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Fragen zu Mitteln

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

Moderatoren: Angelika, pierroth

Emily82
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Fragen zu Mitteln

Beitragvon Emily82 » 11. Okt 2005, 12:23

Huhu,

das ganze ist nicht für mich, sondern für mein Pferd. *g*

Meine Mutter macht gerade Ausbildung zur THP, somit sitze ich eigentlich an der Quelle zu infos, aber sie ist eben erst in der Ausbildung.

Mein Pferd hat derzeit eine Huflederhautentzündung, für alle Nicht-Pferdebesitzer ist es eine Entzündung eines immer beanspruchten Teil des Hufes, hervorgerufen durch zu kurze Hufe.

Das ganze hatte sie schon im April, damals mit Entzündungshemmer vom TA und C200 Ledum+Arnika (je 5 globuli am tag). jetzt hat sie es wieder schlimmer.

Da es auch noch rechtsseitig ist, wollte ich an Belladonna ran. Da die o.g. Potenz von C200 ja eher Richtung chronischen Beschwerden geht, wollte ich Belladonna in D30 geben. Wie lange gibt man so etwas im Akutfall?

Sie bekommt schmerzmittel, das beisst sich ja nicht,oder?

Kann ich arnika und ledum (seit 2 tagen wieder in der o.g. dosierung) weitergeben?

Danke :wink:
Gruß,
Emily


Emily82
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Beitragvon Emily82 » 11. Okt 2005, 12:27

sorry, sehe jetzt erst, dass es ja auch ein tierforum gibt. :oops:
Gruß,
Emily

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*brigitte*
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Beitragvon *brigitte* » 11. Okt 2005, 12:33

Hallo Emily und auch Dir ein herzliches Willkommen!

Ich werde, Dein Einverständnis vorausgesetzt, auch Deinen Beitrag ins Tierforum verschieben, wo Du sicher Antworten bekommen wirst!

Liebe Grüße und viel Sonne für Dich :wink: Brigitte
Zuletzt geändert von *brigitte* am 11. Okt 2005, 12:34, insgesamt 1-mal geändert.

Emily82
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Beitragvon Emily82 » 11. Okt 2005, 12:34

Huhu!

Klaro :wink:
Gruß,
Emily

pierroth
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Beitragvon pierroth » 11. Okt 2005, 14:55

Hallo Emily,

also, die Frage ist, warum sie diese Lederhautentzündung hat. Wenn ihr Ledum gegeben habt, dann würde ich spontan an eine Vernagelung denken oder an einen Fremdkörper/Nagel, ansonsten wäre Ledum nicht unbedingt ein Mittel, an das ich bei einer solchen Geschichte zuerst denken würde (eine Huflederhautentzündung kommt übrigens nicht unbedingt immer von zu kurze Hufe). Belladonna gefällt mir da schon besser. Eine C200 gibt man auch bei akuten Geschehen, da gerade die Niedrigpotenzen (D30 usw.) sich sehr schnell verbrauchen. Wenn es das richtige Mittel ist, dann wird eine C200 mehr bringen, als eine D30. Eine Besserung sollte auf Belladonna recht schnell zu sehen sein, wenn nicht, dann wars nicht das richtige Mittel, da Bell. sich sehr schnell verbraucht. Wenn Du nur eine D30 zur Verfügung hast, würde ich es in einer Hochakuten Situation stündlich geben (ca. 3-4 x, je nachdem, wenn eine Besserung eintritt natürlich nicht mehr weitergeben und nur noch 1-3xtgl. bis zur vollständigen Genesung). Eine C200 gibt man i.d.R. nur einmalig, bei hochakuten Sachen kommt auch eine Wiederholung in Betracht.
Bei Schmerzmittelgaben parallel zu hom. Gaben habe ich immer das Problem, dass Symptome verschleiert werden.
Übrigens, wenn keine äussere Ursache zu erkennen ist und die Lederhautentzündung evtl. nach Entwurmung oder durch Fehlernährung (Eiweissüberfütterung) hervorgerufen wurde, könnte man auch mal an Nux vomica denken.

LG Pierroth

Emily82
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Beitragvon Emily82 » 11. Okt 2005, 18:05

Hallo,

Bei mir ist es durch zu kurze Hufe hervorgerufen. Das gleiche Problem hatten wir im april, da hatte sich eine hufpflegerin verschnitten, jetzt wars der schmied + abrieb auf dem sandplatz, mein pferd hat ne irre dünne sohle. ich wußte nicht, dass hier auch pferde-kenner am werk sind, deswegen habe ich es mal laienhaft und auf meinen fall bezogen beschrieben.

ich habe heute mittag belladonna D30 bestellt, kann das aber nicht stündlich geben.

komisch, mir wurde erklärt c200 ist für chronische angelegenheiten. soll ich ihr das ledum+arnika jetzt noch zwei wochen weitergeben? schaden in dem sinne kanns ja nicht.

ich dachte nux vomica wäre eher für nervensystem und verdauungsorgane?!

schmerzmittel braucht sie, ohne geht garnichtsmehr. aber nur heute und morgen. danach wird es abgesetzt.
Gruß,
Emily


Katzenmama
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Beitragvon Katzenmama » 11. Okt 2005, 22:42

Hallo Emily,

ich würde noch einen Hufverband machen und den mit Rivanol angießen.
Da unsere Pferde in einem Offenstall leben müssen die Verbände einges aushalten.

Man nehme: Viereckunterlage (z.B. vom Fixi)
Gefriereinkauftüte
Teerklebeband (vom Tierarzt)
Isolierband

...hält super.

Ich gehe mal davon aus, dass die Hufe deines Pferdes langsam wachsen. Hast es schon mal mit Malzbier probiert?

Lieben Gruß
Leah :wink:
DieMenschheit läßt sich grob in zwei Gruppen einteilen: in Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte. (Francesco Petraca)

pierroth
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Beitragvon pierroth » 12. Okt 2005, 07:32

Hallo Emily,

hat Dein Pferd weisse Hufe? Wenn sie ständig diese Probleme hat, wäre dann doch mal zu überlegen, ob sie nicht doch besser Eisen gekommen sollte, obwohl ich auch eher jemand bin, der es lieber ohne, als mit versucht.
Wichtig ist trotz allem, dass Dein Pferd Bewegung bekommt, das fördert die Durchblutung des Hufes und die entzündlichen Prozesse können schneller abtransportiert werden. Wenn das Probleme machen sollte, dann würde ich, wie Leah schon vorgeschlagen hat, einen Hufverband anlegen.
Übrigens würde ich den Verband in der Apotheke bestellen (es geht auch Peha Haft), ist wesentlich billiger und das graue Isolierband vom Baumarkt. Feuchte Verbände würde ich nur machen, wenn sich ein Abszess gebildet hat, da durch die Feuchtigkeit das Horn noch weicher wird und somit noch schneller abgenutzt wird.
Als THP würde ich Dir raten, einen THP zu suchen, der das Pferd in seinem Hufwachstum unterstützt. Als "normaler" Pferdemensch solltest Du Biotin regelmässig zufüttern und entsprechende Mineralien (gibt ja genug Mischungen). Ausserdem würde ich regelässig Keralit verwenden, welches das Horn festigt und einen schnelle Abrieb verzögert . Ist zwar ein bisschen teuer, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr gut wirkt, dauert nur ein Weilchen.
Was Ledum und Arnica angeht: da ich aus der Ferne den Fall schlecht beurteilen kann, solltest Du es von Deinem Gefühl abhängig machen, ob es dem Pferd gut tut oder nicht.
Nux vomica ist u.A. auch ein grosses Mittel von Vergiftungen. Da Pferde auch über die Hufe entgiften(klingt zwar blöd und unglaublich, ist aber so), ist diese Mittel das erste, was ich bei Huferkrankungen gebe, die durch zu fettes Fressen (eiweishaltiges Gras im Frühjahr), Fressen von giftigen Pflanzen oder nach Entwurmungen/Medikamentengabe/Impfung entstehen.
Dass eine C200 nur für chron. Erkrankungen angezeigt sein soll, stimmt in keinster Weise und solltest Du ganz schnell wieder vergessen. Allerdings sollten diese Hochpotenzen nur von erfahrenen Therapeuten verordnet werden.
Gute Besserung Deiner Maus.

LG Pierroth

Emily82
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Beitragvon Emily82 » 12. Okt 2005, 09:51

@katzenmama
sie hat schon hufverbände dran, einer von der TÄ, der andere von den SBs. Rivanol tu ich da nicht mit drauf, das soll trocken bleiben. bleiben bis donnerstag abend drauf und kommen dann eh ab. nein, ihre hufe wachsen nicht langsam. malzbier ist für nen hafi viel zu kalorierenreich, die explodiert mir. ich füttere bierhefe und kieselgur schon seit 9 monaten mit. die hufqualität ist gut, nur ihre sohle ist halt viel, viel zu dünn. Da werden wir jetzt ab sofort garnichts mehr wegnehmen, auch nicht das tote horn.

@pierroth
das mit den weißen hufen ist ein aberglaube. aber nein, sie hat bunte hufe :wink: beschlagen wird sie nicht da sie 1. dies nur in vollsedierung über sich ergehen lässt 2. eine fehlstellung vorne links hat und 3. sehr gute Hornqualität hat (mittlerweile).

Es wurde nur die sohle und der strahl zu weit ausgeschnitten. hab mit meinem schmied geredet, wir gehen jetzt nach dem ausschlussprinzip vor. er hat nur was an den trachten (steht zu steil), starahl und sohle weggenommen. sohle sowieso nur minimal.

zwei tage lief sie gut, ich bin auf dem sandplatz geritten, dass muss wohl den letzten mm weggenommen haben und am sonntag war sie lahm.

keralit habe ich schon, bringt aber nur bedingt was, da es den huf zwar härtet, aber ihn auch brüchiger macht bzw. wenn was abbricht, dann richtig viel.

biotin zufüttern ist auch so ne sache. das alleine bringt nichts, wenn zink und selen mangel vorherrscht. einfach auf gut glück biotin ins pferd reinschütten bringt nullinger :wink: sie kriegt eine absolut durchdachte futtermischung. bedarf an mineralien/vitamine rausgeschrieben und futter entsprechend angepasst. sie bekommt also futtertechnisch alles was sie braucht. (und man sieht es ihr an, dass alles passt). außerdem mache ich von zeit zu zeit ein blutbild um mangelerscheinungen auszuschließen.

sie kriegt aber genügend biotin, wie gesagt, die hufqualität ist sehr gut. was sie, als ich mein pferd gekauft habe, nicht war. deswegen werde ich mir auch keinen THP suchen, denn in erster linie vertraue ich den schulmedizinern und setzte THP nur so als netten nebeneffekt an. und meine mutter macht jetzt schon knapp zwei jahre ausbildung, hängt jetzt noch ein jahr dran muss ihre praktika noch machen und dann hab ich eh eine THP an der hand. (auch wenn sie eher hund, katze, kleintier macht, aber seitdem ich mein pferd habe, erzählt sie mir jeden tag was neues. ist zwar nett, aber dass mein pferd rehebegünstigt ist und ich nicht 7kilo hafer am tag füttere weiß ich schon *g*)

naja, ich werde ihr das arnika und ledum jetzt weitergeben. da meiner meinung nach so oder so ein kräftiger schuss glaube dazugehört, denke ich nicht, dass es schaden kann. (zumal ich es eh und je schon zuhause habe und beim letzten mal hat es was gebracht bzw. nichts verschlechtert).

ich schau jetzt mal wie lange die online-apo für das belladonna braucht und dann werden wir weitersehen.

sie kommt heute wieder auf die koppel, nachdem sie gestern nach einem tag boxenruhe fast die box zerlegt hätte bzw. rausspringen wollte. dann lieber im schritt über die koppel. (sollte lt. TA 3 tage in der box bleiben, aber sie hats dann auch eingesehen und koppelgang genehmigt)

aber danke für eure antworten :wink:

P.S. wo kriegt man rescue remedy als globuli her?
Gruß,
Emily

pierroth
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Beitragvon pierroth » 12. Okt 2005, 11:06

Hallo,

1. das mit den weissen Hufen war eher in die Richtung gemeint, dass weisse Hufe weicher sind, als dunkle Hufe, das sind meine Erfahrungswerte,da ich seit über 30 Jahren mit Pferde zu tun habe.

2. Wenn die Hufqualität gut ist, um so besser, dann denke ich eher, dass der Hufschmied zuviel von der Sohle wegnimmt.

3. Homöopathie ist mit Nichten eine Glaubenssache. Den Pferden/Tieren ist es völlig wurscht, ob sie ein Leckerchen bekommen, oder eine mit Globuli gefüllte Möhre. Woher sollen die denn wissen, dass sie überhaupt eine Medizin bekommen, dazu muss ein Bewusstsein vorhanden sein, dass sie eine Medizin bekommen? Wenn Hom. Glaubenssache wäre, dann müsste ja schon eine einzige Mittelgab von irgendeinem Mittel helfen, was es i.d.R. aber nicht tut, wenn es das falsche Mittel war. Und wenn Du der Meinung bist, Hom. sei nur Glaubenssache, dann frage ich mich ernsthaft, warum Du überhaupt hom. Mittel gibst. Mit einfach mal so eben ein paar Mittel eingeworfen, kann man schon einiges Falsch machen.

4. War nicht die Rede davon, Biotin "auf gut Glück in das Pferd zu schütten"! Wenn sie bereits eine gut durchdachte Futtermischung bekommt, ist das toll, jedoch war weder diese Information, noch dass sie Zink, bzw. Selenmangel hat in Deinem Bericht vorhanden.

5. Keralit bringt natürlich nichts, wenn die Hornqualität gut ist, dass dann das Horn brüchig wird, ist klar.

6. THP als "netten Nebeneffekt" zu bezeichnen finde ich, gelinde gesagt, mehr als unangebracht. Nicht nur ich selbst, sondern auch meine Kolleginnen haben schon so manches Tier von der Schippe genommen, nachdem die Schulmedizin nicht mehr weiterwusste. Ich würde das also weder als "netten Nebeneffekt", noch als Glaubenssache bezeichnen.....

LG Pierroth

Emily82
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Beitragvon Emily82 » 12. Okt 2005, 13:35

Huhu,

deswegen bin ich THP etwas voreingenommen eingestellt, weil sie sich immer persönlich auf den schlipf getreten fühlen ;) ist nicht böse gemeint :wink:

zu
2. Jap, genau das ist es ;)

3. Dass bei Tieren ein placebo-effekt möglich ist, ist mittlerweile erwiesen. aber wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass es wirkt (mir ist egal wie, hauptsache es tut es) dann würde ich es nicht geben.

6. für MICH persönlich ist es ein netter nebeneffekt, da ich in erster linie der schulmedizin vertraue und HP als "bonbon" auf dieser ansehe.

So, ich hab jetzt grade ne stunde mit meiner mutter telefoniert, jetzt rauchen mir die ohren.

sie wird mir jetzt mal nux vormica, apis und irgendwas mit O, was ich aber schon wieder vergessen habe bestellen. keine sorge, nicht für die hufe, sondern als notfallapotheke.

das ding mit O ist aber wohl auch gut bei hufrehe, was ja aus einer huflederhautetzündung werden kann.

dass ledum mehr gegen stiche ist weiß ich jetzt auch. aber ich werds jetzt weitergeben die zwei wochen. letztesmal hat es gut geholfen.

das belladonna kommt hoffentlich demnächst. wieviele globuli gibt man von dem D30 belladonna?
Gruß,
Emily

pierroth
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Beitragvon pierroth » 12. Okt 2005, 15:06

deswegen bin ich THP etwas voreingenommen eingestellt, weil sie sich immer persönlich auf den schlipf getreten fühlen ;) ist nicht böse gemeint :wink:

Das hat nichts mit dem Berufsstand an sich zu tun. Wenn Du einem TA erzählen würdest, der Dein Tier nach besten Wissen und Gewissen behandelt, seine Behandlung wäre ein netter Nebeneffekt und ansonsten glaubst Du nicht daran, dann würde auch ein TA über eine solche Antwort mehr als überrascht sein.

3. Dass bei Tieren ein placebo-effekt möglich ist, ist mittlerweile erwiesen.

Wenn es denn bei Tieren "erwiesen" ist, dann zeige mir bitte die Studie dazu und wie diese Studie abgelaufen ist. Wie weiss ein Tier, dass gerade das, was Du ihm gibst, ein Medikament ist? Wie erklärst Du Dir dann, dass schulmedizinische Medikamente nicht wirken. Wie erklärst Du Dir weiter, dass manchmal die erste oder zweite Mittelgabe nichts bewirkt, und dann, nach einem entsprechenden Hinweis, die dritte Mittelgabe bombig wirkt? Eigentlich wäre es doch egal, was man gibt, dann müsste sogar ein Leckerlie bei einem Pferd eine Wirkung zeigen.
Nichts für ungut, aber wenn Du schon mit solchen Behauptungen um Dich wirfst, dann solltest Du auf meine Fragen eine fundierte Antwort haben.
LG Pierroth

pierroth
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Beitragvon pierroth » 12. Okt 2005, 15:07

Ach herrje, daran sieht man, dass ich eine Computernull bin. Meine Antworten stehen und den Punkten....

Emily82
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Beitragvon Emily82 » 12. Okt 2005, 15:28

wenn ich meinem kater globulis gebe, bin ich in der erwartungshaltung das es funktioniert. das überträgt sich auf den kater, fertig. vorallem was psychische angelegenheiten angeht. aber ist mir ja egal wieso es hilft, hauptsache es tut es.

ja, ich muss leider zugeben, dass ich die studie nicht finde im moment. die habe ich damals in einer zeitung beim TA gelesen. ich weiß nicht, ob es die online gibt. ich suche weiter.

wobei ich jetzt HP und BB in einen topf geworfen habe, das war natürlich falsch. die aussage war in erster linie auf BB bezohen.

ich würde jederzeit und zwar immer zuerst zum TA gehen, auch weil die bezeichnung THP ungeschützt ist und jeder sich so nennen kann.

aber darum gehts hier ja auch garnicht :D
Gruß,
Emily

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*brigitte*
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Beitragvon *brigitte* » 12. Okt 2005, 18:44

...wenn ich meinem kater globulis gebe, bin ich in der erwartungshaltung das es funktioniert. das überträgt sich auf den kater, fertig. vorallem was psychische angelegenheiten angeht. aber ist mir ja egal wieso es hilft, hauptsache es tut es...
Verzeih, wenn ich mich als "Menschenhomöopath" jetzt ein bißerl hier einmische - aber ich habe ehrlich lange nicht so einen Unsinn gelesen und frage mich wirklich, warum Du überhaupt Globulis gibst - eine Mohrrübe fürs Pferd oder Leberwurst für den Kater mit der richtigen Erwartungshaltung Deinerseits reicht dann ja auch aus.

Ich arbeite viel mit kleinen Kindern und Säuglingen - und gerade da sind die "Erwartungen" der Eltern oftmals offensichtlich nicht die gleichen wie das, was dann die Therapie an Fortschritten bringt - gerade so kleine Menschen reagieren sehr sensibel und suchen sich genau den Entwicklungsschritt bzw. das "Hindernis" aus, der/das zuerst wichtig ist - und das hat meist nix mit dem zu tun, was sich die Eltern vorstellen.
Genauso geht es mir mit meiner Katze - die ist auf die "richtigen" Globuli ganz verückt, sei es, dass es um einen Abszess durch Biss oder um Schnupfen geht.

Ich erwarte nicht, dass jedermann an Homöopathie glaubt, jeder wie er meint - nur sollte bei einer derartigen Argumentation auch fundiertes Wissen dasein und nicht nur ein Nachreden irgendwelcher...hmmm... ich lass es lieber.

Nix für ungut :wink: Brigitte



   

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