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Eigenurin - Urininjektion

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Krâja
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Re: Eigenurin - Erfahrungen...

Beitragvon Krâja » 17. Mai 2014, 13:03

Auch wenn es ungebräuchlich ist und nicht gern gesehen wird, wenn man hier am Forum Links zu anderen Foren setzt, möchte ich hier doch gerne einen Link zu einer Diskussion zum Thema Eigenurin setzen, denn dort teilen Leute nicht nur die Bedenken, die jeder bei der Eigenurin Anwendung hat, sondern auch ihre Erfahrungen mit der Anwendung von Eigenurin, und diese Erfahrungen halte ich für Wert, diesen Link hier zu setzen. In der Diskussion gibt es einen Link zu einer parallelen Diskussion am gleichen Forum. Hier der Link zu einer der besten oder gar der besten Nachkochseite in Deutschland:
Chefkoch: Die Wiederentdeckung eines alten Volksheilmittels!

Was mich anbelangt, mir ist vor ein paar Tagen beim anbraten eine größere Menge kochendes Öl auf die Haut meiner linken Hand gespritzt, die ich sofort mit dem gerade vorhandenen Eigenurin behandelt habe. Ergebnis: keine Brandblasen, keine Schmerzen, nur zwei Striemen, die so aussehen als sei ich von meinen Katzen gekratzt worden. Am gleichen Tag ist mir ein gußeiserner Eierschneider aus ca. 3m Höhe auf meinen großen Zeh gefallen. Er hat den Knochen glatt durchschlagen und führte zu einer Blutung am Nagelbett. Ich hab den sehr schmerzenden Zeh, der sich nicht mehr bewegen ließ und auf dem ich auch nicht laufen konnte, mit einer Eigenurinbandage fixiert, die ich über Nacht drauf ließ. Am nächsten Morgen war die Farbe des Zehs normal, die Blutung gestillt, der Zeh ließ sich normal bewegen, ich konnte auf den Zehen stehen, kam ohne Probleme in meine Schuhe und konnte ganz normal und ohne Schmerzen laufen. Keine Schwellung, keine Verfärbung, nichts was auf den Unfall hingedeutet hätte.
Grüße von Krâja ;)


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Krâja
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Re: Eigenurintherapie

Beitragvon Krâja » 24. Aug 2014, 03:38

Die Röntgenaufnahme zeigt, daß das Zehengrundgelenk des großen Zehs glatt durchtrennt wurde. Der Bruch heilt ohne Gips zusammen, es gibt keinerlei Bewegungseinschränkung oder Schwellung, auch keine Schmerzen, aber ein gewisses Taubheitsgefühl im gesamten großen Zeh bis zum Grundgelenk. Die Spritzer mit dem kochenden Öl auf meiner Hand sind ohne Blasen, ohne Narben und ohne Schmerzen nach einigen Tagen abgeheilt.

Eigenurin kann in Form von Wickeln, Umschlägen, Verband, als Badezusatz oder direkt auf der Haut aufgetragen werden, er wirkt nicht nur straffend und glättend sondern hat auch eine entzündungshemmende, heilende und schmerzlindernde Wirkung. Er hilft u.a. bei unterschiedlichen Hautleiden und kann sie äußerlich und innerlich angewendet zum abklingen bzw. ausheilen bringen. Im morgendlichen Mittelstrahlurin befinden sich die meisten Wirkstoffe, daher wird dieser Urin bevorzugt verwendet. Direkt auf der Haut aufgetragen oder als Haarshampoo und/oder Haartonikum angewendet, riecht Urin nicht, er dringt direkt in die Haut und die tieferen Gewebeschichten ein. Die innerliche Anwendung mit Trinkkuren kann die heilende Wirkung von Eigenurin günstig beeinflussen.

Siehe hierzu auch Pflanzliches Schmerzmittel gesucht: Anmerkungen zur Eigenurintherapie und Balance: Urin - ein ganz besonderes Wasser:
Die klassische ayurvedische Medizin kennt die Behandlung mit Urin seit mehr als 2500 Jahren. In den ayurvedischen Schriften wird über die hervorragenden Wirkungen des Urins bei Augenkrankheiten, Hals- Nasen- und Ohrenleiden, Leberleiden, Diabetes, Verbrennungen, Behandlungen der Verdauungsorgane, der Heilung von Hautkrankheiten und vieles mehr berichtet.

.............Man beachte bitte vor Anwendung der Urintherapie das Posting zu den
..............Anwendungsarten des Urins mit den Angaben zur Kontraindikation.
Grüße von Krâja ;)

Baumkrone
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Re: Eigenurin - Urininjektion

Beitragvon Baumkrone » 27. Dez 2014, 15:55

Hallo,
ich weiß nicht wohin mit meiner Frage und stelle sie einfach mal hier mit Verlaub.
Ich wäre an einer Eigenurin-Behandlung interessiert, weiß aber nicht, ob mein Urin dafür in Ordnung ist, denn er ist fast nie im basischen Bereich außer morgens, was ja nicht so ideal ist, wie ich gelesen habe. Tagsüber bewegt er sich so um die 5,8. Der Grund dafür ist meine Ernährung. Durch meine Kuhmilch-Uv, HI- und FI darf ich kein Obst und nur wenig Gemüse essen, auch keine Milchprodukte und muss deshalb viel Fleisch und Wurst essen, um satt zu werden. Kann ich trotzdem unter diesen Umständen eine Eigenurin-Therapie machen, weil ich große Rückenprobleme, Arthrose/Arthritis usw. habe. Würde auf die orale Einnahme vorerst verzichten.
Es wäre schön, wenn mir jemand Auskunft geben könnte.

Guten und gesunden Rutsch wünscht Euch

Baumkrone

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Re: Eigenurin - Urininjektion

Beitragvon Krâja » 5. Jan 2015, 23:41

Hallo Baumkrone,

zunächst Danke für Dein beginnendes Vertrauen in die Urintherapie. Kannst Du mir bitte sagen, was "HI- und FI" ist? Wie und von wem wurden diese Unverträglichkeiten festgestellt? Du schreibst, daß Du Dich in erster Linie von Fleisch und Wurst ernährst. Hast du Dich dazu bereits von Diätassistenten beraten lassen?

Möglicherweise kann man das gesamte Spektrum Deiner Krankheitssymptome mithilfe der Urintherapie in den Griff kriegen, aber dazu brauchst Du einen Spezialisten, der sich damit auskennt, Patienten mithilfe der Urintherapie zu heilen, dazu würde dann mit einiger Sicherheit auch eine Nahrungsumstellung gehören.

Du kannst ja schon mal anfangen, Deinen Rücken und alle Zonen, die von Arthrose/Arthritis betroffen sind (siehe dazu Rücken-, Gelenk-, Muskelschmerzen? Eigenurin), mit Deinem Mittelstrahlurin einzuschmieren, achte bitte drauf, daß Deine Haut staubtrocken ist, bevor Du Dich anziehst, sonst laufen alle Leute vor Dir davon .. :eek: Achte bitte drauf, wie Dein Körper darauf reagiert: werden die Schmerzen weniger? Bleiben sie gleich? Gibt es eine Besserung? Du kannst es auch mit Vollbädern mit altem Mittelstrahlurin probieren, bitte die Haut anschließend nicht abtrocknen.

Aber dann möchte ich Dich bitten, Deine Fragen den Spezialisten der Urintherapie zu stellen, denn wenn eine Heilung mit der Urintherapie möglich ist, dann nur von Seiten eines Fachkundigen auf dem Gebiet der Urintherapie, der Dich untersucht, Dich befragt, in Deiner Nähe ist, um Dich behandeln zu können. Schau mal auf der Webseite der www.harntherapie.de nach, dort findest Du Listen von Ärzten, Heilpraktikern und Selbsthilfegruppen, vielleicht ist ja jemand ganz in Deiner Nähe?

Und auch Dir, ein Frohes Neues Jahr.
Grüße von Krâja ;)

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Re: Eigenurin - Urininjektion

Beitragvon Baumkrone » 15. Jan 2015, 16:11

Hi Kraja,
danke, dass du geantwortet hast.
FI bedeutet Fruktose-Intoleranz und HI Histamin-Intoleranz. Beide begleiten mich u.a. schon seit etlichen Jahren. Habe deswegen auch schon 2 Ernährungs-Beraterinnen aufgesucht, die mir aber nicht helfen konnten. Auch mein HA, der sich auch Homöopath schimpft, konnte mir nicht helfen, da er keine Ahnung hatte (leider). Die meisten Ärzte, die ich deswegen aufgesucht habe, kannten sich nicht gut aus diesbezüglich und ich fühlte mich nicht ernst genommen, weil man mir die Symptome nicht abnahm, die so eine Histaminose mit sich bringt.
Also legte ich mir ein Ernährungstagebuch an, in das ich täglich jeden Bissen und Schluck und die dazu gehörende Befindlichkeit und Symptome aufschrieb, und das bei 6 Mahlzeiten, die ich aus anderen Gründen zu mir nehmen muss. Außerdem bin ich noch mit chemischen Unverträglichkeiten, Kreuzallergien und der erwähnten Kuhmilcheiweiß-Unverträglichkeit belastet, wie ich schon erwähnte. Ich habe keine Lust entsprechende Medikamente zu schlucken, die evtl. die Verträglichkeiten verbessern würden, da ich schon so viele Medis zu mir nehme. Das alles nur zum besseren Verständnis und zur Aufklärung, damit du dir ein Bild von meinem Zustand machen kannst und verstehst, warum ich unsicher bin, ob unter diesen Umständen mein Eigenurin "heilsam" wäre.
Da ich schon eine hartnäckige Neurodermitis hinter mir habe und deswegen fast 6 Wochen in einer ökologischen Klinik war (vor vielen Jahren), und mir dort geholfen wurde, versuche ich auch weiterhin so weit wie möglich die Chemie zu vermeiden.
Ich weiß, wie Urin schmeckt und könnte mich auch überwinden, wenn es angebracht wäre.

Liebe Grüße,
Baumkrone

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Re: Eigenurin - Urininjektion

Beitragvon bermibs » 15. Jan 2015, 20:56

Hallo Baumkrone,
bei deinem komplexen Beschwerdebild wäre es ratsam, dich neben der Eigenurin-Therapie auch einmal mit der komplexen Zellsymbiosetherapie nach Dr. Heinrich Kremer (Mitochondrientherapie - Dr. Bodo Kuklinski) zu beschäftigen.
LG bermibs
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)


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Krâja
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Re: Eigenurin - Urininjektion

Beitragvon Krâja » 23. Jan 2015, 21:51

Hallo Baumkrone,
Baumkrone hat geschrieben:[..] da ich schon so viele Medis zu mir nehme.

Alles, was Du zu Dir nimmst, an Essen und Trinken und an Medikamenten, schlägt sich in Deinem Urin nieder. Wenn Du also Medikamente zu Dir nimmst UND Deinen Urin innerlich und/oder äußerlich anwendest, verstärkt sich die Wirkung Deiner Medikamente. Ich weiß nicht, welche Medikamente Du nimmst. Eine Überdosis chemischer Arzneimittel kann tötlich sein, daher auch mein Hinweis in fast allen Postings auf die Gegenanzeigen zur Anwendung von Eigenurin bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln.

Ich empfehle Dir dringend, Dich von einem Therapeuthen beispielsweise auf dem Gebiet der Urintherapie beraten und behandeln zu lassen, zumindest dort nachzufragen. Manchmal dauert es etwas länger bis man einen geeigneten Therapeuthen findet.

..................Anmerkung: wir verwenden ausschließlich Mittelstrahlurin.
.............Man beachte bitte vor Anwendung der Urintherapie das Posting zu den
..............Anwendungsarten des Urins mit den Angaben zur Kontraindikation.

Gute Besserung und viel Glück.
Grüße von Krâja ;)

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Re: Eigenurin - Urininjektion

Beitragvon Baumkrone » 26. Jan 2015, 14:27

Hi Kraja (finde das Dach für das "a" nicht),
ja, dann werde ich mich mal nach einer entsprechenden Hilfe umsehen und/oder die Frage an meinen HA richten, der ja auch ein Homöopath ist. Er erzählte mir mal, dass er jeden Morgen einen Eigen-Urin-Schoppen trinkt.
Ich habe schon mal in einer ökologischen Klinik mit meinem Urin als Trunk und äußerlicher Anwendung (Neurodermitis) Erfahrung gemacht. Leider hat es nichts gebracht, warum auch immer. Finger haben sich entzündet und ich musste 4 Wochen eine hohe Dosis Antibiotika schlucken. Danach war der arme Darm "platt."
Was hälst du von Bicarbonat? Das half mir vor 20 Jahren in dieser erwähnten Klinik zum Darmaufbau und es wäre für mich wichtig, es wieder einzunehmen, aber ich habe bisher noch kein passendes gefunden. Entweder machen mir die darin enthaltenden Citrate Beschwerden oder der Magen. Habe das von Dr. Jacobsen probiert und ein zusammengestelltes vom Apotheker. Mein Darm ist zu sauer, um die nötigen Verdauungs-Medis (Kreon) aufzunehmen und zu spalten. Sorry, das ist jetzt ein ganz anderes Thema.
Ich danke dir, Kraja (ohne Dach) und bermibs für Eure Antworten.

Lb. Gruß
Baumkrone

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Re: Eigenurin - Urininjektion

Beitragvon Krâja » 28. Jan 2015, 00:09

Hallo Baumkrone,

wenn ich nicht sofort antworte, bedeutet das nicht, daß ich (Dir) nicht antworten möchte oder Deinen Beitrag nicht gesehen hätte, sondern es bedeutet, daß ich Zeit brauche zum nachdenken über das, was Du mir (uns) mitgeteilt hast, zum überlegen, woran manche Reaktionen Deines Körpers liegen könnten und natürlich, Zeit, um eine Antwort zu schreiben und hier zu veröffentlichen.

Du hast uns mitgeteilt, daß Du viel Fleisch und Wurst ißt und viele Medikamente zu Dir nimmst. Kannst Du Dich bitte in das Thema der Übersäuerung einlesen? Hast Du auch Unverträglichkeitsreaktionen auf Kartoffeln, Kümmel (wahlweise Fenchel), Leinsamen, soweit Dir bekannt? Interessante Hinweise zum Thema Übersäuerung findest Du auch in diesem Beitrag Übersäuerung des Körpers.

In gewisser Weise setzt Du Deinen Körper einem Teufelskreislauf aus: Du ernährst Dich einseitig durch den überwiegenden Verzehr von Fleisch und Wurst, hierzu kannst Du Dich beispielsweise in diesem Artikel informieren, Ernährung: Ist Fleisch gesund? (bitte lesen) und nimmst Medikamente, die eine zusätzliche Belastung Deiner Organe und eine weitere Übersäuerung bewirken können.

Hast Du den Coctail an Medikamenten, die Du einnimmst mit deinem Arzt abgesprochen? Medikamente haben Nebenwirkungen, manche Medikamente passen nicht zu anderen, heben die Wirkungen gegenseitig auf oder verstärken sie. Medikamente können auch Einfluß auf Nahrungsmittel haben, zu chemischen Reaktionen führen, Unverträglichkeiten hervorrufen.
Baumkrone hat geschrieben:Also legte ich mir ein Ernährungstagebuch an, in das ich täglich jeden Bissen und Schluck und die dazu gehörende Befindlichkeit und Symptome aufschrieb, und das bei 6 Mahlzeiten, die ich aus anderen Gründen zu mir nehmen muss.

Hast Du Dich bereits mit der Ausschlussdiät befaßt? Hier habe ich einen interessanten Artikel dazu gefunden: Ausschlussdiät: Unverträglichkeiten und Allergien aufspüren.

Ich hatte es bereits geschrieben, alles, was Du ißt und schluckst, schlägt sich in Deinem Urin nieder. Wenn Du Deinen Urin innerlich oder äußerlich zuführst, also ihn trinkst oder Dich damit einreibst, Umschläge machst oder Urinbäder nimmst, enthält Dein Urin einen Anteil all jener Wirkstoffe, die Du zu Dir genommen hast.
Baumkrone hat geschrieben:Ich habe schon mal in einer ökologischen Klinik mit meinem Urin als Trunk und äußerlicher Anwendung (Neurodermitis) Erfahrung gemacht. Leider hat es nichts gebracht, warum auch immer. Finger haben sich entzündet..[..]

Die Haut des Menschen kann sehr empfindlich sein. Wenn Du also Stoffe zu Dir nimmst, die Deinen Urin sauer machen, kann diese Säure in Deinem Urin zu Hautreizungen, zu Verwundungen der Haut führen, die Haut kann sich entzünden. Dem eigentlich heilend wirkenden Urin wurde die Fähigkeit zu heilen genommen, durch die Nahrung und die zugeführten Medikamente.

Bei gesunder, ausgewogener Ernährung heilt Urin Neurodermatitis. Durch falsche Ernährung belasteter Urin kann nicht heilen. In diesem Fall kann man auf neutralen Urin vorpubertärer Kinder zurückgreifen, wobei es bei vorpubertären Kindern unerhelblich ist, ob sie Mädchen oder Jungen sind. Solche Therapieformen sollten mit Therapeuthen der Urinheilkunde abgesprochen werden, hier ein Link zur Deutschen Gesellschaft für Harntherapie e.V., dort findest Du Listen von Ärzten und Heilpraktikern.

U.a. zur gluten- und kuhmilcheiweißfreien Kost hat Ingeborg Allmann ein Buch geschrieben, das Du hier finden kannst, Bücher über Ernährung und Harntherapie Ingeborg Allmann.

Deine sehr einseitige Ernährung führt in Deinem gesamten Körper zu einer Übersäuerung, Dein Blut ist übersäuert, es wird durch die Nieren gefiltert und als Urin ausgeschieden, dieses Blutfiltrat, Urin genannt, ist sauer. Die Darmflora ist übersäuert ... bist Du öfters mal sauer? Das wäre eine ganz natürliche Reaktion bei einer derartigen Übersäuerung.

Bicarbonat wäre eine Möglichkeit, kommt mir aber ein bißchen so vor als wolltest Du das Tote Meer mit ein paar Tropfen Mineralwasser entsalzen. Nimmst Du genügend Flüssigkeit zu Dir? Kennst Du diesen Beitrag Unterstützung der Eigenurintherapie? Dass es Unterschiede gibt bei Wasser, ist Dir bestimmt bekannt. Kohlensäurehaltiges Mineralwasser unterstützt die Übersäuerung, daher sollte man auf stilles Mineralwasser zurückgreifen.

Zur Histaminose hab ich hier eine interessante und möglicherweise hilfreiche Webseite mit viel Information entdeckt, Histaminose, Histaminunverträglichkeit.

Daß Du keine Lust hast, noch mehr zu schlucken, kann ich mir gut vorstellen. Vielleicht solltest Du eine Fastenkur machen? Sprich doch mal mit Deinem Homöopathen darüber. Hier ein Link mit Information hierzu: Heilfasten - die Methodik.

Ich wünsche Dir gute Besserung.
Grüße von Krâja ;)

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Re: Eigenurin - Urininjektion

Beitragvon Baumkrone » 1. Feb 2015, 16:08

Liebe Kraja,
vielen Dank für die lange Info und deine Zeit. Sehr nett von dir.
Also, Kartoffeln darf ich jeden 4. Tag essen (Rotations-Diät), Kümmel täglich und Fenchel/Rooibos-Tee (nicht aromatisiert) auch, aber keinen Leinsamen oder Nüsse (leider).
Ich gebe mein Bestes, um einen abwechslungsreicheren und gesünderen Nahrungsplan zusammenzustellen, aber die vielen NMU/Allergien hindern mich daran.
Mittlerweile mag ich schon kein Fleisch/Wurst mehr, aber ich muss doch irgendetwas Verträgliches essen, um mein Minigewicht zu halten (97 Pfund/171 cm). Im Grunde genommen bekommen mir die Fleischprodukte auch nicht wirklich, denn meine Fingergelenke sind schon deformiert und zeitweise geschwollen.
Die Medis, die ich einnehme, hat mir mein HA nach "gemeinsamer Besprechung" verschrieben. Ich nehme bis zu 20 Verdauungs-Enzyme (Kreon 25000) täglich zu den 6 Mahlzeiten ein (je nach Fettgehalt), da die fehlende Bauchspeicheldrüse ja durch entsprechende Enzyme ersetzt werden muss.
Außerdem fehlen mir noch andere Verdauungs-Organe und dadurch arbeitet der Stoffwechsel nicht mehr richtig.
Ich esse glutenarm (backe mein Brot selbst) und esse jeden 4. Tag ein wenig Käse oder etwas saure/süße Sahne (Rotation). Trinke täglich Mineralwasser o. Kohlensäure und verträgliche Tees. Ist alles sehr kompliziert, da ich ja alle 2 - 2 1/2 Stunden essen muss (um den Blutzuckerspiegel stabil zu halten), aber erst 2 Stunden nach dem Essen etwas trinken darf, weil der Magenpförtner fehlt und sonst der Speisebrei zu schnell in den Dünndarm rutschen würde.
Hatte schon 2 Ernährungsberaterinnen (von der KK bezahlt), die ich leider aufklären musste, da sie keine Ahnung von Histamin/Intoleranz und anderen NMU hatten und mir einredeten wollten, dass man nur auf bestimmten Käse und Rotwein reagieren würde bei HI.
War auch schon bei 2 Homöopathen/Heilpraktikern. Der 1. verschlimmerte meine Neurodermitis durch falsche Medikation (Klinikaufenthalt). Das liegt schon 20 Jahre zurück.
Die 2. Heilpraktikerin wollte nur Geld an mir verdienen. Beim 1. Besuch verschrieb sie mir schon sofort 6 verschiedene homöop. Mittel und machte noch zusätzlich andere Angebote, die ihren Geldbeutel füllen würden. Da machte ich intuitiv nicht mit und stieg aus.
Mein HA ist ja auch ein Homöopath und wir haben schon über einen Heilfasten-Kur-Aufenthalt
gesprochen (worüber sich mein Darm und die Leber sicherlich sehr freuen würden), aber mein Mini-Gewicht lässt das zur Zeit nicht zu. Habe bei der damaligen Heilfasten-Kur ziemlich viel abgenommen an Gewicht.
Tagein/Tagaus grüble ich über einen halbwegs verträglichen Speiseplan nach, der mir auch genügend Kcal bringt, denn um mein Gewicht zu halten oder vielleicht etwas zuzunehmen, müsste ich täglich ungefähr 2200 Kcal zu mir nehmen, was ich mit den Lebensmittel, die mir zur Verfügung stehen, natürlich nicht schaffe. Ich darf ja kaum Fett/Zucker essen, was ja Dickmacher wären. Wie kriege ich also mehr auf die Rippen. Astronauten-Food klappt auch nicht wegen dem hohen Fett- oder Zucker/Fruktose-Gehalt.
Ich bestehe nur noch aus Jammern, Schmerzen und quälenden Blähungen, die ich auch durch entsprechende Tees oder Kümmel nicht los werde.
Tut mir leid, wenn sich das alles sehr nach Jammerei anhört, aber ich wollte dir einen Überblick verschaffen.
Als ich vor 1 Jahr in Kur war (Arthritis usw.) bin ich fast "verhungert", weil man nicht auf meine Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten eingestellt war (obwohl vorher abgesprochen).
Man hatte mir zwar Reismilch und Dinkel-Zwieback besorgt, aber das war es auch schon.

Ich werde natürlich nicht aufgeben und weiterhin nach Alternativen suchen.

Nochmals danke, liebe Kraja, (wo ist denn das Dach auf der Tastatur)?

Baumkrone

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Re: Eigenurin - Urininjektion

Beitragvon Krâja » 2. Feb 2015, 16:50

Hallo Baumkrone

erkundige Dich bitte bei Deinem homöopathisch orientierten Hausarzt, ob Colostrum für Dich in Frage kommt, es gibt Colostrum von Kühen, Ziegen, Schafen und Pferden. Am besten holt man sich Colostrum von einem Bauern, dessen Viehbestand Nachwuchs bekommt. Ich verlinke hier die bisher einzige Webseite, die ich zu Colostrum gefunden habe, auf der nicht für den Verkauf von Wunderbüchern oder Colostrum geworben wird: Colostrum-Home, hier kannst Du Dich über Colostrum informieren.

Eine Unverträglichkeit homogenisierter und pasteurisierter Kuhmilch muss nicht bedeuten, daß auch eine Unverträglichkeit gegenüber naturbelassener Vorzugsmilch bzw. Colstrum vorliegt, das müßte geprüft werden. Hier ein Link zu Bauern mit Milchvieh, die Rohmilch (Vorzugsmilch) verkaufen: Bundesverband der Vorzugsmilcherzeuger und Direktvermarkter von Milch und Milchprodukten.

Informiere Dich bitte hier am Forum über Papaya und Curcuma - Gelbwurzel - Curcuma domestica VAL. und frag Deinen Arzt, ob etwas dagegen spricht Papaya und/oder Curcuma innerlich anzuwenden. Erkundige Dich am besten auch gleich mal zur Süsskartoffel, die als das nährstoffreichste Gemüse überhaupt gilt. Die gewöhnliche Kartoffeln kann man ebenfalls sehr unterschiedlich zubereiten, vielleicht kannst Du Dich dazu mal online informieren, es gibt eine Menge leckerer Rezepte zur Kartoffelzubereitung. Sie sind gesund und nährstoffreich. Wie siehts denn mit Haferflocken aus? Die sind sehr sättigend.

Colostrum könnte Dir, neben einer Vielzahl weiterer positiver Effekte helfen, Dein Gewicht zu normalisieren. Besprich die Vorschläge bitte mit deinem Arzt und zieh vielleicht weitere naturheilkundlich orientierte Fachleute in die Beratung ein, es kann immer hilfreich sein, sich mehr Meinungen zu einem Thema anzuhören.

Das "â" kann man schreiben, indem man auf der Tastatur die 'Alt-Taste' eingedrückt hält und rechts, im Zahlenblock, die Zahlenkombination 131 wählt.

Gute Besserung.
Grüße von Krâja ;)



   

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