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Neurodermitis

Mineralstoffe nach Dr. Schüßler und Ihre Anwendung

Moderatoren: Angelika, Ursula

Die_Sanfte03
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Neurodermitis - Schüsslersalz Nr. 6

Beitragvon Die_Sanfte03 » 7. Mär 2005, 13:58

Hallo erstmals! Hab mich gerade reg. lassen. Ich habe eine 5-Jährige Tochter die an Neurodermitis leidet. Sie leidet schon lange an dieser Hautkrankheit, der liebe Hautarzt meint immer nur: ach ja...es ist ja Winter, da kommt es schon mal stärker raus. Verschrieb ihr Cortison Salbe und das wars. (die ich ihr aber nie gegeben hab) Dann gibts noch zwei Salben die so ähnlich sind aber halt ohne Cortison - leider halfen die nicht. Seit 4 Wochen bin ich bei einer Frau, die das schon ca. 20 Jahre macht....mit Schüsslersalze und anderen Sachen.
Am Anfang mußte meine Kleine 6 Stück am Tag von den Schüsslersalzen nehmen. War gar nicht so leicht...sie zu überreden. Also sie hats genommen aber nur mit irgend einer Belohnung :) . Jetzt nimmt Sie zwei Stück am Tag. Das geht schon. Aber leider ist noch immer keine Besserung eingetreten. Meine Frage wäre....wie lange dauert sowas, bis eine Besserung eintritt. Sie ist wirklich arm, grad am Hals hat sie volle Risse, ist wund und näßt. Manchmal bin ich mit meinen Kräften am Ende und überleg dann doch - vielleicht soll ich ihr Cortison schmieren....aber dann sagt mir der Verstand...nein, lieber nicht. Ich will ihr ja nur gutes tun. Also die Schulmedizin hat ihr nicht geholfen-darum hoff ich jetzt stark, daß ich jetzt auf dem richtigen Wege bin!
Liebe Grüße


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 7. Mär 2005, 14:17

Hallo Die_Sanfte03,

auf Schüßler alleine würde ich mich überhaupt nicht versteifen. Wie kann eine Krankheit deren Einflussfaktoren vielseitiger Natur sind, durch solche Mittelchen allein verschwinden ? – Dann gäbe es ja nicht so viele unendlich Neurodermitis-Geplagte ;-)

Hast Du mal alte Hausmittel probiert ? Schwarzteeauflagen, Eicherinde lindert das Nässen.
Bekam die Kleine mal UV-Lichtherapie ? Mal Bäder mit Tangzusätzen gemacht ?
Im Forum findest Du bestimmt dazu noch reichlich Tipps. Bitte beachte dabei, das Öliges (z.B. Johanniskrautöl) bei Nässen der Haut nicht angezeigt ist.
:wink:
MfG
Kräuterfee

shagshe
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Beitragvon shagshe » 7. Mär 2005, 18:08

Schon mal Abreibungen mit brottrunk ausprobiert?
Gruß
shagshe

Die_Sanfte03
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Beitragvon Die_Sanfte03 » 8. Mär 2005, 07:40

nein, sonst hab ich noch nichts ausprobiert.....jetzt hab ich ja wirklich ein schlechtes gewissen. aber ich werd mich da jetzt mal ins zeug legen! hab mich eigentlich wirklich voll und ganz auf die schulmedizin verlassen (aber dann ist man verlassen)
na jedenfalls werd ich mal einiges ausprobieren. und nochmals herzlichen dank für die antworten !!!

liebe grüße

Naomi
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Beitragvon Naomi » 8. Mär 2005, 10:49

Die Haut- und Umweltklinik Neukirchen hat bei Neurodermitis 90%ige Erfolge. Schau mal auf die Webseite und lass dir Infomaterial schicken. Ein Aufenthalt dort ist wirklich vielversprechend, da die Ursachen aufgedeckt werden.
LG Naomi

citation77
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Beitragvon citation77 » 9. Mär 2005, 12:47

Hallo Die_Sanfte03,

also ich würde mich auch nicht alleine auf Schüssler Salze versteifen.
Die können max. ergänzend angezeigt sein aber nicht als Hauptanwendung. Zuerst sollte erstmal die Ursache gefunden werden. ich rate Dir erstmal zu einen Heilpraktiker zu gehen, der sich auf Hautkrankheiten spezialisiert hat. Bei einer Nachbarin von mir hat eine Eigenurinbehandlung geholfen. Es gibt weiter gute Behandlungsmöglichkeiten, also lass Dich von einen Heilpraktiker beraten.

lg citation77


Die_Sanfte03
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Beitragvon Die_Sanfte03 » 9. Mär 2005, 13:14

Vielen Dank für eure Antworten! Werde heute noch einmal zu dieser Frau fahren (dachte eigentlich das ist eine Heilpraktikerin), da ich mich selber nicht auskenne mit diesen Sachen-hab ich mich auf die Frau verlassen. Da sie auch schon vielen geholfen hat.
Ja die Ursache.....keine Ahnung....was soll ich sagen. Sie hatte es eigentlich schon als kleines Kind.
Die Geburt war easy - keine Komplikationen usw. und auch sonst denkt man immer - man macht alles richtig-Sie ist glücklich. Also warum hat sie sowas.
Aber wie gesagt, ich werds auch mal anderen Hausmitteln ausprobieren....hab jetzt schon einiges in diesem Forum gelesen. Von Johanniskrautöl oder Sanddornöl, Schwarzkümmeltee oder Eichenrinde usw. Muß halt jetzt noch schauen, wo ich das alles bekomme und natürlich nicht alles auf einmal - auch klar.
Das mit Eigenurin hab ich zwar schon mal gehört - aber ich kann mich mit dem Gedanken nicht anfreunden und das müßte dann ja auch mit einem Arzt besprochen werden.
Jedenfalls nochmals vielen Dank für die tollen Antworten!

Liebe Grüße
Die_Sanfte03

Die_Sanfte03
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Beitragvon Die_Sanfte03 » 10. Mär 2005, 14:49

hallo!
war gestern nochmals bei der frau. wie schon beim ersten besuch hat sie gemeint meine kleine ist sehr stark elektrisch geladen und sie hat mir empfohlen ich soll zB. den radio und ihre lampe einfach von der steckdose rausziehen...bzw. noch besser den radio gleich vorm schlafen gehen rausgeben. hab ich auch gemacht, doch auch gestern wars wieder so. sie meinte - sie kommt gar nicht gscheid zu ihr rüber-ich meine-sie tut sich schwer beim austesten, was für schüsslersalze und edelsteinessenzen sie braucht. sie spürt sehr stark das sie elektrisch geladen wäre. jedenfalls zum abschluss ist dann auch noch ihr mann dazugekommen, der eher das gebiet für wasseradern und erdstrahlen austesten kann und er meinte, es wäre besser für sie wenn das bett auf der anderen seite wäre. denn so wie es jetzt steht liegt sie sehr schlecht. (nebenbei ist gleich die küche mit e-herd u kühlschrank) und auch wegen den erdstrahlen. er meinte auch, da sie ein sehr einfühlsamer mensch ist...nimmt sie die strahlen noch mehr auf-als andere.
habt ihr davon schon mal gehört?
aber die beiden sind voll der überzeugung das es ihr dann besser geht und es dann auch mit der haut besser wird.
bin ja mal gespannt :)

schöne grüße aus österreich!

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morgainemay
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Beitragvon morgainemay » 10. Mär 2005, 15:08

Berichte dann unbedingt mal, obs besser geowrden ist

Liebe Grüße
Morgaine
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
sondern auch für das, was man nicht tut.
(Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.)

2frechdachse
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@die sanfte

Beitragvon 2frechdachse » 13. Jan 2007, 23:55

Hallo du.Ich kann dir wirklich nachfühlen wie es die als Mama geht...Mein Sohn (3,5 Jahre jung)leidet sehr stark an Neurodermitis und ich habe auch schon einiges probiert....leider kann man nicht alles testen, denn den meisten fehlt dann wohl auch der finanzielle Spielraum--oder nicht?-mir schon.
Er hat die Neuro seit seinem 4.Lebensmonat.Wir waren dann 2 Jahre lang in homöop.Behandlung-da ich kein Cortison wollte.
Anfangs war ich sehr begeistert-leider kam später ernüchterung...
Zwischenzeitlich waren wir zur Kur-Klima gut für die Haut-Ärzte waren Misserfolg.Antibiotika und Cortison in Form von Salben....SINNLOS
Test die alle ohne Befund verliefen etc
Dann wurde die Neuro so schlimm das unser Kinderarzt uns irgendwann ins Krankenhaus gesteckt hat. Da bekam mein Junior erstmals Antibiotika und Cortison in Form von Tabletten....!!!!Es ging ihm kurzzeitig besser.
Betonung liegt auf kurzzeitig, denn inzw.hatten wir das Theater schon 3mal und jedes mal nach dieser Behandlung wurde mein Kind krank-dh durch die krankheit kam umgehend der nächste Schub!!!
Ich habe ihm Kleidung gekauft aus Seide und welche mit Silberanteilen zum darunter ziehen, um die ständigen Pilze und Bakterien auf der Haut einzudämpfen, die durch das Kratzen und dadurch offene Stellen (dadurch kann wieder jeglicher "Dreck"in die Haut..)kommen.
Dann habe ich diverse Salben (angefangen bei den üblichen wie Linola, über eine Vitaminsalbe, Nachtkerzenöl,Kühlsalben, Bedan, Lebertran oder so ähnlich,Borretschöl, etc)probiert und Bäder.Manche haben sofort beiwrkt das es schlimmer wurde oder gar nichts gebracht hat...bei anderen war es komischer Weise so, dass ich sie erst als helfend empfand und später nichts mehr bewirkten oder verschlimmerten...Momentan hilft am besten einfach Zinksalbe für die offenen Stellen, dann erst mal Panthenol und später dann ne "Pflegesalbe".
Alles in allem habe ich noch keinen Schimmer wo die Ursache liegt und was ich dagegen tun kann.
Ich weiß nur das ich mit meinem Kind leide und es mir unendlich weh tut, ihn so zu sehen.........ich bin nur immer heilfroh, dass er bei all dem noch ein so fröhlicher und vor allem liebenswerter kleiner kerl ist den jeder gern mag.....
So...auf das die Nacht relativ ruhig verläuft....(er kann nicht schlafen weil es juckt und ich nicht, weil er neben mir liegt und sich die Händchen halten lässt.......ab Mitternacht geht es meist richtig los)
Gute Nacht und Gruß
2frechdachse

rine
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Beitragvon rine » 14. Jan 2007, 15:16

Huhu!
Hast Du schon mal Aloegel versucht? Damit hatte ich gute Erfolge bei meinen Töchtern.
Bei Juckreiz haben wir auch erfolgreich blaues Licht (entweder Taschenlampe mit Tuch oder so eine Partyglühbirne) angewendet.

Ansonsten haben wir die Neuro meiner Töchter homöopathisch(bei einem klassischen Homöopathen) so gut in den Griff bekommen, dass beide sich normal ernähren können.
Ich achte auf die Hautpflege, weil die Haut noch sensibel ist, aber ansonsten bleibt zwar immer die Angst, es könnte wiederkommen, aber bisher.... seit dreieinhalb Jahren ist eigentlich Ruhe. :)

Nicht verzweifeln, auch wenn es einem manchmal so schwer fällt!
Viele Grüße,
Rine

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2frechdachse
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Beitragvon 2frechdachse » 14. Jan 2007, 15:31

Danke für die aufmunternden Worte...
Aloe habe ich probiert-als Gel-hat er nicht wirklich vertragen.
Bei dem Homöopathen waren wir ca 2 Jahre-er hat eineiges ausprobiert-leider nicht mit Erfolg.
Ich habe keinen Schimmer worauf er bei Lebensmitteln reagiert oder was er sonst nicht vertragen könnte. Die Lebensmittel, die er überhaupt zu sich nimmt, sind eh eingeschränkt.zB hat er noch nie Tomaten oder Kirschen oder Erdbeeren gegessen...so zieht sich das durch viele Lebensmittel. Vielleicht hat er dadurch ja einen Mangel?
Ich habe ihn immer gelassen wenn er es nicht probieren wollte, da mir mal gesagt wurde, dass die Kinder auch manchaml "ahnen" was sie nicht vertragen. Rote Lebensmittel meidet er zB fast ausschließlich.
Das mit dem blauen Licht war mir neu-werde es mal probieren. Einfach ausziehen und von oben bis unten mit dem blauen Licht bestrahlen?

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 14. Jan 2007, 18:57

ausziehen und von oben bis unten mit dem blauen Licht bestrahlen?
"Stopp" - eine Farblichttherapie kann nur nach Ausbildung und genauster Anamnese durchgeführt werden - und dann reichen meist gezielte Akupunkturpunkte - und nicht gleich der ganze Körper eines hochsensiblen Kindes.Das gehört in Fachhände und erfordert viel Wissen und Vorkenntnisse.

Bitte nicht übel nehmen - bei allem Verständnis für den Wunsch dem Kind zu helfen - aber einfach alles mögliche probieren (mittlerweile sehe ich Postings in Bachblüten, diverse Schüßlersalze, Farblichttherapie...) Wo ist hier die klare Linie und der klare Impuls? Bei Fehlbehandlungen kann es zu vielfältigen unerwünschten Reaktionen kommen ( Unterdrückung und Krankheitsverlagerung, Auslösung eines Schubes .....)

Voraussetzungen, um hier helfen zu können:

- Erfahrungen mit der Erkrankung Neurodermitis oder Fachkenntnisse in Psychoneuroimmunologie
- Fachwissen in entsprechenden naturheilkundlichen Heilverfahren

Bitte auch eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und sich selbst fragen: Kann ich diese Verantwortung ohne ausreichende Kenntnisse übernehmen? Ein Forum kann Hinweise geben - mir hat XY geholfen - sinnvoll ist aber dann professionelle Hilfe in XY .

Was mich interessiert: Wie geht es Dir denn mit der Neurodermitis Deines Sohnes?

Fee, die Euch wünscht, dass ihr Euren Weg findet
Zuletzt geändert von Rosenfee am 14. Jan 2007, 20:53, insgesamt 2-mal geändert.

rine
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Beitragvon rine » 14. Jan 2007, 19:51

Hallo!
Ich wollte da nichts Falsches sagen :o, ich habe das damals in einem Neurodermitisbuch gefunden und wir haben nur den juckenden Bereich damit beleuchtet. Unsere Tochter besteht heute noch auf einer blauen Lampe in ihrem Zimmer, weil sie das Licht als so angenehm empfindet.
Viele Grüße,
Rine

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 14. Jan 2007, 20:49

Hallo Rine,

Farblichtbestrahlung ist ein Therapieverfahren -
hier reichen (wenn man eine Ausbildung hat) gezielte Akupunkturpunkte aus. Eine Farblichtbestrahlung greift ins energetische Feld ein - und ist individuell zu wählen - bei einer Ganzkörperbestrahlung werden sozusagen alle Chakren einer Blaulichttherapie unterzogen - das muss nicht zwangsläufig immer sinnvoll sein.

Ich kann mir allerdings Fälle gut vorstellen, an denen Prädilektionsstellen der Neurodermitis mit entsprechenden Akupunkturzonen übereinstimmen.

Etwas anderes ist eine blaue Glühlampe im Raum, wie Du es beschreibst - das ist keine Ganzkörperbestrahlung - hier geht es um Wirkung u.a. über Auge - Gehirn - Hormone. Ich persönlich arbeite nicht mit dauerhaften Lichtquellen in Räumen, die kalte Farben ausstrahlen - aber das hat andere Gründe.

Vielleicht hatte ichs vorhin auch falsch verstanden? Und daher habe ich meine erste Reaktion auch etwas modifiziert :D .

MfG Fee



   

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