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Sommerekzem, Sommerkrätze

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

Moderatoren: Angelika, pierroth

Rumann
Beiträge: 37
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Sommerekzem, Sommerkrätze

Beitragvon Rumann » 31. Aug 2004, 11:02

Eine Bekannte hat ca. 30 Schafe (verschiedene Rassen). Ungefähr die Hälfte von ihnen ist sehr geplagt im Sommer, kratzen sich ständig, teilweise schon wund, wo dann Fliegen drauf gehen (was natürlich die Sache verschlimmert). Haben schon alles Mögliche probiert (TÄ, THP), nichts hat auf Dauer geholfen. Ich meine, es könnte eine Art Sommerekzem sein. Habe kürzlich einen armen Hund gesehen, der sich auch überall schon blutig gekratzt hatte, die besitzerin meinet, es wäre Sommerkrätze und nichts hilft.
Weiß jemand schnell Rat??? :-?


Nicky
Beiträge: 95
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Beitragvon Nicky » 1. Sep 2004, 09:45

Hallo,

wurde schon mal eine Nosode gegeben, z. B. Psorinum oder Malandrinum? Damit behandel ich u. a. erfolgreich Sommerkzem etc.

Viele Grüße
Nicky

Eyglo
Beiträge: 31
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Sommerekzem

Beitragvon Eyglo » 1. Sep 2004, 10:37

Hallo Nicky,
behandelst Du mit diesen Nosoden auch Sommerekzem beim Pferd? Könntest Du darüber vielleicht ein paar Infos geben, in welcher Potenz, und wie Du unterscheidest, welche von beiden Du gibst?

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
Eygló

Nicky
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Beitragvon Nicky » 1. Sep 2004, 10:53

Hi Eyglo,

ich habe dieses Jahr einen Ekzemer behandelt, der im Sommer immer eingedeckt war bis zu den Ohren und dieses Jahr beschwerdefrei ist.

Allerdings kann ich kein Pauschalrezept geben, da es von Fall zu Fall immer unterschiedlich ist, das Ekzem unterschiedlichen Ursprungs ist und eine begleitende homöopathische Behandlung notwendig ist.

Welche Nosode für das Tier die richtige ist, sagt mir das Tier selber, da ich pendel oder kinesiologisch teste. Oftmals liegt auch ein tuberkulinisches Miasma vor, sodass eine Tuberkulinum-Nosode mehr bewirkt als eine hautbezogene.

Zudem sind die meisten Ekzemer immer völlig übersäuert und haben akuten Mineralstoff- und Vitaminmangel.

Sorry, dass ich dir nicht einfach einen Tipp geben kann, aber das ist mir zu heikel, da es einfach bei jedem Tier immer individuell unterschiedlich gelagert ist.

Liebe Grüße
Nicky

Eyglo
Beiträge: 31
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Liebe Nicki,

Beitragvon Eyglo » 2. Sep 2004, 09:28

das es keine Ferndiagnosen und Pauschalrezepte gibt, ist ja klar :)
Ich wollte halt nur hören, ob Du es auch kinesiologisch testest, das wäre auch mein Weg gewesen, oder ob es eben spezielle "Eigenschaften" der verschiedenen Nosoden gibt. (Oft ist hier meine homoepathische Literatur nicht aufschlussreich.)

Aber schön, dass Du solche Erfolge damit erzielt hast!

Liebe Grüße
Eygló mit Ekzemer :(

Nicky
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Beitragvon Nicky » 3. Sep 2004, 08:10

Wenn du kinesiologisch testest, dann würde ich zwischen Psorinum (Krätzebläschen) und Malandrinum (Pferdemauke) testen. Das sind beides Nososden mit Wirkung auf die Haut. Beide kommen bei Ekzemern zum Einsatz. Malandrinum wirkt auch besonders noch als Ausleitung, wenn ein Impfschaden vorliegt.

Potenz D30 einmalig 5 Globuli. Behandelst du das Pferd homöopathisch? Nosoden sollten nie alleine gegeben werden, sondern immer im Zusammenhang mit einer homöopathischen Behandlung.

Zudem müssen ausreichend Vitamine, Basica und Mineralstoffe zugefüttert werden, damit der Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht kommt.

Liebe Grüße
Nicky


sunflower
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Beitragvon sunflower » 4. Sep 2004, 01:14

Stimme dir zu, oft fehlen den betroffenen Tieren die Spurenelemente Zink und Kupfer. Habe auch so einen Kandidaten. Dessen Blutbild dies auch bestätigte, er hatte außerdem sehr schlechte Leberwerte. Das Ganze äußerte sich in extremen Juckreiz an Mähne und Schweif. Meiner musste 3 Monate lang einen Spurenelementbooster fressen und bekam zudem proteinarmes Leberdiätfutter, außerdem HeppHeel-Tabletten und homöopath. Tropfen für die Niere. Ihn bekam ich damit gut in den Griff.

Eyglo
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Leberprobleme

Beitragvon Eyglo » 7. Sep 2004, 10:20

Hallo Sunflower,
bei meinem Pferdchen kommt alles zusammen: eine durchgemachte Borreliose, extrem schlechte Leberwerte, evt. auch resultierend aus einer "Pilz-Impfung" und eben der Borreliose, früher Spurenelementmängel (typisch Isländer eben...) :sad:

Welches proteinarme Leberdiätfutter hat Dein Pferd denn bekommen? Das würde mich sehr interessieren.

Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus
Eygló

sunflower
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Beitragvon sunflower » 7. Sep 2004, 23:09

Hallo Eygló,

meiner hat "Meta-Diät" bekommen. Gebe es auch jetzt noch im Frühjahr und Herbst prophylaktisch.

Nicky
Beiträge: 95
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Beitragvon Nicky » 8. Sep 2004, 09:27

Hi Eyglo,

mit Schüssler Salz nr. 10, tgl. 10 Tbl., unterstützt du die Ausleitung deines Pferdes und stärkst die Leber.

Liebe Grüße
Nicky

~*Josi*~
Beiträge: 10
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Re: Sommerekzem, Sommerkrätze

Beitragvon ~*Josi*~ » 21. Sep 2004, 21:31

Also da Islandpferde auch Sommerkezem bekommen(manche) gibts da ja auch was gegen! Wir nehmen dafür immer tea Three lotion mit teebaumöl! die schmieren wir immer auf diese ekzemwunden und ins fell! das ist gegen den juckreiz und einfach gesagt gegens ekzem!

G-punkt
Beiträge: 4
Registriert: 1. Okt 2004, 15:42

Beitragvon G-punkt » 1. Okt 2004, 16:13

Ich kann auch nur etwas zu Sommerekzem bei Pferden sagen: Bei Pferden scheint es eine Allergie auf die Stiche der sog. Kriebelmücke zu sein.
Ich habe bei meinem Pferd alles ausprobiert, von Spezialfutter über ätherische Öle, Lotionen, und und und... Was aber seit einem Jahr wirklich hilft, ist eine Ekzemdecke. Diese Ekzemdecke geht von den Ohren bis über den Schweif und unter den Bauch und ist aus einem Stoff, durch den die Mücken nicht stechen können. Mehr Informationen gibt es unter
http://www.boett.ch/boett.html
Von dieser Decke gibt es auch ein "Billigversion" von Krämer. Unter
http://www.kraemer-pferdesport.de
kann man sie bei Eingabe des Suchbegriffs "Isländer-Ekzem-Decke" finden.
Seit mein Pferd diese Decke trägt (sowohl auf der Wiese als auch im Stall), hat er kaum noch Beschwerden, inzwischen schon wieder eine richtig lange Mähne...
Viel Erfolg!



   

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