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heilkräuter im schulgarten

hier wird über Anbau , Pflege und Ernte von Pflanzen und Kräutern diskutiert

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mahnah
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heilkräuter im schulgarten

Beitragvon mahnah » 13. Jan 2005, 19:35

hallo! :wink:
in meiner schule bauen wir demnächst einen heilkräutergarten an. das problem ist, dass diese pflanzen winterfest sein müssen bzw. mehrjährig.
also ich habe dabei an sowas wie wermuth gedacht. ich wollte fragen welche pflanzen ihr mir da empfehlen könntet. es sollten keine alltäglichen pflanzen sein. aber dennoch welche die man in tirol/ österreich finden kann.
danke im voraus! Lg Germana


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 14. Jan 2005, 14:06

Hallo mahnah,

wie wäre es mit nicht Alltäglichem wie:
Achillea moschata (Moschus-Schafgarbe), Anthyllis vulneraria (Wundklee), Arnica montana (Arnika), Sempervivum tectorum (Dach-Hauswurz), Solidago virgaurea (Echte Goldrute), Phyteuma spicatum (Ährige Teufelskralle), Thymus serpyllum (Quendel), Arctostaphylos uva-urs (Bärentraube) ...
Wie Du sicherlich bemerkt hast, sehe ich einen Kräutergarten als sehr variabel und nicht unbedingt als ein "allgemein/alltäglich gestalteten" Kräutergarten an; giftige Heilpfllanzen, z.B. wie der Weißer Gemer (Veratum album- homöopathische Anwendung z.B.) habe ich erst mal nicht aufgeführt. ;-)
:wink:
Zuletzt geändert von Kräuterfee am 14. Jan 2005, 16:37, insgesamt 1-mal geändert.
MfG
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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 14. Jan 2005, 16:03

Ich finde es gerade in einem Schulgarten auch immer sehr schön verschieden Sinne anzusprechen.

:flower: z.B. darauf zu achten, dass zu jeder Jahreszeit etwas blüht -

:flower: verschiedene Pflanzenfamilien einzubringen

:flower: bzw. auch ein paar Duftpflanzen bzw. Kräuter, die gut duften und bei denen man auch die Blättchen mal Kosten kann - vielleicht falls der Platz es erlaubt in Form einer kleinen Kräuterspirale, die unterschiedlichen Lebensräumen von trocken bis feucht Raum bietet.

noch ein paar Pflänzchen, die mir spontan einfallen:

- der gelbe Enzian (Gentiana lutea)-
-von den Blättern her finde ich auch immer einen schönen Alpenfrauenmantel (Alchemilla alpina) sehr schön, in dem sich die Tautropfen so hübsch sammeln,
- z. B. auch Meisterwurz (Imperatoria osthrutium) als Doldenblütler
- aber auch die ein oder andere Distel, so wie die selten gewordene Silberdistel (Carlina acaulis)
- auch eine alte Heilpflanze der Alpen: die Edelraute (Artemisia umbelliformis, A. genepi, A. glacialis)
aus der Volksmedizin Silberwurz (Dryas octopetala - Rosaceae)
oder auh der Berggamander, Chamaedrys montana - hab noch nen Artikel über vergessene Heilpflanzen angehängt:
http://www.natura-naturans.de/artikel/vergessen.htm
- für mich darf natürlich immer auch ein Wildrosenstrauch nicht fehlen :D - der vom herrlichen Duft der Blüten bis zur Hagebutte immer auch einiges zu bieten hat - im Alpenbereich bietet sich die Gebirgsrose (Rosa pendulina) an, die mittlerweile auch geschützt ist

:wink: alles liebe beim Bau Eures Gartens
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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 14. Jan 2005, 17:15

Hallo mahnah

damit Du eine große Auswahl hast, hier noch ein paar Heilpflanzen, die in Tirol/Österreich wachsen :D

Allium schoenoprasum subsp. alpinum (Alpen-Schnitt-Lauch), Anthriscus cerefolium subsp. trichospermus (Echter Wilder Kerbel), Artemisia absinthium (Echter Wermut), Hyssopus officinalis (Echter Ysop), Hepatica nobilis (Leberblümchen), Lycopodium clavatum (Keulen-Bärlapp), Nasturtium officinale (Echte Brunnenkresse)
:wink:
MfG
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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 14. Jan 2005, 18:41

Hallo mahnah,

Rosenfee hat mich noch auf eine Idee gebracht :) - Du kanst auch eine Ecke für Wildgemüse einbauen. :D

Dafür eignen sich z.B.:
Weniger zu finden und den viele Kräuterkundige gern vergessen ist z.B. allgemein der Mittlere Wegerich (Plantago media).
Guter Heinrich (Chenepodium bonus-henricus), Wegmalve (Malva neglecta), Bachbungen-Ehrenpreis (Veronica beccabunga), Rapunzel (Valerianella locusta) ...

Weitere Heilpflanzen, die auch in Östereich wachsen:
Stengellose Silberdistel (Carlina acaulis ssp. acaulis), Echtes Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea), Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa), Gottes-Knadenkraut (Gratiola officinalis; aber auch giftig), Wilde Karde (Disacus fullonum - bitte niemals aussamen lassen, dann kann sie schnell zur Plage werden und mal was wieder weniger Bekanntes/Besonderes - den Ausläufertreibenden Arzenei-Baldrian (Valeriana procurrens) ;-) Hoher Steinklee (Melilotus altissimus), Walderdbeere (Fragaria vesca), Alpen-Frauenmantel (Alchemilla alpina), Alpen-Ampfer (Rumex pseudoalpinus) (auch was Besonderes ;-) Schlangen-Wiesenknöterich (Bistorda officinalis, ist aber auch ein Wildgemüse), Gewöhnliche Kuhschelle (Pulsatilla vularis ssp. vulgaris (ist aber auch giftig) ....
:wink:
MfG
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Wegwarte
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Beitragvon Wegwarte » 14. Jan 2005, 19:39

Hallo Mahnah, :wink:

wir haben in einem Schulprojekt auch eine Kräuterspirale angelegt.
Von Heilpflanzen, die giftig sind, würde ich in einem Schulgarten aber dringend abraten.Was verstehst du unter alltäglich? Vielleicht schreibst du mal kurz, welche Heilkräuter du als alltäglich empfindest. Sind das solche, von denen sehr bekannt ist, das sie Heilwirkung haben oder eher Pflanzen die sehr verbreitet sind? :???:
Wie alt sind denn die Schülerinnen und Schüler, die bei euch daran teilnehmen?
Wichtig war es uns damals Kräuter anzupflanzen, aus denen man ohne großen Aufwandt auch gleich was herstellen konnte, damit die Projektteilnehmer sich nicht nur in staubtrockener Theorie mit den Pflanzen beschäftigen konnten, nachdem sie angepflanzt waren.
Ich finde die Idee von Kräuterfee mit den Wildgemüsen daher ideal und werde das im Frühjahr für unsere Kräuterspirale auch sofort aufnehmen und in die Tat umsetzen.
@Kräuterfee: danke für den tollen Einfall!
lieben Gruß
Wegwarte


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 14. Jan 2005, 20:14

Hallo mahnah,

da ich nicht aus Österreich komme und nur einmal zu Besuch war, kommt es jetzt mal stückchenweise, da auch Pflanzenspezien dabei sind, die Heilpflanzen sind, und die ein Normalo-Kräuterkundiger gar nicht kennt (!), sie aber auch anerkannte Heilpflanzen sind (das weiß bloß kaum einer !!!) :D
Deshalb könnten/würden diese Heilpflanzen eine Bereicherung Eures Kräuterschulgartens sein ! - Diese Heilpflanzen hat ja nicht jeder und Euer Garten wird ein Schatz ! - Nicht nur heilkundlich gesehen, sondern auch botanisch ! :D
Wenn mir noch was "Normalo" einfällt, was nicht genannt ist, führe ich es eben noch mit auf ;-)

Wie schon Wegwarte sagte, sind Kräuterschulgärten eher normal ;-)
Du sprachst aber auch von typischen, speziellen Heilkräutern Eurer Region ! - Habt Ihr später fundierte Unterstützung ? - Wie weit wollt Ihr Euch selbst in eigennütziger Tätigkeit/Interesse Euch mit Eurem Heilkräuter-Schulgarten beschäftigen ? Wollt Ihr wirklich nicht unter normal fallen, sondern regionalbedingt, d.h. auch regional-spezifisch sein ? - Tja, Fragen tun sich auf :D

(@Wegwarte: Danke für den Hinweis ! - Bin "schnell" zu speziell/fachspezifisch. Wo leider kaum einer folgen kann und daher evt. schon etwas (hinsichtlich des schulischen Bereiches) es ohne fachliche Unterstützung kritisch werden könnte.
(Bei manchen Postern gelte ich hier sowieso deshalb als "überdreht" , bloß weil man fachlich/gedanklich nicht folgen kann :lol:

-> Also mahnah, kommt aber auch immer auf Eure fachliche Begleitung in der Schule an ! (ich hoffe sie ist prima) - Die neue Generation möchte/soll ja besser lernen und Interesse zeigen und vor allem gefördert werden ;)

Hier weitere Heilpflanzen:
Pontischer Beifuß (Artemisia pontica) - sehr selten - ein Schatz !
Isländisch Moos (Cetraria islandica)
Kahles Bruchkraut (Herniaria glabra) - sehr selten !

Ein spezielles Wildgemüse (Spezie !)
Kärntner Minze(Mentha x carinthiaca)
:wink:
MfG
Kräuterfee

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Beitragvon Kräuterfee » 15. Jan 2005, 10:40

Hallo mahnah,


dass mit der Idee eines regionaltypischen Schulheilkräutergartens finde ich prima, da kann man so einige Überlegungen dazu stellen...

Gedanken Dazu:
- Spezifische, regionale Heilpflanzen findet man nicht unbedingt im Internet, (obwohl eindeutig pharmatologisch bekannt und auch als Heilpflanze schulmedizinisch (Monographie) genutzt -> (dazu sind naturheilkundliche, auch pharmazeutische (urtypische und nicht so allgemein-öffentliche) Kenntnisse) und es ist ebenso überlieferte, traditionelle Volksmedizin gefragt
- Wie weit wollt Ihr in Eurem Schulprojekt gehen ? - Je spezifischer, desto mehr fachliche Unterstützung/Förderung ist nötig (Lehrer, Botaniker, Pharmakundige, und auch altes in Vergangenheit geratenes Wissen in der Naturmedizin
- wichtig: eine öffentliche Förderung/Unterstützung eines evt. so einmaligen Projektes in Österreich (finanzielle Förderung)) - wie sieht diese aus ?
- Habt Ihr überhaupt so etwas als Schule vor ? - Könnt Ihr so etwas mit fachlicher Unterstützung durchsetzen/wollt Ihr das überhaupt selbst ? - Oder ist es wieder nur eine "stink-normale" Hausaufgabe -?) (...Spreche bitte diesbezüglich Deine Lehrerin genau an ;-)

Sorry, ich überlege hiermit auch, wieviel Zeit und Engagement ich hier in einem öffentlichen, wenn auch unserem Forum hineinstecke, welches Wissen nirgens publiziert ist; ich außerdem zusätzlich Fachleute konsultiere(vielleicht auch müsste), und letzten Endes eine Facharbeit liefere... :roll:

Dies alles für null gratis (wie so oft hier im Forum!)...Und auf dass meine Erkenntnisse, die im Internet kopiert, vervielfältigt werden und sich jeder hinstellt als wäre dies sein gedankliches Eigentum ? - Nö ! - Sorry, in meinem Alter mache ist das nicht mehr... ;-)

Ein öffentliches gefördertes Projekt unterstütze ich gerne, auch unter der Prämisse, dass der Naturschutz/Rote Liste beachtet wird ! (Ich bin gegen den Raubbau an der Natur. - Deshalb habe ich eigentlich hier sehr ungern einige spezifische Arten aufgeführt. - Sorry, bestimmte Naturheilkundige sind "Räuber ohne Gnade !" - Deshalb bereue ich schon jetzt (Asche auf mein Haupt) - solch Pflanzen öffentlich erwähnt zu haben => Ist/wird Dir bewusst, welch ein besonderer Auftrag solch eine Hausaufgabe sein kann/ist ? - Evt. auch die Erhaltung regional typischer Spezien(in diesem Fall vielleicht eines in Vergessenheit geratenen Heilkräutleins...

Macht was 'draus, oder nicht - Auch Deine Eigeninitiative zur Ankurbelung dieses Projektes ist gefragt - und vor allem auch die geleitete Unterstützung; Du kannst und sollst dieses Projekt nicht allein schaffen !
Aber eine Hilfe/Unterstützung kann man organisieren/anfordern ;-)
:wink:
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 15. Jan 2005, 11:27

Hallo mahnah,

wieder etwas nicht Alltägliches als Anreiz zum evt. Projekt: :D
Felsenbeifuß (Artemisia umbelliformis)
Schwarze Edelraute (Artemisia genipi) - gehört zu den Edelrauten ;-)
:wink:
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 15. Jan 2005, 14:23

Hallo mahnah,

für die Wildkräuterecke: :sun2:
vielleicht die Süßdolde (Myrrhis odorata), den Gewöhnlichen Wiesenkerbel (Anthricus sylvestris ssp. sylvestris, den Wiesen-Kümmel (Carum carvi), die Große Bibernelle (Pimpinella major), den Gewöhnlichen Wald-Engelwurz (Angelika sylvestris ssp. sylvestris), den Wiesenpastinak (Oastinaca sativa ssp. sativa) ...
:wink:
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 16. Jan 2005, 10:23

Hallo mahnah,

Echte Schlüsselblume (Primula veris), Gegflecktes Lungenkraut (Pulmonaria officinales - ebenfalls als Wildgemüse), Gewöhnliche Hundszunge (Cynoglossum officinale), Gewöhnliche Ochsenzunge( Anchusa officinalis - auch Wildgemüse), Gewöhnlicher Beinwell (Sympytum officinale - sollte dann an einem Platz stehen, wo er ständig verbleiben kann), Edelgamander (Teucrium chamaedrys ssp. chamaedrys), Weiße Taubnessel (Lamium album), Gewöhnlicher Dost (Origanum vulgare), Großblütige Königskerze (verbascum densiflorum), Wald-Ehrenpreis (veronica mofficinalis), Echtes Labkraut (Galium verum), Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara), Wohlrichendes Veilchen (Viola odorata), Gewöhnlicher Pestwurz (Petasitas hybridus)....

für die Wildkräuterecke:
Gewöhnlicher Natternkopf (Echium vulgare), Weiches Lungenkraut (Pulmonaria mollis ssp. mollis), Schabockskraut (Ranunculus ficaria ssp bulbilifer), Gundermann (Glechoma hederacea - auch Heilpflanze, kann aber auch zur Plage werden), Purpurrote Taubnessel (Lamium purpureum), Wiesensalbei (Salvia pratensis), Gewöhnlicher Wirbeldost (Clinopodium vulgare), Gewöhnlicher Arzeneithymian (Thymus pulegioides ssp. pulegioides var. pulegioides - auch Heilpflanze), Wasserminze (Mentha aquatica - auch Heilpflanze), Waldmeister (Galium odoratum - auch Heilpflanze), Gewöhnlicher Meerrettich (Armoracia rusticana - auch Heilpflanze), Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis - auch Heilpflanze)...
(Sind ein paar zweijährige Pflanzen mit dabei, diese machen jedoch keine Arbeit, da sie sich selbstaussamen und man dann wieder neuen Nachwuchs hat ;-)
:wink:
MfG
Kräuterfee

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Wegwarte
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Beitragvon Wegwarte » 20. Jan 2005, 18:24

Hallo Kräuterfee :wink:

Zitat:
(@Wegwarte: Danke für den Hinweis ! - Bin "schnell" zu speziell/fachspezifisch. Wo leider kaum einer folgen kann und daher evt. schon etwas (hinsichtlich des schulischen Bereiches) es ohne fachliche Unterstützung kritisch werden könnte.
(Bei manchen Postern gelte ich hier sowieso deshalb als "überdreht" , bloß weil man fachlich/gedanklich nicht folgen kann :lol:

...nee, als überdreht würde ich dich aber nicht bezeichnen, eher als fachlich sehr kompetent eben. Deine Tipps und fachlichen (als auch sachlichen, was bei manch anderen Postern leider nicht immer der Fall ist :sad: ) Ratschläge waren MIR schon sehr oft sehr hilfreich. Da kommen hier nur ganz wenige mit!
Deshalb: WEITER SO :top:
lieben Gruß
Wegwarte

mahnah
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Beitragvon mahnah » 26. Jan 2005, 16:54

hallo an alle!

als erstes wollte ich mich bedanken für die vielen verschiedenen ideen.
dieses schulprojekt sieht so aus: wir sind in einem speziellen zweig eines gymnasiums und legen diesen garten in unserem praktikum an. finanzielle unterstützen finden wir bei den sogenannnten "freunden" unserer schule, weiters beim elternverein und von der schule selbst.
platz steht genügend zur verfügung, da der meiste platz unseres wiesengeländes ungenutzt ist. die ausführung ist daher kein problem.

in unserem garten sollen weitgehend pflanzen wachsen, die in dem rauhen klima tirols überleben und mehrjährig sind. außerdem sollen sie so alltäglichen krankheiten wie erkältungen, magenbeschwerden etc. entgegenwirken sollen.

leider muss ich sagen, dass die lehrperson, die dieses projekt leitet, fachlich nicht wirklich kompetent ist. darum wand ich mich auch an dieses forum.

an eine kräuterspirale habe ich auch schon gedacht. das wäre sicher sinnvoll.

danke noch einmal für die vielen einträge, ich bin wirklich sehr dankbar.

eine weitere frage hätte ich da noch: kann ich diese pflanzen nur in der natur finden oder kann ich die auch kaufen?
in dieser hinsicht bin ich leider ein laie.
noch einmal danke, und sollte es jemanden interessieren, werde ich euch sicher auf dem laufenden halten, was unseren kräutergarten angeht.

bis auf weiteres, ciao daweil

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devil81
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Beitragvon devil81 » 26. Jan 2005, 17:24

Du solltest nicht irgendwo in der Naturpflanzen ausgraben, dies
ist illegal, und kann teuer werden. In entsprechenden
Gärtnereien gibt es i.d.R. die gängigen Pflanzen.
Ansonsten müsstest du das Saatgut über das Internet bekommen.

Devil
Intelligenz ist eine Illusion des Menschen

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Wegwarte
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Beitragvon Wegwarte » 28. Jan 2005, 21:25

Hallo :wink:

fragt mal in einer Gärtnerei eurer Umgebung nach. Sagt genau, wozu ihr die Pflanzen braucht. Manchmal "spendieren" Gärtner für solche Zwecke gerne die eine oder andere Pflanze.

Gibts bei euch in der Nähe eine Naturschutz-Organisation?
Auch hier könnt ihr mal nachfragen.

Uns hat der Förster weiter geholfen. Von ihm haben wir die Adresse eines
Kräuterkunde-Vereins in unserer Nähe erhalten. Die Leute dort waren sehr hilfreich und haben gut Tips gegeben und auch den einen und anderen Ableger aus ihrem Kräutergarten gespendet. Hier haben wir auch Auskunft darüber erhalten, welche Pflanze wir uns evtl. ungestraft aus der Natur holen können. Die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen sind leider überall unterschiedlich, sodass ich euch hier keine allgemein verbindliche Auskunft geben kann. Das müsst ihr tatsächlich direkt vor Ort erfragen. :o
Also wirklich nicht einfach losziehen und wahllos buddeln, da hat Devil schon recht!

Hört euch auch mal in der Nachbarschaft um. Aus hier findet sich manchmal der eine oder andere Spender. ;)
lieben Gruß
Wegwarte



   

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