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Hund mit Allergie- und Verdauungsproblemen

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

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EmilyEvita
Beiträge: 54
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Hund mit Allergie- und Verdauungsproblemen

Beitragvon EmilyEvita » 7. Okt 2012, 18:26

Hallo!
Im Mai diesen Jahres zog ein 7,5 monatealter Großpudelrüde bei mir ein. Er hatte von Anfang an Probleme mit der Atmung; pumpende Atmung und sehr langanhaltendes Hecheln.
Eine tierärztliche Diangostik brachte eine Pollenallergie zu Tage.
Außerdem kam er schon mit schlimmen Durchfällen zu mir. Der Durchfall war zu Beginn sehr dünnbreiig mit viel Schleim durchzogen. Die TÄ diagnostizierte eine Colitis ( fragl. Giardien) und er bekam Metronidazol für 6 Tage. Kurzfristige Besserung und danach immer wieder erst fester Kot, dann mehrfaches Hinhocken mit immer breiiger werdendem Kot.
Fütterung war bei der Züchterin leider gemischt ( Dose, Barf und Getreideflakes); bei mir sollte er gebarft werden. Er war super mäkelig und fraß zu Beginn nur Pansen. Gemüse war so gut wie nicht in ihn rein zu bekommen. In der letzten Zeit waren die Durchfälle recht regelmäßig und verschlechterten sich auch in soweit, dass er teils mitten in der Nacht raus musste und sich dünn-zementartige Schwälle Durchfall aus ihm rausschossen ( Farbe gräulich-Grünlich). Komischerweise dies immer nur 1- max. 2x tägl.
Wir wandten uns an eine THP und hatten dort am Freitag einen Termin. Plan war jetzt 14 Tage 3xtägl. Nux vomica D6 und die ersten 3 Tage fasten lassen. Dann nach 8 Tagen Urin auffangen und mit den in Röhrchen gepackten Futtermitteln zum Bioresonanztest vorbeibringen. Außerdem große Kotprobe im Labor ( Pilze inkl. Schimmelpilze mit Differenzierung, okkultes Blut, Pankreasenzyme).
Monty hat ja von sich aus öfters mal 2 Tage freiwillig gefastet; aber er ist schier durchgedreht vor Hunger am 2. Tag; hat auch Galle erbrochen war super gestresst ( unruhiges Hin- und Herlaufen, hecheln, jammern ). Er trank leider auch kaum und gestern abend haben wir das Fasten nach Rücksprache mit der THP abgebrochen. Gestern gab es dann zum Anfüttern trockenes Brot und heute gekochte Pute, Kartoffeln und Möhren schön klein pürriert in kleinen Portionen über den Tag verteilt. Heute Mittag hat er sich auf den Spaziergang zum Kotabsetzten hingehockt und gedrückt wie ein Wahnsinniger; es kam nix und er fing an zu fiepen. Das Ganze dauerte 5 Minuten, dann habe ich mir ein Blatt genommen um nachzusehen und er hatte einen dicken, knochenharten Kotballen vor dem Ausgang sitzen, den ich dann vorsichtig versuchte rauszubringen. Er hatte noch nie verstopfung! Jetzt eben hat er nochmal Kot abgesetzt, erst fest mit sehr großer Feuchtigkeit in rotbraun und dann noch einmal einen gleichfarbigen Klecks Brei.
Die THP meinte, dass das so alles nicht normal sei und wir jetzt die Bioresonanz- und Kotprobenergebnisse abwarten müssen. Im Moment inhaliert er alles ( auch gekochte Kartoffel, die er früher niemals nicht gefressen hätte). Irgendwie mach ich mir schon Sorgen um den Kerle.
Kann das jetzt alles die Entgiftung sein?!
Fragende Grüße Susanne!


Julia H.
Beiträge: 17
Registriert: 11. Jul 2011, 22:21

Re: Hund mit Allergie- und Verdauungsproblemen

Beitragvon Julia H. » 8. Okt 2012, 06:54

Hallo,
sind denn seinerseits die Giardien wirklich diagnostiziert worden oder wurde auf Verdacht medikamentös behandelt? Wurde sonst entwurmt? Antibiotikagaben?
Könnte sein, dass das gesamte Verdauungssystem Deines Hundes brach liegt. Diese verschiedenen Fütteungsformen beim Züchter ( Barf, Dose,...) können dazu beigetragen haben.
Pansen wäre hier erst mal kontrainidziert. Viel zu schwer verdaulich.
3 Tage fasten finde ich viel zu lange!!!!!
Ich würde über mehrere Portionen verteilt langsam anfüttern mit gut durchgekochtem Hühnchen und der Moro`schen Suppe. Kein Reis.
Zur Stärkung der Darmflora Symbio Pet Vet.
Eine Bioresonanzanalyse kann auch über Haare erfolgen. Man braucht nicht primär Urin oder Futter.
Wenn er nicht trinkt oder zu wenig, Hühnersuppe geben oder das Futter selbst sehr suppig machen.
Grüße
Julia



   

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