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unbekannte Krankheit

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Moderator: Angelika

Gromhelm
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Beitragvon Gromhelm » 23. Jan 2005, 10:50

@Beachen2: ich wäre dankbar für alle tipps. Ausprobieren schadet ja nichts.

Das Problem überhaupt ist, das die betreffende person einfach unter dauerstress steht (was wahrscheinlich auchnoch die symptome verstärkt). Und solange der Stress nicht weg ist, wirkt wahrscheinlich auch jede behandlung schlechter. Ich habe versucht eine lösung zu finden, aber so leicht überzeugt man niemanden den kompletten lebensstil umzustellen.

Was ausprobiert wurde sind diese "stretch-bänder", nach über einem monat regelmässigen übens damit trat eine leichte verbesserung ein. Allerdings muss auch das regelmässig gemacht werden... und desshalb ist es jetzt wieder schlimmer geworden.

bei welchem artzt (bereich) sollten wir denn welche diagnostik machen? Ich glaube nicht das ich sie nochmal zu sowas überzeugen kann weil es ja schon mehrmals gemacht wurde...

jedenfalls an der stelle mal ein Dankeschön an alle die hier geantwortet haben!


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anna_tonja
Beiträge: 115
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Beitragvon anna_tonja » 24. Jan 2005, 05:58

es gibt allemöglichen alternative test- und behandlungsverfahren, angefangen von zahnsanierung über darmsanierung, schwermetalltest, bioresonanz, dunkelfelduntersuchung, vegatest...nur um einige zu nennen.
was davon für deine verwandte das richtige ist das kann man aus dieser perspektive schlecht sagen, denn es hängt von vielen ab, z. b. wie weit darf der entsprechende therapeut entfernt sein,
kostenfrage vorher abklären,
seriösität des therapeutes,
hat er überhaupt erfahrung mit solchen krankheitsbildern usw.
mfg
anna :wink:
Das Leben kann rückwärts gedacht muß aber vorwärts gelebt werden!

Beachen2
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Registriert: 14. Apr 2004, 09:21

Beitragvon Beachen2 » 4. Feb 2005, 17:15

Hallo Gromhelm,

Rheumatiker sind Hektiker, ganz klar. Eine langsame Umstellung bringt Erfolg, nur beginnen muss es im Kopf.

Ich hatte vor ca. 12 Jahren eine Borreliose der Stufe 2, die sich vollständig regeneriert hat. Dann vor 3 Jahren hatte ich einen Pap-Vorfall am Gebärmutterhals mit Papilloma-Viren. Ich wurde operiert (Konisation und Abrasio). Nach 4 Tagen ist meine Naht aufgeplatzt und ich bin fast verblutet. Mein ganzes Immunsystem lag am Boden. Hinzu kam ein Kurzzeittrauma, knapp gesagt Sterbensangst.
Das Kurzzeittrauma konnte ich relativ schnell überwinden, da ich mich nicht scheue Konflikte anzugehen und zu bewältigen.

Was blieb war zunächst ein Händzittern, Zittern im Brustbereich, teilweise Zähneklappern bei Überlastung, Anspannung und Müdigkeit. Mein Körper hat dann irgendwann angefangen anzuspannen um mit Stress-Situationen fertig zu werden. Das hat dazu geführt, dass ab meinen Hintern abwärts alles angespannt war wie ein Flitzebogen. Irgendwann kamen die Schmerzen.
Nach ungefähr einem Jahr Schmerzen in den Beinen bin ich dann zum Rheumatologen. Er hatte auf Anhieb die Vermutung einer Kollagenose und/oder Fibromyalgie. Den Anschub hat die Krankheit seiner Meinung nach durch die OP bekommen. Das ganze Immunsystem ist durch den hohen Blutverlust durcheinander geraten.
Nun habe ich mich mit verschiedenen Dingen befasst. Erster Schritt: „Schüssler-Salze“: Nr. 7 (Magnesium Phosphoricum zur Entspannung der Muskulatur), Nr. 11 (Silicea für das Bindegewebe und den Knorpelaufbau etc.), Nr. 3 (Ferrum Phosphoricum als Notfallmittel).
Dann therapiere ich mich selbst mit dem Japanischen Heilströmen (Hier gibt es ein Buch für die Selbstanwendung von Ingrid Schlieske).
Zur Reinigung des Bindegewebes trage ich einen Landschaftsjaspis und für die Entspannung und die Nerven den Dumortierit.
Aber ganz wichtig und das ist der Hauptpunkt überhaupt: Ich habe durch die Feldenkrais-Methode gelernt meine Körpergrenzen kennenzulernen, zu akzeptieren und mich letzendendes dadurch auch nicht mehr zu überlasten.
Dann kann man in Kombination mit Feldenkrais wunderbar seinen Sport ausüben, weil keine Überlastung mehr stattfindet. Belasten aber nicht überlasten heißt die Devise.
Dieses Programm ziehe ich seit nunmehr gut 1,5 Jahren durch und bin diesen Winter das erste mal komplett schmerzfrei. Wunderbar! LG Beachen
Liebe Grüße Beachen2

Beachen2
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Registriert: 14. Apr 2004, 09:21

Beitragvon Beachen2 » 4. Feb 2005, 17:18

Was ich noch vergessen habe: Gänseblümchentee ist ein wunderbares Schmerzmittel.

So fallen mir wahrscheinlich noch eine Menge Dinge ein, denke aber die Hauptpunkte die mir helfen habe ich zunächst genannt.

LG Beachen
Liebe Grüße Beachen2

Gromhelm
Beiträge: 5
Registriert: 22. Okt 2004, 21:39

Beitragvon Gromhelm » 13. Feb 2005, 23:09

Hallo,
das Buch Japanischen Heilströme ist eine gute Geschenkidee :) Zumal sie auf die Japanischen Heilmethoden noch am besten Vertraut, da einige zumindest kurzzeitig geholfen haben.

Dieses Jahr wird sie erstmal eine Immuntherapie machen.
Wenn das Immunsystem am Boden ist dann kann auch der Rest nicht richtig heilen (dummerweise kann das immunsystem ja auch durch den "Geist" geschwächt sein, was man leider nicht behandeln kann).

Ich werde ihr mal deine Versuche berichten, danke für die ausführliche Hilfe!


   

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