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Dorn-Methode / Breuß-Massage

Aromatherapie, Ayurveda, Eigenurintherapie, Farbtherapie, .....

Moderator: Angelika

Amazonee
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Dorn-Methode / Breuß-Massage

Beitragvon Amazonee » 12. Sep 2005, 11:25

Hallo,

ich habe am Wochenende ein Seminar über die Dorn-Methode und die Breuß-Massage besucht und bin restlos begeistert. Die Methode ist recht simpel und einfach zu lernen und kann doch soviel bewirken. Es gibt für alle Bereiche Selbsthilfe-Übungen.

Bei der Gelegenheit bin ich auch meine Beschwerden am Unterarm, die nicht mal der TCM-HP wegbekommen hatte, losgeworden. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich habe zwei Übungen in Verdacht, die dies bewirkt haben können: Bei der einen Übung wurde mit dem Daumen Druck auf das Schlüsselbein-Brustbein-Gelenk ausgeübt, während man mit der Schulter "rollte". Bei der anderen Übung musste man sich mit dem Rücken an eine Kante (Tür, Wandecke) stellen und mit den Armen pendeln. Welche der beiden Übungen jetzt den Erfolg brachte weiß ich nicht, aber die Übungen hatten nur ein paar Minuten gedauert. Und dann so ein Erfolg. Ich kann es immer noch nicht glauben. Der Schmerz war zwar nicht heftig, aber immer da (und störte immer ein wenig).

Auf jeden Fall werde ich mich weiter mit dieser Methode beschäftigen. Es wäre schön, wenn auch andere noch Erfahrungsberichte abgeben könnten.

Liebe Grüße

Amazonee


Sternenfee
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Beitragvon Sternenfee » 12. Sep 2005, 11:55

Hallo Amazonee,

das trifft sich ja gut, dass du auch zur Dornmethode gekommen bist!
Ich mache im Oktober die Heilpraktikerprüfung und habe vor, mir danach im November bei meiner Schule die Dorn/Breuß-Ausbildung zu gönnen.

Habe auch schon ewig chronische (wenn auch keine "vernichtenden") Schmerzen im Lenden/kreuzbeinbereich mit Ausstrahlung ins Bein, wohl eine (mehr oder weniger) ständige Ischiasreizung. Dazu noch Migräne.

Bin mit Dorn auch schon sporadisch behandelt worden, mußte die Behandlung aber immer abbrechen und mich hinlegen, weil mir immer sehr spontan schwarz vor den Augen und total übel geworden war. Eindeutig, dass sich da etwas rührt, aber angenehm ist es nicht gerade, bin deswegen auch nicht konsequent dran geblieben.

Möchte es aber wieder aufnehmen und die Methode auch später anwenden.

Arbeitest du auch therapeutisch?

Liebe Grüße,
Jeannine

Amazonee
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Beitragvon Amazonee » 12. Sep 2005, 12:27

Hallo Sternenfee,

ich bin noch HPA, und darüber hinaus auch noch ganz frische HPA (erst seit einem Monat). Ich möchte die Ausbildung im Eigenstudium durchführen, habe aber keine Lust, erst nach einer bestandenen HP-Ausbildung mit der Naturheilkunde anzufangen. Therapieren darf ich also nicht. Aber ich habe mit der Kursleiterin (Heilpraktikerin) abgestimmt, dass ich ihr in Zukunft bei einigen Veranstaltungen assistieren kann, um so intensiveren Zugang zu der Methode zu bekommen.

Vielleicht kannst du ja auch ganz vorsichtig mit den Selbsthilfeübungen beginnen. Sie sind wirklich nicht schwer durchzuführen. Man muss nur wissen wie es geht. Und geh dabei nur ganz vorsichtig voran, nicht nach dem Satz: Viel hilft viel. Uns wurde gesagt, dass man die Übungen lieber häufiger am Tag nur kurz durchführt, als einmal am Tag für eine längere Zeit. Ich habe das Seminar bei der VHS in Münster gemacht. Da ich erst einmal nur reinschnuppern wollte, dachte ich, dass auch so ein kurzes Wochenend-Seminar geeignet ist. Dass der Effekt (bei mir selbst) so groß ist, damit hatte ich doch überhaupt nicht gerechnet.

Liebe Grüße

Amazonee

Amazonee
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Beitragvon Amazonee » 14. Sep 2005, 09:42

Ich mache im Oktober die Heilpraktikerprüfung und habe vor, mir danach im November bei meiner Schule die Dorn/Breuß-Ausbildung zu gönnen.
Hallo Sternenfee,

wie lange dauert die Ausbildung an deiner Schule? Ich habe mich mal umgesehen und immer nur 2-tägige Ausbildungen mit einer 1-tägigen Auffrischung gefunden. Ist das bei deiner Schule ausführlicher?

Liebe Grüße

Amazonee

Sternenfee
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Beitragvon Sternenfee » 15. Sep 2005, 12:21

Hallo Amazonee,

die Grundausbildung geht auch nur 2 Tage, es wird aber auch noch ein Fortgeschrittenen-Kurs angeboten, wahrscheinlich auch über 2 Tage.- Desweiteren bietet unser Dozent auch regelmäßig Übungseinheiten an. Man hat also die Möglichkeit, sich ständig intensiv damit zu beschäftigen und Fragen zu stellen/sich auszutauschen, was ich sehr wichtig finde. Klar, dass man mit einem wochenende noch nicht "praxisreif" ist, aber zum Einsteigen ist es optimal und es scheint auch zu "reichen", da es überall nur so "kurz" angeboten wird.
Ich weiß, dass unser Dozent direkt bei Dieter Dorn gelernt hat (ich habe auch schon eine Ohrakupunktur-Ausbildung bei ihm gemacht, die ging allerdings 4 Tage am Stück), dh es gibt ganz bestimmt auch umfangreichere und langfristigere Ausbildungen der Dorn-Methode.

Liebe Grüße,
Jeannine

Amazonee
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Beitragvon Amazonee » 15. Sep 2005, 14:10

Hallo Sternenfee,

meine Ausbilderin hat die Technik von einem Schüler / Freund / Mitarbeiter von Dorn (Namen habe ich vergessen) gelernt. Sie bietet ebenfalls an, regelmäßig (kostenfrei) zu hospitieren. Das werde ich auch in Anspruch nehmen. Ich werde die Methode jetzt bald im Urlaub üben können. Ich bin restlos überzeugt davon, zumal sie mir selbst ja so sehr geholfen hat. Ich werde dann mal berichten.

Liebe Grüße

Amazonee


Sternenfee
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Beitragvon Sternenfee » 16. Sep 2005, 16:08

Hört sich gut an!

Liebe Grüße,
jeannine

Vreny
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Uebungen?

Beitragvon Vreny » 7. Nov 2005, 07:17

Hallo
Ich besuche auch einen Dorn-Breuss-Therapeuten. Ich leide unter einer Art Dystonien und durch diese ständigen Bewegungen habe ich verkürzte und verkrampfte Muskeln, die man nun schon seit längerem mit der Breussmassage zu lindern versucht. Was mich erstaunt, dass ihr von Uebungen schreibt, die euch angeordnet worden sind. Vermutlich sind die da, um die Wirbel zu stabiliseren. Mein Therapeut hat mir nie eine Uebung gezeigt. Was wisst ihr über diese Uebungen und in welchen Fällen werden sie angeordnet?

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paul
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Beitragvon paul » 7. Nov 2005, 08:16

... Was mich erstaunt, dass ihr von Uebungen schreibt, die euch angeordnet worden sind. Vermutlich sind die da, um die Wirbel zu stabiliseren. Mein Therapeut hat mir nie eine Uebung gezeigt...
Hallo Vreny,

Du schreibst leider nicht, ob bei Dir auch Dorn-Behandlungen durchgeführt werden/wurden oder ob Du lediglich nach Breuß massiert wirst.

Zur Sicherung des Behandlungserfolges einer Dorn-Behandlung (Korrektur unterschiedlicher Beinlängen, Korrektur des Kreuzbeins, des Kreuz-Darmbein-Gelenks, der LWS/BWS/ HWS, evtl. der Gelenke etc.) gehören immer auch unterstützende und vorbeugende Übungen, die der Patient zu Hause durchführen muss. Wenn solche Übungen – auf die ich hier nun nicht weiter eingehen möchte – von dem Dorn-Therapeuten nicht vermittelt wurden, wäre das für mich ein Grund, den Therapeuten zu wechseln.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

Vreny
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Auch Dorn-Therapie

Beitragvon Vreny » 7. Nov 2005, 08:22

Hallo Paul
Bei mir wurden erst viele Wirbel durch die Dorn-Therapie gerichtet. Ich muss zwar sagen, dass sie auch ohne Uebungen meistens stabil blieben. Wegen meiner total verkrampften Muskulatur arbeitet der Therapeut mit der Breuss-Massage weiter.
Ich frage auch deshalb, weil ich Bekannte habe, die beim gleichen Therapeuten in Behandlung sind und deren Wirbel sich immer wieder verschieben. Da würde es doch tatsächlich Sinn machen, diese Uebungen anzuwenden.
Das mit dem Therapeuten-Wechsel muss man sich tatsächlich überlegen.

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paul
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Re: Auch Dorn-Therapie

Beitragvon paul » 7. Nov 2005, 10:13

...Das mit dem Therapeuten-Wechsel muss man sich tatsächlich überlegen.
Wie gesagt, zu dieser Art der Behandlung gehören Übungen dazu .. und wenn der Behandler keine anbietet, ist er kein guter DORN-Therapeut.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

Rumann
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Beitragvon Rumann » 7. Nov 2005, 10:23

"Wie gesagt, zu dieser Art der Behandlung gehören Übungen dazu .. und wenn der Behandler keine anbietet, ist er kein guter DORN-Therapeut."

Also, so ganz möchte ich das nicht stehenlassen, Paul. Es kommt doch darauf an, worum es genau geht. Wenn sich z.B. bei Vrenis Freundin die gleichen Wirbel immer wieder verschieben, macht sie da immer den gleichen Fehler (bzw. die gleiche Fehlhaltung, Bewegung o.Ä.). Das müßte erstmal geklärt werden und dann die entsprechenden Übungen gezeigt werden. Ist jedoch ein Wirbel (oder mehrere) durch ein einmaliges Geschehnis (Unfall oder so)heraussen, dann genügt ein einmaliges Einrichten und es sind keine weiteren Übungen erforderlich.

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 7. Nov 2005, 11:05

Hallo Ruman,

diese Ansicht teile ich überhaupt nicht. - Es gehören Übungen dazu, damit das Muskelsystem dementsprechend korrekt trainiert wird. - Also nicht einfach Ursache beseitigen und den Patient weiter im Regen stehen lassen, nach dem Motto: Der kommt ja wieder. - So kann man sich auch seine Patienten erhalten. Bild
MfG
Kräuterfee

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paul
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Beitragvon paul » 7. Nov 2005, 11:50

...dann genügt ein einmaliges Einrichten und es sind keine weiteren Übungen erforderlich.
Unabhängig von der Ursache ist die Basis der Dorn-Methode immer die Korrektur der unterschiedlichen Beinlänge... und da bei fast allen Patienten, bei denen ich eine Dorn-Behandlung durchgeführt habe (und das waren bisher mehrere Hundert), eine Beinlängendifferenz festzustellen war (und diese Tatsache bestätigt nicht nur Dieter Dorn, sondern jeder Dorn-Therapeut), muss eine entsprechende Selbsthilfeübung für zu Hause und unterwegs fast immer angeboten werden. Wer das nicht so praktiziert, handelt nicht adäquat und vor allem nicht im Sinne von Dieter Dorn.
Wie eine solche Übung aussehen kann, hatte ich hier schon mal beschrieben: http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... 1936#51936
Gruß: Paul

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*brigitte*
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Beitragvon *brigitte* » 7. Nov 2005, 13:39

...Ist jedoch ein Wirbel (oder mehrere) durch ein einmaliges Geschehnis (Unfall oder so)heraussen, dann genügt ein einmaliges Einrichten und es sind keine weiteren Übungen erforderlich...
Und ganz so kann man das auch nicht stehen lassen, Rumann.
Auch wenn ein einmaliges Geschehen vorliegt, sind diese Übungen, die Paul sehr anschaulich beschrieben hat, sehr wohl notwendig.
Eine Beinlängendifferenz bedingt nun einmal auf längere Sicht eine Wirbelsäulenverschiebung/-verkrümmung oder die Verschiebung einzelner Wirbel aufgrund der Tendenz unseres Körpers, eine aufrechte Haltung einzunehmen. Ein nicht in der Waagrechten stehendes Becken ist aber nur durch eine "schiefe" Wirbelsäule für den Körper wieder auszugleichen.

Also egal aus welchem Grund Wirbel verschoben sind, ohne die täglichen Übungen nach Dieter Dorn über eine gewisse Zeit wird keine Wirbelsäule bei Beckenschiefstand (durch Beinlängendifferenz) gerade bleiben können, erst durch die Übungen stabilisiert sich das Becken und damit auch die Wirbelsäule.
Ich habe jedenfalls in der täglichen Praxis noch keinen Patienten ohne Beinlängendifferenz erlebt, egal, aus welchen Gründen auch immer die Wirbelsäule oder einzelne Wirbel verschoben waren - und meine Patienten bekommen alle ihre "Hausaufgaben"!


MfG :wink: Brigitte



   

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