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Lähmung

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

Moderatoren: Angelika, pierroth

Bell
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Lähmung

Beitragvon Bell » 6. Jul 2006, 11:10

Eines meiner Kaninchen hat nun bereits seit ein paar Wochen eine Lähmung, die immer wieder mal schwerer, mal weniger schlimm vorhanden ist. Das Tier wurde bereits dem TA vorgestellt, behandelt und ich solle nun mit Traummel, Zeel weiter arbeiten (zuvor gab es zusätzlich Vit. B). In Eigenregie habe ich nun mit dem Vit B nun weiter gemacht, da es bei meinem Tier eine deutliche Besserung hervorruft.

Habt ihr Erfahrungen welche homöopath. Mittel auch gut einzusetzen sind, die man bedenkenlos verabreichen kann?

Es ist nicht ganz sicher woher diese Lähmung ist. Es ist nicht auszuschließen, dass sich eine Arthrose gebildet hat. Was der Vorbesitzer mit ihr gemacht hat, weiß man auch nicht, ob es bereits da einen Vorfall gab, wie einen Schlag auf den Rücken bspw. (sie hat auch nur ein Ohr, da das andere abgeschnitten wurde)

Vielleicht habt ihr ja noch Tipps.
Generell kann sie laufen, jedoch scheint es auf Teppichboden am besten zu klappen, so dass ich mir wohl etwas einfallen lassen muss, da sie eigentlich Außenhaltung gewöhnt ist.
Liebe Grüße, Bell


pierroth
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Beitragvon pierroth » 6. Jul 2006, 15:14

Hallo,

ach, das arme Kaninchen. Ist die Lähmung nur an den Hinterbeinen, beide oder nur eines oder sind auch die Vorderbeine betroffen? Hom. Mittel sollte man eigentlich niemals bedenkenlos verabreichen.
Es kommen da einige Mittel in Frage: z.B. Phosphorus, Nux vomica, Hypericum (wenn ein Nerv verletzt ist) usw.
Offensichtlich ist die Lähmung noch nicht vollständig.
Hast Du in Deiner Nähe einen THP?

LG Pierroth

Bell
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Beitragvon Bell » 6. Jul 2006, 15:39

Hi,
nein, es sind "nur" die Hinterbeine betroffen, je nachdem verschieden stark. Bisher kenne ich keinen THP in meiner Nähe (PLZ44). Meine TÄ versucht schon so häufig wie nur möglich Pflanzliches zu verabreichen.

Zur Info: Sie bekam auch 3x Cortison.

ich weiß, dass auch Homöopathisches nicht irgendwie gegeben werden darf. ich kann nur sagen, dass sie besonders gut auf Vit B angesprochen hat. Ich meine aber auch, dass es dadurch, dass ich es absetzen sollte, sich verschlechtert hat, was ich nun wieder in den Griff bekommen möchte.

Vermutet wird ein Schlag in den Rücken. Ein Wirbel war wohl auch verrutscht. Querschnitt ist keiner vorhanden. Ich würde sie dann auch nicht quälen wollen.

Die hom. Mittel,sind die alle für verletzte Nerven?
Liebe Grüße, Bell

pierroth
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Beitragvon pierroth » 6. Jul 2006, 16:00

Hallo,l

Phosph. ist ebenfalls ein gutes Mittel für verletzte Nerven und ein sehr gutes Lähmungsmittel. Nux vomica kommt oft z.B. beim Bandscheibenvorfall in Frage. Alle drei Mittel (und auch andere) sind hochwertig bei Verletzungen der Wirbelsäule.
Grundsätzlich lässt sich das aber aus der Ferne schwer beurteilen. Zur Verordnung des passenden Mittels gehört eine gründliche Anamnese und eine sorgfältige Repertorisation.
Für eine Nervenverletzung würde sprechen, dass sie auf das Vit. B so gut anspricht.

LG Pierroth

Bell
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Beitragvon Bell » 6. Jul 2006, 17:16

Wie stehst du Traumeel und Zeel gegenüber in diesem Fall?
Kann man bezgl. der Füße, da sie sie ja teils schleift etwas tun, also vorbeugen und heilen eventueller leichter Abschürfungen? Dann würde ich mir dazu etwas holen vorbeugend.

edit:
Kennst du NeyGeront (soll ähnlich Frischzellenkur sein), Polybion (ein Vitamin B Komplex)bzw. Carivon (etwas für die Knochen)?
Hatte ein wenig im Internet gestöbert und dieses seien wohl gängige Mittel bei Ratten mit Lähmungen. Sagt dir das was? (ohne da jetzt wer weiß was ausprobieren zu wollen)
Liebe Grüße, Bell

pierroth
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Beitragvon pierroth » 6. Jul 2006, 19:01

Traumeel und Zeel sind Präparate, die man im Akutfall einsetzen kann. In Deinem Fall, denke ich, würden sie wohl nicht mehr viel bringen, wobei ich das aus der Ferne und ohne genauere Kenntnisse des gesamten Falles schwer beurteilen kann, vor allem, da ich normalerweise mit diesen Präparaten nicht arbeite. Die anderen Präparate sagen mir z.T. etwas, aber da ich sie ebenfalls nicht verwende, kann ich Dir über Wirksamkeit usw. nichts erzählen.
Wegen der schleifenden Füsse kannst Du Dir kleine Schuhe besorgen, evtl. in kleine Katzengrösse, die Du dann an den Stellen verstärken kannst, an denen sie sich besonders schleift.

LG Pierroth


nektarine
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Registriert: 18. Nov 2005, 17:24

Beitragvon nektarine » 7. Jul 2006, 13:50

Hallo Bell,


ACHTUNG !!! Hast du Dein Kaninchen auf E. Cuniculi (Schiefhalskrankheit) testen lassen ?? Die Symptome klingen ganz danach und das Anpsrechen auf Vitamin B stützt die Vermutung. Das muss SOFORT von TA mit Antibiotika und Panacur (10%) behandelt werden! Wichtig ist schnell zu handeln, da die Krankheit tödlich verläuft. Naturheilkundlich solltest du während der Antibiotikagabe mit einen Lebermittel unterstützen (z.B: Hepeel) anschließend solltest Du ein natürliches Antibiotikum Propolis oder kolloidales Silber verabreichen.

LG
Olivia


   

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