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Schüssler salze bei Pferden?!

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

Moderatoren: Angelika, pierroth

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chestnut
Beiträge: 35
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Beitragvon chestnut » 20. Aug 2004, 12:04

Hallo Morena

Ja biotin ist sehr teuer und braucht lange. Der TA gab uns damals den Rat es zuerst mal mit einer Bierhefekur zu versuchen, da es die Biotin-Produktion im Pferd anregen soll. Angeblich gibt es Pferde, die nach Biotin-Kuren kein eigenes Biotin mehr produzieren und immer Zufütterung brauchen.
Leider hat die Bierhefe nicht geholfen. Es brauchte ca. 1 Jahr mit Biotin, bis das Problem behoben war und auch danach mussten wir es immer zufüttern. Wir haben mal aufgehört, ein halbes Jahr später waren die Probleme ansatzweise wieder da.

Gut wäre, wenn man herausfinden würde woher das Problem kommt. Ensteht es durch einen Mangel, durch genetisch bedingte schlechte Hornqualität (dann hilft wahrscheinlich nur Beschlag) oder durch mangelndes Trainig der Hufe?

An einem Hufseminar hat man uns mitgeteilt (bin fast gesteinigt worden, weil meine Pferde Hufeisen haben ;-) ), dass bei Barhufhaltung dem Pferd verschiedene Böden zur Verfügung gestellt werden müssen, damit sie (wie wir wenn wir Barfuss laufen würden) unempfindlicher werden. D.h. es muss ständig weichen Boden, Kies, Hartbelag, etc. vorhanden sein, damit das Pferd die Hufe "trainieren" kann. Habt Ihr den verschiedene Böden, oder im Sommer nur weich und im Winter hart?

Gruss, chestnut


Morena
Beiträge: 9
Registriert: 19. Aug 2004, 15:50

Beitragvon Morena » 20. Aug 2004, 12:59

Hallo Morena

Ja biotin ist sehr teuer und braucht lange. Der TA gab uns damals den Rat es zuerst mal mit einer Bierhefekur zu versuchen, da es die Biotin-Produktion im Pferd anregen soll. Angeblich gibt es Pferde, die nach Biotin-Kuren kein eigenes Biotin mehr produzieren und immer Zufütterung brauchen.
Leider hat die Bierhefe nicht geholfen. Es brauchte ca. 1 Jahr mit Biotin, bis das Problem behoben war und auch danach mussten wir es immer zufüttern. Wir haben mal aufgehört, ein halbes Jahr später waren die Probleme ansatzweise wieder da.

Gut wäre, wenn man herausfinden würde woher das Problem kommt. Ensteht es durch einen Mangel, durch genetisch bedingte schlechte Hornqualität (dann hilft wahrscheinlich nur Beschlag) oder durch mangelndes Trainig der Hufe?

An einem Hufseminar hat man uns mitgeteilt (bin fast gesteinigt worden, weil meine Pferde Hufeisen haben ;-) ), dass bei Barhufhaltung dem Pferd verschiedene Böden zur Verfügung gestellt werden müssen, damit sie (wie wir wenn wir Barfuss laufen würden) unempfindlicher werden. D.h. es muss ständig weichen Boden, Kies, Hartbelag, etc. vorhanden sein, damit das Pferd die Hufe "trainieren" kann. Habt Ihr den verschiedene Böden, oder im Sommer nur weich und im Winter hart?

Gruss, chestnut

Hallo Chestnut,
dann wird Dein Pferd wohl zu diesen 5 % gehören, bei denen Biotin wirklich etwas bewirkt.
Auf der Weide wo sie jetzt steht ist halt nur Wiese (nicht hart, nicht weich) und Sand (trocken) und im Winter im Stall ist halt Beton, darüber eben die Späne und im Auslauf ist Sand aber nicht so, dass es da irgendwie große Unterschiede gibt im Auslauf, vorne ist heller Sand und hinten ist dunkler Sand.
Ich denke, wenn ich sie jetzt Beschlagen lasse, dann war es das wohl mit ihren Füßen, unter dem Eisen sammelt sich auch sehr viel Gammel und man den bekommt ja nicht weg darunter...
LG Morena
Wenn Du keine Zeit für Gesundheit hast, wirst Du irgendwann einmal sehr viel Zeit für Krankheit haben! :-)

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chestnut
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Beitragvon chestnut » 20. Aug 2004, 21:13

Hallo Morena

Also mit dem Beschlag würde ich noch nichts überstürzen, sondern erst in Betracht ziehen, wenn alles andere nichts hilft. Erst müsste man die Ursache genau abklären.

Es kann durchaus sein, dass die Stute im Winter Probleme bekommt, wenn nur dann der Boden wirklich hart ist. Vor allem fehlt auch die Umstellungszeit, da der Boden meistens innert kurzer Zeit gefriert und „buklig“ wird. Dazu kommt, dass Sand auch starke Reibung erzeugt.

Wie reitest Du denn die Stute, barhuf oder mit Hufschuhen?

Was mir auch noch in den Sinn kommt: Ist es Möglich, dass Sandkörner in die weisse Linie gelangen und Geschwüre verursachen? :-?

Was sagt denn der/die Hufpfleger/in zum Problem?

Liebe Grüsse, chestnut

sunflower
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Beitragvon sunflower » 24. Aug 2004, 00:44

Schlechte Hufqualität ist oft ein ernährungsbedingtes Problem und fängt schon im Darm an. Wenn das Pferd entsprechend viel Heu erhält, bildet es im Darm selbst Biotin. Oft hilft es schon, wenn man die Heuration erhöht.

Einer meiner Hengste hatte ein Zinkdefizit und dadurch schlechten, weichen und fauligen Strahl, schlechtes Hufwachstum. Der bekam von mir Ungulat, das hat superschnell und sehr gut geholfen. Innerhalb von einem halben Jahr hatten wir das Problem im Griff. Hier ein Link zum Thema Hufe, den Text finde ich sehr aufschlussreich: http://www.futterjournal.de/200202/titelthema.htm

Morena
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Beitragvon Morena » 29. Aug 2004, 19:24

Schlechte Hufqualität ist oft ein ernährungsbedingtes Problem und fängt schon im Darm an. Wenn das Pferd entsprechend viel Heu erhält, bildet es im Darm selbst Biotin. Oft hilft es schon, wenn man die Heuration erhöht.

Einer meiner Hengste hatte ein Zinkdefizit und dadurch schlechten, weichen und fauligen Strahl, schlechtes Hufwachstum. Der bekam von mir Ungulat, das hat superschnell und sehr gut geholfen. Innerhalb von einem halben Jahr hatten wir das Problem im Griff. Hier ein Link zum Thema Hufe, den Text finde ich sehr aufschlussreich: http://www.futterjournal.de/200202/titelthema.htm
Hallo Sunflower,
ich denke, an der Heumenge kann es nicht liegen, weil bei uns die Pferde im Auslauf immer einen Rundballen Heu zur freien Verfügung haben und auf der Weide ist noch genug Futter vorhanden.
Dieses Ungulat könnte ganz interessant sein. Wo bekommt man es her und wie dosiert man es etc.
Gruß Morena
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sunflower
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Beitragvon sunflower » 4. Sep 2004, 01:31

Habe dir eine Email geschickt, ich glaube, man darf hier keine Werbung machen...


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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 11. Sep 2006, 21:04

Beitrag von ha.em. verschoben von Rosenfee:

Verfasst am: 11 Sep, 2006 19:22 Titel: Schüssler Salze bei Tieren

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Guten Abend,

nachdem ich einige Zeit gebraucht habe, um mich durch dieses überaus interessante Forum zu lesen, habe ich mich heute angemeldet, um an dem Austausch teilzunehmen.

Ich behandle meine Familie seit Jahren erfolgreich mit Schüssler Salzen und habe nun auch begonnen, unsere Tiere zu behandeln.

Beim Pferd habe ich gute Erfolge bei der Wundheilung und Verdauung.
XXX
Wer hat ebenfalls Erfahrungen gemacht und möchte mir davon berichten?
Zuletzt geändert von Rosenfee am 4. Jan 2007, 14:20, insgesamt 1-mal geändert.

Martl
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Registriert: 17. Okt 2006, 20:09

Beitragvon Martl » 21. Okt 2006, 23:44

Hallo Rosenfee,
ist ja interessant was bei euch alles zu finden ist.Sowohl unser Pferd,als auch unser Hund werden Homöop.und mit Schüßlersalzen behandelt .Die Reitlehrerin meiner Tochter ist zugleich Tierhomöop.Das ist super.Ob für den Fellwechsel ,Gebissunverträglichkeiten im Mundwinkel,nach Kolik,Wundheilung, nach einem Schlag von einem anderen Pferd oder für wenig Stress beim Tunier, Kügelchen,Salze ,Heilerde,sogar therapeutisches Wasser, einfach eine Wucht.Tierhomöop.ist noch beeindruckender als Menschenhomöop.
Liebe Grüße Martl :D

pamy
Beiträge: 46
Registriert: 25. Okt 2006, 21:24

Beitragvon pamy » 26. Okt 2006, 21:26

Hallo

barhuf ist normalerweise vorzuziehen, weil der Hufmechanismus (Verformung usw) nicht behindert wird. Im Winter stollen Eisen auch mit Schnee auf und sind rutschiger. Wenn allerdings der Abrieb zu hoch ist, gehts halt nicht ohne Eisen.
Hufabszesse können auch durch falsche Hufbearbeitung entstehen, ich würde da auch mal ein Augenmerk drauf geben. Wenn permanent eine falsche Belastungssituation da ist, reagiert der Huf darauf. Zur Not mal für ne Weile einen andren Schmied oder Hufpfleger probieren.

Gruss
Pamy

Lasuna
Beiträge: 6
Registriert: 27. Dez 2005, 18:43

Beitragvon Lasuna » 21. Nov 2006, 12:39

Hallo zusammen,
oh welch tolles Thema...
Ich habe immer mit Bachblüten, homöop. und Reiki behandelt und bin nun auch auf die Salze gekommen..

Der Tread half mir schon sehr weiter... vielen Dank
Eine Frage hab ich tortzdem, Salben wie Tabs sind doch reines Naturprodukt, oder?
Ich muss so "blöd" fragen, weil ich aktive Rennpferde habe und selbst Bebanthen gilt da schon als Doping und man wird öfters untersucht, was ja auch richtig ist...


Ich freue mich noch mehr zu lesen über die Behandlung von Tieren.. und den Salzen, ..
Alles Liebe Lasuna



   

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