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Schüssler salze bei Pferden?!

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

Moderatoren: Angelika, pierroth

mutzi13
Beiträge: 8
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Schüssler salze bei Pferden?!

Beitragvon mutzi13 » 25. Mär 2004, 11:47

Kann ich meinem Pferd Schüssler Salze geben zur unterstützung der Gelenke???? wäre da calcium fluoratum o.k?!
Er kommt nämlich so langsam ins "knackige" alter... wer kann mir da weiterhelfen? danke


rocky

Beitragvon rocky » 29. Mär 2004, 11:48

hallo mutzi13 :wink:

ich habe schon öfter gehört das pferde mit schüsser behandelt werden,ich kenn mich da aber nicht aus.versuch doch mal zu googlen da gibts bestimmt mehr info.

liebe grüsse rocky :)

mutzi13
Beiträge: 8
Registriert: 23. Aug 2003, 12:22

Beitragvon mutzi13 » 30. Mär 2004, 09:23

Ja danke! aber ich dachte eigentlich das es dafür dieses forum gibt, um vielleicht verschiedene erfahrungen auszutauschen?! naja Schade.. schau mich dann mal weiter um! servus! und alles gute.. :roll:

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curly
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@ mutzi 13

Beitragvon curly » 14. Apr 2004, 15:30

Hallo

mein Pferd bekommt regelmässig Schüssler Salze, z.Zt. 11 für den Fellwechsel, ich hab sie auch schon ganz mit Hom. Mitteln, also Schüssler salz mit zus. Globuli behandelt, als sie Borreleose (oder so :roll: ) hatte!

am besten in einem Apfel verabreichen......*schmatz*
--------------------------
LG
Curly
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Suza
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Beitragvon Suza » 15. Apr 2004, 22:04

Hallo mutzi13,

mit Pferden habe ich leider keine Erfahrung, aber nach dem Motto "Säugetiere sind wir doch alle" habe ich vor zwei Tagen begonnen, die Bindehautentzündung unserer Hündin mit Hilfe von Schüsslersalzen zu behandeln. Sieht schon wieder richtig gut aus!
Ich verrühre immer eine Tablette mit etwas Wasser in meiner Handfläche und lasse die Hündin das Ganze dann abschlecken. Ich denke so kann sie die Salze besser über die Mundschleimhaut (wie heisst 'n das bei Hunden ;) ) aufnehmen.
Von der Dosierung bei Pferden habe ich allerdings nicht den Hauch einer Vorstellung!

Viele Grüsse Suza

rocky

Beitragvon rocky » 16. Apr 2004, 09:20

hallo suza

du kannst die tablette deinem hund auch ganz geben,sobald die tablette in kontakt mit der mundschleimhaut kommte ist die info schon angekommmen.

liebe grüsse rocky :wink:


Suza
Beiträge: 108
Registriert: 22. Nov 2003, 02:24

Beitragvon Suza » 16. Apr 2004, 22:22

Auch wenn sie die tabs einfach so runterschluckt??? Naja, obwohl ich vermute dass sie wahrscheinlich sowieso unter dem Gaumen kleben bleiben. Dann haben wir auch wieder eine Lutschtablette ;) , aber ich habe nicht so einen Schmierkram :D

lg Suza

Pelzli
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Schüsslersalz

Beitragvon Pelzli » 25. Apr 2004, 20:31

Hallo!
Wir geben unseren pferden während dem fellwechsel immer 3-5 tabletten silicea,nr.11 und machten damit sehr gute erfahrungen.

limmi
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Beitragvon limmi » 15. Jun 2004, 23:39

Hallo,

ich habe mein Pferd auch schon mit Schüsslersalzen behandelt.
Bin jedoch wieder auf Homöopathische Mittel übergegangen, weil man hier direkter über z.B. die Erstverschlimmerung mitbekommt, ob man das richtige Mittel hat. Merke das sehr schnell bei meinem Pferd.
Die Schüsslersalze wirken genausogut. Hab die Erfahrung gemacht das Sie etwas länger brauchen um zu wirken. Ich selbst nehme Sie regelmäßig ( Magnesium Nr.7) hilft sehr gut zur Vorbeugung gegen Muskelkrämpfe.
Um es dem Pferd besser zu geben kannst du die Tabletten auch in eine Banane stecken oder einfach zum Futter geben. Ich hab Ihm ein bis zweimal Tägl 5 Tabletten gegeben. Hat er gefressen. Als er Sie nicht mehr mochte, habe ich Sie dann weggelassen ( der Instinkt vom Tier ist oft besser als der Kopf vom Menschen).

Vielleicht bis bald, das ist mein erstes Forum (macht Spass)
liebe Grüsse von Limmi

sunflower
Beiträge: 50
Registriert: 16. Okt 2003, 13:21

Beitragvon sunflower » 15. Jul 2004, 14:46

Hallo,

nachdem ich bei meiner Katze sehr gute Erfahrungen damit machte, habe ich im Moment auch Schüssler Salze im Einsatz bei meinem Hengst. Der hat eine Piephacke. Habe es mit der THP abgesprochen und auch sie sagte, es kann bis zu 3 Monate dauern, bis sie anschlagen. Dosierung hierbei (Kalium chloratum D6) 4 x 5 Tabletten täglich. Ideal ist, wenn man die Tabletten, ohne Futter, sondern in Wasser aufgelöst in einer Einwegspritze direkt ins Maul gibt, weil sie ja über die Maulschleimhaut wirken sollen.

Morena
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Beitragvon Morena » 19. Aug 2004, 16:04

Hallo :wink: ,
hat hier jemand Erfahrung mit Schüßler Salzen bei Pferden? Wie hoch darf man diese Dosieren für eine Warmblutstute mit ca. 600 Kg? Wäre toll wenn mir jemand eine informative Antwort geben könnte.
LG Morena
Wenn Du keine Zeit für Gesundheit hast, wirst Du irgendwann einmal sehr viel Zeit für Krankheit haben! :-)

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chestnut
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Beitragvon chestnut » 19. Aug 2004, 17:59

Hallo Morena

Ich kenne leider die Umrechnung bei den Schüssler vom Mensch zum Pferd nicht (bei den homöopatischen Mitteln haben wir immer 1:1 mit Erfolg verwendet), aber vielleicht hilft Dir mein Beispiel weiter:


Eines meiner Pferde weist Mangelerscheinungen auf, weil es kein Salz zu sich nimmt.

Die Tierkinesiologin hat sie darauf hin ausgetestet, welche und wieviele Schüsslersalze die Stute braucht (Pferd wiegt ca. 560 Kg):

Nr. 3/ 18 Tab. pro Tag 8-10 Wochen
Nr. 7/ 18 Tab. pro Tag 8-10 Wochen
Nr. 15/ 15 Tab. pro Tag 8-10 Wochen

Während und danach erhält sie zusätzlich Elektrolyt-Zusatz übers Futter.


Ich weiss allerdings nicht, ob die Menge je nach Einsatzgebiet variiert. Vielleicht kennt jemand die genaue Umrechnung.

Liebe Grüsse, chestnut

Morena
Beiträge: 9
Registriert: 19. Aug 2004, 15:50

Beitragvon Morena » 19. Aug 2004, 20:32

Hallo Morena

Ich kenne leider die Umrechnung bei den Schüssler vom Mensch zum Pferd nicht (bei den homöopatischen Mitteln haben wir immer 1:1 mit Erfolg verwendet), aber vielleicht hilft Dir mein Beispiel weiter:


Eines meiner Pferde weist Mangelerscheinungen auf, weil es kein Salz zu sich nimmt.

Die Tierkinesiologin hat sie darauf hin ausgetestet, welche und wieviele Schüsslersalze die Stute braucht (Pferd wiegt ca. 560 Kg):

Nr. 3/ 18 Tab. pro Tag 8-10 Wochen
Nr. 7/ 18 Tab. pro Tag 8-10 Wochen
Nr. 15/ 15 Tab. pro Tag 8-10 Wochen

Während und danach erhält sie zusätzlich Elektrolyt-Zusatz übers Futter.


Ich weiss allerdings nicht, ob die Menge je nach Einsatzgebiet variiert. Vielleicht kennt jemand die genaue Umrechnung.

Liebe Grüsse, chestnut

Hallo Chestnut,
danke für die schnelle Antwort. Ich denke, die Dosierung dürfte auch für meine Stute passend sein.
meine Stute hat vier weiße Hufe und regelmäßig im Winter ein bis zwei Hufgeschwüre. Bei ihr ist die weiße Linie sehr schlecht und die Hufe brechen immer wieder aus. Der Strahl ist bei ihr völlig in Ordnung. Also von Strahlfäule keine Spur. Nun dachte ich mir, daß ich mit den Schüßler Salzen von innen evtl. etwas erreichen kann. Irgendwo muß ja dieser Mangel, der immer wieder Auftritt, herkommen.
LG Morena
Wenn Du keine Zeit für Gesundheit hast, wirst Du irgendwann einmal sehr viel Zeit für Krankheit haben! :-)

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chestnut
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Beitragvon chestnut » 20. Aug 2004, 09:02

Hallo Morena

Das tut mir echt leid, ich hatte früher selber schon solche Probleme:

Ein Pferd mit Hufgeschwüren, die leider immer wieder aufbrachen, aber am Schluss waren auch die Ballen betroffen

und ein Pony mit einer losen Wand. Allerdings war das Problem nicht ein Mangel sondern wohl eher ein Defekt, da es immer nur an einem Huf und an der gleichen Stelle auftrat. Bei Ihr hat Biotin geholfen.

Ich weiss nur noch, dass uns damals TA und Hufschmied geraten haben Kaltbeschlag anzuwenden (heisses Eissen schädigt die weisse Linie noch mehr und ohne Eisen war leider nicht möglich) und das Pferd musste auf trockenem Untergrund stehen, auch draussen. Alle zwei Tage gab es ein Desinfektionsbad, damit sich keine Bakterien einisten konnten.

Was uns sehr geholfen hat (Vielleicht hilft es Dir auch):

Wir haben den Kronrand immer mit Kammfett mit Hilfe einer Zahnbürste einmassiert. Damit lässt sich zwar das eigentliche Problem nicht beheben, aber dadurch wurde das Hufwachstum stark angeregt und die Hufstruktur wurde mit der Zeit einiges besser. Die Hufe brachen nicht mehr so leicht aus.

Hast Du die Stute schon mal unetrsuchen lassen, ob ein Mangel vorliegt?

Ich wünsche Dir Viel Glück, chestnut

Morena
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Beitragvon Morena » 20. Aug 2004, 10:02

Hallo Morena

Das tut mir echt leid, ich hatte früher selber schon solche Probleme:

Ein Pferd mit Hufgeschwüren, die leider immer wieder aufbrachen, aber am Schluss waren auch die Ballen betroffen

und ein Pony mit einer losen Wand. Allerdings war das Problem nicht ein Mangel sondern wohl eher ein Defekt, da es immer nur an einem Huf und an der gleichen Stelle auftrat. Bei Ihr hat Biotin geholfen.

Ich weiss nur noch, dass uns damals TA und Hufschmied geraten haben Kaltbeschlag anzuwenden (heisses Eissen schädigt die weisse Linie noch mehr und ohne Eisen war leider nicht möglich) und das Pferd musste auf trockenem Untergrund stehen, auch draussen. Alle zwei Tage gab es ein Desinfektionsbad, damit sich keine Bakterien einisten konnten.

Was uns sehr geholfen hat (Vielleicht hilft es Dir auch):

Wir haben den Kronrand immer mit Kammfett mit Hilfe einer Zahnbürste einmassiert. Damit lässt sich zwar das eigentliche Problem nicht beheben, aber dadurch wurde das Hufwachstum stark angeregt und die Hufstruktur wurde mit der Zeit einiges besser. Die Hufe brachen nicht mehr so leicht aus.

Hast Du die Stute schon mal unetrsuchen lassen, ob ein Mangel vorliegt?

Ich wünsche Dir Viel Glück, chestnut
Hallo Chestnut,
also eine Blutuntersuchung habe ich noch nicht machen lassen, weil sie ansonsten super top aussieht. Glänzendes Fell, gut bepackt aber nicht fett und auch sonst nicht den Anschein macht das es ihr an irgendwas fehlen könnte. Sie steht im Sommer auf der Weide und im Winter Nachts in einer Spänebox (weil chronischer Huster, aber nur auf Stroh) mit großem Fenster und tagsüber im Auslauf.
Die Hufgeschwüre treten auch immer an anderen Füßen auf, nie immer am selben oder an der selben Stelle. Sie hat allerdings auch eine sehr dünne Sohle und ich denke, es kann damit zusammenhängen, wenn der Boden im Winter zugefroren ist im Auslauf, dann wird er zu einer Buckelpiste und bedingt durch die dünnen Sohlen wird sie dann wohl eine Lederhautprellung haben, die sich dann zum Hufgeschwür entwickelt. Zur Zeit läuft sie noch barhufig und ich hoffe, dass das auch noch so bleiben kann.
Hier mal ein Ausschnitt eines Textes über Biotin:

Biotin ist nur einer der zahlreichen Nährstoffe, die das erwachsene Pferd vor allem in Stresssituationen benötigt. Ein Biotinmangel kommt nur selten vor. Amerikanische Studien haben gezeigt, dass nur etwa 5 % der Pferde mit Hufproblemen auf reine Biotinzugaben ansprechen. Dort wiesen die äußeren Schichten der Hornwand unter dem Mikroskop erhebliche Lücken auf, der innere Zellverbund war hingegen unbeeinträchtigt, der Interzellularkitt ausreichend gebildet. Bei 95 % der Pferde mit Hufproblemen, zeigte sich hingegen der gesamte Zellverbund aufgeweicht. Her konnte mit einer reinen Biotinzugabe kein Erfolg verzeichnet werden.

Also denke ich auch nicht das Biotin allein etwas bewirken kann. O. g. Text findest Du komplett auf der Seite http://www.hufvital.de ist sehr informativ und ich bin am überlegen ob ich ihr nicht einmal ein 9 Monatige Kur damit gönne. Ist zwar extram teuer, aber lt. der Referenzen hört sich das sehr gut an.

LG Sabine
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