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Ängste, Grübelein, Sorgen schlagen sich köperlich nieder

Alles zur Bach-Blütentherapie

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Chrissie
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Ängste, Grübelein, Sorgen schlagen sich köperlich nieder

Beitragvon Chrissie » 23. Sep 2005, 10:25

Was kann man da tun?
Also bewußt nehme ich meine Probleme nicht wahr, verdränge sie und "leide" dann aber köperlich bzw. später, wenn sich eigentlich alles erledigt haben sollte..
Schmerzen hier, Wehwechen dort...
Und ewig abends Grübelein, begleitet mit Herzrasen.
Als ich abends mal wieder nicht einschlafen konnte, vor lauter Flashback Ereignissen und Gegrübel habe ich dann mal Rescue-Tropfen probiert.
Das half auch *totalerstauntwar*
Daher würde ich gerne bei den Bachblüten bleiben, um mir damit ein wenig selbst zu helfen.
Habt ihr Vorschläge welche Blüten für mich in Frage kommen?
Ich habe auch schon den Selbsttest auf Ursulas Seite gemacht, und da kam bei raus:
Vervian, Heather, Hornbeam.
Danke & Grüße
Chrissie
lerne klagen ohne zu leiden


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paul
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Re: Ängste, Grübelein, Sorgen schlagen sich köperlich nieder

Beitragvon paul » 23. Sep 2005, 12:13

... Habt ihr Vorschläge welche Blüten für mich in Frage kommen?...
Ich bezweifele, dass man Dir auf diesem Wege individuelle Therapievorschläge machen kann. Ich würde zu einem Therapeuten gehen, der
1. mit Bachblüten arbeitet .. und
2. Dich mal durchcheckt .. vielleicht kommen ja auch noch andere Ursachen für Deine Probleme in Frage!
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

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Chrissie
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Beitragvon Chrissie » 23. Sep 2005, 13:47

Hallo Paul,
das habe ich habe paralell vor.
Ich werde zunächst mit meiner Hausärztin sprechen (sie arbeitet allerdings nicht mir Bachblüten).
Ich denke auch an psychologische Beratung, denn es kann einfach nicht sein, dass ich meine Probleme in der Art verarbeite/verdränge, dass ich körperlich darunter leide.
Irgendwie geh ich da falsch mit um, aber ich fürchte das ist auch nichts, was sich einfach so eine weiteres bewusst steuern und unterbinden lässt.
Ich hatte nun eine Woche Urlaub und ich habe es noch nichtmal in dieser Zeit geschafft komplett abzuschalten.
Nur bei intensiver Ablenkung kann ich loslassen.
Und das kanns nicht sein.
Ich möchte auch einfach so, die Beine hochlegen können, die Seele baumeln lassen.
Gruß
Chrissie
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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 23. Sep 2005, 16:01

Hallo Chrissie,

na das ist doch ein gutes Vorhaben - und packt das Übel an der Wurzel. Gerade wenn Du so agieren möchtest würde ich nicht empfehlen eigene Blütenkreationen einzunehmen (zumal mir Deine Mischung zu verstandesmäßig geprägt scheint - ist auch keine Traumkombi (aus meiner Sicht) ). Bei psychologischer Herangehensweise müssen begleitende Blüten sinnvollerweise immer auf den Therapieverlauf angepaßt sein ;) . In Eigenregie wirst Du die Situation auch in Bezug auf Bachblüten nicht objektiv einschätzen können ;) . Da funktioniert höchstens mal eine Akut- oder Notfallmischung ;) .

:wink: viel Erfolg bei der Ursachenklärung
LG Rosenfee

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paul
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Beitragvon paul » 23. Sep 2005, 17:12

...Ich denke auch an psychologische Beratung, denn es kann einfach nicht sein, dass ich meine Probleme in der Art verarbeite/verdränge, dass ich körperlich darunter leide...
Das ist sicherlich sinnvoller, als allein mit irgendwelchen Bachblüten herumzudoktern ;)
Gruß: Paul

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Chrissie
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Beitragvon Chrissie » 28. Dez 2005, 01:31

Ich habe das Thema mittlerweile mit meiner Ärztin besprochen, mit meiner Frauenärztin, zu der ich sehr viel Vertrauen habe.
Sie empfahl auch eine Therapeutin.
Leider hat diese keine Kassenzulassung :(
Und die Sitzungen/Kurse die sie anbietet sind für mich unerschwinglich.
Nun will ich mich selber auf die Suche nach einem geeigneten Therapeuten machen.
Könnt ihr mir Tipps geben, worauf ich achten muss?
Ich habe keine Ahnung, und möchte gerne wissen wodurch sich ein guter Arzt in der Hinsicht auszeichnet?
Natürlich gibt es Punkte, wie Sympathie, aber leider wird man ja oft genug geblendet... (ich zumindest...)
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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 10. Jan 2006, 03:46

Hallo Chrissie,

hab Deine Anfrage über Weihnachten eben erst entdeckt. Deine Frage ist schwer zu beantworten, denn gerade im psychotherapeutischen Bereich würde ich persönlich eine "Empfehlung" als das beste Kriterium betrachten.

Alleine objektive Kriterien wie angewandte Verfahren ... würden mir persönlich da nicht ausreichen. Zudem ist auch hier schwer zu raten, ohne Dich und Deine Situation jetzt im Detail genauer zu kennen, denn es gibt schon mehrere unterschiedliche Möglichkeiten - aber meiner Ansicht nach alle so gut, wie der Therapeut in der Lage ist damit umzugehen und auch in der Lage ist sich auf die Person des Patienten einzustimmen - daher betrachte ich persönlich gerade im psychotherapeutischen Bereich die Persönlichkeit und Fähigkeit des einzelnen Therapeuten für sehr wichtig.

Auch in meinem Raum erlebe ich leider sehr häufig, dass die besten Therapeuten nicht bei Kassen abrechenbar sind - stellt auch aus meiner Sicht ein großes Problem für viele Patienten dar.

In Bezug auf Bachblüten - da Du die Anfrage ja auch hier im Bachblüten-Forum stellst ;) - kannst Du darauf achten, wo oder wie der Therapeut seine Ausbildung gemacht hat - bzw. wie lange er bereits Erfahrung in diesem Bereich als Therapeut hat ;) . Ich persönlich würde mich auch hier nicht auf einen "Bachblütenberater" oder "Lebensberater" einlassen, da hier häufig der tiefere psychologische Hintergrund fehlt ;) , sondern auch hier zumindest auf eine Ausbildung als HP mit psychologischen Kenntnissen, Psychotherapeut oder Psychologe achten.

Mit Bachblüten lassen sich seelische Entwicklungsprozesse sehr gut begleiten, eine Führung durch einen Therapeuten mit mehrjähriger Erfahrung ist hier sinnvoll und effektiver als reine Selbsttherapie. Ich habe im Laufe der Zeit gelernt, dass gerade gute Bachblütentherapeuten mit wenigen gezielten Blüten in einer Mischung auskommen ;) - daher ist es interessant vorab auch schonmal nachzufragen mit wievielen Blüten in der Mischung der Therapeut denn so durchschnittlich arbeitet :D.

Wenn Du mit Bachblüten begleiten möchtest - fände ich es hilfreich wenn der Therapeut, den Du wählst dieses Verfahren auch mit Erfahrung einbringen kann - denn gerade bei sinnvoller Abstimmung von psychologischem Verfahren und Therapieverlauf mit der Bachblütenmischung kann sehr viel erreicht werden. Die Bachblüten können dabei wie ein "Katalysator" den Therapieverlauf unterstützen.

Wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Suche
:wink: LG Rosenfee

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Chrissie
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Beitragvon Chrissie » 13. Jan 2006, 19:41

Ich war nun auch noch bei meiner Hausärztin wegen Blutuntersuchung, sie wollte meinen Schildrüsenwert nochmal testen.
Ich habe eine Unterfunktion, muss nun zum Schilddrüsen-Doc (ich hoffe ich komme um eine Szintigrafie rum, meine Hausärztin meinte es müsste nicht sein...) und... dann habe ich wohl noch eine Panikstörung...
weswegen ich nun auf der Suche nach einem Therapeuten bin.
Meine Hausärztin sucht aber auch, meinte aber ich soll mich auch umschauen.
Nicht so einfach wie ich bereits feststellte.
Und Termine meinte sie, wenn ich Glück habe in einem halben Jahr :( .
Und nu? Muss ich bis dahin irgendwie durchkommen ohne dass ich weitere meiner ominösen Anfälle/Attacken habe.Und damit bin ich wieder bei den Bachblüten.
Ich habe bisher ja Rescue unverdünnt direkt unter die Zunge, wenn es mir komisch ging.
Soll ich die lieber verdünnen und permanent nehmen?
Denn meine Attacken sind zeitlich nicht an das gebunden, was mir scheinbar Sorgen macht.
Oder lieber was anderes als Rescue?
Ich weiß, es ist schwer mit den Ratschlägen über Internet. :(
lerne klagen ohne zu leiden

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 13. Jan 2006, 21:20

Hallo Chrissie,

Na die Einstellung der Schilddrüse ist doch schon einmal ein Anfang :D . Kopf hoch.

Zurück zu den Bachblüten. Andauernd würde ich die Notfalltropfen nicht einnehmen. Wie oft hast Du denn Panikattacken - in bestimmten Situationen - Ort - allein - Gruppe - Tageszeit ...? Ist irgendein Muster erkennbar? kannst Du Dich daran erinnern wann die Panikstörung das erste Mal aufgetreten ist - das ist oft ein wichtiger Aspekt - auch die Vergangenheit und Kindheit durchforsten - denn es kann auch große Lücken im Auftreten geben - eventuell auch mal bei den Eltern nachfragen.

Bezüglich Wartezeit muss es ja auch nicht ein halbes Jahr sein - solange Du noch nicht weißt bei welchem Therapeuten - also erst mal noch kein Stress - und eventuell läßt sich´s ja per Bachblüten oder mit einem guten Bachblüten-Therapeuten überbrücken ;) .

Wie schaut´s aus mit allgemeinem Stressmanagement bei Dir? Je höher die Stresshormone, desto stärker der Griff der Panikattacken. Stressmanagement kann alles möglich sein: regelmäßiger Sport und Bewegung ist das A und O und koppelt auf Angsstörungen, ebenso wie Depressionen positiv zurück. Meditation ist für jeden unterschiedlich - der eine geht über Autogenes Training, der nächste bevorzugt Yoga, der dritte Qi Gong oder der nächste Tanz und Bewegung, je nach Typ - auch hier kannst Du eventuell selbst etwas beitragen - und das bereits ab jetzt gleich :D - wieder ein anderer lebt sich kreativ aus und malt oder singt. Auch "erdende" Hobbies können unterstützen: Töpfern, Gartenarbeit, Wandern auf natürlichem Boden, bewußt den Boden unter den Füßen spüren ...

Vielleicht forstest Du mal Deine Talente und Träume durch, denn die helfen zu entspannen, loszulassen und sich ein Stückweit Richtung Mitte zu bewegen.

Das Bachblüten-Selbsttest-Ergebnis ist mir noch nicht so ganz schlüssig im Moment - kommt mir zu sehr aus dem Kopf heraus vor ;) .

:wink: LG Rosenfee

Sternenkind2006
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Beitragvon Sternenkind2006 » 13. Feb 2006, 07:55

Sehr interessant was du da schreibst liebe Rosenfee.

Bei mir hatte man das mit der Schildrüse damals vor ca 5 jahren sehr spät festgestellt, ich hatte es nicht bemerkt obwohl ich mich sehr überfordert, gestresst,überdreht fühlte, dann dieses Schwitzen.mein Körper kommt bis heute nicht mehr zur Ruhe.

Es wurde mir gesagt das es wohl eine Überfunktion gewesen sei und es nun in eine Unter gerutscht wäre, also ein zwischending.

Ich werde mit Schildrüsenhormonen behandelt und nun mit Jod.

Alles ist wieder normal in den WErten doch trotzdem, mein Körper war einmal so gestresst 2 1/2 Jahre lang sodas ich die folgen trage.

In unbeheitzten Räumen gearbeitet (Halle) Rheuma,Arthrose,Nervenrasen werde behandelt Depressionen usw.

Nun, ich muss damit Leben und habe mich damit angefreundet mit den vielen Schmerzen des Lebens.

Gruß Brigitte :oops:
ich bin
das einzige Hindernis
auf dem Weg zu einem
erfülltem Leben.



   

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