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Oft "Hexenschuss" und nun auch Knieprobleme

Suche hilfe, was tun gegen ...
Keine Frauenprobleme !

Moderator: Angelika

Porti
Beiträge: 13
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Oft "Hexenschuss" und nun auch Knieprobleme

Beitragvon Porti » 15. Apr 2005, 12:44

Seit 10 Jahren trifft mich etwa alle 1/4Jahre eine Hexenschuß meistens bei falschen Drehungen. Bisher bin ich immer zum Orthopäden. Der hat mir Spritzen in den Lendenbereich gegeben und meine Wirbelsäule ausgeknackst. Nach 2-3 Tagen konnte ich wieder normal gehen. Dieses mal war es so schlimm und natürlich am Ostersonntag, das ich zur Notaufnahme mußte und nicht bis Dienstag auf den Orthopäden warten konnte. Dort habe ich auch Spritzen bekommen, allerdings wurde ich nicht wieder eingerenkt. Das ist nunmehr 3Wochen her und es "knirscht" immer noch im Lendenwirbelbereich.

Was kann ich vorbeugend tun(für's nächste Mal)? Hat jemand eine Idee für ein Mittelchen, das den Bereich irgendwie stärkt?
Rückentraining darf ich nicht machen, da meine Wirbelsäule mehr als Doppel-S-Förmig ist (also in sich nochmal gedreht ist) und ein Bein ist auch kürzer als das andere-nicht viel (Einlagesohlen hatte ich schon probiert und konnte daraufhin 6 Wochen gar nicht mehr aufrecht gehen).

Ich jogge sehr gerne und würde es auch weiterhin gern tun. Beim letzen Mal bekam ich allerdings solche Schmerzen im Knie, das ich jetzt nicht mehr weiß, was ich machen soll. Beim Arzt wird dann bloß gesagt, dann fahren sie eben Rad anstatt zu Joggen, toll..!
Das "Ausknacksen" auf Dauer soll ja nicht so gut sein, weil dann angeblich die Gelenke ausleiern(ist das eigentlich so?).

Gibt es ein natürliches Mittel zur Stärkung der Gelenke (knie)? Oder gegen Nervenentzündungen(rücken)?
PS: ich bin 30 - nicht 70 (falls es sich so anhören sollte)

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen!

LG Porti


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paul
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Beitragvon paul » 15. Apr 2005, 15:21

Die Ursache Deines häufigen Hexenschusses kann an der Beinlängendifferenz und damit verbundenen Wirbelblockaden/Wirbelverschiebungen liegen. Ich empfehle Dir, mal eine Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn/Breuß durchführen zu lassen. Diese Methode ist hervorragend gerade für die von Dir beschriebenen Probleme geeignet.

Eine Therapeutenliste und weitere Infos findest Du hier
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

gekiller
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Beitragvon gekiller » 15. Apr 2005, 17:39

hallo porti,
ich stimme paul zu, dass sowohl die rücken- als auch die knieprobleme mit der statik zu tun haben und grundlegend erstmal die beinlängendifferenz behoben werden sollte.
dafür ist die wirbelsäulenbehandlung nach dorn/breuss sehr gut geeignet.

ansonsten würde ich dir gegen die schmerzen und v.a. auch gegen die nervenreizung neuraltherapie empfehlen.

liebe grüsse
gerda

Dr.Rolf Ebhardt
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Hexenschuss

Beitragvon Dr.Rolf Ebhardt » 15. Apr 2005, 22:38

Hallo,ich als (gewesener)Zahnarzt denke da mal zuerst ganz ptraktisch an mein Spezialgebiet Zähne/Kiefer.Ich selbst wurde vor Jahren durch die Entfernung eines verlagerten,nicht durchgebrochenen Weisheitszahnes von immer wiederkehrenden "Hexenschussattacken" befreit. Also,Zähne können zu Störfaktoren werden,die ihre Bakterien,Bakteriengifte oder Informationen "streuen",auch in den Bereich der Wirbelsäule und in die Gelenke. Ganz,ganz wichtig aber sind auch ,und das wissen die Wenigsten, die Kiefergelenke.Eine Unstimmigkeit hier kann die gesamte Statik bis hinunter zum Steissbein durcheinander bringen,inklusive eines verkürzten Beines! Gründe für solche Unstimmigkeiten sind meisst fehlende Backenzähne oder zu hohe bzw zu niedrige Füllungen ,Kronen oder Brücken.Aber auch schlechte Angewohnheiten wie Knirschen,ja selbst unablässiges Kaugummi-Kauen kann zur Überlastung der Kiefergelenke führen (häufig in den USA beobachtet).Also,am besten mal die Zähne mit einer unserer Methoden austesten und die Bisslage überprüfen lassen.Einzelheiten zu allem oben gesagten würden in diesem Rahmen zu weit führen.Ich bin aber gerne bereit,anfallende weitere Fragen durch eine "Persönliche Mitteilung"zu klären. Besten Gruss, Dr.Ebhardt

charly2
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hexenschuss

Beitragvon charly2 » 15. Apr 2005, 23:30

Hallo, Porti
habe eben dein posting gelesen und kann sagen, willkommen im Club. Wenn ich das richtig verstehe, haben wir so in etwa die gleichen Beschwerden und !! Vorraussetzungen. ...Skoliose und Schiefstand, dadurch Verspannungen..kurz, die gesamte Statik ist "im Eimer" .
Die 80iger hab ich überwiegend in der berühmten Ischiaslage verbracht, denn jede kleinste Bewegung hatte nen Hexenschuss zur Folge. Hab damals ALLES ausprobiert, Schwimmen, Tens, Akupunktur....Das EINZIGE, was wirkkich geholfen hat, war Krankengym. Wie oft bin ich mit Ach und Krach in die Praxis und konnte aufrecht wieder n. H. geh`n.
An Deiner Stelle würd ich mich da mal richitg "reinhängen", es bringt was. ( ich mußte leider aufhören, da meine HWS ziemlich lädiert wurde durch einen Auffahrunfall...Konnte zu viele Übungen plötzlich nicht mehr machen )
Allerdings würde das auch bedeuten, dass Du z. H. regelmäßig auf den Boden mußt.....nicht schludern darfst.
Aber, wie gesagt, es hat als EINZIGES was gebracht,

so, ich wünsch Dir alles Gute - Charly2

martinamin
Beiträge: 32
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Beitragvon martinamin » 16. Apr 2005, 21:42

Hallo,

ich habe ähnliche Beschwerden gehabt.
Allerdings auch bis hoch in die HWS.

Die Beinlängendifferenz kann auch durch ein schiefes Becken zustande kommen, was wohl sehr häufig der Fall sein soll.
Dadurch gerät die ganze Körperstatik aus dem Lot.

Geholfen haben mir osteopathische Behandlungen und regelmäßiges gemäßigtes Gerätetraining zum Muskelaufbau.
Damit lebe ich nun schon Jahre relativ beschwerdefrei, allerdings muß ich so ca. 1-2 mal im Jahr den Osteopathen aufsuchen.
Die o.g. Behandlungsmethoden kenne ich auch, sie wurden an mir auch praktiziert.
Sind nicht schlecht gewesen, haben Linderung gebracht.

Gruß, M..


Porti
Beiträge: 13
Registriert: 2. Mär 2005, 11:52

Hexenschuss

Beitragvon Porti » 18. Apr 2005, 09:47

@alle
Erstmal vielen Dank für die vielen Zuschriften!
Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn/Breuß hört sich vielversprechend an!
@Paul
vielen Dank für den Tipp. Das muß ich unbedingt mal ausprobieren!

@Dr. Eberhardt
das Hexenschuss-Problem habe ich seit mehr als 10 Jahren, meine Zähne wurden vor etwa 8Jahren fast runderneuert. Ich hatte damals viel Amalgam-Füllungen und das wurde nach und nach bei Beschwerden aus den Zähnen entfernt. Also hat sich die Gebißstellung schon komplett geändert. Mein Zahnarzt hat, denke ich, gute Arbeit geleistet. Das hat mir auch schon ein anderer Zahnarzt und ein Kieferchirurg bestätigt. Das es durch eine Zahnfehlstellung zu Problemen in der Wirbelsäule kommen kann, kann ich jedoch bestätigen. Mein Mann hatte mit den Halswirbeln Probleme, bis der Zahnarzt (der gleiche) daraus schloß, das es an der Zahnstellung liegt. Er hat also eine Ausgleichung durchgeführt und seit dem hat mein Mann keine Beschwerden mehr. Bei einem Abdruck und beim Füllen eines Zahnes muß ich immer den Schlucktest machen, er sagt, beim gleichzeitigen Schlucken und Zähnezusammenbeißen treffen die Zähne richtig aufeinander. Nun wurde mir kürzlich ein Weißheitszahn entfernt, dadurch treffen die Zähne wieder anders aufeinander. Soll nun nach jeder Veränderung wieder ein anderer Zahn beschliffen oder angehoben werden? Das wäre ja wahnsinnig aufwändig. Und alle Zähne können gar nicht gleichzeitig perfekt aufeinander kommen kann ich mir vorstellen?!

@Charly2
Das mit Deiner HWS hört sich ja wirklich schlimm an. Was heißt genau lädiert. Haben die Wirbel mit der Zeit die Bandscheiben dazwischen zerstört? Ist die Knochendichte gesunken? Meine Orthopädin (komme gerade von dort) hat mir eine Nahrungsmittelergänzung empfohlen (OPC=oligomere Procyanidine - es soll dem Oxidationsprozess entgegenwirken), was auch das Kollagengitter festigt, Arthritis, Atemwegserkrankungen usw, usf vorbeugt. Schau mal unter "www.mayamedia.de" nach. Dort gibt es Literatur zu diesem Naturvitalstoff. Dieser soll auch gut bei Hautkrankheiten sein (das war mit ein Grund, warum ich gefragt habe, denn sie macht auch Akkupunktur bei Neurodermitis).

Ich hoffe, das war jetzt keine Werbung, dann bitte löschen!

@martinamin
Muskeltraining mache ich auch etwa seit 8Jahren. Ich muß halt aufpassen, das ich keine Übungen mache, die die Wirbelsäule stauchen.

Ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz :-?

LG Porti

charly2
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Hexenschuss

Beitragvon charly2 » 18. Apr 2005, 21:35

Hallo, Porti

also, die HWS ist, durch den Auffahrunfall, gestaucht worden. Im Laufe der JAhre sind die Wirbel arg zus. gesackt - die Zwischenräume also zu eng. Ausserdem ist ein Wirbel etwas "verrutscht". Ob winzige Haarrisse vorhanden sind, darüber streiten die "Gelehrten" ...Seit dieser Zeit hab ich auf jeden Fall "Tinnitus am Stück" - kann mir garnicht mehr vorstellen wie es ist, wenn`s mal nicht pfeift...Wäre wahrscheinlich traumhaft schön !!
Und durch den vorhergeg. Unfall ( Kniegelenk) ist ja von der LWS aus auch alles im Tuck.
trotzdem kann ich Krankengym nur empf. - sie hat mir bei den Beschwerden mit der LWS und den Hexenschüsschen sehr gut geholfen. Hatte, bevor ich damit anfing, fast 1/2 Jahr nur in Ischiaslage verbracht.

Tschau - bis dann mal - CHarly

charly2
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hexenschuss

Beitragvon charly2 » 18. Apr 2005, 21:39

Hi,
hab mal wieder einen Teil vergessen
Also, OPC nehm ich schon längere Zeit. Hat zwar keinen Einfluss auf die Schmerzen, beruhigt aber wenn man weiß, dass die Radikalen "gefressen" werden sollen....

So, bis dann - Charly2

Porti
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Hexenschuss

Beitragvon Porti » 19. Apr 2005, 08:41

Hallo Carly2,

nach dem Wie fragte ich deshalb, weil es dieses OPC auch speziell für Knorpel und Gelenke gibt. Wenn keine Masse mehr zwischen den Wirbeln existiert, müssen diese doch ständig aufeinanderreiben und blockieren. Es gibt noch ein Mittelchen was Sportler oft nehmen, womit die Knorpelmasse nachweislich aufgebaut wird. Es nennt sich Kollagen Hydrolysat und hat keine nachgewiesenen Nebenwirkungen. Ich meine, wenn OPC nicht hilft, warum nicht das mal probieren?!

Und schau auch mal hier:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2002/0 ... orose_2002[/url]

LG
Porti

saskia
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Beitragvon saskia » 28. Apr 2005, 10:34

Hallo Porti,
wie ich sehe ist dein Problem schon über einen Monat alt und ich hoffe es geht dir inzwischen besser.
Ich habe jetzt seit über einem Jahr Schmerzen und da mir die Ärzte nicht helfen können, will ich mir jetzt selbst helfen. Ich hoffte im Forum noch brauchbare Tips zu finden. Da das nicht der Fall ist, werde ich mich als Versuchs-Kaninchen zur Verfügung stellen. In einem Kräuterbuch habe ich gelesen, dass Umschläge aus Beinwelltinktur helfen sollen.Morgen ist laut Mondkalender ein Wurzeltag. Also werde ich morgen Beinwellwurzeln ausbuddeln und eine Tinktur ansetzen. Leider dauert es 14 Tage bis die Tinktur einsatzfähig ist.Denke mal, kann dir in ca.4 Wochen sagen ob es hilft.
Gruß Saskia

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 28. Apr 2005, 10:39

Hallo saskia,

was ist z.B. mit Kohlauflagen (hat man doch schnell zur Hand oder ? u.a.m. ....

Hier die Links, die man erhält, wenn man in der Suchfunktion nur das Wort Ischias eingibt ;-)
:wink:
MfG
Kräuterfee

Porti
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Beitragvon Porti » 28. Apr 2005, 13:29

hallo saskia,

der tipp von kräuterfee mit den suchbegriffen hier im forum, sollte dich schon um einiges weiterbringen.
unter "tipps", "naturheilkunde", "steinheilkunde" usw. solltest du einiges dazu finden. die frage ist halt, was dir davon in der anwendung am meisten liegt und was genau dein problem ist (ischias eingeklemmt oder eher mehr gleichmäßige rückenschmerzen oder ähnliches)

mir gehts inzwischen wieder besser, aber ich gehe davon aus, das ich in einem viertel jahr vor dem gleichen problem stehe, wenn ich nichts tue. das joggen muß ich jetzt schon mit voller konzentration tun (wie ich den fuß abrolle usw.) ein wenig krank ist das schon, aber gut, bis jetzt hat es so funktioniert. das "kollagen hydrolysat" nehme ich auch täglich. dazu ich denke, ein wenig mehr knorpelmasse kann nicht schaden, wenn die gelenke jetzt schon schlapp machen...

machst du rückenschule oder ähnliches?

grüße porti

saskia
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Registriert: 28. Apr 2005, 09:34

Beitragvon saskia » 29. Apr 2005, 13:11

Lieber Porti,
freut mich zu hören das es dir besser geht.
Bei mir ist das leider nicht so einfach. Ich hatte am 19.2.04 eine Hüft-OP. Während der anschließenden Reha gab es einen lauten Knall und einen stechenden Schmerz in meinem rechten Bein. Seitdem habe ich unerträgliche Schmerzen, gehe an 2 Krücken und kann einige Bewegungen mit diesem Bein nicht mehr machen. An Krankengymnastik oder Gerätetraining ist leider nicht zu denken. Auch Rückenschule geht nicht, da ich das rechte Bein weder heben oder senken noch nach außen oder innen bewegen kann. Das habe ich versucht, musste es aber wegen übermäßiger Schmerzen abbrechen.
Die Ärzte sind ratlos. Sie sind nicht einmal in der Lage die Ursache oder wenigstens den Ausgangspunkt der Schmerzen zu finden. Obwohl ich keine Rückenschmerzen habe, sind sie aber der Meinung, dass es sich um den Ischias handelt. Aufgebügelte oder angewärmte Kohlblätter, sowie das streicheln oder peitschen mit Brennnesseln habe ich schon versucht ( an dieser Stelle herzlichen Dank für den Tip von der Kräuterfee). Leider haben mir diese Anwendungen nicht geholfen.
Gruß Saskia

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Rosenfee
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Registriert: 12. Aug 2004, 16:56

Beitragvon Rosenfee » 29. Apr 2005, 13:34

Hallo Saskaia,

warst Du schon einmal in einer Schmerzambulanz, die zusätzlich mit traditionell chinesischer Medizin arbeitet??? - erfordert in der Regel eine ärztliche Überweisung - dürfte aber in Deinem Fall kein Problem sein, so wie Du Deine Beschwerden schilderst ;) - habe da sehr gute Erfahrungen mit der Schmerzambulanz der Uniklinik Göttingen gemacht.
Für den Raum Berlin kenne ich mich da leider nicht aus und habe keine Adresse an der Hand ;) .

liebe Grüße und alles Gute
:wink: Rosenfee



   

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