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Autoimmune Hepatitis

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Moderator: Angelika

Gast

Beitragvon Gast » 12. Jan 2002, 20:51

Weiss jemand, welche alternativen Heilmethoden bei der autoimmunen hepatitis helfen?


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 13. Jan 2002, 17:18

Erst mal mein tiefes Mitgefühl.
Hierbei bildet der Organismus Abwehrstoffe (=Antikörper) gegen körpereigene Zellen oder Zellbestandteile, die in diesem Fall zu einer Leberentzündung führen. Das sind Antikörper gegen die Zellkerne, gegen die Mitochondrien, gegen glatte Muskulatur, gegen die Leberzellhaut und gegen leberspezifisches Eiweiß.
Welche Antikörper werden bei Dir produziert ? Es wird dabei der sogenannte ANA-Wert (antinukleäre Antikörper), der SMA-Wert (smooth muscle antibody), der LKM-Wert (Antikörper gegen die Lebermikrosomen), SLA-Wert (Leberantigen) und LMA – [nicht „leck mich...“ * lach weg*] sondern (Lebermembranantigen) im Labor bestimmt.
Einfacher gesagt gibt es 3 Arten:
a) hoher Blutspiegel (ANA-Wert)
b) Antikörper gegen best. Enzymeiweiße (LKM-Wert) – wichtige Funktion für den Entgiftungsstoffwechsel !
c) Antikörper gegen die Eiweiße der Leberhaut.
Mit Sicherheit hast Du dann einem erhöhten Bilirubinwert und der Eiweißstoffwechsel ist gestört. Es werden ebenfalls zu viele rote Blutkörperchen abgebaut (dies ist auch eine Art Gelbsucht !), genauso wie vielleicht die weißen zu viel abgebaut werden. Und ebenfalls findet man eine Beschleunigung der Blutsenkung aufgrund der Leberentzündung.
Wenn Du diese Diagnose (autoimmune Hepatitis) hast, wurde mit Sicherheit eine Leberbiopsie gemacht.
Sicherlich bist Du auch durch Müdigkeit und Appetitlosigkeit und Oberbauchbeschwerden geplagt.
Ich hoffe nicht, daß die Milz schon in Mitleidenschaft gezogen ist. (Vergrößerung), ebenfalls kann die Schilddrüse spinnen, die Lunge kann sich entzünden, die Niere fängt an zu spinnen und die Haut spielt verrückt (evt. Akne etc.).
Deshalb sollte so schnell wie möglich behandelt werden. – Wie lange hast Du das schon bzw. wurde es festgestellt ? (meistens ist es die berühmte Odyssey) – Wahrscheinlich bekommst Du Kortison oder Kortison kombiniert mit anderen Medikamenten. Natürlich muß ein lebenlang therapiert werden – versteht sich von selbst – bei einer Autoimmunkrankheit.
Summa summarum führt es langfristig zur Zerstörung der Leber, (Entzündung -> Leber-/Gallengangsvernarbung -> Leberzirrhose und dieses gilt zu verzögern und aufzuhalten.
Erst mal allgemein (was Du bestimmt weißt): Nicht noch mehr die Leber belasten, wichtig ist die Ernährung. Gesundheitsgefährdend ist Alkohol, belastend sind scharfe, stark reizende Gewürze...
Zur Ernährung später speziell, wenn ich mehr über die Werte weiß.
Zu den naturkundlichen Rezepten/Tipps, brauche ich mehr Info’s siehe Fragen oben und evt. allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten, falls vorhanden.
MfG
Kräuterfee

Gast

Beitragvon Gast » 14. Jan 2002, 21:57

Hallo unbekannt!
Ich kenne die Diagnose mit den ANA; habe ich selber! Ich hatte allerdings `nur`massive rheumatische Probleme! Ich habe durch Zufall von einer Behandlungsmethode mit Eigenurin erfahren (zwei Schluck Morgenurin, wenn man Beschwerden hat), und immerhin bin ich seit ca. sieben Jahren so gut wie beschwerdefrei! Probier`s doch mal; allemal besser als Cortison! Würde mich über positive Neuigkeiten freuen (ich klicke hier mal wieder rein)! Alles Gute von unbekannt zu unbekannt!



   

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