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Granatapfel -die paradiesische Frucht

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Angelika
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Granatapfel -die paradiesische Frucht

Beitragvon Angelika » 30. Okt 2017, 19:58

Der Granatapfel (Punica granatum) gilt als älteste Heilfrucht der Menschheit. Er wird seit Jahrhunderten als Nahrungs- und Genussmittel verwendet. Seine gesundheitsfördernden Eigenschaften sind in vielen Kulturen bekannt und werden auch genutzt.
In der blutroten Frucht stecken Antioxidantien, die als Radikalfänger gelten. Granatapfelsaft soll mehr Antioxidantien enthalten als Rotwein oder Blaubeersaft. Dem Granatapfel wird eine hilfreiche Wirkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Entzündungsprozessen oder Prostatakrebs nachgesagt.
Granatäpfel enthalten viel Kalium, wichtig für Muskeln, Herz und Nerven. Auch Kalzium und Spurenelemente wie Eisen gehören zu den Inhaltsstoffen, außerdem B-Vitamine. Der Vitamin-C-Gehalt ist geringer als oft angenommen.

Die Geschichte des Granatapfels reicht etwa 5000 Jahre zurück. Er findet bereits in der Bibel Erwähnung. 613 Kerne soll die symbolträchtige Frucht haben, so viele, wie es Gesetze im Alten Testament gibt. Auch in der griechischen Mythologie und im christlichen Mittelalter spielt der Granatapfel immer wieder eine Rolle: als Speise der Götter oder als Symbol von Macht und Herrschertugenden auf Wappen und Gemälden.
Der Granatapfelbaum steht seit jeher für Liebe, Fruchtbarkeit, Jugend und Schönheit.
Heute wird die Frucht vor allem im Mittelmeerraum und im nahen Osten kultiviert.

Der Granatapfelbaum zählt zur Familie der Weiderichgewächse. Er wächst fünf bis acht Meter hoch und kann bis zu einige hundert Jahre alt werden. Seine etwa zehn Zentimeter großen, lanzettförmigen Blätter sind immergrün. Den Baum zieren im Frühjahr und Sommer große, orangerote Blüten. Die Frucht ist apfelgroß und je nach Herkunft grüngelb bis rot. Sie wird im weitesten Sinne zu den Beeren gezählt, da ihr Fruchtfleisch nicht fleischig ist, aber auch nicht verholzt. Das Innere des im Durchmesser maximal etwa zehn Zentimeter großen Granatapfels ist durch Wände in Kammern aufgeteilt, die sogenannten Fruchthöhlen. In ihnen finden sich die erbsengroßen, kantigen Samen, rund 400 Samen pro Frucht. Ist der Granatapfel reif, sind die Kerne der Samen von einer fleischigen Schicht umgeben.
Der Granatapfel reift nicht nach, ist er einmal geerntet. Man kann ihn aber über Wochen lagern, wenn er unversehrt ist. Grund dafür ist die dicke, lederartige Haut der Frucht, die ihr Inneres gut schützt.

Der Granatapfel enthält Gerbsäure. Die Flecken sind auf der Kleidung kaum herauszuwaschen. Die Samen der Götterfrucht kann man mit dem Löffel auslösen. Oder man halbiert die Frucht, legt sie auf ein Küchenbrett und klopft die Samen mit einem Holzlöffel heraus.
Die Samen werden gerne als Dekoration für Süßspeisen verwendet. Wegen ihres süßlich-säuerlichen Geschmacks passen sie auch gut zu Wildgerichten. Granatapfelsaft gibt es ebenfalls zu kaufen.

Mehr dazu hier
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