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Befreiungsschlag für Asthmatiker? Der Infraspinatus Reflex

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Richard Friedel
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Befreiungsschlag für Asthmatiker? Der Infraspinatus Reflex

Beitragvon Richard Friedel » 1. Dez 2012, 22:14

Siehe Archiv für 'Neuraltherapie und Injektionstherapie'

(http://www.gsmcweb.com/?cat=25)

Infraspinatus Respiratory Reflex (IRR)

Montag, 22. August 2005

Von John L. Wilson, Jr., M.D.

Nach der Feststellung, dass nahezu 100% seiner Patienten mit Asthma eine ausgeprägte Empfindlichkeit beim Abtasten des M. infraspinatus (der mit dem Schulterblatt bzw. mit der Scapula verbunden ist) und sich am oberen Rücken nahe der Schulter befindet) hatten, wurde die Neugier eines Arztes aus Louisiana, Harry Philibert MD, geweckt. Das führte zu der Entdeckung eines besonders wichtigen Instruments bei der Behandlung von Asthma und anderen akuten oder chronischen Erkrankungen der Atemwege. Dr. Philibert hat seitdem seine Technik an recht viele Ärzten in der ganzen Nation weitergegeben.

Diese frühen Beobachtungen führten schließlich zur Erkenntnis, dass der M. infraspinatus der Sitz eines speziellen vegetativen Nervenzentrums ist, das bei Atemwegserkrankungen sehr wichtig ist. Das vegetative Nervensystem reguliert Körperfunktionen, die nicht unter unserer bewussten Kontrolle oder auf "Auto-Pilot" sind. Es handelt sich z. B. um die Atmung, Herzfrequenz, das Schwitzen, die Weitstellung oder Verengung der Blutgefäße, etc.

Sobald diese neuralgische Zentrum, genannt Infraspinatus Respiratory Reflex (IRR) gereizt wird, kann es als eine Art Sender Notsignale an die paraspinalen autonomen Ganglien (die autonomen Nerven, die entlang unsere Wirbelsäule parallel zum Rückenmark laufen) übermitteln. Wenn diese Signale empfangen werden, ist das Ergebnis ein Engegefühl oder Spasmus der Muskulatur, die den Luftstrom in der Lunge reguliert, was zu Engegefühl in der Brust, Atemnot, Giemen, Husten, Atemnot, etc führt. Viele gegenwärtige pharmazeutische Therapien für Asthma sollen die die resultierende Verengung der Atemwege beheben, sie machen aber Halt vor der Lösung dieses zugrundeliegenden Problems der Irritation des vegetativen Nervensystems in der IRR.

Wenn ein empfindlicher oder gereizter IRR Atemproblemen zugeordnet werden kann, dann könnte eine Verringerung dieser Irritation die resultierende respiratorische Symptome theoretisch erleichtern. Eine Reduktion der IRR Reizung wird durch die sichere und einfache Injektion des IRR mit Lidocain bewerkstelligt,d. h. mit einem Lokalanästhetikum, wie es gemeinhin durch Zahnärzte und Ärzte verwendet wird. Die Dauer der örtlichen Betäubung ist 20 Minuten oder so, aber die Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem kann viele Monate dauern, so dass die Vorteile offensichtlich mehr als nur die pharmakologische Wirkung des Lokalanästhetikums sind. Der Effekt ist, als ob das vegetative Nervensystem zurückgesetzt wird.

Klinische Studien über die Auswirkungen der IRR-Injektionen auf einer Reihe von über 4.000 Asthma-Patienten im Laufe von vielen Jahren, führte zu einer deutlichen Besserung der Symptome bei etwa 85% der Asthma-Patienten, zusätzlich zur Verbesserung der üblicherweise auftretenden verbundenen Schmerzen in der Schulter. Etwa die Hälfte dieser Patienten bezeichnete sich als "geheilt", und gaben an, dass sie keine Symptome von Asthma mehr hatten und keine Medizin benötigten.

Obwohl die anfängliche Spekulation war, dass Zigarettenrauch zur Reizung des IRR führte vermuten wir jetzt, dass einige Stoffwechselerkrankungen und anderen Umwelteinflüssen Reizstoffe einschließlich Chlor und anderer Chemikalien, Inhalationsallergene einschließlich Schimmel, Lebensmittel, Lebensmittel-Zusatzstoffe, etc. auch zu IRR Reizungen führen können. Es macht nur Sinn, um die Exposition zu allen identifizierten Faktoren zu reduzieren.

Obwohl einige Patienten einen signifikanten Nutzen von nur einer IRR-Injektion erfahren , ist eine Serie von vier bis acht Injektionen über einen Zeitraum von mehreren Monaten noch typischer, um die Wirkung zu erzeugen und/oder aufrechtzuerhalten. Die Injektionen werden wiederholt, solange der M. infraspinatus wund ist (was palpatorisch durch den Arzt festgestellt wird) und werden angehalten, wenn Druckschmerz nicht mehr vorhanden ist.

IRR-Injektionen sind ein wichtiges Werkzeug bei der Behandlung von Asthma und anderen chronischen oder akuten Atemwegserkrankungen wie Lungenentzündung, Bronchitis, Emphysem, chronischer Husten, sowie einige Fälle von Schulter-und Nackenschmerzen. Wir haben die Injektionen sich als hilfreich für die Mehrheit der Patienten, die sie erhalten haben, als Teil einer umfassenden Behandlungsplan einschließlich Umwelt-Kontrollen.

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MfG, Richard Friedel <<


Richard Friedel
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Re: Befreiungsschlag für Asthmatiker? Der Infraspinatus Reflex

Beitragvon Richard Friedel » 7. Dez 2012, 15:15

Für einen Vortrag Dr. Ron Hunninghhake über die Methode nach Dr. Philibert siehe http://www.youtube.com/watch?v=e9_mT4N5m8I ab 44,09 in der timeline. LG. RF.



   

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