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Möglichst risikoarm impfen (Säugling)

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Moderator: Angelika

Anga
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Möglichst risikoarm impfen (Säugling)

Beitragvon Anga » 27. Aug 2005, 09:56

Ich habe die ganze Impfdiskussion schon eine Weile verfolgt und bin eher auch der Meinung, dass (v.a. die Mehrfachimpfungen) Imfpungen bei Säuglingen sehr viel Schaden anrichten können.
Nun habe ich eine kleine Nichte, die bald geimpft werden soll (ist dann 2 Monate alt). Der Kinderarzt sagt, Einfachimpfungen wären schlimmer als Mehrfachimpfungen, da ja jedesmal die Konservierungsstoffe dabei wären, und bei der 6-fach-Impfung nur einmal...
Was kann ich meiner Schwester raten? Ich denke z.B., vielleicht reicht es, nur gegen 2 oder 3 Krankeiten zu impfen, in großen Abständen, und v.a. wenn das Kind etwas älter ist....., was meint Ihr?


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paul
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Beitragvon paul » 27. Aug 2005, 12:06

Ob Einfach- oder Mehrfachimpfung .. ob früher oder später .. ob überhaupt oder nicht .. ich denke, da kann man keinen Rat abgeben .. das muss jeder individuell für sich oder für das Kind entscheiden ... und wenn man den Impfungen kritisch gegenüber steht, ist das eine schwere Entscheidung ... aber nach Abwägung der Vor- und Nachteile (über die man sich vorab natürlich informieren muss) kann man (für sich selbst oder für das Kind) vielleicht doch eine sinnvolle Entscheidung finden.

Stelle Dir mal vor, du empfiehlst einer Muttter, ihr Kind nicht impfen zu lassen .. und hinterher bekommt das Kind eben diese Erkrankung .. vielleicht sogar mit Komplikationen ... kein angenehmer Gedanke, gell.
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

Anga
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Beitragvon Anga » 27. Aug 2005, 23:05

Hallo Paul,
Du hast natürlich völlig recht, raten kann und sollte man niemandem in diesem Falle. Mir geht es jedoch um möglichst viele verschiedene Meinungen, Erfahrungen, und auch Wissen zu dem Thema, damit die Entscheidung vielleicht etwas leichter und sicherer werden kann. Sicher, ich muss die Entscheidung nicht treffen, aber ich kann Fragen stellen und meine Schwester an ihnen und an verschiedenen Antworten teilhaben lassen. Bin also weiterhin an möglichst viel Wissenswertem, ernsthaften Antworten interessiert!

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paul
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Beitragvon paul » 27. Aug 2005, 23:31

Hallo Anga,

sorry, aber auf Impfdiskussionen lasse ich mich nicht mehr ein; das ist ein nicht enden wollendes Thema .. mit den unterschiedlichsten Meinungen und Ansichten, denn der eine sagt .. es gibt kein risikoarmes Impfen .. und der andere sagt .. Impfen ist harmlos .. oder Impfem muss sein. Diesbezüglich soll jeder denken (und natürlich hier auch schreiben), was er möchte ... Bild
Gruß: Paul

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lizzy555
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Beitragvon lizzy555 » 28. Aug 2005, 07:31

Liebe Anga,
ich bin Mutter zweier Kinder,-wobei das erste schon 15j.ist und damals durchgeimpft wurde(5fach-Impfung). Später auch gegen Keuchhusten-wo sie starke Impfreaktionen hatte und ich im nachhinein gewünscht hätte-ich hätte es nicht getan. Damals noch unwissend-habe ich die Neurodermitis meiner Tochter nicht in Zusammenhang mit der Impfung gebracht.
Unser Arzt ist promovierter Mediziner und seit Jahren klassischer Homöophat.
Unser Sohn ist nicht geimpft.Und natürlich ist man verunsichert+will seinem Kind keinen Schaden zufügen-umso schwieriger eine Entscheidung zu treffen.
Meine Freundin deren Baby jetzt 10Monate jung ist,ist durchgeimpft und leidet unter Neurodermitis. Ich will Impfungen nicht verteufeln--sie hatten wohl mal ihren Sinn--aber ein Neugeborenes mit einer 6-fach Impf.zu bombadieren halte ich für völlig überzogen.Was für ein Angriff auf das ungereifte Immunsystem. Unseren Sohn haben wir mit 16Mon. Tetanus+Diphterie geimpft. Über eines müssen wir uns im Klaren sein: wir werden Krankheiten nie ausrotten, die Natur sucht sich einen Weg. Wie man sieht mit mutierten Viren(Vogelgrippe,HIV). Ich finde es immer gut,kritisch zu sein und zu hinterfragen. Wobei ein Rat wirklich ganz schwierig ist-da schliesse ich mich meinem Vorredner an.
Aber ich finde,man sollte ein Baby erstmal in Ruhe lassen.Die Japaner impfen erst ab dem 2.Lebensjahr und der plötzliche Kindstot ist enorm gesunken. Auch wenn ich mir jetzt böse Worte einheimse-was mir egal ist-hinter all diesem "Impftheater" steckt auch die Pharma-industrie-die nämlich richtig Geld mit der Angst der Eltern macht.Und das finde ich traurig und schlimm-es geht um unsere Kinder und keine Mutter will ihrem Kind bewusst schaden!!! Aber eine Hepatitis Impfung bei einem Säugling ist schon eine Phas---diese wird ausschliesslich über Körperflüssigkeiten übertragen! Also bitte.
Ich hoffe, ich habe dich nicht noch mehr verunsichert--das ist nicht,was ich wollte---aber ich rate: gut überdenken!!!!!
LG lizzy

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paul
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Beitragvon paul » 8. Sep 2005, 20:06

Beitrag von Mondschaf verschoben

Verfasst am: 08 Sep 2005 18:35 Titel: Impfen - Ja oder Nein?!
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Hallo,

ich stehe gerade vor der Entscheidung, ob ich meinen Sohn impfen lassen soll oder nicht.
Ich tendiere eher dahin es nicht zu tun, denn nach einigen Nachforschungen ist mir aufgefallen, dass es wesentlich mehr Literatur/Artikel dagegen als dafür gibt. Allerdings sind mir die meisten negativen (also gegen Impfungen) etwas zu radikal...

Wie ist Eure Meinung? Was habt Ihr für Erfahrungen?

Bin dankbar für jede Anregung!

Lieben Gruß, Mondschaf


Aniere
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Beitragvon Aniere » 8. Sep 2005, 20:20

Hallo Paul,
Mein Sohn ist mittlerweile 18 Jahre alt und seit 12 Jahren ungeimpft.
D. h. ich habe nichts mehr nachimpfen lassen, da ich festgestellt habe, das die anfänglichen Impfungen zum Teil nicht angegangen sind oder mit daran beteiligt waren das er unter Neurodermitis und Asthma leidet. Ich habe das für mich und ihn entschieden und gemeinsam mit meinem Mann getragen. Mein zweites Kind hat als Baby nur sehr wenig Impfungen bekommen und auch erst später. Sie erfreut sich bester und sehr stabiler Gesundheit.
Manchmal ist mir ein bißchen Angst in Hinsicht auf Tetanus, aber ich bin mit den Kids so verblieben, das sie sich impfen lassen wenn ich nicht erreichbar und ihnen etwas passiert (z. B. Jugendfreizeit) Ansonsten bin ich der Meinung das man mit Homöopathie fast alle krankheiten gut behandeln kann und wir sprechen gut darauf an. Damit können wir alle gut leben.
Gruß Aniere

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paul
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Beitragvon paul » 8. Sep 2005, 21:35

Hallo Paul, Mein Sohn ist mittlerweile 18 Jahre alt ....
Du beziehst Dich wahrscheinlich auf den Beitrag von Mondschaf .. ich habe ihn lediglich hier her verschoben .. aber macht ja nix! Mondschaf weiß Bescheid und liest mit.
Gruß: Paul

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Sternenkatze
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Beitragvon Sternenkatze » 8. Okt 2005, 22:17

Die 6fach-Impfung wurde mittlerweile vom Markt genommen, war wohl doch nicht so harmlos.

HEXAVAC JETZT VOM MARKT

Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA ordnet als "Vorsichtsmaßnahme" das Ruhen der Zulassung des Sechsfachimpfstoffes HEXAVAC an. Die Behörde hat Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit des Langzeitschutzes gegen Hepatitis B. Die Vorbehalte beziehen sich nicht auf die Schutzwirkung gegen Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Polio und Haemophilus influenzae Typ B (HIB) (1). Ein entsprechender Rote-Hand-Brief des Herstellers sanofi pasteur MSD geht heute an die Fachkreise heraus (2).

Schützende anti-HBs-Titer, die laut Fachinformation bei 96,6% der mit HEXAVAC geimpften Kleinkinder bestehen (3), sollen nach Auskunft des Herstellers in einzelnen kleinen Studien unter 95% liegen und die EMEA zum Handeln veranlasst haben (4).

Die Bedenken kommen nicht völlig überraschend. Im Juni 2001 kommentierten wir Studiendaten von HEXAVAC im Vergleich zu PENTAVAC plus Hepatitis-B-Impfstoff (GEN HB VAX K). Beim Vergleich serologischer Parameter nach Grundimmunisierung mit der Sechsfachvakzine und der simultanen Doppelimpfung liegen "die Antikörper ... gegen Hepatitis-B bei HEXAVAC um 56% niedriger als in den Kontrollgruppen" (5). Unter beiden angebotenen Sechsfachimpfstoffen liegen zudem die Antikörper gegen HIB nicht auf gleichem Niveau wie bei den Kontrollvakzinen: bei HEXAVAC 26% niedriger und bei INFANRIX HEXA 41% niedriger. "Wie sich die verminderten Antikörperkonzentrationen ... auf den tatsächlichen Schutz vor Erkrankungen auswirken, bleibt solange offen, bis Ergebnisse aus Langzeitstudien mit klinischen Endpunkten existieren" (5).

Die Behörde äußert in der aktuellen Mitteilung keine Vorbehalte gegen die Sicherheit von Sechsfachimpfstoffen wie HEXAVAC. Wegen des unseres Erachtens weder belegten noch auszuschließenden Risikos von Todesfällen in Verbindung mit Sechsfachimpfstoffen raten wir seit 2003 vorsichtshalber zur Verwendung "weniger valenter Impfstoffe" (6).

1 EMEA: Press release, European Medicines Agency recommends suspension of Hexavac
2 sanofi pasteur MSD: Rote-Hand-Brief vom 20. Sept. 2005
3 sanofi pasteur MSD: HEXAVAC-Fachinformation, Stand April 2005
4 HARZER, E. (sanofi pasteur MSD): persönliche Mitteilung vom 20. Sept. 2005
5 arznei-telegramm 2001; 32: 73-4
6 arznei-telegramm 2003; 34: 56

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Mondschaf
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Beitragvon Mondschaf » 29. Nov 2005, 23:14

Hallo,

nach eingehender Recherche bin ich zu dem Schluß gekommen, zumindest gegen Kinderkrankheiten nicht impfen zu lassen.

Diese Entscheidung ist nicht leicht gefallen, v.a. weil mein Sohn eine Frühgeburt ist (27. Woche) und einem da sowieso viel zu viel "geraten" wird...Da soll man gleich in den ersten 3 Monaten Impfungen (bzw. Immunsuppressionen ... ;-) ) machen, damit sie bloss nicht diese RS-Viren bekommen...Ich muß sagen (es ist mein erster Sohn u. damit natürlich die erste Frühgeburt...und da läßt man sich so einiges aufschwatzen (die 6-fach -Impfung hat er bekommen :???: Hat sie aber gut weggetsteckt...).

Mein Jakob Merlin hat im Alter von 3 Wochen (d.h. eigentlich von minus 9Wochen!) eine Infektion + Bluttransfusion und in der 11. Woche eine OP wegen einem Leistenbruch (bis auf einige Zwischenfälle) schon sehr gut überstanden. Er ist jetzt fast 16 Monate alt und war bisher nur 2mal erkältet (wobei man das nur daran merkt, dass er hustet...!), das letzte mal hats uns beide erwischt, und mich haut es ziemlich um, aber mein kleiner Mann hustet lediglich ein wenig und springt ansonsten quietschlebendig umher...

Nun habe ich in den verschiedensten Artikeln und Büchern gelesen, das das Immunsystem durch Impfungen sehr geschwächt wird und man v.a. bei immunschwachen Kindern vorsichtig sein soll. Andererseits gibt es gerade bei den "Immunschwachen" das Risiko, dass sie z.B. mit Kinderkrankheiten eben nicht so gut fertig werden...so hat beides eben für jeden Organismus ganz individuell Vor- oder Nachteile...

Ich bin jetzt auf jeden Fall erst einmal zu dem Entschluss gelangt, meinen Sohn gegen die Kinderkrankheiten nicht impfen zu lassen (weil das auch wichtige Erfahrungen für so ein Kind sind und er offensichtlich ein sehr gutes Immunsystem hat - woher auch immer....) und ihn lediglich gegen Tetanus impfen zu lassen, weil ich gehört habe, das das in Kindergärten so verlangt wird und natürlich auch, weil das eine fast unmöglich zu heilende Erkrankung ist!

Trotzdem hat man immer Bedenken, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat... :-?

Lieben Gruß, Mondschaf

Oma Wetterwachs
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Registriert: 14. Jul 2005, 09:08

Beitragvon Oma Wetterwachs » 8. Dez 2005, 09:29

Ich möchte dazu eigentlich nur das Buch: "Impfen pro und kontra"
empfehlen.
Es hat mir bei meiner Entscheidung sehr geholfen.
Mein Sohn wurde erst mit 2 Jahren nur gegen Tetanus und Diphterie geimpft er ist kerngesund und benötigte bis jetzt nur ein mal Antibiotika. (wegen einem Zeckenbiss). Er ist jetzt 4 Jahre alt.

Oma



   

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