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Appetitlosigkeit und Niedergeschlagenheit

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Keine Frauenprobleme !

Moderator: Angelika

Anonymka
Beiträge: 5
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Appetitlosigkeit und Niedergeschlagenheit

Beitragvon Anonymka » 25. Sep 2004, 12:41

Hallo!

Ich brauch euren Rat. Was kann ich bei Appetitlosigkeit tun? Ich denke, die Ursache seind meine psychischen Probleme (Angstneurose+Depression), befinde mich gerade in einem Rückfall :( Hab jetzt Angst wieder untergewichtig zu werden, muss ja was essen, um Kraft zu haben, aus diesem Loch wieder rauszukommen. HAb auch Angst, geschwächt auf die Straße zu gehen, was meiner Agoraphobie nicht gut tut. Aber was tun? Ich muss das Essen regelrecht in mich reinstopfen, ekle mich vor den meisten Speisen. Wasser geht imer. Bananen auch und Naturreis, zu allem anderen muss ich mich zwingen. Meine Homöopathin hat mir vor ca. ner Woche Stramonium c100-Globuli gegeben, haben die ersten Tage gut geholfen, aber jetzt hilft das auch nicht mehr so.

Ich möcht so gern wieder da rauskommen :(

LG,
Anonymka


Anonymka
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Beitragvon Anonymka » 25. Sep 2004, 12:53

Verzeihung, ich meinte c200.

sternchen77
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Beitragvon sternchen77 » 25. Sep 2004, 14:17

Hallo,

ich würde es mal mit Johanniskraut versuchen. Das dauert zwar bis es wirkt aber es hilft schon ganz gut.

Viele Grüsse
Sternchen 77

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Ursula
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Beitragvon Ursula » 25. Sep 2004, 14:25

Hallo Anonymka,

wenn du bei einer Homöopathin in Behandlung bist, gibt`s doch sicher auch Nachsorgeuntersuchungen, bei denen du dein aktuelles Befinden mit ihr besprechen kannst...?!?

Sie wird daraufhin die geeigneten Maßnahmen finden, damit die Behandlung weitergeht. Du bist erst vor einer Woche bei ihr gewesen? - das ist für diese Methode wirklich nicht viel. Hab Geduld und bleib in Kontakt zu deiner Therapeutin.

Wenn du zusätzliche Heilverfahren anwenden willst, solltest du das ebenfalls mit ihr besprechen.
Ich empfehle dafür, mal die "Suchefunktion" zu testen ;) - "Appetitlosigkeit" und "Untergewicht" waren hier im Forum schon einge Male Thema...

LG Ursula

gekiller
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Beitragvon gekiller » 25. Sep 2004, 17:16

Hallo Anonymika,
ich würde mich Ursula anschliessen und dir empfehlen, das auf jeden Fall mit deiner Homöopathin zu besprechen, umso mehr, als das Mittel anfangs geholfen hat. Vielleicht brauchst du eine weitere Gabe oder eine andere Dosierung.
Ansonsten ist natürlich der Tip mit Johanniskraut okay, allerdings solltest du das - wenn, dann aber nur in Absprache mit der Homöopathin - sehr hochdosiert nehmen (am wirkungsvollsten ist es i.v. gespritzt), sonst wird es wenig oder nur sehr langsam etwas bringen.
Ich würde dir sonst noch empfehlen, deiner Leber etwas Gutes zu tun. Depressionen und Appetitlosigkeit können ein Hilferuf der Leber sein, nicht dass sie unbedingt krank ist, aber vielleicht etwas belastet. Das kann man oft noch nicht mal an den Blutwerten sehen, aber mit Hilfe einer Urinfunktionsdiagnose. Dann sollte man sie mit Lebermitteln und Leberwickeln etwas unterstützen und verwöhnen. Oft klärt sich dadurch auch sehr schnell die Psyche auf.
Das nur so als ein Hinweis, der gerade bei psychischen Problemen verbunden mit Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Apüpetitlosigkeit oft nicht beachtet wird und doch so naheliegend sein sollte. Und v.a. ist es relativ gut und effektiv zu behandeln.
Natürlich muss das nicht auf dich zutreffen, aber ich wollte es mal erwähnt haben.
Liebe Grüsse und einen Schubs auf den Weg dort raus :wink:
Gerda

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paul
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Beitragvon paul » 25. Sep 2004, 18:16

Ich halte nix davon, mit Johanniskraut u.ä. Mitteln hier zu therapieren; damit wird symptomatisch behandelt und die Ursache weder gefunden noch beseitigt.

Solche Symptome resultieren häufig auf Blockaden in den Chakren. Eine gute und effektive Methode, dieses herauszubekommen und mit den richtigen Chakrenmitteln zu behandeln - ist die sogenannte "Psychosomatische Energetik nach Dr.med.R. Banis". Suche Dir einen Heilpraktiker oder alternativ arbeitenden Arzt, der diese Methode anwendet - einen Versuch sollte es Wert sein.

Auch die Feststellung, ob bei Dir evtl. orthomolekulare Defizite vorliegen, ist m.E. wichtig. (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Bioflavonoide, Antioxidantien, essentielle Fettsäuren, Enzyme, Faserstoffe, Algen und Kräuterbestandteile werden als Orthomolekulare bezeichnet.)

Ebenso solltest Du mal Deinen Schlafplatz auf geopathische Störungen (Wasseradern, Gitternetze, Verwerfungen ..) und auf E-Smog untersuchen lassen; auch hier könnte die Ursache zu finden sein.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)


blue-banana
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Beitragvon blue-banana » 25. Sep 2004, 20:36

Hallo Anonymka,

ich kann Dir zwar nichts naturheilkundliches anbieten, dafür aber meine eigenen Erfahrungen zum Thema Appetitverlust/Untergewicht

Versuch doch mal regelmäßig was zu essen, also früh mittags und abends, möglichst zu den gleichen Zeiten. Wenn Du nichts runterkriegst, dann iß einfach was mit möglichst wenig Geschmack und lenk Dich dabei ab. (Hab z.B. früh auf dem Weg zur Arbeit ein trockenes Brötchen gekaut)

Es dauert nicht lange und der Körper gewöhnt sich an die Zeiten und Du verspürst ein leichtes Hungergefühl, eventuell auch ohne Appetit, aber das macht ja nichts.

Dazwischen solltest Du essen sobald Du auf irgendwas Appetit haben solltest-gar nicht warten-gleich essen-egal was.

Zum zunehmen kann ich Dir auch Maltodextrin empfehlen. Das ist ein Pulver (gibts in der Apotheke-muß ev. bestellt werden), das kanns tdu Dir löfelweise in den Tee rühren. Denn trinken kann man ja immer.

Dann versuch, wenn Du Durst hast, möglichst nahrhaftes zu trinken. z.B. Milch oder Kakao.

Ganz besonders schnell wirkt flüssige Schlagsahne in Milch, oder Kaffee oder mit Wasser verdünnt-je nachdem wie es Dir schmeckt.

Wenn Du es schaffst Dir am Tag einen Becher Sahne einzuverleiben, dann hast Du bald ein Kilo mehr auf den Rippen ohne viel Essen zu müssen. Und immer wenn das Essen gar nicht rutschen will, dann trink Dein Essen einfach.

Das sind natürlich jetzt alles Tipps die auch bloß die Symptome lindern und ich finde auch Du solltest den Ursachen auf den Grund gehen.

Aber ich kenne es nun aus eigener Erfahrung und man setzt sich selbst unter Druck mit dem Gefühl essen zu müssen damit man nicht vom Fleisch fällt und absoluter Appetitlosigkeit. Und aus diesen Teufelskreis kannst Du mit diesen Tipps erst mal rauskommen.

Bei mir war so, seit ich zugenommen hatte auf ein annehmbares Gewicht, stellte sich auch der Appetit wieder ein. Und hält seit 3 Jahren bis heute an.

LG Bianca

Anonymka
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Beitragvon Anonymka » 26. Sep 2004, 11:18

Hallo nochmal!

Vielen Dank für eure Tipps!

@blue-banana, tja, due Hungergefühle verspüre ich ja, aber halt keinen Appetit. So Milchprodukte krieg ich gar nicht runter, das geht gar nicht. Woran lag eigentlich deine Appetitlosigkeit?

@Paul, ich muss zugeben, das ist mir alles ganz neu, was du schreibst. Ich denke vielmehr, dass die Ursachen in meiner Kindheit plus einfach in den Genen liegen. Meinen Schlafplatz hab ich in den 8 Jahren, die ich in dieser Wohnung lebe, schon zich mal gewechselt und dabei keine besondere Veränderung gespürt. Aber vielleicht hab ichs ja auch falsch gemacht...

@gekiller, mit meiner Homöopathin halt ich telefonischen Kontakt. Das letzte mal (vor einigen Tagen) hat sie zu mir gesagt, ich solle ein Globuli dann nehmen, wenn ich verspüre, dass es grad gut wäre. Von Johanniskraut und Baldrian hat sie mir abgeraten.
Das mit der Leber hab ich schon mal gehört. Nur ich habe schon ziemlich viele Untersuchungen hinter mir und bin körperlich gesund, so die Ärzte. Wobei ich aber sagen muss, dass so eine urinfunktionsdiagnose noch nicht gemacht wurde, soweit ich mich richtig erinnere.

@Ursula, ich werd mal hier im Forum nach "Appetitlosigkeit" usw. suchen. Bei mir ist es halt nicht nur die Appetitlosigkeit an sich, sondern noch Ängste und die Depression. Bloß die Appetitlosigkeit macht mir halt momentan am meißten Angst, weil ich mich sowieso schon kraftlos fühle.

Na ja, ich muss wohl schauen, dass ich am Montag nochmal mit meiner Hausärztun wegen der Leberwerte und mit Homöopathin wegen Stramonium telefoniere...

LG,
Anonymka

gekiller
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Registriert: 12. Jun 2004, 18:29

Beitragvon gekiller » 26. Sep 2004, 12:57

Hallo Anonymika,
es ist gut, dass du schonmal deine Leberwerte untersucht hast und noch besser, dass sie normal sind. Wie ich aber auch schon sagte, muss eine Belastung der Leber noch gar nicht in einem Bereich sein, der ins pathologisch messbare geht und an den Blutwerten zu sehen ist.
Die Urinfunktionsdiagnose bietet dafür eben die Möglichkeit, eine Belastung (auch anderer Organe wie Darm, Lymphe, Pankreas, Galle, Niere) zu sehen und dann eben auch zu behandeln, bevor es krankhaft wird.
Deine Ärztin wird sicherlich sagen, dass du dir darüber keine Gedanken machen brauchst, da die Blutwerte okay sind. Diese Urindiagnose kennen/machen nur Heilpraktiker, soweit ich weiss.
Ich weiss sogar von einigen HPs, dass sie die Leber standardmässig immer mitbehandeln, wenn ein Patient psychische Probleme hat.
Aber sprich erstmal mit deiner Homöopathin.
Liebe Grüsse
Gerda

blue-banana
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Beitragvon blue-banana » 26. Sep 2004, 13:26

Hallo Anonymika,

alsi ich hatte ca. 3 Jahre so gut wie keinen Appetit. Erst als mein neuer Freund bschloß mich "dickzufüttern" mit liebevoll gekochtem Essen (regelmäßig!) und kleinen hingestellten Häppchen hat es sich gebessert. Aber wie gesagt, der Magen muß sich unbedingt an eine regelmäßige Nahrungsaufnahme gewöhnen - auch wenn es am Anfang ganz wenig ist.

Die Ursache für meinen Appetitverlust kenne ich zwar nicht genau aber ich denke: unregelmäßiges Essen, Streß und auch ich litt zu dieser Zeit unter Panikattacken.

Dazu eben dieser Druck zu wenig zu wiegen.

Wie schon gesagt, versuchs mal mit Maltodextrin, wenn du sonst keine Milchprodukte runterkriegst. Das kriegen die Neugeborenen Babys im Krankenhaus auch.

Viel glück blue-banana

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paul
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Beitragvon paul » 26. Sep 2004, 15:12

@Paul, ich muss zugeben, das ist mir alles ganz neu, was du schreibst. Ich denke vielmehr, dass die Ursachen in meiner Kindheit plus einfach in den Genen liegen....
Die neuen und vielen unbekannten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten eröffnen aber vielmals ganz andere und faszinierende Perspektiven …. Krankheiten als genetisch bedingt abzutun … damit gebe ich mich nicht zufrieden .. und habe oftmals Recht.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

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Angelika
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Beitragvon Angelika » 26. Sep 2004, 17:28

Anonymka schrieb:
Bloß die Appetitlosigkeit macht mir halt momentan am meißten Angst, weil ich mich sowieso schon kraftlos fühle.
Dann mache doch eine Kur mit Blütenpollen, sie sind wahre Kraftpollen.
Steigern die Vitalität, helfen bei Konditionsschwäche und Gewichtsverlust.
Auch fühlt man sich nach dem Genuß besser, weil sie viel Sonnenernergie speichern, der beim Verzehr an den Körper abgegeben wird.
Auch Rooibuschtee wirkt wohltuend bei Depressionen durch seinen günstigen Einfluß auf das Glückshormon Serotonin.

Mehr dazu kannste mit der Suchfunktion nachlesen.

Hier findest du noch ein paar Rezepte für Tee gegen Depressionen.

http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... pressionen

Viel Erfog
Angelika

Immer wenn du denkst
es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo
ein Lichtlein her.



   

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