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Veterinärakupunktur

Fragen zur Ausbildung, Erfahrungsaustausch mit anderen, Lernhilfen...

Moderatoren: Angelika, Ernst

Sandy1975
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Veterinärakupunktur

Beitragvon Sandy1975 » 17. Mai 2007, 15:02

Hallo!

Bin neu hier, weil ich auf der Suche nach Erfahrungsaustausch bin. Ich bin ausgebildete THP habe aber kaum Praxiserfahrung. Beruflich arbeite ich Vollzeit und an meinem freien Tag bin ich in der Praxis meines Tierarztes und gucke ihm neugierig über die Schulter.

Mein Schwerpunkt liegt eigentlich in der Homöopathie aber ich interessiere mich immer mehr auch für die Veterinärakupunktur. Bis jetzt habe ich Skripte meines Tierarztes, der eine Ausbildung in dem Bereich macht aber ich möchte das doch intensiver lernen.

Ich weiß, das die ABZ in Wuppertal und das BTB in Remscheid diese Ausbildungsschwerpunkte für THPs anbietet und mich würde interessieren, ob jemand dort schon teilgenommen hat oder teilnimmt und mir darüber etwas erzählen kann. Bis jetzt lese ich nur Fachbücher aber das bringt mich nicht so weiter.

Würde mich über Zuschriften wirklich sehr freuen!

Viele Grüße

Sandra aus Düsseldorf


Petra Th
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Beitragvon Petra Th » 19. Mai 2007, 15:44

Hallo Sandy,
ich mache zur Zeit die Ausbildung in Offenbach beim ABZ Mitte. Das ist die gleiche Ausbildung wie in Wuppertal. Die Ausbildung ist schon sehr umfangreich. Was mich etwas gestört hat, das wir verschiedene Dozenten haben und jeder etwas anders an die Akupunktur ran geht. Die Ausbildung wird aber immer noch verbessert. ImGroßen und Ganzen ist die Ausbildung aber ok.
Es gibt noch eine Ausbildung bei Susanne Hauswirth (http://www.tsz-sh.de/).
Ich habe schon ein paar Wochenendseminare bei ihr gemacht. Die waren immer ganz toll. Wie die gesamte Ausbildung abläuft kann ich Dir aber nicht sagen.

LG Petra

Don Chulio
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Beitragvon Don Chulio » 20. Mai 2007, 19:29

Hallo,

im Unterricht erreicht man ja nicht das Wissen um wirklich am Tier zu akupunktieren. Er gerade komme ich aus der Schule, heute hatten wir TCM, hauptsächlich Akupunktur. Unser Dozent bietet richtige Kurse an, die gehen aber dann über 120 Stunden, aber die Zeit braucht man wohl auch.

Nach sowas sollest du dich mal umgucken.
Viele Grüße
Kathrin

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Nordstjernen
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Beitragvon Nordstjernen » 21. Mai 2007, 04:48

Hmmmm ... Ich denke, das ist sowieso, ob man mit Nadeln hantiert oder mit einem Laser. Dann ist Tier nicht gleich Tier.

Ob da 120 Std reichen ? Oder gibet es da Spezialisierungen ? *liebfrag*
Liebe Grüße
VISCUM ALBUM
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Nicole Müller

Petra Th
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Beitragvon Petra Th » 21. Mai 2007, 15:31

Wie, man erhält im Unterricht nicht das Wissen um am Tier zu akupunktieren?
Warum sollte man dann so einen Kurs machen?
Bei der Ausbildung in Offenbach erhält man das Wissen schon. Es ist nur unheimlich viel Wissen und sich das alles zu merken, ist unheimlich schwer. Die praktischen Erfahrungen, die muss man dann auch selber sammeln, aber das geht wahrscheinlich auch nicht anders. Ich meine jetzt die Punkte am Tier suchen, sich erst mal sicher werden, wo die Punkte liegen....
Welche Punkte wie wirken, das lernt man im Unterricht. Wie man eine Diagnose stellt, auf was man achten muss usw. auch. Wir haben auch jedes Wochenende ein paar Hunde und Pferde da, an denen eine Diagnostik durchgesprochen wird. Nadeln tut dann der Dozent. Aber die Nadeln in ein Tier rein zu bekommen, ist auch nicht die Kunst.

LG Petra

Don Chulio
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Beitragvon Don Chulio » 21. Mai 2007, 16:30

Ne auf keinen Fall, eine Ausbildung geht im Schnitt 2 bis 2 1/2 Jahre und man kann in der Zeit nicht alles so ausführlich lernen um richtig am Tier arbeiten zu können, man braucht noch viele Seminare.

Ich glaube nicht, dass es eine Schule gibt die einem alles alles beibringen kann. Sagen wir mal 120 Stunden Akupunktur, 120 Stunden Homöopathie, 120 Stunden ........... das kann gar nicht gehen.
Viele Grüße
Kathrin


Don Chulio
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Beitragvon Don Chulio » 21. Mai 2007, 16:31

Hmmmm ... Ich denke, das ist sowieso, ob man mit Nadeln hantiert oder mit einem Laser. Dann ist Tier nicht gleich Tier.

Ob da 120 Std reichen ? Oder gibet es da Spezialisierungen ? *liebfrag*
Das kann ich dir jetzt gar nicht direkt sagen, wir hatten Akupunktur das erste mal und ich glaube wenn er noch damit angefangen hätte, dass es Spezialisierungen gibt, wäre so manchem der Kopf geplatzt. :D
Viele Grüße
Kathrin

Petra Th
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Beitragvon Petra Th » 21. Mai 2007, 17:37

Du schreibst jetzt von einer Tierheilpraktikerausbildung, oder?
Ich meine eine Tierakupunkturausbildung und da sollte man schon rausgehen und akupunktieren können.
Bei der THP-Ausbildung ist klar, das man da nicht zu jeder Therapieart alles lernen kann.
Man fängt als THP einmal an mit Lernen und hört nie wieder auf.

LG Petra

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Nordstjernen
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Beitragvon Nordstjernen » 21. Mai 2007, 17:50

Hallo Petra,

Wie, man erhält im Unterricht nicht das Wissen um am Tier zu akupunktieren?

Verstehe mich nicht falsch.

Ich meine halt, dass es nützlicher ist, direkt bei Leuten praktisch zu lernen und auch "spezialisierter" auf Tierarten bezogen, auf die man sich in der Praxis auch spezialisiert hat, und das dann auch intensiviert.

Warum sollte man dann so einen Kurs machen?

Als eine "Grundbasis" ist ein guter Kurs sicher sinnvoll, das möchte ich nicht nicht bestreiten.

Bei der Ausbildung in Offenbach erhält man das Wissen schon. Es ist nur unheimlich viel Wissen und sich das alles zu merken, ist unheimlich schwer.

Das glaube ich Dir gerne. Wenn der Kurs was bietet, dann vermittelt der auch viel Wissen :roll:

Die praktischen Erfahrungen, die muss man dann auch selber sammeln, aber das geht wahrscheinlich auch nicht anders. Ich meine jetzt die Punkte am Tier suchen, sich erst mal sicher werden, wo die Punkte liegen....

Ja, stimmt. Ist wie beim Führerschein. Du bekommst eine Basis an Wissen, und nach der praktischen Prüfung sammelst Du Deine Erfahrungen auf der Strasse. Anfangs ist es ein mulmiges Gefühl, denn man sitzt ja auch mal alleine im Auto. Aber das vergeht, und man wird sicherer, schätzt Situationen besser ein etc. Ich glaube, das ist so überall.

Wir haben auch jedes Wochenende ein paar Hunde und Pferde da, an denen eine Diagnostik durchgesprochen wird. Nadeln tut dann der Dozent. Aber die Nadeln in ein Tier rein zu bekommen, ist auch nicht die Kunst.

Praxisnah ist schon super, finde ich sehr gut.

Aber würdest Du Dich dann auch hinterher an einen Hyazinthara (ein Beispiel !) trauen, wenn Du in dem praxisnahen Unterricht Hund, Katze und Pferd hast, aber Vögel nur in der Theorie ? Das meine ich im Enddeffekt als ich sagte, dass Tier nicht gleich Tier ist bzw. ob 120 Stunden als Basis reicht. Und da habe ich denn doch so meine Zweifel. Also bitte nicht angegriffen fühlen. :top:
Liebe Grüße
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Beitragvon Nordstjernen » 21. Mai 2007, 17:57

Ne auf keinen Fall, eine Ausbildung geht im Schnitt 2 bis 2 1/2 Jahre und man kann in der Zeit nicht alles so ausführlich lernen um richtig am Tier arbeiten zu können, man braucht noch viele Seminare.

Ich glaube nicht, dass es eine Schule gibt die einem alles alles beibringen kann. Sagen wir mal 120 Stunden Akupunktur, 120 Stunden Homöopathie, 120 Stunden ........... das kann gar nicht gehen.
Also, mein Senf dazu:

Man sollte sich ernsthaft seitens der Schulen Gedanken zu machen, dass man bestimmte "Fächer" eben hat. Da könnte man in einer Standortschule sehr wohl einen Ausbildungsplan ausarbeiten, dass es XX Stunden gibt für Anatomie/Physiologie, XX Stunden für "Naturheilkundliche Therapien" etc.

Schau Dir mal die Ausbildungspläne von Pflegeberufen an, da ist das auch geregelt. Da für uns in der THP nüx geregelt ist gesetzlich, sollte die Schule sich freiwillig Gedanken machen, und für ne gute Ausbildung sorgen.

Wenn ich mir so überlege, was man können sollte, dann müßte eine Schule 3 1/3 bis 5 Jahre Ausbildung anbieten, wenn man etwas vernünftig durchplanen will.

Aber wie gesagt, ist alles reines Wunschdenken.
Liebe Grüße
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Beitragvon Nordstjernen » 21. Mai 2007, 18:03

[...]Bei der THP-Ausbildung ist klar, das man da nicht zu jeder Therapieart alles lernen kann.
Man fängt als THP einmal an mit Lernen und hört nie wieder auf.
Da gebe ich Dir recht ! Es sollte schon so sein, dass man Fortbildungen besucht und auch Fachliteratur zur Hand nimmt.

Allerdings verstehe ich es auch, wenn man das nicht so kann, wenn die Finanzen es gar nicht erlauben. Da geht dann nur Fachliteratur aus der Bibliothek leihen.

*Sarkasmus an* Nur dann gibts halt auch kein Zertifikat, mal ganz provokant gesagt ;) *Sarkasmus aus*
Bitte nicht mißverstehen, ja ? :wink: Es gibt nämlich auch schwarze Schafe, die auf Zertifikatjagd gehen, damit was in der Praxis hängt. :eek: :(
Liebe Grüße
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Beitragvon Don Chulio » 21. Mai 2007, 19:27

Du schreibst jetzt von einer Tierheilpraktikerausbildung, oder?
Ich meine eine Tierakupunkturausbildung und da sollte man schon rausgehen und akupunktieren können.
Bei der THP-Ausbildung ist klar, das man da nicht zu jeder Therapieart alles lernen kann.
Man fängt als THP einmal an mit Lernen und hört nie wieder auf.

LG Petra
Alles klar, hast Recht. :D
Viele Grüße
Kathrin



   

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