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Hilfe mein Hund hat Flöhe

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

Moderatoren: Angelika, pierroth

pierroth
Beiträge: 2213
Registriert: 8. Nov 2004, 10:21

Beitragvon pierroth » 18. Feb 2007, 07:51

Hallo Nordstern,

Du schreibst "Chemie ist ja auch Natur", na, ich glaube ganz sooo blauäugig sollte man dies nicht sehen. Chemie in dieser Form gibt es in der Natur nämlich nicht und leider habe ich auch schon Fälle gesehen, die mit ganz extremen gesundheitlichen Problemen nach solchen "harmlosen" Chemiekuren zu kämpfen hatten. Wenn ich dies vermeiden kann, dann mache ich das.
Deine Mail kam bei mir auch so rüber, dass Du recht "unbedarft" mit Chemie umgehst.
Ich stimme Dir zu, dass Parasiten eine Menge "Unsinn" anrichten kann, das heisst aber nicht, dass in allen Fällen ausschliesslich mit Chemiekeulen beizukommen ist.
Meine erste Hündin hatte mal derart massiven Wurmbefall, dass die Würmer hinten rauskrabbelten. Auch wenn ich sonst gegen Chemie bin, da habe ich sie angewandt, ich habe aber auch schon leichten bis mittelschweren Wurmbefall erfolgreich ohne Chemiekeule behandelt.
Ich stimme Dir ebenfalls voll und ganz bezüglich Ernährung und Immunsystem zu.
Es ist immer eine Gradwanderung und man muss im Einzelfall entscheiden, ob es noch ok ist alternativ zu behandeltn oder bei massivem Befall die Chemiekeule anzuwenden. Ich halte es aber nach wie vor übertrieben und gedankenlos, bei kleinsten Anzeichen sofort danach zu greifen, was natürlich nicht heisst, dass man einen Befall einfach hinnehmen darf. Eine alternative (naturheilkundlich oder homöopathisch) Behandlung sollte allerdings schon von jemandem durchgeführt werden, der Ahnung davon hat, sonst kann auch dies erfolglos bleiben.

LG Pierroth


Satja
Beiträge: 149
Registriert: 22. Jan 2007, 15:54

Beitragvon Satja » 18. Feb 2007, 09:50

Hallo Nordstern,

du hast mich falsch verstanden. Ich finde nicht deine Mail unglaublich sondern die Aussage deiner TA bezüglich dieser Angelegenheit.

Lieben Gruß

Satja

Nordstern
Beiträge: 22
Registriert: 6. Jan 2007, 14:39

Beitragvon Nordstern » 27. Feb 2007, 12:47

Hallo Nordstern,

Du schreibst "Chemie ist ja auch Natur", na, ich glaube ganz sooo blauäugig sollte man dies nicht sehen. Chemie in dieser Form gibt es in der Natur nämlich nicht und leider habe ich auch schon Fälle gesehen, die mit ganz extremen gesundheitlichen Problemen nach solchen "harmlosen" Chemiekuren zu kämpfen hatten. Wenn ich dies vermeiden kann, dann mache ich das.
Deine Mail kam bei mir auch so rüber, dass Du recht "unbedarft" mit Chemie umgehst.
Ich stimme Dir zu, dass Parasiten eine Menge "Unsinn" anrichten kann, das heisst aber nicht, dass in allen Fällen ausschliesslich mit Chemiekeulen beizukommen ist.
Meine erste Hündin hatte mal derart massiven Wurmbefall, dass die Würmer hinten rauskrabbelten. Auch wenn ich sonst gegen Chemie bin, da habe ich sie angewandt, ich habe aber auch schon leichten bis mittelschweren Wurmbefall erfolgreich ohne Chemiekeule behandelt.
Ich stimme Dir ebenfalls voll und ganz bezüglich Ernährung und Immunsystem zu.
Es ist immer eine Gradwanderung und man muss im Einzelfall entscheiden, ob es noch ok ist alternativ zu behandeltn oder bei massivem Befall die Chemiekeule anzuwenden. Ich halte es aber nach wie vor übertrieben und gedankenlos, bei kleinsten Anzeichen sofort danach zu greifen, was natürlich nicht heisst, dass man einen Befall einfach hinnehmen darf. Eine alternative (naturheilkundlich oder homöopathisch) Behandlung sollte allerdings schon von jemandem durchgeführt werden, der Ahnung davon hat, sonst kann auch dies erfolglos bleiben.

LG Pierroth
Hallo Pieroth,

Das ist genau was ich damit ausdrücken wollte, du hast es phantastischst erläutert :D

Natürlich gehe ich in keinster Weise leichtfertig mit Chemiekeulen um. Meine schlechten Erfahrungen mit zu leichtfertigem Umgang mit Parasitenbefall bzw was eben diese Parasiten angerichtet hatten bei Katzen und Hunden, haben mich ersteinmal ans Nachdenken gebracht.

Ich stimme dir 100% ig zu, genauso verfahre ich. Inzwischen gebe ich halt profilaktisch Propolis.

Kann ich AUCH profilaktisch etwas gegen Flohbefall tun??
Alles Liebe

Heidi


Kopf und Körper beeinflussen sich wechselseitig. ;)

pierroth
Beiträge: 2213
Registriert: 8. Nov 2004, 10:21

Beitragvon pierroth » 27. Feb 2007, 14:55

Eine 100%ig Prophylaxe gegen Ektoparasiten gibt es leider nicht, bzw. habe ich noch nicht gefunden (wer eine hat: nur her damit...). Selbst diverse Chemieprodukte geben keine 100%ige Sicherheit. Die beste Sicherheit ist immer noch ein stabiles Immunsystem, Hygiene, genaue Kontrollen und frühzeitiges Eingreifen bei Befall.

LG Pierroth

lamblie
Beiträge: 18
Registriert: 30. Mär 2006, 21:17

Beitragvon lamblie » 28. Feb 2007, 07:14

Hallo An Alle
Was pieroth schreibt ist richtig,da der Floh sich anpassen kann geschweige sich der chemischen Keule anpasst,halten die meisten chemischen Sachen nur 2 Jahre im Durchschnitt.Ich besitze 3 freilaufende Katzen wodurch Flöhe nicht ausbleiben ,da auch ein Igel im Garten heimisch ist.
Ich persönlich halte sehr viel von Niem,da es ein natürlicher Feind gegen Ungeziefer ist,wodurch der Floh sich nicht anpassen kann geschweige noch so anderes Ungeziefer.Ohne hier Werbung zu machen ,was mir schon passiert ist hier.Es gibt Niem in drei Variationen.Schampo,Erste Hilfe-Spray und Fellpflege.Davon hat die Fellpflege als einziges natürliche Öle.Bei Bedarf schreibe ich gerne die Inhaltsstoffe auf.
Ausserdem besitzen die meisten von euch doch Aloen.Was macht ihr mit den Blättern?Ein Tipp nimmt ein Teeei und würfelt die Blätter wie eine Zwiebel.Ab ins Teeei und in die Blumengiesskanne .Die Wirkung ist klasse gegen Ungeziefer.
Gruss Lamblie

Nordstern
Beiträge: 22
Registriert: 6. Jan 2007, 14:39

Parasiten

Beitragvon Nordstern » 28. Feb 2007, 09:35

Danke Pieroth und Lamblie !

Würde sehr gerne erfahren wie genau Neem und in welcher Konsistenz es anzuwenden ginge.

Darf das hier gepostet werden ? Gerne sonst via PM ?

Dann müsste ja eigentlich der Igel gleich mit 'behandelt' werden... :) ??

Würde gerne etwas profilaktisch, auch schon gegen Zecken, geben.

Letztes Jahr war es das erste Mal das ich keine 'Chemiekeule' gegen Zecken gegeben habe... davor die Jahre habe ich es zweimal allerhöchstens im Jahr gegeben und danach die Leber und Nieren unterstützt und ausgeleitet mit homöopathischen Arzneien und/oder Bioresonanz.

Angenehm war mir dabei nicht, doch, wie bereits beschrieben habe ich diese Angst halt von den evtl.zu übertragenden Krankheiten dieser Parasiten...

Ich hoffe ich ich komme dieses Jahr auch OHNE aus :)
Alles Liebe

Heidi


Kopf und Körper beeinflussen sich wechselseitig. ;)


Satja
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Registriert: 22. Jan 2007, 15:54

Beitragvon Satja » 2. Mär 2007, 16:29

Hallo Lamblie,

das ich auch viel von Neem halte sagte ich bereits. Mich interessiert dein Tipp mit der Aloe. Schreibst du bitte mal genaueres. Bei welchem Ungeziefer es im Gießwasser wirkt und wie lange es dauert bis die tot sind. Die Methode interessiert mich wirklich sehr. Hilft es auch gegen diese kleinen schwarzen Fliegen die sich immer in der Blumenerde wohl fühlen? Leider reagieren diese Viecher bei mir überhaupt nicht auf Essigwasser mit Spüli was ich in die Nähe stelle.

Danke und lieben Gruß Satja

lamblie
Beiträge: 18
Registriert: 30. Mär 2006, 21:17

Beitragvon lamblie » 3. Mär 2007, 17:04

Hallo Satja
Ich habe kein Ungeziefer mehr an den Pflanzen ,ich giesse damit auch die Blumen.Das geschnippelte Blatt verfault nicht im Teeei sondern löst sich auf.Dann tue ich wieder ein neues rein.
Probiere es dann siehst du es.
Gruss Lamblie

Satja
Beiträge: 149
Registriert: 22. Jan 2007, 15:54

Beitragvon Satja » 3. Mär 2007, 17:34

Danke das werde ich auf jeden versuchen.

Satja



   

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