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Nesselausschlag beim Pferd

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

Moderatoren: Angelika, pierroth

Kairosa
Beiträge: 6
Registriert: 30. Nov 2006, 19:46

Nesselausschlag beim Pferd

Beitragvon Kairosa » 30. Nov 2006, 19:51

Hallo,

mein Pferd hat seit12 Tagen einen immer wiederkehrenden sehr starken ausschlag am Kopf und am Körper. Teilweise platzen die Pinkel auf und eitern.
Mein Doc hat Antihistaminicum und letzten Montag Cortison gespritzt.
Bin gerade am Ausschlusssverfahren was ja einige Zeit dauert.
Nach Abklingen der Injektion, 3-4 Tage, geht der Ausschlag wieder los. Fieber hat er nicht.
Was kann ich, bis HOFFENTLICH herausgefunden wird, auf was er allergisch reagiert noch tun zur Unterstützung?
Wer weiß Rat?

LG


pamy
Beiträge: 46
Registriert: 25. Okt 2006, 21:24

Beitragvon pamy » 30. Nov 2006, 21:43

Hallo
also wenn das mein Pferd wäre, würde ich mal alles weg lassen, bis auf Heu und Stroh und erstmal ne Weile warten, bis sich der Körper beruhigt hat (in der Hoffnung, dass nichts im Heu/Stroh der Auslöser ist).

Ohje, da hast du was zu tun.
Oder einen guten THP fragen, evt. kann man das anders herausfinden :)

Vorsicht mit Langzeitcortison - das kann beim Pferd Hufrehe auslösen - meine Stute hat damals Tabletten bekommen, ganz normales Prednisolon, sie hatte Period. Augenentz., bei der man oft von Allergien ausgeht (bei ihr war Hafer der Auslöser - kleinste Mengen haben gereicht).

Es gibt doch inzw. Allergietests übers Blut - halt nach Absetzen des Cortisons ?! Frage mal deinen TA.

Gute Besserung
Pamy

pierroth
Beiträge: 2213
Registriert: 8. Nov 2004, 10:21

Beitragvon pierroth » 1. Dez 2006, 06:22

Hallo Kairosa,

herzlich willkommen hier.

Kann mich Pamy nur anschliessen. Wie alt ist denn Dein Pferd? Was war vor 12 Tagen (oder kurz davor) anders als sonst (anderes Futter, andere Koppel, anderes Putzzeug usw. oder sonstige Begebenheiten). Können Parasiten (z.B. Milben) ausgeschlossen werden? Sind noch andere Pferde betroffen? Juckreiz?
Zur Linderung kannst Du äusserlich Propolistinktur oder Calendulalösung einsetzen. Ansonsten muss hier nach gründlicher Anamnese ein hom. Mittel von innen wirken.

LG Pierroth

Kairosa
Beiträge: 6
Registriert: 30. Nov 2006, 19:46

Beitragvon Kairosa » 1. Dez 2006, 13:24

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank mal...
Meiner ist 8 Jhr. alt. Tja was war anders vor 14Tagen? das ist es ja....!!
Bei uns am Stall wird gebaut und die Pferde seit 4 Wochen von Koppel hier bis Koppel da umgestellt. Ist der einzigste Zusammenhang den ich finde.
Hab jetzt Stoh raus und ihn auf einen Einzelpaddock gestellt. Doc sagt die Allergietests beim pferd sind äußerst ungenau. Besser Ausschlußverfahren. Er will auch nicht zuviel Spritzen (Cortison und so). Jetzt nur Antihistaminikum und schlägt Eigenblutbehandlung vor. Und halt alles langsam ausschließen.
LG

Kairosa
Beiträge: 6
Registriert: 30. Nov 2006, 19:46

Beitragvon Kairosa » 1. Dez 2006, 13:27

P.S.
ja, Milben sind ausgeschlossen und keine weiteren Pferde haben das. Er hat auch keinen Juckreiz, scheuert sich nicht und nix...
welches homöopathische Mittel käme denn ich Frage?

nektarine
Beiträge: 34
Registriert: 18. Nov 2005, 17:24

Beitragvon nektarine » 1. Dez 2006, 13:51

Hallo Kairosa,

welches homöopathische Mittel zu deinem Pferd und zu dem Krankheitsfall passt, muss wie peirroth schon gesagt hat über eine gründliche Anamese und anschließende Repertorisation heraus gesucht werden. Dies ist leider aus der Ferne nicht möglich. Am besten du suchst Dir vor Ort einen THP, der die Akut-Behandlung durch den TA unterstützen kann.

LG
nektarine


Kairosa
Beiträge: 6
Registriert: 30. Nov 2006, 19:46

Beitragvon Kairosa » 1. Dez 2006, 13:54

Danke!
kennst Du einen guten THP im Raum München?

pamy
Beiträge: 46
Registriert: 25. Okt 2006, 21:24

Beitragvon pamy » 1. Dez 2006, 13:58

Hallo

vor allem ist auch Vorsicht angesagt, Allergie kann bis zum tödlichen Schock führen, daher bitte vorsichtig mit Experimenten.
Umbau Hmm - neues Holz, nagt er da dran ? Holzschutzmittel, Farbe,....
Weiden mal absuchen, sind wo andre neue (führ ihn) Pflanzen drauf ?
Ich kannte noch ne Stute mit Allergie - da warens Leckerle mit Möhren drin - sie war allergisch gegen Möhren - hat ne Weile gedauert das zu finden, vor allem weil nette Miteinsteller nebenan der Stute Leckerle mit gefüttert hatten. Am besten ein Schild an Paddock und Box: Vorsicht Allergiker ! Das hat dann geholfen.
Überprüf wirklich mal alles rund ums Pferd. Die Antihistamine sind ja schon mal nicht schlecht :)
Viel Glück beim Herausfinden.
Pamy

Kairosa
Beiträge: 6
Registriert: 30. Nov 2006, 19:46

Beitragvon Kairosa » 2. Dez 2006, 09:57

Hallo,

ja die Suche nach der Heunadel.....
Danke!

Kairosa
Beiträge: 6
Registriert: 30. Nov 2006, 19:46

Beitragvon Kairosa » 2. Dez 2006, 10:01

ach noch eine Frage: bei dem Ausschlussverfahren....... wie lange? Also z.B. Stroh entfernt, dann weg von der Koppel, usw....
ist der Rythmus von 3 Tagen ok? also alle 3 Tage ein Element weg nehmen und wenn alles durch ist, im gleichen Rythmus wieder dazu nehmen?
LG

pamy
Beiträge: 46
Registriert: 25. Okt 2006, 21:24

Beitragvon pamy » 2. Dez 2006, 12:12

Hallo

ich könnt mir vorstellen, dass drei Tage zu wenig Zeit ist, damit der Körper das Zeug raus bekommt. Die Allergietests machen nach dem dritten und vierten Tag ne Probe - ich hab schon mal nach ner Woche reagiert.

Lass da vielleicht mal mehr Zeit vergehen, wenn du sicher sein willst.

Gruss
Pamy



   

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