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Frage zu Vitamin B17 (Amygdalin)

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Moderator: Angelika

micrei
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Frage zu Vitamin B17 (Amygdalin)

Beitragvon micrei » 8. Nov 2004, 21:10

Guten Tag zusammen,

kennt sich hier jemand genauer aus bezüglich der Giftigkeit von Vitamin B17? Ich möchte gerne zur Krebsvorbeugung bittere Aprikosenkerne einnehmen. Meine Recherchen im Internet ergaben aber Widersprüchliches:

Die eine Seite behauptet, dass Krebszellen aufgrund des hohen Glucosidasegehalts Blausäure aus den Kernen freisetzen und dadurch getötet werden, während gesunde Zellen mittels Rhodanese die Blausäure neutralisieren und somit nicht geschädigt werden.

Auf der anderen Seite heißt es, dass in unserem Verdauungstrakt Bakterien vorhanden sind, die aus den Kernen Blausäure freisetzen, was zu Vergiftungen führen kann. Lediglich intravenös verabreichtes Vit. B17 ist ungiftig, aber nicht oral eingenommenes. Es gibt auch Studien an Ratten, Kaninchen und Hunden, denen Vit. B17 verabreicht wurde und wovon dann einige an Blausäurevergiftung gestorben sind. Auch einige Menschen sollen schon durch eine Vit. B17-Behandlung gestorben sein.

Weiß jemand Näheres? Welche Seite hat nun Recht?

Vielen Dank im voraus.

Michael


SeeBär
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Vitamin B 17 ??

Beitragvon SeeBär » 9. Nov 2004, 16:20

Moin Michael...
also als Vitamin B ist mir die 17 gar nicht geläufig....Amygdalin allerdings schon...aber als Glykosid enthalten in Bittermandeln, welches wiederum durch Darmbakterien ( Lactobac. ) in u.a. Glukose und Blausäure gespalten wird.....weshalb zuviele gefutterte Bittermandeln auch tödlich sein können....
Amygdalin findet sich auch in Obstkernen, Maniokwurzeln und Bambussprossen.
Es interessiert mich daher brennend, welchen therapeutischen Effekt Du von Amygdalin erwartest....
Lieben Gruss vom Meer
SeeBär :wink:

micrei
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Beitragvon micrei » 9. Nov 2004, 21:36

Hallo SeeBär,

auf Amygdalin zur Krebsprävention bin ich durch das Buch "Krebs - Stahl, Strahl, Chemo & Co: Vom langen Ende eines Schauermärchens" von Phillip Day gekommen.

Zur Wirkungsweise folgender Auszug aus dem Internet:

"Dr. Krebs hatte herausgefunden, dass B 17 aus je einem Molekül Hydrogenzyanid (Blausäure) und Benzaldehyd (ein Schmerzmittel) sowie zwei Molekülen Glucose besteht. Obwohl es aus zwei starken Giften zusammengesetzt ist (Hydrogenzyanid und Benzaldehyd), die durchaus eine tödliche Wirkung haben können, ist deren Kombination innerhalb des B 17- Moleküls stabil, chemisch inaktiv und ungiftig. Krebs fand heraus, dass die Verbindung nur durch das Enzym Beta- Glucosidase „geknackt“ werden kann. Dieses Enzym ist zwar im ganzen Körper vorhanden, aber an Stellen, an denen sich Krebszellen gebildet haben, ist es in riesigen Mengen vorzufinden. Beta- Glucosidase spaltet das B 17- Molekül an der krebsbefallenen Stelle. Die beiden Giftstoffe verbinden sich synergetisch und produzieren auf diese Weise ein Supergift, welches um ein vielfaches stärker ist als beide Substanzen im isolierten Zustand. Dank der selektiven Toxizität des B 17- Moleküls findet die Krebszelle also ihren chemischen Tod. Das Enzym Rhodanese übernimmt hierbei eine Kontrollfunktion. Es kommt im Körper nur in geringerem Maß vor, mit einer Besonderheit: Es ist zwar im ganzen Körper anzutreffen, nicht aber an krebsbildenden, bzw. krebsbefallenen Stellen! Wenn B 17 mit gesunden Zellen in Berührung kommt, entgiftet Rhodanese das Zyanid (aus der Blausäure) und oxidiert die Benzaldehyd- Gruppe, was natürlich bedeutet, dass das B 17 mit haarscharfer Präzision nur an krebsbefallenen Stellen zum Einsatz kommt und nicht an gesundem Gewebe. Die beiden Nebenprodukte, die durch die Reaktion mit Rhodanese entstehen- nämlich Thiocyanat und Benzoesäure -begünstigen die Anreicherung gesunder Zellen mit Nährstoffen sogar noch. Zu große Mengen dieser Nebenprodukte scheidet der Körper mit dem Urin aus."

Von Völkern wie den Hunzas, die reichlich Amygdalin zu sich nehmen, weiß man, dass dort Krebs - bevor sie mit unserer Zivilisation in Kontakt kamen - unbekannt war. Die Hunzas essen Aprikosen inkl. der bitteren Kerne (im Winter getrocknete Aprikosen) und nehmen so pro Tag 50 -
75mg und mehr Amygdalin zu sich.

B17 wird z.B. in der Oasis of Hope Klinik in Mexiko zusammen mit anderen Naturheilverfahren seit Jahrzehnten mit großem Erfolg in der Krebstherapie eingesetzt.

Um Krebs gar nicht erst zu bekommen, wird empfohlen, täglich 10-15 bittere Aprikosenkerne zu sich nehmen. Möglichst zusammen mit Aprikosenfruchtfleisch bzw. Enzymen aus Ananas, Papayas etc.

Viele Grüße
Michael

SeeBär
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Moin

Beitragvon SeeBär » 10. Nov 2004, 11:29

Moin.
Danke für diese Informationen...mir war allerdings die Begriffsdeutung Vitamin B 17 nicht bekannt....doch das, was Du beschreibst, entspricht dem Effekt, den ß-D-Glucane aus Saccharomyces cervisiae & Maitakepulver in Kombinationsgabe mit Enzymen aus Aspergillus oryzae, Ananas, Papaya, Feige und Kiwi sowie Co-Enzymen aus Spirulinaalgen nachgesagt wird.
Dabei handelt es sich um eine Nahrungsmittelergänzung die im Rahmen der Krebsprophylaxe aber auch der komplementären onkologischen Therapie insbesondere zur Stützung der körpereigenen Abwehr eingesetzt werden kann.
Die Firma Syxyl ( http://www.syxyl.de ) hat hierfür zwei Präparate auf den Markt gebracht, die für Dich von Interesse wären:
1. Regacan 2. Regazym plus
Diese Präparate setze ich in der begleitenden Krebstherapie kombiniert ein.
Informationen kannst Du direkt über syxyl erhalten.

Doch die Anwendung von Enzymen, Co Enzymen und anderen Antioxidantien ( Radikalenfängern ) z.B. aus Soja und anderen Pflanzenhormonen ( Flavonoiden ) ist ein weites und wenig erforschtes Feld. Mensch kann sich da immer nur auf einzelne Aussagen aber kaum auf Studien verlassen.
Erkenntnisse aus neuem Wissen und alten z.B. asiatischen med. Weisheiten werden nur wenig beachtet - es gibt ein paar Studien aus Japan und den USA bezüglich Brustkrebs und Prostatakrebs und Zusammenhänge über Vorbeugung & Therapie unter Bezug auf Pflanzenhormone, da gerade diese Tumoren als hormonabhängig gelten.

Sicherlich kann die Anwendung nicht schaden, eher nützen, doch eine Alleintherapie oder gar den Einsatz als " Wundermittel " halte ich persönlich für sehr bedenklich.

Einen lieben Gruß von der Küste

SeeBär :wink:

micrei
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Beitragvon micrei » 11. Nov 2004, 18:13

Hallo SeeBär,

danke für die Infos und den Hinweis auf dei Enzympräparate. Wie siehst du nun aber das Vergiftungsrisiko bei täglichem Konsum von 10-15 bitteren Aprikosenkernen? Einerseits scheinen große Mengen Amygdalin dem Volk der Hunza nicht geschadet zu haben, andererseits haben wir im Verdauungstrakt Bakterien, die Zyanid freisetzen.

Gerade bin ich bei der Suche nach "Zyanid" z.B. auf folgende Seite gekommen: http://www.chemlin.de/news/apr04/2004040601.htm

Dort heißt es: "Bei einem Kind kann bereits der Verzehr von fünf bis zehn Bittermandeln zum Tod führen. Verantwortlich dafür sind Zyanid-Verbindungen, die im Körper in hochgiftige Blausäure umgesetzt werden.
[...]
Für einen erwachsenen Menschen ist die Aufnahme von etwa 50 Milligramm Zyanid tödlich."

Viele Grüße
Michael

SeeBär
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Moin

Beitragvon SeeBär » 12. Nov 2004, 10:48

Moin.
Zum einen: der Textauszug: " Bei einem Kind..." ist so auch im Pschyrembel, einem klinischen Wörterbuch, enthalten....
und natürlich sollst Du als Erwachsener keine 50mg Zyanid zu Dir nehmen.
Tust Du mit dem Verzehr von Aprikosenkernen ja auch nicht.
Ich denke, solange Du Dich im Low Dose Bereich aufhältst, vielleicht nimmst Du 6 Aprikosenkerne täglich, und Deine Darmflora auch intakt ist, kannst Du ein Vergiftungsrisiko ausschließen.
Mensch kann natürlich auch alles was aus der Natur kommt im Übermass zu sich nehmen ud sich dann mehr schaden als nützen...
Zu welchem Zweck gedachtest Du den den Genuss...nur als Prophylaxe, also zur Vorbeugung von Erkrankung, oder aus therapeutischen Zwecken im Rahmen einer Behandlung ?
Da musst Du nämlich auch unterscheiden, allein aus dem Bedenken der vorhandenen freien Radikale....
Gruss von der Küste
SeeBär :wink:


micrei
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Beitragvon micrei » 12. Nov 2004, 22:26

Hallo SeeBär,

die Einnahme der Aprikosenkerne ist rein als prophylaktische Maßnahme gedacht. Empfohlen werden 10-12 Kerne täglich. Ich werde wohl erst mal mit weniger Kernen anfangen, dann langsam steigern und zwischendrin die Blutwerte kontrollieren lassen.

Viele Grüße
Michael

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paul
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Beitragvon paul » 13. Nov 2004, 10:48

@micrei
Bei dem Genuss von so vielen Obstkernen gebe ich zu bedenken, dass daraus eine Appendizitis (Wurmfortsatzentzündung; im Volksmund: Blinddarmentzündung) resultieren kann!! Falls Du Deinen Wurmfortsatz noch hast .... hmm ... würde ich vielleicht die Kerne zerkleinern, wenns denn unbedingt sein muss.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

micrei
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Beitragvon micrei » 13. Nov 2004, 11:58

Hallo Paul,

in der Literatur wird erwähnt, dass die Kerne gut zerkaut und eingespeichelt werden müssen. Insofern gibt es bezüglich Appendizitis keine Probleme. Es schmeckt halt nur recht bitter, aber ich find's gar nicht so schlimm.

Viele Grüße
Michael

Qigong
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Beitragvon Qigong » 8. Dez 2004, 22:50

hi, wie siehts mit deiner gesundheit aus ? Habe die gleiche Problematik !

Gruß

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 9. Dez 2004, 12:17

Möchte noch einen ergänzenden, etwas kritischeren Link anfügen ;)
http://www.prostatakrebse.de/informatio ... trile.html

Finde die Diskussion sehr interessant und werde es sicher auch weiter verfolgen - sehe es aber eher kritisch, dass in einigen Ausführungen im Internet zu diesem Thema suggeriert wird jede Form von Krebs könnte auf diese Weise vorgebeugt oder geheilt werden - dafür gibt es bisher so weit ichs beurteilen kann keine seriösen Anhaltspunkte (solche Behauptungen sind im übrigen sehr schwierig, da es ganz einfach sehr viele Ursachen, Ausprägungen und Verlaufsformen gerade bei Krebs gibt - Krebs ist hier eher ein "Sammelbegriff". Was nicht heißt, dass es nicht in bestimmten Fällen eine gute Wirkung entfalten kann! - Ich würde dennoch eher am Boden bleiben.

:wink: viele Grüße
eine eher kritische Rosenfee :D

Vitamin-B17
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Re: Frage zu Vitamin B17 (Amygdalin)

Beitragvon Vitamin-B17 » 23. Sep 2007, 03:06

Ich habe über das Vitamin B17 nur positives gelesen..
Es gibt im ganzen www zahlreiche positive Erfahrungsberichte, nach dem Verzehr von ca. 40-100 Kernen pro Tag in Verbindung mit Ananas oder Papayaenzymen stagnierten die Krebszellen, der Tumor fing an zu schrumpfen...
Das Zeug wirkt tatsächlich! :o

Meine Mutter ist außerdem Gymnastiklehrerin und sie hat mir mal von einer Schülerin erzählt die einen grossen Tumor an der Backe hatte, wollte sich aber nicht operieren oder bestrahlen lassen. Sie ging zum Heilpraktiker, der hat ihr einen ganz bestimmten Käse verschrieben der ganz viel B17 enthält. Und die Backe wurde tatsächlch jeden Tag kleiner!!
Das hat mir meine Mutter selbst erzählt.

Warum diese Therapie uns verschwiegen wird ist auch ganz klar, denn mit Chemo und co. kann man Geld verdienen. Mit einfachen Obstkernen nicht.

Von den Kernen kann man ruhig raue Mengen am Tag essen.
Ich habe auch schon mal bis zu 60 Kerne am Tag gegessen zur Vorbeugung.
Die Kerne schmecken bitter, aber sie sind unbedenklich.
Würden 5 Kerne schon zum Tod führen, würde ich hier sicher nicht mehr schreiben können :D
Es ist wohl genau so wie schon beschrieben... Nur kranke Zellen haben das Enzym, um die Blausäure aufzubrechen. Den gesunden Zellen passiert nichts!
Leute lasst euch nicht von der Pharma-Mafia verarschen!! Alles Quatsch! Und die Studien von 1950 wurden alle manipuliert und vertuscht.
An den zahlreichen Erfahrungsberichten sieht man doch eindeutig, dass es wirkt!

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Gingkoblatt
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Re: Frage zu Vitamin B17 (Amygdalin)

Beitragvon Gingkoblatt » 23. Sep 2007, 09:21

Hallo Vit B 17
...dem Verzehr von ca. 40-100 Kernen pro Tag ...
[...]
...Von den Kernen kann man ruhig raue Mengen am Tag essen.
Ich habe auch schon mal bis zu 60 Kerne am Tag gegessen zur Vorbeugung.
Die Kerne schmecken bitter, aber sie sind unbedenklich.
Würden 5 Kerne schon zum Tod führen, würde ich hier sicher nicht mehr schreiben können
Es ist wohl genau so wie schon beschrieben... Nur kranke Zellen haben das Enzym, um die Blausäure aufzubrechen.
Kerne von Aprikosen werden in der Türkei gerne gegessen... sie schmecken ähnlich wie Mandelkerne... allerdings werden nicht alle Sorten zum Verzehr genutzt! Es ist da wie bei den Mandeln, bei denen es ja auch "Bittere", mit einem höheren Blausäuregehalt gibt, die nicht unbedenklich zum Verzehr empfohlen werden.

Ist ein Mandel- oder ein Aprikosenkern "bitter" sollte man ihn ausspucken! Jegliche andere Empfehlung empfinde ich fahrlässig gefährlich!
:wink: Gingkoblatt
______________________________________
Nur wo nicht Natur draufsteht, ist auch wirklich Natur drin.

Vitamin-B17
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Re: Frage zu Vitamin B17 (Amygdalin)

Beitragvon Vitamin-B17 » 23. Sep 2007, 14:21

Völliger Quatsch! Ich esse NUR die bitteren!
Diese haben nämlich den grössten B17-Gehalt. Sonst könnte ich ja gleich Smarties essen :D

Es gibt viele Krebspatienten die zur Therapie 100+ BITTERE (!) Kerne essen, ohne Nebenwirkungen! Ich selbst habe auch schon mehrere Kerne (60+) pro Tag zur Vorbeugung gegessen. Sie sind absolut unbedenklich.
Die nicht bitteren mögen Geschmacklich gut sein, aber sie haben leider überhaupt keine medizinische Wirkung. Reines Placebo!

pierroth
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Re: Frage zu Vitamin B17 (Amygdalin)

Beitragvon pierroth » 23. Sep 2007, 18:00

Ähm, naja, meine Oma haben sie vor ein paar Jahren bewusstlos aufgefunden. Sie hatte bittere Mandelkerne gegessen und eine Blausäurevergiftung...

LG Pierroth



   

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