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HP-Prüfung /Selbststudium

Fragen zur Ausbildung, Erfahrungsaustausch mit anderen, Lernhilfen...

Moderatoren: Angelika, Ernst

Michael
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HP-Prüfung /Selbststudium

Beitragvon Michael » 3. Jul 2003, 11:06

Erst einmal ein Hallo an die HP Gemeinschaft.
Ich würde gerne im Selbststudium mich auf die HP Prüfung vorbereiten.
Dazu meine Frage: Welche Bücher decken das Stoffgebiet am Besten ab.

Für eure Antwort möchte ich mich jetzt schon bedanken.

mfg Michael


med-con

Beitragvon med-con » 3. Jul 2003, 18:50

Theoretisch geht ein Selbststudium wohl, praktisch wirst Du damit kaum Erfolg haben. Wenn Du aus Büchern lernst, hast Du zuviel Stoff, den Du nicht brauchst und darüberhinus manche Bereiche überhaupt nicht behandelt. Es ist nämlich so, daß sich das Prüfungsverhalten verändert und einzelne Bereiche Priorität bekommen und andere reduziert werden. So wurde im Frühjahr dieses Jahres verstärkt Gynäkologie geprüft (aufgrund der Gesetzesänderung vom 1.1.2001), das in keinem der Lehrbücher überhaupt vorhanden ist.
Dazu kommt, daß die mündliche Prüfung immer mehr zur praktischen Prüfung wird; auch das kannst Du aus dem Lehrbuch nicht lernen. Ohne ein Praxisseminar, wie es z.B. Fernschulen anbieten, hast Du da null Chance.
Die Schulen - auch die meisten Ferninstitute - haben da das Ohr am Puls der Zeit und können auf Veränderungen reagieren. Die Effektivität einer Schule ist beispielsweise auch davon abhängig, daß sie schnell reagiert. So tauchten bei einem Gesundheitsamt im Frühjahrstermin 2003 Schüler einer großen Vollzeitschule auf, die ihre Ausbildung 1999/2000 begonnen hatten und die zwar das Bundesseuchengesetz gut drauf hatten, aber nicht das 2001 inkraftgetretene Infektionsschutzgesetz.

Michael
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Beitragvon Michael » 3. Jul 2003, 22:53

Erst ein mal danke das du so schnell geantwortet hast.
Zu deiner Aussage
Wenn Du aus Büchern lernst, hast Du zuviel Stoff, den Du nicht brauchst und darüberhinus manche Bereiche überhaupt nicht behandelt.

Genau das sehe ich auch so und deshalb suche ich ja das richtige Buch das nichts ausslässt aber das auch nicht eine Niveu anstrebt das niemals abgefragt wird.

Ohne ein Praxisseminar, wie es z.B. Fernschulen anbieten, hast Du da null Chance.
Das sehe ich auch so und ich werde mit Sicherheit ein Praxisseminar besuchen


Die Schulen - auch die meisten Ferninstitute - haben da das Ohr am Puls der Zeit und können auf Veränderungen reagieren. Die Effektivität einer Schule ist beispielsweise auch davon abhängig, daß sie schnell reagiert. So tauchten bei einem Gesundheitsamt im Frühjahrstermin 2003 Schüler einer großen Vollzeitschule auf, die ihre Ausbildung 1999/2000 begonnen hatten und die zwar das Bundesseuchengesetz gut drauf hatten, aber nicht das 2001 inkraftgetretene Infektionsschutzgesetz

das sehe ich genau so versuche aber Veränderungen via Internet zu erkennen und werde dann darauf reagieren.

Was offen bleibt ist meine Eingangsfrage: Welche Bücher muss man haben um sich via Selbststudium auf die Prüfung vorzubereiten?

ulli
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Beitragvon ulli » 4. Jul 2003, 10:23

Hallo Michael,

hier mal kurz ein paar der gängigen einschlägigen Bücher:
( bestimmt kann noch jemand das eine oder andere hinzufügen)

Bierbach " Naturheilpraxis heute"( siehe unter http://www.naturheilpraxisheute.de ) , hier gibt es immer ein Einlageheft mit dem neuesten Infektionsschutzgesetz

Richter "Lehrbuch für Heilpraktiker", Urban und Schwarzenberg
( hier gibt es auch ein Buch mit Prüfungsfragen und einen Atlas )

Füeßl " Innere Medizin in Frage und Antwort" , Thieme-Verlag

" Mensch- Körper-Krankheit " Urban & Fischer

"Pathologie-Lehrbuch für Heilpraktiker" Susann Krieger, Sonntag-Verlag
( ohne Bilder, aber gute Zusammenfassung )

ausserdem sind sehr beliebt die Bücher von Dr.med.P.Rommelfanger,mit Prüfungsfragen zu jedem Thema ( Stoffwechsel, Verdauungssystem, Psychiatrie, Prüfungs-Check-up usw.)

LG ulli :wink:

Michael
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Registriert: 3. Jul 2003, 10:43

Beitragvon Michael » 4. Jul 2003, 17:41

Vielen Dank Ulli,
das sind genau die Daten die ich brauche. Wenn noch jemand eine sinnvolle Ergannzung zu dieser Liste einfallt würde ich mich sehr darüber freuen.
Nochmals vielen Dank es soll dir am Kindersegen wieder reinkommen :)
mfg Michael

HexeHexe77
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Beitragvon HexeHexe77 » 27. Jul 2003, 18:32

Hallo med con

so wie du das hier darstellst hat man das Gefühl du willst einem unbedingt einen Studieplatz in deiner Schule anbieten (was du ja auch indirekt getan hast)

An Michael
danke das du mir meine Frage vorweg genommen hast :D

An Ulli
danke für die Buchinformationen

lg


med-con

Beitragvon med-con » 28. Jul 2003, 11:55

Die Unterstellung ist falsch. Wir wollen keine Schüler, die meinen, sie wüßten schon alles selbst und brauchen nur ein Bücher, um durch die Prüfung zu kommen.
Wir wollen dies ebensowenig wie Heilpraktiker Patienten, die sich dort nur informieren wollen und meinten, sie bräuchten keine Behandlung beim HP sondern nur die Produkte in der Apotheke oder im Internet zu kaufen.
Ich habe nur gesagt, wie es geht. Aber mit der Einstellung kommst Du eben 1. nicht durch die Prüfung (und das sind dann diejenigen, die die Durchfallqupte hochtreiben und 2. würdest Du, wenn Du durch die Prüfung kämest, keinen Erfolg als Heilpraktiker haben und zu denen gehöten, deren Praxis nach 2 Jahren pleite ist.

Also keine Unterstellungen. Mit einem derartigen Herangehen kommst Du nicht durch unsere Aufnahmeprüfung.

Wolfgang Lammery

HexeHexe77
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Beitragvon HexeHexe77 » 28. Jul 2003, 14:15

1. Habe ich lediglich meinen Eidruck kund getan und 2. mache ich das selbststudium nur weil ich spaß an der Medizin habe und bereits eine abgeschlossene Ausbildung als Krankenschwester habe. Da es nicht mein Wunsch ist eine Praxis zu eröffnen reichen mir die Bücher da ich mich lediglich für mein privates Vergnügen weiterbilden möchte und dafür brauche ich keine Kurse die mich mehrere tausend Euro kosten.

MfG
Stephanie Pieper

Michael
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Danke liebe Hexe für deine Beträge

Beitragvon Michael » 9. Aug 2003, 02:32

wir sollten und uns nicht provozieren lassen. Das machst du schon genau richtig so und ich wünsche wir vorallem viel Spass beim Lernen. Mach weiter so.
Ich denke eine gesunde Selbsteinschätzung ist sehr viel wert, weit mehr, als der zwanghafte Versuch sich hier auf aggresive Weise darzustellen. :razz:
ich denke wir beide verstehen uns und ich mach mich auch wieder an mein Buch :D
Freue mich auch weiterhin über konstruktive Beträge
mfg Michael

klangbaum77
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Registriert: 22. Aug 2003, 09:37

Beitragvon klangbaum77 » 22. Aug 2003, 09:56

Hallo Michael, Hallo HexeHexe77,

lasst Euch bloß nicht verunsichern!!!!
Selbstverständlich braucht man auch Praxisseminare, aber die kann man sehr wohl als "Außenstehender" absolvieren undzwar bei durchaus renomierten Schulen. Ich selbst habe mich gerade für den Injektions- und den Untersuchungskurs bei Paracelsus eingeschrieben. Da ist auch keine Rede von 1000€ oder so, sonder von 95€ (jeweils für die Termine Untersuchung und Injektion). Ich weiß noch nicht genau, ob die jeweils 3 Termine reichen werden, um alles nötige in den Gebieten zu lernen (werde ich euch posten, wenn ich sie hinter mir habe), aber ich nehme an, dass ein Fernstudienkurs auch nicht mehr Zeitstunden dafür anbietet, oder?
Ich selbst lerne auch im Selbststudium (seit 3 1/2 Jahren) und habe mir jetzt eine Lerngruppe gesucht hier in Berlin. Das kostet kein Geld und man hat trotzdem den fachlichen Austausch.
Wie auch immer, ich wünsche euch viel Glück auf eurem Weg.
Liebe Grüße
Stephanie

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*brigitte*
Beiträge: 1339
Registriert: 2. Sep 2003, 14:56

Beitragvon *brigitte* » 2. Sep 2003, 15:10

Hallo Michael, hallo alle anderen hier im Forum,

hab mich gerade erst angemeldet und bin deshalb vielleicht ein bißchen spät dran - aber besser als gar nicht. :D

Speziell für Dich, Michael: Lass dich nicht verunsichern. Selbstverständlich kannst Du im Selbststudium deinen HP machen, hab ich doch auch gerade hinter mir (d. h. ich habe jetzt Ende Juni 03 die mündliche Prüfung auf Anhieb geschafft (München Land). :P
Die Praxis wusste ich teilweise (bin gelernte Arzthelferin), teilweise haben mir Freunde und mein Hausarzt geholfen).

Wenn Du Näheres wissen willst, schreib einfach.

Ich halt die Daumen fürs weitere Lernen,

liebe Grüße, Brigitte

serpil
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Beitragvon serpil » 20. Sep 2003, 17:01

Hallo Michael,
Ich würde mich auch gern im Selbststudium vorbereiten..trau mich aber nicht so ganz.
vielleicht gibt es ja jemanden, mit dem wir uns zusammen tun können ?

gruss
Serpil

mandragora
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Registriert: 21. Sep 2003, 15:55

Beitragvon mandragora » 21. Sep 2003, 16:17

Hallo Michael!

Die hier genannten Bücher sind sicherlich eine recht gute Stütze zur Prüfungsvorbereitung. Ergänzend kann ich dir noch das recht umfassende und darum leider auch kostenintensive Rommelfanger-Werk empfehlen. Hinzu kommen die Lernkarteikarten von KREAWI, die es aber auch in Buchform gibt. Mit letzteren habe ich gelernt und fand sie sehr, sehr gut. Allerdings wirst du sicherlich vieles noch einmal nacharbeiten müssen, um zum vollen Verständnis zu gelangen.

mandragora

Melanie
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Registriert: 19. Sep 2003, 11:34

Beitragvon Melanie » 22. Sep 2003, 15:30

Hallo Michael,

ich möchte auch grade anfangen mir im "Selbststudium" die Kenntnisse für eine hoffentlich spätere Heilpraktikerprüfung anzueignen. Kurse wollte ich erst besuchen wenn ich sozuagen die Theorie im wesentlichen intus habe.
Ich habe allerdings gerade erst angefangen und mich würde interessieren womit Du anfängst? Da fehlt mir ein wenig der Überblick..

Gruß Melanie

ed
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Registriert: 24. Aug 2003, 15:12

Selbststudium

Beitragvon ed » 25. Sep 2003, 01:04

Hallo an alle!

Ich verfolge mit Interesse die hier geführte Diskussion.
Nachdem ich mich mit der Seite von med-con ziemlich kritisch auseinandergesetzt habe, muss ich ihm in einem sehr wichtigen Punkt recht geben.
Wenn Ihr euch vorab das Wissen eines "Schmalspurmediziners" aneignet, verliert Ihr unter Umständen das Wichtigste, was diesen Berufstand ausmacht: Das intuitive Eingehen auf die Patienten - was "fehlt" dem Patienten wirklich?
Nachweislich erwartet die Mehrzahl der Patienten, die sich zu einem Arzt begeben einfach nur einen Menschen, der >>>HINHÖRT<<< und auf die menschlichen/beruflichen/familiären Probleme eingeht - auch wenn er dazu oft keine "Patentlösung" hat sondern nur Denkanstöße gibt das eine oder andere Problem aus der Welt zu schaffen.
Dieser Erwartung können Schulmediziner unter dem Zeitdruck einer "Krankenscheinpraxis" schon aus finanziellen Gründen nicht gerecht werden.
Die Paukerei bringt euch bei diesem Problem keinen Schritt weiter und ihr werdet lediglich ein geduldeter Abklatsch der Schulmediziner die "Standartverordnungen" ausschreiben.
In den meisten Ausbildungsinstituten wird leider eine ganz bestimmte Behandlungsausrichtung bevorzgt - z.B. Homöopathie- aber ist das alles was die "alternative" Medizin zu bieten hat?
Hier werden zukünftige Heilpraktiker meines Erachtns in eine Sackgasse manövriert, aus sie später - belastet von den vielfältigen Problemen einer eigenen Praxis - nur schwer wieder herauskommen.
Um in diesem Beruf erfolgreich zu sein muß man sich schon mal die Mühe machen über den "Tellerrand" zu schauen was es sonst noch an Behandlungsmethoden gibt - und das kostet viel Zeit!
Wer dazu nicht bereit ist, wird mit Sicherheit zu denen gehören, die Ihren Beruf (kommt von Berufung!) wieder an den Nagel hängt.

Nur mal so zum Nachdenken....

Ed[/b]



   

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