Zum Inhalt

Augen-, Ohr- und Hautprobleme: Eigenurin

Moderatoren: Angelika, Krâja

Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 804
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Augen-, Ohr- und Hautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 3. Okt 2014, 02:03

Daß und wie man die Glaskörpertrübungen der Augen mit Eigenharn behandeln kann, habe ich an anderem Ort im Thread Mücken sehen, Blitze sehen ausführlich beschrieben. Ich habe hier mit der Anwendung von Eigenurin als Augentropfen mehrere Fliegen mit einer Klappe erledigt: Rötung mit Juckreiz der Augenlider, trockene Augen und eine bereits einige Jahre alte Glaskörpertrübung auf beiden Augen.

Zur Behandlung meines Hörverlusts auf beiden Ohren, aufgrund und als Folge eines Gehörgangsekzems, den ich in meinem Vorstellungsposting erläutert habe, gibt es mittlerweile meßbare Erfolge. Ich wende den Eigenharn, nach der hier beschriebenen Methode an: URINTHERAPIE Fachbereichsarbeit pdf unter Page 19, 19 4. ANWENDUNGSARTEN DES URINS56 4.1.2. Ohrentropfen

In die Ohren wird nur warmer, frisch gewonnener Urin getropft. Nach dem Einträufeln in den Gehörgang soll dieser mit einem ölgetränktem Wattebausch oder Oropax® verschlossen werden, um eine möglichst lange Wirkung im Ohr zu erzielen. Ohrentropfen werden nur bei intaktem Trommelfell angewendet. Behandlung soll so lange durchgeführt werden, bis die Beschwerden nachlassen. Indikation: Ausschlag, Juckflechte, Ohrensausen, Ohrenschmerzen, Gehörgangsekzem, Trigeminus-Neuralgie (Nervenschmerzen im Gesicht), nachlassende Hörfähigkeit Kontraindikation: keine. Vorteil: leicht anwendbar, preiswert, hochwirksam, ganzheitlich. Nachteil: allenfalls der Geruch.

Das Kontaktekzem in meinen Gehörgängen begann im Jahre 1983, es wurde damals ärztlich diagnostiziert und kurzfristig, bedauerlicherweise wirkungslos, schulmedizinisch behandelt. Seit damals litt ich in unregelmäßigen Abständen unter mehr oder weniger starkem Juckreiz in meinen Gehörgängen, der mein Wohlbefinden zeitweilig ganz erheblich beeinträchtigte. - Im Jahre 2009 wurde bei mir eine (nicht heilungsfähige) Hörschädigung von 98% auf beiden Ohren festgestellt, das Trommelfell sah weiß aus und wurde als abgestorben diagnostiziert. Weitere Untersuchungen fanden nicht statt. Ich bekam ein Hörgerät verordnet. Ich betrachte ein Hörgerät zwar als ein notwendiges und auch sinnvolles Mittel, es wirkt sich aber leider auch sehr störend aus, zum einen hört man alle Geräusche gleich laut und muß sich folglich sehr auf seinen Gesprächspartner konzentrieren, will man ihn hören und verstehen; zum anderen regt das Hörgerät die Talgproduktion in den Gehörgängen an und bewirkt einen Druck auf die Ohrmuschel, der störend sein kann. Die erhöhte Talgproduktion in den Gehörgängen bewirkte bei mir den gleichen Effekt, den ich auch dann hatte, wenn ich Wasser (beim duschen, schwimmen, baden, Schweiß) in die Ohren bekam: einen ganz extremen Juckreiz.

Begonnen habe ich mit der Eigenharnbehandlung in Form von Ohrentropfen im November 2013. Bereits seit März 2014 benötige ich kein Hörgerät mehr. Das vermutlich rund 30 Jahre alte Gehörgangsekzem, erwies sich als sehr hartnäckig. Der Juckreiz kehrte in immer größer werdenden Abständen in gleicher quälender Stärke zurück. - Ich habe auch etliche Fehler bei der Anwendung gemacht: wenns juckt, kratzt man. Durch kratzen erzielt man Wunden auf der Haut. Die Schleimhäute im Gehörgang sind extrem empfindlich, insbesondere dann, wenn sie stark gereizt sind. Ich habe den Eigenurin unverdünnt angewendet und in meinen wunden Gehörgängen damit einige Male extrem schmerzhafte Gehörgangsentzündungen mit Fieber erzielt, ich hatte ganz gemeine Ohrenschmerzen, eine geschwollene Backe und hab meine Eigenurin Versuche in dieser Zeit wohlweislich abgesetzt, bis die Entzündungen abgeklungen waren. - Mittlerweile klüger geworden, verwende ich den Eigenurin nicht mehr, wenn ich diesen erheblichen Juckreiz in meinen Gehörgängen durch kratzen gestillt habe. Ich warte ein paar Tage bis zur nächsten Anwendung oder ich wende den Eigenurin an anstelle zu kratzen, das geht nur halt leider nicht immer und überall, denn Eigenurin in den Gehörgängen bewirkt einen sehr penetranten Geruch, da die Flüssigkeit im (verschlossenen) Ohr verbleibt, ohne einzutrocknen.

Teil 1 & 2: Wenn man seine Ohren warm damit spült, wirkt er gegen die Geräusche der Schwerhörigkeit und gegen eine Menge weiterer Leiden in den Ohren. Man kann vier Tage alten Urin bei Ohrenschmerzen und Ohrinfektionen anwenden, da alter Urin die Wirkung dieser Methode verstärkt, aber frischer Urin tut es auch. Gib einige Tropfen in die Ohren und verschließe sie mit ein wenig in Öl getränkter Baumwollwatte.

Ich war mittlerweile bei einem Hörtest. Dort wurde festgestellt, daß meine Hörschädigung derzeit bei rund 60% liegt, sich also um 38% verbessert hat. Der Juckreiz hat stark abgenommen, tritt nur noch vereinzelt auf und lang nicht mehr so aggressiv wie vorher. - Noch ist das Ekzem nicht vollständig ausgeheilt, noch habe ich nicht das gesamte Hörvermögen wieder zurück, noch unterliegt mein Hörvermögen starken Schwankungen, die streß- oder müdigkeitsabhängig zu sein scheinen.

Abschließend hierzu sei bemerkt, daß Eigenurin im Gegensatz zu Ohrentropfen, Wasser oder Schweiß keinen Juckreiz im Gehörgang erzeugt sondern als angenehm juckreizstillend empfunden wird. Es tritt keinerlei Abwehrreaktion ein, es fühlt sich an als ob man etwas ins Ohr gibt, was dort hingehört. Es beruhigt die gereizte Schleimhaut, wirkt juckreizstillend, desinfizierend, antibakteriell und versorgt die (Schleim-)haut mit den notwendigen Vitaminen, Mineralien ect. Eigenurin wirkt glättend und gibt der Schleimhaut die gesunde Feuchtigkeit zurück.

Ratschläge zur guten Körper- und Umgebungshygiene entnehme man bitte den Vorschriften zur
Gewinnung von Mittelstrahlurin
Wir verwenden bei der Anwendung der Urintherapie ein sauberes Glasgefäß,
bitte keine Plastik- oder Papierbecher verwenden !
Grüße von Krâja ;)


Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 804
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Folgen falscher Anwendung

Beitragvon Krâja » 3. Okt 2014, 12:01

Ergänzung zum letzten Posting:

ich hatte insgesamt dreimal schwere Ohrenentzündungen rechts und links, jeweils direkt nach Anwendung von Eigenurin in den aufgekratzten Gehörgängen. Der Mittelstrahlurin ist bakterienfrei, wenn er den Körper verläßt, er wird bei mir in einem Glasbehälter aufbewahrt, den ich meistens (nicht immer) mit einem Deckel verschließe. Ich habe nicht in Erinnerung, ob ich Mittelstrahlurin aus verschlossenen Behältern in den Ohren angewendet habe, ich weiß nur, daß ich keinen frischen, noch körperwarmen Mittelstrahlurin verwendet habe, da ich vor einigen Monaten noch ausschließlich Morgenurin verwendet und Tests mit normalem Eigenharn durchgeführt habe.

Als Warnung und Rat an unsere LeserInnen, verwendet in den Gehörgängen bitte nur frischen, körperwarmen Mittelstrahlurin.

Mein Homöopath, den ich hierzu befragt habe, hat mir empfohlen, den Mittelstrahlurin in den Gehörgängen stark mit Wasser verdünnt anzuwenden. Diesem Rat bin ich bisher nicht gefolgt. Ich verwende den Mittelstrahlurin noch immer pur, aber nicht mehr regelmäßig, sondern eher bei Bedarf, also wenn Juckreiz auftritt ... auf kratzen verzichte ich weitestgehend, glücklicherweise hat der Juckreiz in den Ohren sehr stark nachgelassen und ist, wenn er denn vereinzelt noch auftritt, ertragbar geworden.

Ich war nicht beim Arzt mit meinen Ohrentzündungen, da ich keine Kur mit Antibiotika machen möchte. Ich habe auch auf die Einnahme von homöopathischen Mitteln verzichtet und einfach abgewartet, daß die Entzündungen abklingen, was jeweils ungefähr eine Woche dauert.

Auf der Haut am Körper habe ich keinerlei vergleichbaren Reaktionen erzielt, ganz im Gegenteil. Ich verwende alten und frischen Mittelstrahlurin auf offenen, zum Teil sehr schwer entzündeten Wunden, die zum Teil sogar zu einer Blutvergiftung tendieren. Wer sich nun erstaunt fragt, was ich mit meiner Haut mache, daß ich immer wieder offene Wunden und Entzündungen habe..

In dem Land, in dem ich lebe, gehören Flöhe zur Tagesordnung. In Deutschland schämt man sich, wenn man Flöhe hat, hier lebt man ihnen und versucht ihnen den Garaus zu machen, bevor sie uns den Garaus machen .. Man muß nichtmal selbst ein Haustier haben, um Flöhe zu bekommen, es reicht, wenn man auf einem Weg oder einem Bürgersteig läuft, auf dem kurz zuvor ein Tier mit Flöhen herumgelaufen ist. Sie fallen oder springen ab und springen ihr nächstes Opfer an. Bemerkt man sie auf der Kleidung nicht und nimmt sie mit nach hause, vermehren sie sich dort und man hat, was man absolut nicht möchte, eine Flohplage zuhause. Flöhe verbreiten sich leider sehr rasch. Ihr Bisse jucken zum steinerweichen.

Meine Haut eignet sich nicht für Juckreiz aller Art, sie entzündet sich nach dem Kratzen sofort. Ich habe eine Vielzahl sehr unschöner Narben, in erster Linie an den Beinen und zum Teil immer wieder neue sehr geschwollene, starkrote und auf dem entzündeten Gewebe heiße Entzündungsherde auf der Haut. Bevor ich mit der Urintherapie angefangen habe, wäre ich mit diesen Entzündungen vermutlich zum Arzt gegangen, zumindest in Deutschland. Hier ist das ziemlich sinnlos. Ich nehme Bäder in mit Wasser verdünntem Mittelstrahlurin oder trage ihn direkt auf den Wunden auf, entweder als Einreibung oder als Umschlag. Außer in den Ohren habe ich damit riesige Erfolge: jede Entzündung klingt innerhalb von Minuten ab, Rötung, Schwellung, Hitze und Entzündungserscheinungen verschwinden, die Wunde heilt ohne Narbe ab. Alte Narben bleichen bei regelmäßiger Anwendung mit der Zeit aus und werden hautfarben. Juckreiz (nach Insektenbissen) verschwindet nach Anwendung von Eigenurin innerhalb von Minuten.

Weitere selbst erprobte Erfahrungen mit Eigenurin folgen, sowie ich die Zeit habe, hier darüber zu berichten.
Grüße von Krâja ;)

Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 804
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Regeln sind dazu da, eingehalten zu werden...

Beitragvon Krâja » 6. Okt 2014, 19:25

Jede Therapie wirkt nur so, wie derjenige, der sie anwendet, sie anwendet. Wer sich nicht an die Regeln hält, muß die Folgen tragen oder ... aus Fehlern wird man klug.

Zur Behandlung von Hornhaut und alten, nicht entzündeten Narben, muß man nicht unbedingt Mittelstrahlurin verwenden. Normaler Eigenurin kann aber Rückstände aus Blase und Harnwegen enthalten und zu sehr unangenehmen bakteriellen Infektionen auf gereiztem oder verwundetem Gewebe führen. Ich weiß das mittlerweile aus eigener Erfahrung, denn ich hab gründlich getestet, auch mit normalem Eigenurin in meinen durchs kratzen verwundeten Gehörgängen, in denen es dann zu ganz erheblichen und sehr schmerzhaften Entzüdungen kam. Wenn Ihr mich festnageln wollt .. ich hab weder gründlich gelesen, noch daran geglaubt, daß es Bakterien in meinen Harnwegen geben könnte... man sollte es lieber nicht ausprobieren.

Wenn meine Gehörgänge jucken, bin ich gewöhnt in ihnen zu kratzen. Uralte Angewohnheiten abzulegen ist nicht ganz einfach und so kommt es, dass ich mich dann gestern ganz bewußt entschieden habe, der Geschichte eine weitere Chance zu geben, dies Mal entsprechend der Regeln: ich hab frischen Mittelstrahlurin in meine wundgekratzten Gehörgänge mit der Pipette geträufelt. Es erfolgte keinerlei Abwehrreaktion, es hat auch nicht gebissen, es war wieder ein angenehmes beruhigendes Gefühl auf der Haut in den Ohren. Ich hab den Mittelstrahlurin über Nacht in meinen Gehörgängen belassen und habe bis jetzt keinerlei Anzeichen einer Entzündung, es tut nicht weh, keinerlei Schmerz. Das hätte sich nach der falschen Methode längst eingestellt, denn diese Entzündungen traten bereits während der Anwendung auf.

Ich kann die Anwendungsvorschriften der URINTHERAPIE Fachbereichsarbeit guten Gewissens bestätigen, wendet bitte nur und ausschließlich Mittelstrahlurin an und haltet Euch an die Vorschriften der jeweiligen Anwendung ... dann gehts gut.

Die Fachbereichsarbeit schreibt Regelmäßigkeit in der Anwendung vor, das hatte ich seit März auch außer Acht gelassen, mal schaun, welchen Erfolg ich bei regelmäßiger Anwendung erziele. Vielleicht höre ich bald wieder so gut wie jemand mit einen gesunden Hörvermögen? Ich teste das aus...
Grüße von Krâja ;)

Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 804
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Augen-, Ohr- und Hautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 11. Okt 2014, 11:28

Ich verwende jetzt jeweils frischen warmen Mittelstrahlurin weiter als Ohrentropfen über Nacht in beiden Ohren, die ich jeweils bis zum Morgen drin lasse.

Das rechte Ohr scheint in Ordnung zu sein, ich behandle es aber vorläufig weiter, da das Ekzem sehr hartnäckig ist und immer wieder neu auftaucht.

Im linken Gehörgang scheint es irgendwo einen 'Pfropfen' zu geben, der das Hineinfließen von Ohrentropfen verhindert. Ich nehme an, daß es im Gehörgang von Zeit zu Zeit eine Schwellung gibt. Es dauert lange, bis die Ohrentropfen an dieser Stelle vorbeikommen. Im linken Ohr ist das Ekzem wieder vorhanden, es macht sich durch einen leichten Juckreiz bemerkbar, der vermutlich durch die Nässe der Ohrentropfen neu ausgelöst wurde. Ich lasse den (ziemlich störenden) Urin auch im linken Ohr eintrocknen und wiederhole die Behandlung vor dem Zubettgehen. Die Nässe im linken Gehörgang fühlt sich absolut nicht gut an, sie stört! Ich lasse es trotzdem so...

Der Tinnitus, der mich jahrelang genervt hat, ist seit März 2014 weniger geworden. Ich höre jetzt keine lauten zischenden und quietschenden Straßenbahnen mehr in meinen Ohren. Rauschen und Pfeifen sind zeitweise noch da, aber so leise, daß es nicht mehr unbedingt als störend betrachtet werden muß.

Ob sich mein Hörvermögen verbessert hat, wird sich zeigen, bei der nächsten Kontrolle im Dezember.
Grüße von Krâja ;)

Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 804
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Gehörgangsekzem: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 16. Okt 2014, 00:46

Behandlung des Gehörgangsekzems mit Shivawasser - Erfahrungsbericht:

da es sich bei meinem Gehörgangsekzem um eine rund dreißig Jahre alte Infektion handelt, die bisher nicht zum ausheilen gebracht werden konnte, verwende ich seit dem 12. Oktober eingekochten Urin, der auch als Superharn oder Shivawasser bezeichnet wird, in den Gehörgängen meiner beiden Ohren. Ich verwende auch für diese Heilbehandlung morgendlichen Mittelstrahlurin.

Ich war darauf vorbereitet, daß es eine starke Erstverschlimmerung geben würde und ließ mich gespannt auf den neuen Eigenurin-Versuch ein, von dem ich mir eine Ausheilung dieses uralten Gehörgangsekzems erhoffe.

Am ersten Behandlungsabend, dem 12. Oktober, tropfte ich mir den noch warmen sogenannten 'Superharn', dem man eine sehr starke Heilwirkung zuspricht, wie gewohnt vor dem Schlafengehen mit der Pipette erst in den einen Gehörgang, ließ ihn mit auf der Seite liegenden Kopf bis zum Trommelfell hinunterlaufen und dort einige Zeit einwirken. Ich verschloß den Gehörgang nicht. Dann drehte ich mich auf die andere Seite und wiederholte den Vorgang mit dem anderen Ohr. Ich gab noch zwei Tropfen Superharn auf die Zunge, dann schlief ich ein.

Am nächsten Morgen (13. Oktober) stellte ich einen ganz extremen Juckreiz im linken Gehörgang fest. Ich erwärmte das Fläschen mit dem restlichen Superharn auf Köpertemperatur und tropfte ihn mir ins linke Ohr anstelle zu kratzen. Daß Superharn eine stärkere Heilkrise auslösen würde, wußte ich, aber auf diese Wirkung war ich denn doch nicht gefasst. Mein Gehörgang brannte wie Feuer. Zum löschen gab ich immer neuen Superharn ins linke Ohr, bis die Wirkung etwas nachließ. Das Eindringen des Superharns wurde als angenehm empfunden, löste aber einen sehr starken Juckreiz aus, der im Zuge des Eintrocknens im Gehörgang dann allmählich nachließ.

Den rechten Gehörgang hatte ich bisher immer mitbehandelt, obwohl das Ekzem auf diesem Ohr wesentlich weniger stark in Erscheinung trat und der Juckreiz bereits fast vollständig abgenommen hatte. Also tropfte ich mir auch ins rechte Ohr Superharn. Klack machte es und das Ekzem war wieder da, die gleiche Wirkung wie im linken Ohr. Auch hier brannte der Superharn wie Feuer. Ich gab auch in den rechten Gehörgang immer wieder einen Tropfen nach dem anderen bis das Brennen allmählich nachließ. Ich ließ beide Gehörgänge trocknen und beendete die Morgenbehandlung meiner Ohren. Vor dem Zubettgehen träufelte ich mir wieder neu zubereiteten Superharn nacheinander in meine beiden Gehörgänge, wie am Vortag und legte mich schlafen.

Am Morgen des dritten Behandlungstages (14. Oktober) hatte ich das merkwürdige Gefühl etwas in den Ohren zu haben.... es juckte und brannte sehr stark, also wiederholte ich den Löschvorgang vom Vortag mit neu zubereitetem Shivawasser in beiden Ohren. Ich nehme an, daß es sich bei dieser Reaktion um eine Erstverschlimmerung handelte: beide Gehörgänge fühlten sich in gewisser Weise 'wund' an, vom Gefühl her erinnerte es an eine Mandelentzündung, die auf die Ohren ausstrahlt. Die Mandeln waren gut tastbar am Hals, aber nicht entzündet. Es gab, vorallem am linken Ohr, einen Druck zwischen Unterkiefer und Ohr. Ich hatte weder eine Halsentzündung, noch eine Ohrenentzündung, aber ich hatte etwas in den Ohren. Es gab keine tastbare Schwellung, fühlte sich aber so an.

Wie ich im Laufe dieses Tages feststellen mußte, war ich gegen Mittag extrem schwerhörig. Ich konnte dem Unterricht absolut nicht folgen, da ich fast nichts von dem hörte, was gesprochen wurde. Gegen Abend besserte sich mein Hörvermögen etwas, war aber noch lange nicht so gut, wie es vor Anwendung des Superharns war. Glücklicherweise hatte ich auch im Laufe dieses Tages keinen nennenswerten Juckreiz in den Ohren, denn ich hatte an beiden Tagen vergessen, das Fläschchen mit dem Superharn mitzunehmen. Später am Abend begannen die Ohren wieder zu jucken, und ich wiederholte den oben beschriebenen Vorgang in beiden Ohren.

Der Superharn brannte wie Feuer auf dem Ekzem in meinen Ohren. Dafür gibt es eine einfache und einleuchtende Erklärung: ich dampfe morgendlichen Mittelstrahlurin genau abgemessen auf ein Viertel ein, also angenommen, ich habe eine Menge von 300ml Mittelstrahlurin zur Verfügung, dampfe ich diese Menge mittels Kochen in einem Tontopf auf 75ml ein. Damit erhalte ich eine sehr stark konzentrierte Salzlösung mit einer stark desinfizierenden, keimtötenden und antibakteriellen Wirkung. Wenn ich diese Lösung auf ein offenes Ekzem träufle, kommt es zu einem sehr starken Brennen. Feuchtigkeit hat bei diesem Ekzem seit jeher einen sehr starken Juckreiz ausgelöst, der oft stunden- und Tage lang anhielt und erst ganz allmählich nachließ. Die Mandeln waren nun, nach der abendlichen Behandlung, nicht mehr so stark tastbar. Der Druck zwischen Unterkiefer und Ohr war auf der rechten Seite fast weg, links nicht mehr ganz so stark vorhanden. Die Gehörgänge brannten noch immer, vereinzelt flammte der Juckreiz wieder auf. Der linke Gehörgang brannte wesentlich stärker als der rechte Gehörgang. Es fühlte sich an, als ob ich Watte in beiden Ohren hätte...

Ich unterstütze die Behandlung durch die tropfenweise innere Einnahme des Shivawassers. Außerdem gurgle ich mit frischem morgendlichen Mittelstrahlurin, um einer eventuell auftretenden Mandel- oder Halsentzündung vorzubeugen. Eingekochter Urin hat durch seine Verdampfung eine wesentlich höhere desinfizierende Wirkung als der normale Urin, verliert aber durch Erhitzung und Kochen einen Teil seiner Wirkstoffe, die im frischen Urin enthalten sind. Ich kombiniere diese beiden Behandlungsweisen. Den eingekochten Urin hebe ich in einem verschlossenen Fläschen im Kühlschrank auf. Für die Behandlung der Gehörgänge bereite ich aber immer wieder frischen Mittelstrahlurin zu.

Am Morgen des vierten Behandlungstages (15. Oktober) gab es nur noch einen verschwindend geringen Juckreiz im rechten Ohr, aber einen relativ starken Juckreiz im linken Ohr. Beide Gehörgänge waren feucht. Die Mandeln waren nicht mehr tastbar am Hals, der Druck im Unterkiefer war rechts ganz weg, links noch leicht vorhanden. Das Gefühl, Watte oder einen Pfropfen im Ohr zu haben, war auf beiden Seiten weg.

Seit ich das stark salzhaltige Shivawasser tropfenweise auf die Zunge gebe, ist mein Morgenurin heller geworden. Er ist nicht mehr goldgelb, sondern sieht aus wie Urin des Tages, nach Einnahme einer gehörigen Portion Flüssigkeit, klar wie Wasser, nur etwas heller als sonst. Ich dampfte heute morgen 200ml morgendlichen Mittelstrahlurin auf 50ml ein. Zum Eindampfen verwende ich einen kleinen Tontopf, der innen mit Glaskeramik beschichtet ist. Ich habe diesen Minitopf vor Jahren auf einem Trödelmarkt erstanden, weil er mir von Form und Material gefiel, ich hab ihn allerdings bisher nie verwendet. Er eignet sich sehr gut für diesen Zweck. Durch eine Unachtsamkeit kam es zu einer Verbrühung mit brodelndem Urin in meinem Gesicht, über die ich an anderer Stelle berichte...

Der Urin war mittlerweile auf 50ml eingedampft. Vor Schreck über die Verbrennung hatte sogar der Juckreiz im linken Ohr nachgelassen. Ich habe mir dann bei platt gelegtem Kopf nacheinander in beide Ohren handwarmes Shivawasser geträufelt. Im rechten Gehörgang kam es dabei zu keiner Reaktion, die zum Trommelfell hin fließenden Tropfen wurden als angenehm empfunden. Im linken Gehörgang blieb das Brennen aus, die Ohrentropfen wurden als angenehm empfunden, ein leichter Juckreiz links trat auf, als das Shiwawasser langsam in den Gehörgängen eintrocknete. Zwei Tropfen Urin links und rechts unter die Zunge gegeben, zeigten mir, daß auch dieses Shivawasser sehr stark salzhaltig war. Ich habe die Behandlung nach ein paar Minuten wiederholt: rechts keine Reaktion, links wurde das Eintropfen den nun langsam abkühlenden Shivawassers als angenehm empfunden, kein Brennen, ein schwächer werdendes Jucken beim eintrocknen in beiden Gehörgängen.

Wenn ich außen am Ohr auf die Stelle drückte, die die Gehörgänge halb verschließt, empfand ich in beiden Ohren noch einen leichten Schmerz, der links etwas stärker war als rechts. Ich wiederholte die Behandlung mit dem Einträufeln von Shivawasser in beide Gehörgänge bei jeweils schief gelegtem Kopf noch einmal. Rechts wieder keine Reaktion, kein Brennen, kein Juckreiz, die kühle Flüssigkeit wurde als angenehm empfunden. Links kein Brennen, leichter Juckreiz, die kühle Flüssigkeit wurde als angenehm empfunden. Beim Eintrocknen rechts: keine Reaktion; links leichter Juckreiz im Gehörgang, der allmählich schwächer wurde. Die Feuchtigkeit im linken Gehörgang wurde als stark kühlend empfunden, man könnte glauben, daß ich mir Eis in den linken Gehörgang gestopft hätte. Je stärker das Shivawasser in den Gehörgängen eintrocknete, desto schwächer wurde das Jucken im linken Gehörgang. Rechts gab es keinerlei Reaktion, auch die Druckempfindlichkeit auf der Stelle, die den Gehörgang am Außenohr zur Hälfte verschließt, hatte rechts stark abgenommen; links war das Schmerzgefühl hierbei noch vorhanden. Das Gefühl etwas in den Ohren zu haben, war weg, ebenso wie die begleitenden äußeren Erscheinungen vom Vortag: Mandeln unauffällig, Druck im Unterkiefer unauffällig. Ich habe dann vorsorglich nochmal mit dem neuen Mittelstrahlurin gegurgelt, da ich derzeit ja auch leicht erkältet bin.

Im Laufe des Tages kam es zu einer weiteren Verbesserung des Befindens meiner Ohren, rechts beschwerdefrei und links erinnerte nur noch ein schwaches Jucken an dieses sehr hartnäckige Gehörgangsekzem. Gegen Abend trat dann eine Verschlechterung auf beiden Ohren ein, der Juckreiz links nahm zu und rechts war ein leichtes Brennen im Gehörgang zu vermerken. Um der Schleimhaut in meinen Gehörgängen eine Chance zu geben, sich zu beruhigen, pausiere ich die Behandlung zunächst. Ich denke, daß ich die zweimal tägliche Behandlung mit Shivawasser nach einer Pause noch einige Tage weiter führe, um einigermaßen sicher sein zu können, daß dieses Gehörgangsekzem entgültig ausheilt. Dazu werde ich mich dann in einem weiteren Posting nochmal äußern. Mein Gehör hat sich, meiner Ansicht, verbessert. Ich kann einem Gespräch wieder ohne Beeinträchtigung folgen.
Grüße von Krâja ;)

Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 804
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Augen-, Ohr- und Hautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 19. Okt 2014, 23:51

Wahrscheinlich verwendet man zum einkochen von Urin nicht den besonders starken Morgenurin sondern den Urin des Tages, wenn man schon fleißig getrunken hat, und er dadurch milder geworden ist. Ich werde den Versuch mit Morgenurin auf jeden Fall nicht wiederholen, schon garnicht in meinen Ohren... :roll:

Der Superharn brannte wirklich super in meinen Ohren, wenn ich Glück habe, hat er das Ekzem weggebrannt. Die Folge war bzw. ist eine Schwellung meiner Gehörgänge, sie waren in den vergangenen Tagen fast nicht mehr vorhanden, es gab bloß zwei zugeschwollene, normal temperierte Ohren. Mein Hörvermögen hat etwas nachgelassen, das wundert mich aber nicht, denn in meinen zugeschwollenen Gehörgängen bleibt jedes Geräusch stecken. Das Gefühl Watte in den Ohren zu haben, hab ich immer noch, aber es wird langsam weniger. Es tut auch nicht mehr ganz so weh. Auf der rechten Seite schreitet die Heilung etwas schneller voran als links.

Ich träufle mir nun morgens und abends frische warme Ohrentropfen in die Ohren, um die Heilung weiter anzuregen.

22.Oktober 2014
Die Gehörgänge schwellen sehr langsam wieder ab, die Schmerzen nehmen ab, man fühlt sie nur noch, wenn man sich die Ohren zu hält. Vereinzelt kommt es zu starkem Juckreiz in beiden Ohren, dem ich gestern nicht widerstehen konnte, ich hab meine beiden Gehörgänge ausgiebig gekratzt, nun geht das ja endlich wieder :D Ich hatte leider keinen Urin zur Verfügung und mein Pipettenfläschchen pflege ich ja zuhause zu vergessen. Ich hab dann abends gründlich mit frischem, warmen Mittelstrahlurin gespült... danach hat die Schwellung wieder zu genommen.

Mein Hörvermögen ist noch nicht wieder so gut wie es war .. ich kann mich zwar mit jedem unterhalten, aber die 'Watte' in den Gehörgängen stört noch etwas. Sämtliche Begleiterscheinungen sind längst vergessen .. es war auch keine Ohrenentzündung im eigentlichen Sinne, die Ohren waren nicht entzündet. Es lag keine Entzündung im eigentlichen Sinne des Wortes vor. Es war ein ganz anderes Gefühl als ich es bei einer Ohrenentzündung habe.

Das Ekzem war durch die konzentrierte Salzlösung aufgebissen worden. Nun umfasst dieses Ekzem ja fast den gesamten inneren Gehörgang und, wie ich jetzt weiß, auch Teile des äußeren Ohres. Es war also alles wund. Und dadurch, dass ich 'Salz auf die Wunde' gab, kam es zu einer sehr starken und sehr schmerzhaften Schwellung des Innenohrs auf beiden Seiten. Ich hatte kein Fieber, auch keine erhöhte Temperatur .. ich hatte nur etwas in den Ohren, kein juckendes sondern ein wundes, extrem geschwollenes Ekzem.

Ich behandle meine Ohren derzeit mit frischem warmen Urin weiter, ich spüle sie morgens und abends damit aus, lasse den Urin ein bißchen einwirken, die Gehörgänge trocknen von selbst an der Luft...

Was daraus wird, sehen wir dann ... die Behandlung ist ja noch nicht abgeschlossen.
Wers nachmachen möchte, sei gewarnt ... es tut einige Tage höllisch weh :eek:

.............Man beachte bitte vor Anwendung der Urintherapie das Posting zu den
..............Anwendungsarten des Urins mit den Angaben zur Kontraindikation.
Grüße von Krâja ;)


Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 804
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Augen-, Ohr- und Hautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 23. Okt 2014, 23:42

Die durch die Anwendung des Shivawassers ausgelöste Schwellung ist seit gestern vollständig weg. Die Gehörgänge sind frei. Die Schmerzen sind in beiden Gehörgängen vollständig abgeklungen.

Es kam gestern noch einmal zu einem sehr starken Juckreiz in beiden Gehörgängen und auf Teilbereichen der Außenohren. Ich habe daraufhin beide Ohren sehr gründlich mit morgendlichem Mittelstrahlurin gespült, ihn dann wie gewohnt an der Luft einziehen und trocknen lassen. Die gründliche Spülung heute morgen verlief ohne Juckreiz, der sich heute auch noch nicht bemerkbar gemacht hat.

Ich bin vor einigen Tagen auch dazu übergegangen, den Mittelstrahlurin mehrmals täglich als Nasentropfen zu verwenden, um den Nasenrachenraum frei zu halten und einen Druckausgleich über die Eustachische Röhre bewirken zu können. Um sicher gehen zu können, daß dieses sehr hartnäckige Ekzem in meinen Gehörgängen entgültig und vollständig abheilt, führe ich diese Behandlung mit dem frischen warmen Mittelstrahlurin noch eine ganze Weile weiter morgens und abends durch.

Ich höre bis jetzt noch immer nicht so gut, wie vor Anwendung des Shivawassers, aber vielleicht kommt das ja noch?

Trotz der sehr starken Schmerzen in meinen Gehörgängen würde ich die Behandlung mit Shivawasser bei Bedarf wiederholen, da sie meiner Ansicht die Heilung des Ekzems sehr stark beschleunigt. Eine Empfehlung möchte ich zu dieser Behandlung eines Ekzems im Innenohr nicht aussprechen, das muß jeder selbst wissen. Auf was man sich dabei einläßt, hab ich - glaube ich - allgemein verständlich zum Ausdruck gebracht... :eek:

............................................. --------------------

1. November 2014 - Hier verlinke ich noch ein sehr interessantes Projekt mit einem kostenlosen Online Hörtest und einer Möglichkeit zur Verständnisfindung für all jene, die nicht an einer Hörschädigung leiden und folglich nicht aus eigenem Erleben erfahren können, wie sich eine Hörschädigung auf Betroffene auswirkt.

Ich verdanke der Urintherapie die vermutlich vollständige Ausheilung des rund 30jährigen sehr hartnäckigen Gehörgangsekzems und eine erhebliche Verbesserung des Tinnitus und meines Hörvermögens, was ebenfalls sehr stark durch Streß in Mitleidenschaft gezogen wird. Nur auf diese Weise läßt sich erklären, warum ich zuweilen sehr gut höre und dann zuweilen wieder nahezu taub bin.

.............Man beachte bitte vor Anwendung der Urintherapie das Posting zu den
..............Anwendungsarten des Urins mit den Angaben zur Kontraindikation.
Grüße von Krâja ;)

Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 804
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Augen-, Ohr- und Hautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 14. Nov 2014, 00:03

Bisher ist das Gehörgangsekzem noch nicht wieder aufgetaucht. Manchmal spüre ich ein leichtes Jucken. Wenn ich dann zufällig frischen Mittelstrahlurin griffbar habe, gebe ich ein paar Tropfen davon ins Ohr und weg ist er. Ich mache das aber nicht mehr regelmäßig, eher bei Bedarf. Es kommt selten vor und ist nicht vergleichbar mit dem Juckreiz des Gehörgangsekzems, es ist eher ein leichtes Jucken, das auch aufhört, ohne daß man kratzt.

Das Gehör hat sich mittlerweile wieder normalisiert. Ich kann mich jetzt ganz normal mit meinen Gesprächspartnern unterhalten, wenn im Hintergrund andere Gespräche stattfinden und zusätzlich Musik gespielt wird, ein Fernseher läuft oder anderweitig Lärm vorhanden ist. Das war mir seit Jahren nicht mehr möglich, und mit dem Hörgerät klappte das (bei mir) leider auch nicht.

Mittlerweile bieten wir diese Therapie auch Patienten im RL an, aber die meisten Leute wollen einfach nicht, sie bleiben lieber taub. Woran das wohl liegt... :roll:
Grüße von Krâja ;)

Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 804
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Augen-, Ohr- und Hautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 23. Jan 2015, 23:40

Alles in allem war die Urintherapie bei meinem Gehörgangsekzem sehr erfolgreich. Ich gehe davon aus, daß das Gehörgangsekzem ausgeheilt ist.

Ich kann mich normal mit Leuten unterhalten, auch bei gleichzeitiger Geräuschkulisse. Das Hörvermögen ist zwar nicht nicht perfekt, aber es reicht zum täglichen Gebrauch, ich höre mittlerweile wieder ziemlich gut. Ich pinsele meine Ohren von Zeit zu Zeit mit eigenem Mittelstrahlurin, einfach zur Sicherheit, daß dieses hartnäckige Ekzem Vergangenheit bleibt.

Der schreckliche Tinnitus, der mich jahrelang gequält hat, gehört ebenfalls der Vergangenheit an, ab und an gibt es noch ein leichtes Rauschen, aber quietschende Straßenbahnen, bremsende Züge, Sirenen, Wasserfälle und son Zeugs höre ich gottseidank schon lange nicht mehr, ich vermisse es nicht... :lol:

Die Fussel und Mücken - Glaskörpertrübungen - hatte ich seither nicht mehr. Augentropfen aus Mittelstrahlurin verwende ich eher nicht und wenn, dann nur sehr selten, also vielleicht alle 4 Monate einmal, wenn meine Augen gerötet sind, beispielsweise durch Müdigkeit oder durch den scharfen Wind, den es hier zuweilen gibt.
Grüße von Krâja ;)

Benutzeravatar
Rosi123
Beiträge: 2
Registriert: 19. Feb 2015, 21:51

Re: Augen-, Ohr- und Hautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Rosi123 » 23. Feb 2015, 19:03

Ich werde etwas länger brauchen um hier das
alles durchzulesen, trzdem ich danke Euch für so
viel mühe die Sie sich gemacht haben.

Gruss
Rosi123

Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 804
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Augen-, Ohr- und Hautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 23. Feb 2015, 22:55

:welcome: Rosi

laß Dir Zeit, es hat ja keine Eile :wink:
Grüße von Krâja ;)

Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 804
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Augenprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 8. Mär 2015, 03:24

In einem Posting Stichpunkt: Wunder... schrieb ich "Blinde werden sehend". Damit wollte ich eigentlich zum Ausdruck bringen, daß es mir gelungen war, die Glaskörpertrübungen (fliegende Mücken) auf beiden Augen mit einer einzigen Anwendung von frischem Mittelstrahlurin vom Tage, in Form von Augentropfen, zu entfernen.

Daß dieser Satz noch eine ganz andere Bedeutung haben könnte, wurde mir vor Kurzem bewußt....

Teil 2: Schmerzende, brennende oder müde Augen können durch die Anwendung einiger Tropfen frischen oder abgekochten Urins in den Augen geheilt werden. Augenbäder mit Urin sind auch sehr hilfreich. Manchmal ist es besser, den Urin zur Anwendung von Augentropfen mit ein wenig Wasser zu verdünnen. Augentropfen sind sehr hilfreich bei Bindehautentzündung. Irritationen durch Kontaktlinsen können durch diese Behandlung abgemildert oder geheilt werden. Eine regelmäßige Behandlung mit Urin kann das Sehvermögen verbessern. [..] Salzwasser oder Urin werden aus einem kleinen Fläschchen in die Nase hoch gezogen. Das Hochziehen von Urin durch die Nase ist die wirkungsvollste Behandlung einer verstopften Nase, weiterer Nebenhöhlen Beschwerden wie beispielsweise der Nasennebenhöhlenentzündung und Beschwerden im obersten Teil der Atemwege. Diese Methode beeinflußt auch die Augen positiv. Wenn reiner Urin zu stark ist, kann er mit Wasser verdünnt werden.


Gleichzeitig gelang es mir damals, die immer auftretenden Rötungen der Augen, die insbesondere durch Schlafmangel, trockene Luft, Staub, Zugluft, Wind, Klimaanlagen und Kosmetika ausgelöst wurden, mit frischem Mittelstrahlurin vom Tage, in Form von Augentropfen, wirkungsvoll zu heilen.

Das Jucken der Augenlider (Blepharitis) mit den morgens verklebten Lidrändern konnte auch mit frischem Mittelstrahlurin in Form von Augentropfen geheilt werden, es ist seither nicht mehr aufgetreten.

Beim Gefühl der Trockenen Augen (Sicca-Syndrom) wirkt frischer Mittelstrahlurin, in Form von Augentropfen, als Tränenersatzmittel, befeuchtet die Augen und regt den natürlichen Tränenfluß an. Auf diese Weise kann man auch Staub-, Sand-, Aschenpartikel oder kleine Insekten aus den Augen spülen, einfach durch vermehrte Tränenersatz- oder Tränenflüssigkeit mit öffnen und schließen der Augen (Zwinkern).

Ich hatte eine angeborene Hornhautverkrümmung(Astigmatismus), die sich laut augenärztlicher Meinung bis ins hohe Alter nicht ändern würde. Ich war zeitlebens auf einem Auge kurz-, auf dem anderen Auge weitsichtig. Das wurde durch mehrere Augenärzte bestätigt. Ich trug früher eine Brille, um diesen Sehfehler zu korrigieren. Seit ca. 15 Jahren trage ich keine Brille mehr, da sie mich bei der Arbeit am Computer störte, behinderte, zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel führte. Anfangs trug ich die Brille noch draußen, gewöhnte meine Augen aber bald an die Seharbeit ohne Brille.

Vor kurzem nahm ich an einem kostenlosen Sehtest teil und erfuhr zu meinem riesigen Erstaunen, daß ich keine Hornhautkrümmung habe und daß sich meine Sehstärke auf beiden Augen stark verbessert habe. Ich beabsichtige mich hierzu auch noch augenärztlich untersuchen zu lassen. Wie man es schafft, eine Hornhautverkrümmung ohne OP zu heilen, werde ich dem zu Rate gezogenen Augenarzt wohl kaum erklären können :lol:

Ich empfehle folglich bei Augenleiden aller Art eine Behandlung mit Eigenurin in Form unverdünnter oder verdünnter Augentropfen oder als Augenspülung, neben dem Gang zum Augenarzt, als Erste Hilfe über einige Tage oder Wochen anzuwenden, kann sein, daß man sich damit so manche unangenehme Augenoperation ersparen kann...

Teil 11: Augen- und Nasentropfen Es gibt Berichte von Leuten, die Urintropfen als Augen- und Nasentropfen angewendet haben, um Juckreiz und Entzündungen der Augen oder eine verstopfte Nase zu beheben. Verwende in beiden Fällen frischen, klaren, normalen Urin und achte darauf, daß der pH-Wert des Urins normal ist (lies dazu nach, wie man den pH-Wert überwacht). Vergewissere dich, daß die medizinische Pipette, die du für die Augentropfen benötigst, steril ist. Auch eine Kompresse mit frischem, normalem Urin hilft ausgezeichnet bei unterschiedlichen äußeren Augenentzündungen.

URINTHERAPIE Fachbereichsarbeit

Page 18: 4.1.1. Augentropfen:

Eigenurin mit abgekochtem Wasser oder Kamillentee 1:5 verdünnen und in Pipettenflasche oder Spritze füllen. Für Augentropfen ist der erste Urin (Morgenurin) zu salzhaltig. Jeder weitere am Tag kann benutzt werden. Tägliche Anwendung bis zur Besserung ist möglich. Indikation: Augenpflege, Bindehautentzündung, Gerstenkorn, Reizzustände im Bereich der Augenschleimhäute, beginnende Glaskörpertrübung, erhöhter Augeninnendruck, Augenmüdigkeit, allergisch bedingte Reizzustände, entzündlich gerötete Augenlider. Kontraindikation: Wenn die Urinlösung trotz Verdünnung zu sehr brennen sollte, wäre diese Anwendung nicht geeignet, bzw. es müsste eine noch höhere Verdünnung versucht werden. Vorteil: durch die Nosodenwirkung sehr wirksam, manchmal wirksamer als herkömmliche Augentropfen. Nachteil: Tropfen müssen immer frisch angesetzt werden; manchmal wegen des Brennens nicht geeignet.

Page 20: 4.2.1. Augenspülung:

Spülung mit Hilfe einer Augenbadewanne. Die Spüllösung wird im Verhältnis 1:3 (Urin zu Wasser [abgekocht] oder Löwenzahntee) hergestellt. Das geschlossene Auge eintauchen, und mehrmals kurz öffnen und schließen. Flüssigkeit kann leicht brennen. Häufigkeit der Anwendung je nach Bekömmlichkeit und Krankheitssituation. Indikation: alle entzündlichen Veränderungen im Augenbereich wie Bindehautentzündung oder Lidrandentzündung, allergisch bedingte Reizzustände, Augenschwäche, Augenjucken.

Anmerkung: wir verwenden ausschließlich Mittelstrahlurin.
Man beachte bitte vor Anwendung der Urintherapie das Posting zu den
Anwendungsarten des Urins mit den Angaben zur Kontraindikation.
Grüße von Krâja ;)

Benutzeravatar
MathiasFuchs
Beiträge: 35
Registriert: 23. Okt 2013, 23:18

Re: Augen-, Ohr- und Hautprobleme: Eigenurin

Beitragvon MathiasFuchs » 11. Jun 2015, 11:48

Hello,

ich leide auch schon seit geraumer Zeit unter ziemlich massiven Hautproblemen und habe daher auch schon verschiedene Sachen probiert, doch nichts wollte so richtig helfen.

Da ich chemischem Zeug generell komplett abgeneigt war/bin hatte ich die Hoffnung auf Besserung eigentlich schon komplett aufgegeben.

Irgendwann bin ich dann aber eher durch Zufall auf ---werbung--- gestoßen und habe dort den Tipp mit dem Gelee Royal bekommen.

Das ist keine Einbildung, seit der Anwendung ist meine Haut wesentlich reiner.

Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 804
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Augen-, Ohr- und Hautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 1. Jul 2015, 01:46

Hallo MathiasFuchs

ich hab früher sehr viel ausprobiert, denn ich habe eine sehr empfindliche Haut.

Seit ich die Urintherapie anwende - in den ersten Monaten regelmäßig - mittlerweile nur noch sporatisch, bzw. einmal die Woche ein Vollbad mit einem Liter Eigenurin als Badezusatz, benötige ich keinerlei Cremes und andere Anwendungen, denn meine Haut ist in Ordnung. Das Ekzem in meinem Ohren ist längst ausgeheilt, der schreckliche Juckreiz ist weg. Mein Gehör und meine Sehstärke haben sich dank der Urintherapie verbessert, der Astigmatismus und die Glaskörpertrübung konnte mithilfe der Urintherapie behoben werden.

Ich mußte mir nichtmal meine Zähne ziehen lassen und kann nachwievor fest zubeißen und alles nur mit sonem bißchen Eigenurin ....
wenn sich DAS rumspräche, würden Pharma- und Kosmetikindustrie ihrer Macht enthoben. Ärzte würden arbeitslos, denn sie würden nicht mehr gebraucht :razz:

Viel Erfolg beim weiteren ausprobieren :wink:
Grüße von Krâja ;)

Benutzeravatar
Krâja
Beiträge: 804
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Augen-, Ohr- und Hautprobleme: Eigenurin

Beitragvon Krâja » 15. Aug 2015, 03:30

Ekzeme sind sehr hartnäckig, besonders wenn sie sehr alt sind. Um dem Ohrenekzem vorzubeugen, träufle ich mir von Zeit zu Zeit frischen Mittelstrahlurin in meine beiden Gehörgänge, insbesondere dann, wenns anfängt zu jucken. Der leichte Juckreiz in meinen Gehörgängen wird durch Ohrschmalz ausgelöst, das von der noch immer sehr empfindlichen Haut in meinen Gehörgängen als Femdkörper empfunden wird. Aber auch das bessert sich langsam, zum einen bildet sich endlich wieder Schmalz in meinen Ohren, zum anderen dauert es jetzt länger bis es als störend empfunden wird.

Zu Zeiten des Ohrenekzems löste jede Feuchtigkeit, egal ob Wasser, Schweiß oder der Ansatz von Ohrenschmalz (mit Ausnahme von Mittelstrahlurin) einen ganz erbärmlichen Juckreiz aus. Das Hörgerät verstärkte die Schmalzproduktion und damit den Juckreiz.

Nach meiner mittelalterlichen Folter mit Viertelharn in den entzündeten Gehörgängen, war die Schmalzproduktion einige Monate zum erliegen gekommen... es scheint sich aber nun ganz allmählich zu normalisieren.

Ich benötige kein Hörgerät mehr, kann jedem Gespräch folgen, auch bei Hintergrundlärm.
Grüße von Krâja ;)



   

Zurück zu „Urintherapie“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast