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Erhöhte Leberwerte

Suche hilfe, was tun gegen ...
Keine Frauenprobleme !

Moderator: Angelika

Con
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Beitragvon Con » 31. Jan 2005, 14:28

hallo kräuterfee,

sorry, war heute morgen bisschen in eile. danke erstmal für die schnelle antwort.

schreib dir nochmal die werte mit den einheiten hin ;)

gamma-gt: 152 u/l
got: 83 u/l
triglyceride: 514 mg/dl
cholesterin 207 mg/dl

ich werd auf jedenfall jetzt gründlich auf die ernährung achten und alkohol erstmal ganz weglassen, muss in 2 monaten nochmal blutabnehmen lassen und dann schaut der arzt nochmal ob sich was geändert hat.

finds halt nicht so toll, dass ich 2 monate im ungewissen bin, der arzt hat mir nicht sonderlich tolle tipps gegeben auf was ich achten soll usw.

sollte ich lieber nochmal zu nem anderen arzt gehen? hab auch gehört, dass die werte verfälscht sein können wenn vor der blutabnahme auf den arm geklopft wird und mit der hand gepumpt wird... (?)

ciaoi und danke schonmal ;)


pierroth
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Beitragvon pierroth » 31. Jan 2005, 17:03

Hallo Con,

das "auf den Arm klopfen" und "mit der Hand pumpen" dient lediglich dazu, dass die Venen besser hervortreten und so die Blutentnahme erleichtert wird. Die Werte werden dabei nicht beeinträchtigt.

LG Pierroth

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 31. Jan 2005, 19:01

Hallo con,

... der Einfluß einer Stauung bei der Blutentnahme bewirkt gewisse, minimale Toleranz, die die Ärzte auch kennen; das betrifft dann die Parameter Bilirubin, GGT, Cholesterin, Glucose, Eisen, Calcium, Kalium, Phosphat, Creatinin, Gesamteiweiß und Leukozyten. Und - das wissen die Ärzte aber und erkennen das auch. (Also Laborwerte lesen und richtig verstehen, sind in gewisserweise "zwei paar verschiedenen Schuhe", da gern gewisse Patienten/Leute meinen, sie können anhand der Vorgabenliste der Werte meinen, diese richtig zu deuten... ;-)
Also sei diesbezüglich hinsichtlich Deiner Nachfrage zur Blutabnahme beruhigt. :)
:wink:
MfG
Kräuterfee

Suza
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Beitragvon Suza » 1. Feb 2005, 00:30

Hallo con,

wurde die GLDH (Glutamat-Dehydogenase) bestimmt? Das könnte bei der Abklärung toxischer Ursachen -30% der erhöhten Leberwerte sind toxisch bedingt- hilfreich sein. Andererseits ist dein Cholesterinwert auch nicht von schlechten Eltern ;), also wäre es wirklich nicht das Schlechteste, ein bisschen mehr auf die Ernährung zu achten. Übrigens kann auch eine sehr einseitige kohlenhydratreiche Ernährung die Triglyceride ansteigen lassen. Wie ist denn dein HDL-und LDL-Cholesterin?

Viele Grüsse Suza

lebensblüte
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Beitragvon lebensblüte » 23. Feb 2005, 13:13

Hallo Babylady,
Kräuterfee gibt Dir wirklich prima Tipps. Ich würde Dir zusätzlich raten, Dich in einer "Lebersprechstunde" z.B. MHH (Hannover oder eine andere Uniklinik) vorzustellen. Die kennen sich mit Lebererkrankungen prima aus- damit das Kind endlich mal einen Namen bekommt.

Viel Glück, gute Besserung und weiterhin nicht sündigen

MfG
lebensblüte

arnie25
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Leberschützende Mittel

Beitragvon arnie25 » 3. Mär 2005, 17:05

Folgende Mittel wirken sich günstig bei erhöhten Leberwerten aus, ich rate aber generell davon ab sie einzunehmen ohne vorher mit einem Arzt darüber gesprochen zu haben:

Silymarin
Artischocke
Alpha-Liponsäure
Acetylcystein
Adenosyl-Methionin
Phosphatidylcholin (in Lecithin enthalten)
Molkenprotein
Vitamin C
Vitamin E
B-Vitamine (Vorsicht vor hohen Dosen Niacin)
Selen


BabyLady
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Beitragvon BabyLady » 24. Mai 2005, 23:33

hallo allerseits...war lange nicht mehr da aber wollte euch davon berichten wie es mir zur zeit geht...

nehme seit paar Monaten schon Ursofalt..meine Werte sind jetzt wieder normal trotzdem muss ich aufpassen auf meine Ernährung was ich wiederrum in letzter zeit gar nicht tue...meine leber ist beschädigt das ist klar..dagegen kann man glaub ich nichts mehr tun.also muss ich ein leben lang mit den Medikamenten leben.

Selenase hab ich damals auch genommen und jeden 2tag Vitamin C Spritzen. + Weihrauch...

im moment nehme ich Legalon + Weihrauch + Ursofalk

und Calcium da ich zu wenig hab....ja das wärs erstmal von mir

liebe Grüße!

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paul
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Beitragvon paul » 25. Mai 2005, 13:08

...meine Werte sind jetzt wieder normal trotzdem muss ich aufpassen auf meine Ernährung was ich wiederrum in letzter zeit gar nicht tue...meine leber ist beschädigt...
Wenn Deine Leber einen bleibenden Schaden hat, den Du anscheinend wohl nur mit Medikamente stabilisieren kannst, verstehe ich nicht, warum Du nicht auf eine für Dich und Deine Leber sinnvolle Ernährung achtest. Mir wäre meine Leber schon wichtig, denn ich habe leider nur eine davon... und Du?
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

Knuddel
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Beitragvon Knuddel » 25. Mai 2005, 15:52

Hallo

Ich hab schon lange nicht mehr in diesen Thread geguckt, hab im letzten Jahr mal hier gepostet, weil ich auch extrem hohe Leberwerte habe, und das trotz Medikamente.

..... und manchmal ärgere ich mich ein bißchen über manchen ach so schlauen Kommentar. :???:

Mein lieber Paul,
ich denke BabyLady weiß selbst das sie nur die EINE Leber hat.
Stell Dir mal vor, wir haben alle nur EINE.

Nur gibt es leider Lebererkrankungen, die reagieren nicht auf eine noch so gesunde Ernährung, mal abgesehen vom Alkohol und von anderen toxischen Substanzen, die natürlich rigoros gemieden werden sollten.

Schulmedizinisch gesehen gibt es auch gar keine "Leberdiät".
Man sollte sich ganz einfach abwechslungsreich und "normal" gesund ernähren, wie jeder andere gesunde Mensch auch und dabei auf´s Gewicht achten.
Die ehemals angepriesene Leberdiät (Eiweißreduktion) hat nix gebracht und man geht wieder davon ab.

Was ich sagen will, Babylady, es ist fraglich, ob Du überhaupt davon profitierst, wenn Du Dich ernährungsmäßig zu sehr kasteist. Du bist schlank und wenn Du Dich allgemein halbwegs gesund ernährst (und keinen Alkohol trinkst) dann kann es Deiner Leber egal sein, wenn Du Dir mal ne Pizza oder nen Döner reinziehst, solange Du das verträgst.
Deine Leberwerte sind doch nicht aufgrund der Ernährung so schlecht, sondern weil Du wahrscheinlich ne Krankheit hast (so wie ich auch), um die sich unsere Medizin einen sch***dre** kümmert, und die Pharma-Industrie auch, weil wir eine Randgruppe sind mit der sich kein Geschäft machen läßt. Für so´n paar Kranke reißt man sich kein Bein aus, da lohnt es sich nicht zu forschen. Und die Ärzte zucken nur mit den Schultern: "tut mir leid, aber mehr können wir nicht für Sie tun!"

Hmm, tut mir auch leid, war jetzt alles etwas frustig :-? mußte aber mal raus.

Also..... eigentlich wollte ich ja nur schreiben, das man eben nicht alles selbst beeinflussen kann, das es halt Krankheiten gibt, wo man partou nix für kann, die einfach Schicksal sind, oft weiß man die Ursachen doch gar nicht. Und dann bringt es auch gar nix, wenn man sich selbst verrückt macht und sich selbst die "Schuld" gibt, wenn die Werte hoch gehen und ständig denkt, man habe was falsch gemacht.
Das ist zwar sehr oft der Fall, aber NICHT IMMER!!!

Liebe Babylady, finde ich ja super, das Dir Ursofalk so gut hilft. Ich nehm die ja schon lange und meine Werte sind auch viel besser geworden, aber im Laufe der Zeit eben doch wieder angestiegen.
Hast Du denn jetzt eine richtige Diagnose?

Liebe Grüße
Knuddel

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 25. Mai 2005, 16:04

Hallo Knuddel,

was sind denn das für "weise" Ratschläge/Eistellungen :???: - anscheinend ist Dir gar nicht bewusst, wenn die Leber so geschädigt ist, WAS das heisst ! (deswegen auch gewiss das Zitat: "man hat nur eine Leber".
Deine allzu allgemeinen Ratschläge wie "Eiweißreduktion", Döner, Pizza sagt genug aus, dass Du von der medizinischen Seite keine Ahnung hast :o :eek: - Ich fasse es nicht ! So eine Verniedlichung des Befundes/Schweregrades der Schädigung der Leber, so eine Herunterspielung der Tatsachen und sich mokieren über wirklich richtige Tipps :evil:

Über so viel Unbedarftheit und gleichzeitige Naseweisheiten kann man wohl nur den Kopf schütteln. - Hier um Rat suchen und aber gleichzeitig den Oberschlauen spielen - tss - :roll:

...und genau solche Leute sind das, die dann jammern und mosern, wenn sie zurechtgewiesen werden, "Was dass hier wohl angeblich für ein Umgangston ist" - auch eine Methode seine Schwächen nicht einzugestehen ... ;)
MfG
Kräuterfee

Knuddel
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Beitragvon Knuddel » 25. Mai 2005, 16:48

Hallo Kräuterfee

Oh, leider weiß ich das nur allzu gut, wie wichtig die Leber für unsere Gesundheit ist. Mein Vater hatte eine autoimmune Lebererkrankung (PBC), innerhalb von 2 Jahren bekam er eine Zirrhose und nochmal 4 Jahre später verstarb er an Leberversagen.
Und genau diese Lebererkrankung habe ich mit aller Wahrscheinlichkeit auch.

Leider gibt es Lebererkrankungen, die auch auf die besten Ernährungstipps NICHT reagieren. Meine Leber ist es ziemlich egal was ich esse, das habe ich (nach eineinhalb Jahren) kapiert. Alkohol ist natürlich tabu!!!!! Natürlich habe ich auch versucht, ernährungstechnisch was zu drehen. Aber es bringt ganz einfach nichts (in meinem Fall).

Das soll nicht heißen, das es in anderen Fällen nicht sehr wohl sinnvoll sein kann über seine Ernährung nachzudenken, insbesondere über seinen Alkoholkonsum, z.B. bei ASH oder NASH.

Nein, ich verniedliche ganz sicher nicht eine schwere Lebererkrankung.
Sie macht mir selbst mehr als genug zu schaffen.
Aber ich weiß auch, wie schnell man bei sich selbst die Schuld sucht, das man immer wieder denkt: was kann man noch besser machen, wie kann ich noch gesünder leben?
Aber im Fall der autoimmunen Lebererkrankungen kommt man so nicht weiter, das habe ich mittlerweile gelernt.

Und wenn dann jemand genau in diese Kerbe schlägt, dann ist es unterschwellig eine Art von Schuldzuweisung, nach dem Motto: "Deine Leberwerte sind hoch, weil Du MAL ne Pizza gegessen hast!"

Ich behaupte ja nicht, es ist völlig egal, was man in sich rein stopft.
Eine gesunde und ausgeglichene Ernährung ist immer sinnvoll.
Nur kann man damit nicht jede Lebererkrankung kurieren.
Und das wollte ich mal erwähnen.

LG Knuddel

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paul
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Beitragvon paul » 25. Mai 2005, 18:31

... Schulmedizinisch gesehen gibt es auch gar keine "Leberdiät".
Man sollte sich ganz einfach abwechslungsreich und "normal" gesund ernähren, wie jeder andere gesunde Mensch auch und dabei auf´s Gewicht achten.
Die ehemals angepriesene Leberdiät (Eiweißreduktion) hat nix gebracht und man geht wieder davon ab.
Ich weiß gar nicht, warum Du Dich so echauffierst. Ich habe
1. nicht gesagt, dass sie eine strenge Leberdiät einhalten soll – und
2. ist mir sehr wohl bekannt, dass eine solche Diät „schulmedizinisch“ fraglich ist (nur nebenbei bemerkt: Dieses ist kein schulmedizinisches Forum!).

Eine leichte Vollkost ist aber (selbst schulmedizinisch) sicherlich eine sinnvolle Ernährung, obwohl es allerdings auch Lebererkrankungen gibt, die eiweißarm behandelt werden sollen/müssen.

Im übrigen denke ich, dass BabyLady genau weiß, dass sie auf die Ernährung achten soll... denn sonst hätte sie das nicht geschrieben... und deswegen war mein Hinweis - für eine solch junge Frau, die das Leben noch vor sich hat - auch eher fürsorglich gemeint... und sollte zum Nachdenken anregen. Schade, dass Du das nicht unterstützen kannst.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

BabyLady
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Beitragvon BabyLady » 28. Mai 2005, 11:22

Hallo Allerseits ich denke dass Knuddel euch nicht "anmachen" wollte ich denke sie weiss am besten über dieses Thema bescheid.
Es ist schwierig jem. zu verstehen wenn man nicht weiss wie es ist eine Lberkrankheit zu haben.....danke Knuddel für deine lieben worte...

Diagnose? neee sie wissen noh nicht woran es liegt sie sagen mir ja nur dass es keine PBC ist...

@Kräuterfee :-?

@pAul....klar ioch passe auch wieder auf...ist ja meine eigene schuld wenn ich was fettiges esse das merk ihc danach ja immer...sioviel fettiges zeugs ess ich aufkeinenfall...

@ALL: kennt ihr das wenn man auf dem bauch schläft und einem in rippenhöhe die stelle weh tut?? da rechts...muss am Montag ins KH weil ich da meinen super Arzt hab

Dakota
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Registriert: 22. Mär 2005, 20:25

Bücher zu dem Thema

Beitragvon Dakota » 14. Jun 2005, 21:53

Hallo Baby Lady!

Ich habe einen vielleicht für dich interessanten Buchtipp, und zwar:
"Leber-,Galle-,Magen-,Darm-,und Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen"

und ein sehr interssantes Buch was die Pille betrifft:

"Reine Frauensache"

beide sind vom EMU-Verlag und leicht zu finden in http://www.amazon.de

v.g.

Wassermann
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Registriert: 8. Feb 2004, 17:19

Leberzirrhose

Beitragvon Wassermann » 15. Jun 2005, 16:05

Bei meinem Bruder ist eine beginnende Leberzirrhose festgestellt worden. Bei Einlieferung ins Krankenhaus hatte er einen Wert von 1200 (soll wohl um die 70 normal sein), bei Entlassung 700, jetzt 500. Außerdem hatte er einen immensen Wasserbauch, hat schon 14 kg abgenommen (Wasser jetzt). Er meint, die Leber regeniert sich wieder. Entstanden ist diese Misere durch Depressionen und Alkoholmissbrauch, evt. auch durch die Medikamente gegen die Depressionen. Ich habe ziemliche Angst um ihn. Ich habe gelesen, die Leberzellen wachsen eben nicht nach, regenerieren sich nicht. Stimmt das jetzt? Bin sehr beunruhigt, weiß aber nicht, wie ich helfen kann... :???:



   

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