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Alternative Behandlung bei Bindegewebsrheuma (Kollagenose)

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Moderator: Angelika

Beachen2
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Registriert: 14. Apr 2004, 09:21

Alternative Behandlung bei Bindegewebsrheuma (Kollagenose)

Beitragvon Beachen2 » 24. Jun 2004, 09:43

Hallo zusammen,

Bei mir wurde eine Polimyositis zu nahe 90% festgestellt. Gehört zu den Kollagenosen und ist eine rheumatische, entzündliche Erkrankung des Bindegewebes.

Bedingt durch das wechselhafte, feuchtkalte Wetter habe ich seit einigen Tagen wieder Schmerzen. Mir schmerzt die Haut an den Oberschenkel abwärts bis zu den Füßen. Kratzen wenn´s juckt löst einen derartigen Schmerz aus, unbeschreiblich. Ich bin auch druckempfindlich bis zum geht nicht mehr. Grundsätzlich komme ich gut damit klar, kann auch durch meine gezielte, dosierte Bewegung und Feldenkrais immer weiter lernen damit zu leben und die Schmerzen verringern da ich meine Belastungsgrenzen immer besser kennenlerne. Ich nehme auch täglich Schüssler Nr. 7, Nr. 3, Nr. 9, Nr. 1 zusätzlich Vitamin E und trage als Heilstein den Landschaftsjaspis. Gänseblümchentee nicht zu vergessen.

Ich mache bereits sehr viel. Meine Angst irgendwann mal Cortison nehmen zu müssen steht natürlich im Raum. Von der Psyche her versuche ich meine Selbstheilungskräfte zu aktivieren indem ich meinem Körper sage, dass er doch mein Immunsystem nicht zerstören möchte und meinem Immunsystem gebe ich vertrauen und sage ihm es wird irgendwann wieder richtig funktionieren.

Trotzdem reisst mich natürlich so ein Schub wie diese Tage wieder runter und ich suche weiter nach Hilfe. Ich will und werde keine Chemiekeulen einnehmen soviel steht fest. :roll:

Wenn Ihr mir Info´s an die Hand geben könntet generell zur Erkrankung und Therapien die Erfolg versprechen, würde ich mich freuen. Im Internet bin ich nicht fündig geworden. Da wütet die reine Schulmedizin.

:wink:
Liebe Grüße Beachen2


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syd-nee
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Registriert: 25. Jul 2004, 16:30

Beitragvon syd-nee » 18. Okt 2004, 14:28

hallo,

ich tippe hier mal einen ausschnitt aus meinem heft "wasser - das gefährliche naß" für dich ab, weil es evtl. helfen könnte:

Die abgelagerten anorganischen Mineralstoffe, die dem Rheumatiker die Schmerzen verursachen, werden durch dampfdestilliertes Wasser in kürzester Zeit ausgespült, so daß nach einigen Wochen erstaunliche Erfolge spürbar sind, besonders deutlich bei Weichteil-Rheumatismus. Warum sind die Erfolge so schlagend? Dampfdestilliertes Wasser mit seiner enormen Reinigungskraft spült das Zellularsystem und nimmt die anorganischen Ablagerungen aus dem Muskelgewebe mit fort. Dadurch wird die Versteifung abgebaut. Die Behandlung von Rheuma, Arthritis und deren Folgen kann ohne sauberes Wasser nie zum Erfolg führen. Da dieser Zusammenhang unbekannt ist, gelten die genannten Krankheiten als unheilbar. "Würde man die Menschen mit dampfdestilliertem Waser so flächendeckend versorgen wie mit pasteurisierter Milch, so würden viele Alterskrankheiten verschwinden", sagte Dr. Mayo.


- wir haben uns im august ein destilliergerät angeschafft und ich trinke viel mehr, man muß auch gar nicht so häufig aufs klo weil der körper ja reines wasser bekommt und nicht den ganzen dreck (kalk etc.) mit ausspülen muß... ich möchte jedenfalls kein anderes wasser mehr trinken.
zu destilliertem wasser findest du alles im gleichnamigen thread.

gute besserung!

SeeBär
Beiträge: 816
Registriert: 27. Jan 2002, 01:00

Moin

Beitragvon SeeBär » 19. Okt 2004, 19:08

Moin....
zum einen weisst Du ja sicher, dass es sich um eine seltene, systemische Erkrankung handelt, bei welcher mit naturheilkundlichen Mitteln in erster Linie Linderung erreicht werden kann - niemand kann Dir da Heilung versprechen -
Eine sicher gute Möglichkeit, nämlich das " Ausleiten " hat Dir Syd - nee schon beschrieben...und auch ich halte viel von der Anwendung demineralisierten Wassers bei Kollagenosen.
Die Akutbeschwerden kannst Du mit einem guten Akupunkteur behandeln:
die TCM ( Traditionelle Chinesische Medizin ) würde die von Dir geschilderten Schübe, gerade in Verbindung mit nasskaltem Klima in die Bi-Syndrome zuordnen, genauer in eine Verquickung von Feuchtigkeits - Bi & Kälte -Bi....in diesem Fall werden Lokalpunkte ( Ashi - Punkte ), Regionalpunkte und meridianbezogene Fernpunkte genadelt.
Einige Punkte können dann zusätzlich geschröpft werden, bzw. wegen des Kälte - Bi kann zusätzlich Moxa Anwendung erfolgen.
Das Therapieprinzip wäre nach TCM Aspekten: Pathogene Faktoren vertreiben, Meridiane durchgängig machen, Leber - Blut und Jing der Niere stärken, das Lenkkergefäß Du Mai stärken.
Unterstütz werden kann diese Therapie mit bestimmten TCM Kräutern.

Vielleicht kannst Du in Deiner Nähe eine/n Heilpraktiker/In finden, die/der mit TCM arbeitet....

alles Gute und:

Liebe Grüße von der Küste
SeeBär :wink:

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 20. Okt 2004, 11:17

Syd-nee schrieb: (auch wenn´s ein Zitat ist):

Die abgelagerten anorganischen Mineralstoffe, die dem Rheumatiker die Schmerzen verursachen, werden durch dampfdestilliertes Wasser in kürzester Zeit ausgespült.....
Das ist meiner Ansicht nach schon eine sehr vereinfachte Sicht der Ursachen bzw. Behandlung noch dazu aller Formen von Rheuma. Bisher ist nicht ganau bekannt welche Ursachen zu einer Polymyositis führen - meiner Aufassung nach sind hier noch andere Faktoren in Betracht zu ziehen, als die Ablagerung anorganischer Substanzen.

Die Behandlung von Rheuma, Arthritis und deren Folgen kann ohne sauberes Wasser nie zum Erfolg führen.
Hmmm! Das klingt für mich salopp gesagt so, wie "wenn Du meinen Weg nicht gehst gibt´s keine Hoffnung mehr für Dich" - da erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar - dieser Sichtweise kann ich mich schon überhaupt nicht anschließen.

Hallo Beachen,

ich möchte Dir ganz einfach Mut machen Deinen Weg zu gehen und zu finden. Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten Deinen Weg zu begleiten. Ich sehe die einzelnen Elemente von Schulmedizin - Naturheilkunde (egal ob TCM oder die Arbeit mit heimischen Heilpflanzen) - energetischem Ausgleich ( auch da gibt´s neben TCM noch andere Möglichkeiten) - seelischer Begleitung (find ich ganz wichtig - mit jemandem, bei dem die Chemie stimmt!) - Feldenkreis eher als Puzzlesteine, die zusammen ein Bild ergeben. - Aber ich habe nach Deinem Posting auch den Eindruck, dass Du auf dem richtigen Weg bist.
Allerdings würd ich bei Deiner Erkrankung auch im Bereich Naturheilkunde nicht unbedingt "Selbst" an mir herumdoktorn, sondern einen erfahrenen naturheilkundlichen Therapeuten/in in Deiner Umgebung suchen - der mit ganzem Herzen bei der Sache ist und zu dem Du persönlich auch Vertrauen haben kannst.

Alles Liebe für Dich und Deinen Weg :flower:
mit viel Hoffnung und Mut

und einigen Sonnenstrahlen aus dem Süden Deutschlands :sun2:

herzlich Rosenfee

Beachen2
Beiträge: 21
Registriert: 14. Apr 2004, 09:21

Beitragvon Beachen2 » 4. Feb 2005, 17:29

Hallo Rosenfee,

danke für dein nettes Mail. Mir geht es seit meinem letzten Beitrag sehr gut und ich denke das ich auf dem richtigen Weg bin.
Ich habe eine gute Therapeutin für Shiatsu massage gefunden und es wird eindeutig besser.

Zur Zeit komme ich wieder ohne ihre Hilfe aus, meine letzten Rheumafaktoren vor einer Woche waren alle in Ordnung. Ich denke es wird bleiben.

Vieles kommt vom Kopf und ich will meinem Körper helfen auf dem Weg sich selbst zu heilen und ich bin überzeugt das es funktioniert. Irgendwann hat mein Körper einen Weg gefunden sich zu heilen. Meine Shiatsu Therapeutin unterstützt mich da sehr.

LG Beachen und danke nochmal.
Liebe Grüße Beachen2


   

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