren Morgenurin zuweilen abends. Wenn man Urin nur tropfen- oder fingerhutweise einnimmt, kann man ihn 4 - 5 Tage im Kühlschrank stehen lassen und in dieser Zeit anwenden.

Kontraindikationen und Vorsichtsmassnahmen (vgl. Irchelpraxis):

Krankheiten, auch die Befürchtung, dass eine Krankheit bestehen könnte, müssen vor Anwendung der Eigenurintherapie ärztlich oder therapeutisch abgeklärt werden. Im Krankheitsfall muss berücksichtigt werden, dass sich im Urin Wirkstoffe und Abbauprodukte von eingenommenen Medikamenten befinden können.

Bei der Eigenurintherapie sind Kontraindikationen relativ zu verstehen, hier ist es wichtig, den Körper gut zu spüren und den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Es wird empfohlen, den Urin vorsichtig zu trinken und genau zu beobachten, was im Körper geschieht. Sollten Unwohlsein, Schmerzen oder Temperaturanstieg eintreten, muß die Urin-Kur sofort beendet werden.

Irchelpraxis:
Verwenden Sie nur den Mittelstrahlurin (also weder die ersten noch die letzten 100 Tropfen). Der erste Strahl reinigt die Harnröhre und kann somit auch Bakterien enthalten, die wir nicht einnehmen sollten. Die letzten Tropfen können auch Verunreinigungen aus der Harnblase enthalten.

Bei der Uringewinnung sollte auf eine gute Körper- und Umgebungshygiene geachtet werden.[..]


Ratschläge zur guten Körper- und Umgebungshygiene entnehme man bitte den Vorschriften zur Gewinnung von Mittelstrahlurin.

Wir verwenden bei der Urintherapie je nach Anwendungsart entweder den morgendlichen oder jeden weiteren Mittelstrahlurin des Tages.

Bitte den Urin NICHT in einem Plastikbehälter auffangen, da Urin Plastikbehälter angreift. Man verwende ein verschließbares Glas- oder Porzellangefäß.

Die Eigenurinbehandlung ist eine Behandlungsform der Urintherapie. Es gibt Erkrankungen, in denen der eigene Urin nicht angewendet werden kann, in diesem Falle greift man dann auf den Urin des Partners (besser gleichgeschlechtlichen Urin) oder auf vorpubertären Kinderurin zurück. Bei der Anwendung von Kinderurin kann möglicherweise der gesamte Urin verwendet werden, also nicht nur der Mittelstrahlurin. Das müßte mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten abgeklärt werden. Im Allgemeinen gilt, daß man u.a. im Selbsthilfeverfahren in erster Linie den eigenen (Mittelstrahl)Urin anwendet, da nur der eigene Urin die körperspezifischen Wirkstoffe enthält.

Zur Überwindung des anerzogenen Ekelempfindens bei der Anwendung von Urin, siehe auch Re: Eigenurin Therapie, Wirkstoffe und Links, Beitrag vom 23. Apr 2014, 22:35

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>> Starterkit zur Urintherapie <<

Man beachte bitte vor Anwendung der Urintherapie das Posting zu den
Anwendungsarten des Urins mit Hinweisen und Angaben zur Kontraindikation.
Grüße von Krâja ;)


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Re: Grundlagen der Urintherapie

Beitragvon Krâja » 9. Okt 2014, 17:14

Fruchtwasser nennt man die vom Amnion (Fruchtblase) gebildete klare, wässrige Körperflüssigkeit, mit der die Amnionhöhle gefüllt ist.[..]

In der 4. Schwangerschaftswoche umgibt es den menschlichen Embryo bereits vollständig und verhindert damit Verwachsungen desselben mit dem Amnion. Später dient es auch als „Schutzkissen“, das Stöße abzufangen hilft, und es ermöglicht dem wachsenden Fötus Bewegungen [..]

Die Amnionflüssigkeit wird alle drei Stunden vollständig erneuert, wobei der Fetus am Ende der Schwangerschaft davon ca. die Hälfte, also 400 ml, trinkt. Dieser Anteil wird großteils vom fetalen Darm resorbiert und zum Teil über den plazentaren Kreislauf in die mütterliche Blutbahn abgegeben. Der Urin, den der Fetus in das Fruchtwasser entleert, ist aufgrund ebendieser Ausscheidungsfunktion der Plazenta nur wenig konzentriert, für die Entwicklung des Feten aber von entscheidender Bedeutung, da er mengenmäßig den größten Anteil an der Produktion des Fruchtwassers hat..[..]

Das ungeborene Kind (Fetus) ernährt sich vom Fruchtwasser, das zu einem großen Teil aus seinem eigenen Urin besteht. Dieses urinhaltige Fruchtwasser ist so nahrhaft, daß ein gesundes Kind heranwachsen kann. Es ernährt sich über seine Haut und über den Mund von dem umgebenden Fruchtwasser, in dem es schwimmt, das seinem Schutz dient.

Die Lehre der Urintherapie macht sich dieses Wissen zu eigen, denn was dem Fetus als Nahrung und Schutz diente und es zu einem gesunden Baby heran wachsen ließ, kann dem Lebewesen nicht schaden.

Die Voraussetzungen für den heilenden Harn schafft Mensch durch seine Ernährung, seine Lebenseinstellung, seine Anteilnahme an sich selbst und seiner Umwelt, seinem Interesse für sich, dem eigenen Körper, der Zeit, die sich der Mensch für das wichtigste Lebewesen gibt: für sich selbst. Nichts ist so wichtig, wie das eigene ICH. Nur ein körperlich, geistig und psychisch gesunder Mensch kann den Anforderungen des Lebens standhalten. Man kann seinen Körper, seinen Geist und seine Psyche mit Harn heilen lassen. Dazu benötigt man einen Harn, der die Fähigkeit zu heilen hat.

Eine Anleitung oder Hilfestellung, um einer der Voraussetzungen für einen gesunden Harn nachkommen zu können, gibt das erste Posting aus Streß Folgeschäden erkennen und heilen. Streß natürlich abbauen zu lernen, ist eine der drei Grundvoraussetzungen für heilenden Eigenharn.

Nach seelischen Erschütterungen, Kummer, Beleidigung, Streit und belastenden Emotionen wie Angst, Wut, Zorn, Haß, darf der eigene Urin nicht angewendet werden, da diese Emotionen Stoffe bilden, die durchs Blut aufgenommen werden und sich im Harn niederschlagen. Der menschliche Körper braucht Zeit, um eine Situation zu verarbeiten. Je nach Schnelligkeit des Verarbeitungsprozeßes des eigenen Ichs muß man ein oder zwei Tage oder auch länger warten, bis man den Urin einnehmen darf. Das ist streng individuell und es muß durch jeden selbst herausgefunden werden, wann die Zeit reif ist, den eigenen Urin einnehmen zu können, so daß er dem eigenen Körper hilft. Ein negativ aufgeladener Urin kann den Körper vergiften.

Die Ernährung bildet die zweite Grundlage für heilenden Harn. Das Schwergewicht sollte pflanzlicher Natur sein und frisch zubereitet werden. Aufgrund der enormen Energiemenge, die der Körper braucht, um Nahrung verdaubar zu machen, also um die wertvollen Bestandteile der Nahrung aufnehmen zu können, wird empfohlen, die Nahrung in Form von Brei (Smoothies, Spinat, Kartoffelpurée ect.) aufzunehmen. Man braucht viel Flüssigkeit, um Stoffwechsel und Verdauung anregen zu können. Hierzu eignet sich - bis zur Erhaltung eines gesunden Urins - klares Wasser. Industrienahrung sollte aufgrund der Zusatz- und Konservierungsstoffe nicht eingenommen werden, da sich die Zusatzstoffe anteilmäßig im Urin wiederfinden. Wir wollen aber heilenden Harn ohne Chemie. Auch industriell gereinigte Nahrungsmittel wie weißer Reis, weißes Mehl und weißer Zucker sind nicht gesund, da ihnen die natürlichen Vitamine, Mineralien etc. entzogen wurden. Tierische Erzeugnisse wie Fleisch, Wurst, Milch, Käse, Butter und Fette sind zu meiden. Wobei frische, unbehandelte, naturbelassene Rohmilch von unterschiedlichen Tieren und deren Erzeugnisse, bei natürlicher Tierhaltung, verwendet werden kann. Mit Salz sollte man sparsam umgehen, da es den Körper belasten kann.

Von einiger Bedeutung ist das verwendete Kochgeschirr in Form von Töpfen und Gerätschaften. Metalltöpfe, Löffel, Schöpflöffel, Rührgeräte ect. geben elektromagnetische Schwingungen in die zubereitete Nahrung ab, die eine gesunde Zubereitung negativ belasten können. Daher sollte man besser Gold, Silber, Kupfer, Ton, Keramik, Emaille oder Glastöpfe zur Zubereitung verwenden und viel von Hand in einem Mörser aus Stein oder Holz stampfen.

Alle künstlich erstellten Zusatzstoffe sind zu meiden (Nahrungsergänzungsmittel).

Wer sich die Zeit für das eigene ICH und seine Versorgung nimmt, schafft - als dritte Grundlage - ein neues Bewußtsein für sich selbst und seine Umwelt. Und darauf kann man aufbauen....

Beachtet bitte auch den Mondkalender, denn der Einfluß der Gestirne auf Erde und Mensch ist von einiger Bedeutung. Man kann sich wenigstens informieren und ausprobieren?

Warum sich vor Neuem verschließen, wenn es uralt ist? Weil es uralt ist oder weil es fremd ist? Weil wir uns noch nie damit befasst haben, noch keinen Gedanken daran 'verschwendet' haben? Wieviel Zeit haben wir bereits verschenkt, für Unwichtiges? Jeder entscheidet selbst und jeder trägt eine Verantwortung, zu allererst die Verantwortung für sich selbst.


Anmerkung: wir verwenden ausschließlich Mittelstrahlurin.
Man beachte bitte vor Anwendung der Urintherapie das Posting zu den
Anwendungsarten des Urins mit den Angaben zur Kontraindikation.


- an Stelle des verschobenen Beitrags eingefügt, am 4. überarbeitet am 5. April 2015 -
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Re: Grundlagen der Urintherapie

Beitragvon Krâja » 10. Okt 2014, 02:24

Wer sich des Urins bisher als einer unästhetischen Ausscheidung der Körpers im Klo entledigte und sich schleunigst die Hände wusch, um bakterienfrei seine Aufgaben zu erledigen, wird gebeten, sich die Hände 'schmutzig' zu machen... das bleibt nicht aus, wenn man sich ein Glas unterhalten muß, um seinen Mittelstrahlurin zu erhalten. Es ist aber auch nicht schlimm, wenn man sich über die Hände pinkelt, sie werden dadurch sauber und gepflegt. Allerdings nicht, wenn man sie gleich hinterher mit Seife oder einem scharfen Reinigungsmittel desinfiziert.

Ärzte und Krankenschwestern kennen die Auswirkungen von Desinfektionsmitteln, die die Haut angreifen und auslaugen. Es kommt zu berufsbedingten Allergieen, die mit Produkten der Schulmedizin und Schönheitspflege nur schwer oder garnicht in den Griff zu kriegen sind. Auch unsere Haut wird mit Seife und Desinfektionsmitteln angegriffen und ihres natürlichen Säureschutzmantels beraubt, was man insbesondere nach dem abspülen oder nach einer Handwäsche seiner Kleidung bemerkt, wenn sich die Haut auf den Händen ausgetrocknet und rauh anfühlt und spannt. Eine Handcreme soll die natürliche Beschaffenheit der Haut wiederherstellen. Sie verstopft die Poren und bringt chemische Fremdstoffe in die Blutbahn, die das körperliche Gleichgewicht weiter stören. Einfacher gehts mit dem eigenen Urin, den man sich über die Hände laufen, ihn kurz einwirken läßt und die Hände dann mit klarem Wasser abspült.

Damit hat man sie nicht mit Seife gewaschen, so wie es uns die Eltern, Lehrer, Apotheken, Ärzte, Fachzeitschriften beigebracht haben, man entspricht nicht dem Reinheitsideal des Westens. Das Reinheitsideal des Westens zerstört nicht nur die Haut des Menschen, es belastet Umwässer, Flüsse, Landschaften, Weidegebiete, die Viehhaltung, Fleisch- und Gemüseprodukte und die Ozonschicht. Wieviel muß nach kaputt gehen, bevor der westliche Mensch darüber nachdenkt, was er tut?

Wir haben also in ein Glas gepinkelt und unsere Hände mit Urin gewaschen.
Wir betrachten den Urin im Glas.

Die Farbe des Urins richtet sich nach der Menge der eingenommenen Flüssigkeit.
Der Urin beim gesunden Menschen ist strohgelb und klar wie Wasser. Nimmt man wenig Flüssigkeit zu sich, ist der Urin dunkler; trinkt man viel, hat der Urin eine helle Farbe. Anhand der Beschaffenheit des Urins erhält man bei der UT Rückschlüße auf den Gesundheitszustand. Der Geruch bzw. der Geschmack des Urins richtet sich nach dem, was man ißt. Man kann folglich den Geruch und den Geschmack des Urins durch das, was man ißt, verbessern oder verschlechtern.

Die abwertende Haltung der westlichen Welt gegenüber dem Urin, basiert auf dem, was man gelernt hat: Nieren würden den Harn produzieren, um den Körper zu entgiften. Harn sei ein Abfallprodukt des Körpers, das nicht wiederverwendet werden dürfe. Das ist die gängige Lehre im Westen. Man geht davon aus, daß die Wiederverwertung des sogenannten Abfallstoffes Urin schädliche Auswirkungen auf den menschlichen Körper habe.

In anderen Kulturkreisen wie beispielsweise in China und Indien, geht man davon aus, daß der Körper den Harn als jenen Saft produziere, mit dem der Mensch in die Lage versetzt würde, sich selbst zu heilen.

Die Nieren filtern das gesamte Blut, das im Körper im Umlauf ist. Dieses Blutfiltrat ist der ausgeschiedene Urin. In diesem Blutfiltrat befinden sich rund 2000 Wirkstoffe. Führt man dem Körper durch innerliche oder äußerliche Anwendung dieses Blutfiltrat erneut zu, erhält der Körper die Möglichkeit, sich mit einer Störung noch einmal auseinanderzusetzen und Abwehrstoffe zu bilden, vergleichbar mit einer Impfung oder den Lehren der Homöopathie "Gleiches mit Gleichen". Der Körper benötigt keine chemische Medizin, um zur Heilung angeregt zu werden. Urin genügt. Mittels Zuführen des eigenen Harns stellt sich im Laufe einer Behandlung das natürliche Gleichgewicht im Körper wieder her, der Mensch gesundet.

Von entscheidender Bedeutung ist die Art der Ernährung, man sollte Wert legen auf frisches Obst, Gemüse, klares Wasser und so wenig wie möglich Fleisch zu sich nehmen.

Die moderne Medizin basiert auf vorwiegend chemischen Substanzen, die als Fremdstoffe auf den Körper zugreifen und das natürliche Gleichgewicht aus den Fugen heben. Sie bewirken eine momentane Beruhigung eines Krankheitsbildes, ohne die Auslöser dieses Krankheitsbildes zu berücksichtigen. Sie werden, wie alle Stoffe, mit dem Harn ausgeschieden. In manchen Fällen ist die Rückführung des eigenen Harns problematisch, da man mit seiner Einnahme, dem schulmedizinisch behandelten Körper all die Abfallstoffe der modernen Chemie nocheinmal zu führt und den Körper damit zusätzlich zu den frisch eingenommenen Medikamenten belastet. Dies kann eine Vergiftung des Körpers zur Folge haben. In solchen Fällen ist es ratsam, auf Fremdurin zurückzugreifen, um den Körper zu beruhigen und einen Ausgleich zu bewirken. Ein erfahrener Therapeut weiß welche Medikamente sein Patient einnimmt und kann zusammen mit dem Patienten das weitere Vorgehen überlegen.

Frischer Mittelstrahlurin zieht bei äußerlicher Anwendung restlos in Haut und Haare ein, er riecht weder auf der Haut noch auf den Haaren, wenn man beachtet, daß Haut und Haare absolut trocken sind, bevor man sich anzieht.

Zur äußerlichen Anwendung in Form von Waschungen kann ein Baumwollschwamm verwendet werden. Man kann sich mit frischem Mittelstrahlurin, mit altem Mittelstrahlurin oder mit Shivawasser waschen. Einfach ausprobieren, welche Anwendungsform den besten Effekt zeigt. Bei Shivawasser muß man beachten, daß es auf Entzündungen und Wunden ganz extrem brennt. Shivawasser hat von allen Anwendungsformen die stärkste Wirkung. Nach dem Waschen mit einem Baumwollschwamm muß sehr gründlich mit viel Wasser nachgespült werden, da sich der Geruch von Textilien auf Haut und Haare überträgt. Ich verwende ausschließlich die Hände zum waschen mit Urin, da ich es mir nicht erlauben kann, einen Uringeruch auf Haut und Haaren zu haben... :oops: [mehr lesen].

Zur äußerlichen Anwendung in Form von Einreibungen muß der Mittelstrahlurin mit bloßen Händen auf Haut und Haaren aufgetragen werden. Er darf nicht mit Stoff in Berührung kommen. Waschlappen sind zum einen unhygienisch, übertragen zum anderen den Uringeruch vom Stoff auf Haut und Haare, mit dem Erfolg, daß der Geruch auf Haut und Haaren hängen bleibt und Mensch nach Urin riecht. Wer seine Haut und seine Haare mit Urin behandelt, muß die bloßen Hände gebrauchen [mehr lesen].

Nach Anwendung von Urin zu Umschlägen, Packungen, Urin-Strümpfen, müssen die betroffenen Körperpartieen gründlich mit Wasser nachgespült werden... [mehr lesen].

Nach Anwendung von Mittelstrahlurin in Form von (Teil)Bädern und Einreibungen, spült man sich nicht ab, trocknet man sich nicht ab, sondern läßt den Mittelstrahlurin auf Haut und Haaren an der Luft einziehen und trocknen. Jede Anwendung von Stoff, beispielsweise eines Handtuchs, überträgt den Uringeruch vom Stoff des Handtuchs auf Haut und Haare. Uringeruch ist nicht angenehm, er bringt andere dazu auf Abstand zu gehen [mehr lesen].

Baumwollschwamm, Handtücher und Tücher, die zu Waschungen, Wickeln, Packungen, Umschlägen, Urinstrümpfen ect. verwendet wurden, müssen nach jeder Anwendung gewaschen werden [mehr lesen].

Wenn man dies beachtet, kann man sich unbesorgt in der Gesellschaft bewegen, man stinkt nicht. Bleibt das schlechte Gewissen dem anerlernten Gebot nicht gefolgt zu haben? Die anerlernte Erziehung sitzt tief in der Erinnerung des erwachsenen Menschen. Man löst sich nur schwer aus den Geboten der Kindheit, aus dem was man gelernt, gehört, erfahren hat. Sind die Lehren des Westens richtig? Soll man sie weitertragen, von Generation zu Generation, um sich, seinen Kindern, der Umwelt weiter Schaden zu zufügen? Geht es nicht vielleicht doch anders? Weniger belastend, weniger zerstörend?

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Urin beinhaltet auch die Auseinandersetzung mit den Lehren der westlichen Welt, dem eigenen Ich und dem eigenen Körper. Man bricht ein Tabu und eine neue Welt erschließt sich. Alles Neue ist zunächst fremd, unbekannt, verunsichernd. Traut man sich in diese neue Welt? Darf man diese Erfahrung machen, die von so vielen wissenden Fachleuten abgelehnt wird? Was erwartet uns in dieser für uns so neuen Welt der Urintherapie? Leid, Schmerz und Tod? Das Gleiche wie in der alten Welt der modernen Medizin? Ist die Urintherapie nicht ein Hirngespinst einiger weniger Spinner, die sich einbilden, helfen zu können und in Wirklichkeit nur neues Leid schaffen? Der westlich geprägte Mensch zögert, mißtrauisch und skeptisch, solange bis er diesen Schritt in die für ihn neue Welt wagt und erfährt, daß man mit äußerlicher und innerlicher Einnahme von Urin Heilung erfahren kann.

Sei es mit einer Schnitt- oder Brandwunde, Eigenurin, sofort aufgetragen, bewirkt eine Heilung über Nacht. Ein Bruch, der sofort mit frischem Urin behandelt wird, heilt in der vorgegebenen Zeit, ganz ohne Schmerzen...

Absoluter Blödsinn, sagen ausgebildete Schulmediziner. Leider widmen sie sich nicht der Erforschung des Urins und seiner Geheimnisse, denn an Eigenurin ist nun mal kein Geld zu verdienen und, warum sollte man sich eines Abfallprodukts bedienen, wo man doch über saubere chemische Lösungen verfügt und nicht nur tief ins Fleisch seiner Patienten schneiden kann... Ist dies die Nachhaltigkeit, die in aller Munde ist?

- überarbeitet und ergänzt am 30. April 2015 -
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Re: Grundlagen der Urintherapie

Beitragvon Krâja » 7. Mär 2015, 17:45

Nachdem wir uns ja nun schon ein ganzes Weilchen mit der Urintherapie befassen, wenden wir unsere Aufmerksamkeit der Beschaffenheit des Urins zu. Hierzu lesen wir bitte folgenden Beitrag Urintests verstehen.

Zur Therapie mit Eigenurin eignen sich pH-Skala-Teststreifen, mit denen man den pH-Wert des Mittelstrahlurins festellen kann. Der Normbereich des pH-Werts des menschlichen Urins liegt im Tagesrhythmus zwischen 6,2 und 7,4. Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen, in manchen Nachschlagewerken finden sich Werte von 5.0 bis 8.0 im Tagesrhythmus.

Zur Analyse des Säure-Basen-Haushaltes untersucht man den Urin-pH-Wert mittels Teststreifen über eine Woche. Jeden Tag wird ein sogenanntes Tagesprofil der Urin-pH-Werte aufgenommen. Man mißt dabei den pH-Wert des Urins tagsüber alle 2 bis 3 Stunden und trägt die Werte in ein Urin-Protokoll ein:

Bild
Der pH-Wert des Morgenurins liegt normalerweise im leicht sauren Bereich (etwa 6,3 bis 6,5). Üblicherweise kommt es im Tagesverlauf zu einem Auf und Ab der pH-Werte, denn auch der Urin unterliegt einem 24-Stunden-Rhythmus.
pH-Wert - pH-Skala: Der Säuregehalt des Urins schwankt in Abhängigkeit der Nahrung, der Psyche und der Tageszeit. Parallel zur Leberaktivität werden in der zweiten Nachthälfte mehr Säuren ausgeschieden. Deshalb sollte der 1. Morgen-Urin einen leicht sauren pH-Wert aufzeigen. Das bestätigt, dass die Säuren, die sich während der Nacht im Stoffwechsel gebildet haben, auch tatsächlich ausgeschieden wurden. [..] Ständig basischer Urin könnte auf eine massive Störung im Organismus hinweisen.

Tagesprofil des Urin-pH-Wertes: Von einer Übersäuerung des Organismus ist auszugehen, wenn der pH-Wert des ersten Morgenurins ständig unter 6,0 liegt und/oder der Mittel-pH-Wert des Tagesprofils 6,3 unterschreitet. Von einer "Säurestarre" des Organismus spricht man, wenn kein pH-Wert im Tagesprofil 5,5 überschreitet.

Informationen zu Ursachen und Auswirkungen der Übersäuerung des Körpers kann man bei uns am Forum dem gleichnamigen Beitrag der Übersäuerung, sowie beim Zentrum der Gesundheit, dem Beitrag Die Auswirkungen einer Übersäuerung auf den Säure Basen Haushalt und Übersäuerung des Körpers entnehmen.

Sollten die pH-Werte des Urins im Wochenprotokoll stark von der Norm abweichen, sollte man sich an einen Arzt oder Naturheilkundler seines Vertrauens zur Abklärung der Ursache und der Behandlungsmöglichkeiten wenden. Langjährige Ernährungsfehler, Einnahme von Medikamenten, Drogen, Alkohol, Kaffee, Nikotin und Stress können zu einer Übersäuerung führen, die mögliche Krankheitssymptome zur Folge hat. Bevor es soweit kommt oder wenn es bereits dazu gekommen ist, helfen einfache Mittel, den pH-Wert wieder in den normalen Bereich zu bringen:

    1. ausgewogene Ernährung mit weitestgehendem Verzicht auf Fleisch, Wurst und Industrienahrung
    2. viel Ruhe, viel Schlaf, viel Entspannung
    3. Bewegung in frischer Luft, ein kleiner Spaziergang durch Wald und Wiesen tuts auch, Leistungssport ist für Kranke verboten.
Es ist daher wichtig zu wissen, in welchem pH-Bereich sich der menschliche Urin befindet und welche Krankheitssymptome bereits vorliegen, um u.a. mittels ausgewogener oder vorwiegend basischer Ernährung eine Ausgangsposition zu schaffen, die den Körper beispielsweise im Wege der Urintherapie zur Heilung anregt. Der pH-Wert des Urins muß sich im Normbereich bewegen, wenn man ihn zur äußeren Behandlung über die Haut anwenden möchte.

Bei Anwendung von Mittelstrahlurin ist die Ernährung von ausschlaggebender Bedeutung. Sie sollte so natürlich wie möglich sein, wobei man darauf achten sollte, viel frisches Wasser ohne Kohlensäure zu trinken, viel frisches Obst und kurz gegartes Gemüse zu verspeisen, auf Fastfood und ein Zuviel an Fleisch und Wurstwaren zu verzichten, weißen Zucker und weißen Reis zu meiden, siehe dazu auch Unterstützung der Eigenurintherapie.

Saurer Urin, bedingt durch falsche Ernährung, kann ebenso zu Hautreizungen führen, wie die gleichzeitige Einnahme von Medikamenten und/oder Drogen, deren Rückstände sich im Urin niederschlagen und neben einer Erhöhung der Dosierung auch eine Verlagerung des Urins in den sauren Bereich bedingen können.

Weitere Tipps zum pH-Wert finden sich auch bei uns am Forum: Re: Anwendungsgebiet Eigenurin: Überblick und Info unter Punkt 6. Beobachte deinen pH-Wert und halte ihn im Gleichgewicht
.


Anmerkung: wir verwenden ausschließlich Mittelstrahlurin.
Man beachte bitte vor Anwendung der Urintherapie das Posting zu den
Anwendungsarten des Urins mit den Angaben zur Kontraindikation.
Grüße von Krâja ;)


   

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