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Haarwaschshampoo bei Ekzemen?

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Moderator: Angelika

Sterne
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Haarwaschshampoo bei Ekzemen?

Beitragvon Sterne » 14. Sep 2008, 13:50

Hallo zusammen!

Hab immer wieder mit Problemen der Kopfhaut zu kämpfen, das heißt, keiner weiß so recht was.
Der eine sagt seb. Ekzem, der andere sagt Neuro, der nächste meint, einfach nur Schuppen.

Hab jetzt ein Rezept bekommen mit dem meine Freundin, bei Schuppenflechte beste Ergebnisse erzielt hat.

Was haltet ihr von der Zusammensetzung?

Sulfur praec.
Natrium Lauryl
Glycerin ad

Würde mich über eine Aussage sehr freuen.

Gruß Sabine


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cala
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Re: Haarwaschshampoo bei Ekzemen?

Beitragvon cala » 14. Sep 2008, 15:39

Hallo Sabine,

ich kenne das... die Ärzte wissen nicht woher es kommt, einige sagen es ist ein Ekzem, andere Neurodermitis.

Jedenfalls empfehle ich dir für die Kopfwäsche ein mildes Schampoo sehr verdünnt mit Wasser zu verwenden und die Kopfhaut nicht zu reiben bis das Ekzem heilt.. Am besten ein Schampoo mit pflanzlichen Rohstoffe zu kaufen (z.B. Logona) oder ein Sud aus Waschnüsse zuzubereiten und die Haare (nicht die Kopfhaut reiben) damit zu waschen.

Das Natrium Lauryl solltest du meiden, da es irritierend für Haut und Augen ist und kann allergische Reaktionen auslösen.

Es gibt Listen über gefährliche Inhaltstoffe in Kosmetika im Internet, google mal.
Google http://www.google.de/search?hl=de&clien ... query-link

1. Sodium Lauryl Sulfat (SLS), Natriumlaurylsulfat (Natriumdodecylsulfat)
Sodium-Lauryl-Sulfat ist ein sehr scharfes Reinigungsmittel, das in der Industrie als Fettlöser eingesetzt wird, z. B. in Garagenbodenreinigern, Maschinenentfettern und Produkten zur Autowäsche.
SLS wird (wie auch SLES) als Schaumbildner eingesetzt und ist in fast allen handelüblichen Shampoos und zahlreichen Zahnpastas, in Seifen, Rasierschaum, Badezusätzen und Reinigungsmitteln enthalten.
Aufgrund seiner entfettenden Eigenschaften, die zu einer irritierten, rauhen oder wunden Haut führen, gilt SLS unter Wissenschaftlern als häufiges Hautallergen.
SLS lagert sich in Gehirn, Herz, Lunge und Leber ab und kann ernstzunehmende Schwierigkeiten in diesen Bereichen auslösen.
SLS kann Heilungsprozesse verzögern und bei Erwachsenen zu grauem Star (Augenerkrankung) und bei Kindern zu Entwicklungsstörungen der Augen führen.
SLS kann als Zugabe zu Mundpflegemitteln das Blutungsvermögen der Mundschleimhaut fördern und für die Rückbildung des Zahnfleisches verantwortlich sein.

In dem Kompendium Kosmetische Inhaltsstoffe (Cosmetic Ingredient Review , CIR) 2000 wird eingestanden, dass Produkte mit dem Inhaltsstoff SLS "für kurzen und nicht andauernden Gebrauch bestimmt sind, wonach sie gründlich von der Hautoberfläche abzuwaschen sind".

Im Fachhandel und in Apotheken ist die Substanz erhältlich als: "Natrium-Lauryl-Sulfat" (Sodium ist der latainische Name von Natrium). Auf der Verpackung ist folgender Warnhinweis zu finden:
"Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken. Reizt die Atmungsorgane und die Haut. Gefahr ernster Augenschäden. Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und den Arzt konsultieren. Bei Berührung mit der Haut sofort mit viel Wasser abwaschen. Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzbrille / Gesichtsschutz tragen. Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen."


Allgemeine Merkmale: Irritierend für Haut und/oder Augen, kann allergische Reaktionen auslösen.
Wird im Körper (in Organen) abgelagert.
Potentiell gesundheitsgefährdend, sollte vollständig vermieden werden




.... Hast du schon ein Heilpraktiker besucht um das Ekzem zu behandeln?

Am Anfang meines Ekzems hat mir Antibiokacreme gegen die aggressiven Impetigo Bakterien sehr gut geholfen, zusätzlich und sehr wichtig: half auch eine Vitamin- und MIneralstoffreiche Ernährung ohne tierisches Eiweiss -ohne Fleisch und Milch und raffinierte Kohlenhydrate -also ohne Zucker und Weissmehl, und Lebensmittel die Säuren bilden wie Kaffe und Tee für 3 Monate meine Hautprobleme langfristig zu mindern. Bei mir verschlimmerte Alkohol, besonders Rotwein den Ausschlag...

Auch eine homöopathische Behandlung mit meinem Konstitutionsmittel, frische Luft und Bewegung hat geholfen!

Auch eine Lichttherapie wurde mir vom Hautarzt verschrieben, 3 x in der Woche mehrere Minuten, da waren sich Ärzte, Krankenhaus und Heilpraktiker einig :D :roll:

Es ist ein langer Weg bis zur Genesung... aber lohnt sich auch die seelische Seite zu beachten. Wurde mir auch wärmstenst empfohlen in der Hautklinik. Und auch der Heilpraktiker empfahl Tanzen, Yoga oder eine asiatische Kampfkunst zu lernen.

.... mehr per PN bei Interesse, das ist schon ein Roman geworden! :oops: :roll: :lol:
Grüße
Cala

Sterne
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Re: Haarwaschshampoo bei Ekzemen?

Beitragvon Sterne » 15. Sep 2008, 16:19

Hallo Cala!

Danke für deine Antwort.
Hab jetzt mal gelesen und bin drauf gekommen, das in den meisten Shampoos also dieses Natrium... enthalten ist.
Versteh nur nicht ganz, warum ich dieses Rezept von der Psiorasis-Selbsthilfegruppe bekam.
Die müssten doch solche Sachen auch meiden.
Bin echt schon am verzweifeln, da mir ja auch die Haare mächtig ausgehen.
Weiß echt schon nicht mehr mit was ich waschen soll.

War auch schon bei drei verschiedenen Heilpraktikern und hab schon alles mögliche eingenommen und verwendet.
Nichts hilft.
Wenn ich meine Kopfhaut genau anschaue sehe ich keine entzündeten Stellen oder Krusten.
Sie juckt auch nicht, ich hab nur im Schläfenbereich verstärkte Schuppung.
Sieht eigentlich eher aus wie trockene Haut.
Was mir auffällt ist, das sie seit sie so dünn sind, auch stärker fetten.
Müsste eigentlich jeden 2ten Tag waschen zieh es allerdings auf 4 raus.
Aber dann ist der Haarausfall so stark, das ich oft glaub ich werd verrückt.

Werde jetzt vielleicht mal Babyshampoo verwenden.

Gruß Sabine

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cala
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Re: Haarwaschshampoo bei Ekzemen?

Beitragvon cala » 16. Sep 2008, 10:53

Hi Sabine,

also ich kenne diese Verzweiflung... vorallem weil die Schuppen sichtbar sind, man glaubt dass man damit hässlich und ungepflegt ist - und der Teufelskreis für Nervosität und ständiges Denken an die Äusserlichkeit des Körpers macht es schlimmer als es in Wirklichkeit ist.

Die Symptome sind die Schuppen, aber woher kommen sie? Warum entstehen die Schuppen und die trockene Haut? Die Suche nach den Ursachen wäre sinnvoll... damit du dich nicht mehr quälst. Aber ehrlich gesagt, wissen wenige Ärzte der Schulmedizin Rat. Ausserdem, habe ich in vielen Büchern gelesen, dass eine Behandlung mit Cortison die Krankheit unterdrückt und es schlimmer dann kommt.

Mein Rat: wasche deine Haare für eine Zeitlang garnicht, die Haut braucht bestimmt eine Pause vom Wasser und den Chemikalien und Laugen. Trage eine Mütze und finde dich ab für eine Phase. Ich habe von einem Heilpraktiker anhand Bioresonanz ein behandeltes Öl für die Kopfhaut bekommen (mit für mich mit Bioresonanz behandeltes Öl), das habe ich in die Kopfhaut geschmiert und ne Mullbinde unter der Mütze getan. Dann habe ich das einmal in der Woche dann gewaschen, nach dem 4. mal wurde es langsam besser. Die Schuppen sind zurückgegangen. Ich habe von einer Nachbarin gehört dass Johanniskrautöl auch gut dafür sein soll, aber dann darf man nicht an die Sonne, könntest du auch ausprobieren, damals war bei mir Sommer und ich war ständig draussen, das wollte ich nicht riskieren. Ich habe einige Wochen eine extreme Diät geführt und meine Ernährung dann auf vollwertig gestellt.
Parallel habe ich mich mit Bioresonanz therapieren lassen.

Was noch? Ich habe von einer befreundeten Heilpraktikerin aus Hamburg gehört, dass Eigenbluttherapie bei Hautleiden auch helfen soll. Sie sagte, Hautleiden haben immer mit dem Darm zu tun, er sollte gerreinigt, entschlackt, entlastet und gestärkt werden.

..und last but not least, hast du dir deine seelische Seite angeguckt? Ich glaube das schwerste ist in den Spiegel zu schauen und sich zu erkennen. Was wollen einem die Schuppen sagen, was will da raus und warum erlauben wir es nicht? Welche Maske habe ich mir aufgesetzt die langsam abblättert? - Diese harten Worte habe ich von meinem Homöopahten gehört, bei der Annahme der Krankheit und die Antworten der Fragen, die ca. 6 Wochen dauerte, wurde meine Haut besser. Harte Schule...

Gruss
Grüße
Cala

Appollonia
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Re: Haarwaschshampoo bei Ekzemen?

Beitragvon Appollonia » 1. Okt 2008, 21:36

Ich benutze das Rhassoul Shampoo von Urtekram. Es ist ein Heilerde-Shampoo aus Afrika und hat mir bei meinem chronischem Kopfhautekzem sehr gut geholfen. Es ist nur Natur drin und riecht nach Pfefferminze. Sehr angenehm :wink:

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waterfall
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Re: Haarwaschshampoo bei Ekzemen?

Beitragvon waterfall » 2. Okt 2008, 10:58

Hallo,

ich würde dir Teebaumöl empfehlen. Es gibt in normalen Dorgeriemärkten Teebaumöl shampoo und hilft gegen Trockene Kopfhaut und rötungen der Kopfhaut. Mir hat es schon nach der ersten Benutztung geholfen und ich bin sehr zufrieden. Probier es einfach mal aus !
:) Viele Grüße



   

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