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Kann das sein ?

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

Moderatoren: Angelika, pierroth

Elfchen
Beiträge: 170
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Kann das sein ?

Beitragvon Elfchen » 22. Mai 2007, 13:03

Hallo zusammen,

heute erzählte man mir folgendes:
Hund fast gestorben,er war plötzlich gelähmt,konnte auch nicht mehr schlucken.
Er war in der Tierklinik,wurde untersucht,es wurde nichts gefunden.
Er wurde behandelt mit Infusionen und künstlich ernährt und hat überlebt.
Er bekam kurz vor der Erkrankung EXPOT,kann das schuld sein.???

LG Elfchen


pierroth
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Registriert: 8. Nov 2004, 10:21

Beitragvon pierroth » 22. Mai 2007, 17:40

Hallo Elfchen,

der Wirkstoff von Expot, und fast allen anderen chem. Zeckenmitteln, ist ein Nervengift. Insofern ist es durchaus möglich, dass dieses Mittel der Auslöser war. Ich würde mit solchen Zeckenmitteln bei dem Hund in Zukunft sehr vorsichtig sein, bzw. sie vorsichtshalber nicht mehr verwenden.

LG Pierroth

Christie
Beiträge: 337
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Beitragvon Christie » 23. Mai 2007, 12:32

Seh ich ganz genau so wie Pierroth!
Würde ich nicht mehr anwenden!!!!!
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

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Yviblue
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Beitragvon Yviblue » 23. Mai 2007, 12:53

Hallo,

klar kann so was sein. Es gibt halt unempfindliche Tiere, denen die Anwendung des Mittels gar nichts ausmacht. Empfindliche Tiere können da aber richtig Probleme mit bekommen. Ich würde in Zukunft natürlich speziell bei diesem Tier auch darauf verzichten.

LG Yvonne

Elfchen
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Beitragvon Elfchen » 23. Mai 2007, 13:14

Nun die Besitzerin des Hundes hat natürlich über einen Zusammenhang mit den Symtomen ihres Hundes und Expot nicht nachgedacht,aber auch die Tierklinik nicht.Trotzdem wird sie,nachdem ich nach Expot gefragt habe,dieses so tolle Nervengift (für Zecken und manch anderes Tier)nicht mehr geben.

LG Elfchen

Briard
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Zeckenmittel

Beitragvon Briard » 24. Mai 2007, 09:52

Hallo,

ich muss gestehen, ich habe bisher über diese Mittel auch nicht groß nachgedacht, mich nur immer wahnsinnig über die Vielzahl der Zecken dieses Jahr geärgert, und unsere Hunde mit Frontline "beträufelt" - Gestern habe ich nun beim Hundetraining von diesem Bericht mit Expot berichtet, da erzählte mir eine Bekannte, ihr Hund bricht nach der Frontline Behandlung.
Unsere Hunde haben nun garnicht reagiert, aber ich hätte es bisher auch wahrscheinlich nicht mit dem Zeckenmittel in Verbindung gebracht.
Nun werde ich auch nach Alternativen suchen.

Gruß
Briard


rine
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Beitragvon rine » 24. Mai 2007, 09:58

Bei Kaninchen ist es zum Beispiel schnell mal tödlich, wenn diese mit Frontline behandet werden, unser Hund hat es damals gut vertragen, auch wenn ich mich erst gescheut habe, es zu verwenden. Gibt es gute Alternativen?
Viele Grüße,
Rine

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moorhexe
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Beitragvon moorhexe » 24. Mai 2007, 11:23

mein hund verträgt frontline,
jedoch gebe ich es nicht gerne.
wenn ich mit meiner hündin in den wald gehe, verreibe ich an den beinen und da, wo sie mich ranlässt etwas teebaumöl.
sie hat äußerst selten zecken.
ich reibe mich auch immer an den knöcheln , handgelenken und im nacken etwas mit teebaumöl ein.

ich glaube, das hält die zecken fern. es stinkt ihnen wohl zu sehr.

lg. von barbara
jeder winter wird zum frühling

Elfchen
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Beitragvon Elfchen » 24. Mai 2007, 12:34

Bei meinem Hund nehme ich schon lange nicht mehr solche Spot on Mittel,habe dieses Jahr im März begonnen das Halsband Scalibor zu testen,die Wirkung gegen Ungeziefer ist hervorragend und mein Hund wurde immer älter,er war verwirrt und einfach super schlecht drauf.Habe das Halsband dann entfernt und nach 2 Wochen war mein 10 jähriger Hund wieder voll in Ordnung.Gegen das Ungeziefer mache ich nun einmal am Tag etwas Rosmarinöl ins Fell,dazu betreufle ich die Bürste und arbeite es dann ein.Außerdem wird einmal täglich gründlich abgesucht.Er hat so ganz selten mal eine Zecke und ist voll gut drauf und sieht für 10 Jahre top aus.
So fühlen wir uns beide wohl.

LG Elfchen

Sandhaut
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Beitragvon Sandhaut » 25. Mai 2007, 11:33

Frage: Unsere THP hat uns gegen Zecken empfohlen, monatlich dem Tier eine Doppelgabe Ledum C200 zu geben. Das würde das Tier für Zecken uninteressant machen !

Kann mir das jemand bestätigen ? Bei meinem Hund ist das Zeckenproblem nicht so schlimm. Nach dem Spaziergang wird kontrolliert. Aber bei meine Katze (Freigängerin) wird das schwierig.
Der untrüglichste Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist, wie sie ihre Tiere behandeln.
(Bertold Auerbach)

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Yviblue
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Beitragvon Yviblue » 25. Mai 2007, 12:31

Hallo Sandhaut,
Frage: Unsere THP hat uns gegen Zecken empfohlen, monatlich dem Tier eine Doppelgabe Ledum C200 zu geben. Das würde das Tier für Zecken uninteressant machen !

Kann mir das jemand bestätigen ? Bei meinem Hund ist das Zeckenproblem nicht so schlimm. Nach dem Spaziergang wird kontrolliert. Aber bei meine Katze (Freigängerin) wird das schwierig.
Homöopathie vorsorglich in so hoher Potenz monatlich geben? :o Das praktiziere ich nicht und daher kann ich dir das nicht bestätigen.
Ich sehe die Sache aber eher kritisch: Wenn deine Tiere auf Ledum reagieren, dann kann es durch die ständige Wiederholung zu einer Arzneimittelprüfung kommen. Ich halte solche Empfehlungen daher für ziemlich gefährlich... sorry. Wenn ein Tier es verträgt, kann man meiner Meinung nach durchaus ein chemisches Mittel benutzen. Wenn das Tier das nicht verträgt dann kann man sich immernoch nach anderen Möglichkeiten umschauen:
- Konstitutionelle Behandlung
- evtl. eine ganz niedrig potenzierte Zeckennosode vorsorglich (damit habe ich allerdings persönlich noch keine Erfahrung gemacht, ich weiß nur das diese Möglichkeit gibt)

Haben deine Tiere denn so viele Zecken? Vertragen sie die chemischen Möglichkeiten nicht? Wenn keine besonderen Belastungen durch Zecken vorliegen, würde ich gar keine Maßnahmen ergreifen. Wenn es tatsächlich durch Zeckenbisse zu Beschwerden kommt, kann man diese gut symptomenabhängig homöopathisch behandeln.

LG Yvonne

Christie
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Beitragvon Christie » 25. Mai 2007, 13:49

Hi!
"Prophylaktisch" Hochpotenzen zu geben halte ich auch für sehr gefährlich.
Ich gebe generell kein homöopathisches Mittel "prophylaktisch"!

Immer schön überprüfen, ob das auch passt und dann erst entscheiden!
Und am besten das jemanden machen lassen, der was davon versteht! ;)
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

pierroth
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Beitragvon pierroth » 25. Mai 2007, 14:05

Hallo,

mir ist bekannt, dass das einige THPs so handhaben. Ich kenne eine Kollegin, die das auch so macht und drauf schwört, andere, die das ausprobiert haben, konnte keinerlei Wirkung erkennen.

Generell schliesse ich mich Christie und Yviblue an. Auch ich halte von prophylaktischen Gaben nichts.

LG Pierroth

Briard
Beiträge: 37
Registriert: 8. Dez 2006, 11:21

Beitragvon Briard » 25. Mai 2007, 14:38

Hallo,

meine Hunde bekommen nach einem Zeckenbiß einmalig Ledum D12. Dies wurde mir so von einer Heilpraktikerin gesagt und ich habe das Gefühl dass wenn schon eine Rötung um den Biß entstanden ist, diese sich schnell zurückbildet. Allerdings bekommen sie das höchstens 1-2 x monatlich, wenn ich also nun Montags eine Zecke gefunden hatte und Ledum gegeben habe und Donnerstags wieder eine habe, dann gebe ich dann nichts.

Kennt von euch jemand Formel-Z Tabletten ? Das habe ich mal gelesen in einem naturheilkundlichen Buch.

Gruß
Briard

pierroth
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Registriert: 8. Nov 2004, 10:21

Beitragvon pierroth » 25. Mai 2007, 16:09

Hallo Briard

zwischen einer D12 und einer C200 besteht ein himmelweiter Unterschied!
Formel Z Tbl. habe ich selbst noch nicht verwendet, ich kenne aber ein paar Hundebesitzer, die eine sehr gute Meinung darüber haben.

LG Pierroth



   

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