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Wie viel Detailwissen ist gefragt

Fragen zur Ausbildung, Erfahrungsaustausch mit anderen, Lernhilfen...

Moderatoren: Angelika, Ernst

Tania
Beiträge: 7
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Wie viel Detailwissen ist gefragt

Beitragvon Tania » 4. Okt 2004, 10:55

Hallo, zusammen!
Ich bin ganz am Anfang der THP-Ausbildung - bei Lektion 2: Gewebe. Jetzt meine Frage - wie viel Detailwissen ist später wirklich in der Praxis gefragt? Ich arbeite u.a. das Buch von Loeffler "Anatomie und Physiologie der Haustiere" durch. Aber, wenn ich ehrlich bin, kann ich mir unmöglich das ganze Wissen aneignen - vor allem nicht in 1 - 2 Monaten. Hat jemand einen Tipp für mich?
Ganz lieben Dank und liebe Grüße,

Tania


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Ernst
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Beitragvon Ernst » 4. Okt 2004, 15:58

Wer sagt denn das du dir das Wissen in 1-2 Monaten aneignen sollst?
Eine gute Ausbildung dauert schon ein wenig länger - und bei der späteren Tätigkeit als THP ist auch ein Haufen Eigenverantwortung gefragt.

Gerade weil es keine Voraussetzungen für diesen Beruf gibt solltest du schon dafür Sorge tragen dass du über ein solides Grundwissen verfügst bevor du an fremden Tieren herumexperimentierst.

Wie lange du dafür benötigst, liegt an dir selbst, aber ich haben noch niemanden erlebt der ernsthaft der Meinung war das Wissen innerhalb von 2 Monaten und nur einem einzigen Buch erlangen zu können.
Die armen Viecher die sich in die Hände eines solchen Schnellerners begeben.
Grüße von der Waterkant
Ernst

Die Intelligenz läuft mir ständig nach - Aber ich bin schneller

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-Sonja-
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Beitragvon -Sonja- » 4. Okt 2004, 17:00

ähm ernst, ich glaub Tania gings bei den 1-2 Monaten lediglich um das Wissen über die Gewebe

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Ernst
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Beitragvon Ernst » 4. Okt 2004, 17:45

Ach soo - dann bitte ich vielmals um Vergebung.
(Hätte mich auch sehr gewundert wenn es jemanden gegeben hätte der glaubt es in 2 Monaten zu schaffen)
Grüße von der Waterkant
Ernst

Die Intelligenz läuft mir ständig nach - Aber ich bin schneller

Gaby67
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So geht es mir auch

Beitragvon Gaby67 » 4. Okt 2004, 19:56

Ich frage mich auch beim durcharbeiten des Lernstoffes, wie tief mein Wissen reichen muß ??
Bin auch erst im 2. Monat des Studiums und habe immer das Gefühl ich soll später die Tiere in alle Einzelteile zerlegen.
Ich bin mir zwar bewußt, das man später das gewisse Hintergrundwissen haben muß um zu wissen wie ein Tier "funktioniert", aber in allen Schichten der Innereien ???
Was sagen denn da die Fachleute unter euch ??

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chantal
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Beitragvon chantal » 4. Okt 2004, 20:37

hallo alle zusammen,

bin jetzt etwa 9 monate beim thb-studium und anatomie-physiologie habe ich schon hinter mir. ich war mir nach jedem studienbrief sicher, dass ich das gelernte intus hatte, habe aber mittlerweilen des öfteren schon zweifel gehabt ob das mühsam gelernte nicht doch wieder langsam verschwindet -?)
naja, ich denke jedoch, dass es vor allem wichtig ist, dass man verstanden hat wie ein organismus im großen und ganzen funktionniert und es auch keine schande ist, wenn man einzelheiten wieder nachschlagen muss (nachher bleibt es dann meistens wirklich im kopf drin..). meiner meinung nach ist doch ziemlich viel fachwissen gefragt um diesen beruf ordentlich ausüben zu können und man kommt bestimmt nicht drumherum immer wieder in fachbüchern zu stöbern.
es beruhigt mich aber sehr, dass ich mit meinen zweifel nicht allein dasteh :roll:
liebe grüße
chantal


Steffi1976
Beiträge: 58
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Mache Heilpraktiker

Beitragvon Steffi1976 » 4. Okt 2004, 22:40

Hallo habe da mal eine Frage.
Ich habe letzten Monat ein Heilpraktikerfernstudium angefangen und möchte später speziell für Kinder (Säuglinge,Kleinkinder) und Tiere (Hunde) da sein. Geht das überhaupt, das man Mensch und Tier behandelt?
Und muss ich für die Tiere eine Extraausbildung machen, oder kann ich mir das Wissen in Seminaren und in Praktika aneignen.
Steffi Plepla
Ann-Christin (*30.12.00;Neurodermitis,chron. Bronchitis,Asthma) und
Pascal (*20.05.03;Neurodermitis,Astma,chron. Bronchitis)

Tania
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Beitragvon Tania » 5. Okt 2004, 10:42

Hallo und DANKE für Eure Antworten!
Ich bin etwas erleichtert, dass ich nicht allein vor dem Problem stehe... Ich habe heute Morgen mit meiner Schule telefoniert und jetzt noch einen "Frei-Monat" zum Lernen dazwischen geschoben. Lektion 3 kommt dann erst im Dezember.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr noch ein wenig über Eure Erfahrungen während des Studiums schreibt - wie Ihr das Lernpensum bewältigt, welche Praxiserfahrungen Ihr mit dem Erlernten macht etc.
Also - großes DANKE - lG

Tania

jeni
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Beitragvon jeni » 8. Okt 2004, 15:05

hallo,

ich glaube, dass alle, die in irgendeiner richtung medizinischen berufe lernen, sich fragen, wie man das alles schaffen soll. es ist soooo viel und es scheint ein berg zu sein, den man nicht bewältigen kann. aber mit der zeit, davon gehe ich aus, wächst man da rein und man lernt auch mit dem ganzen umzugehen.

jeni

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chantal
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Beitragvon chantal » 10. Okt 2004, 10:10

hi jeni,

da hast du recht, es gibt sooo viel zu wissen und es kommt immer wieder neues dazu. ich hab schon einen paramedizinischen beruf (med. techn. laborassistentin) und auch hier habe ich in der schule nur das grundwissen gelernt und mir das eigentliche fachwissen über die jahre in der praxis angeeignet. lifelong learning, so ist's eben :)

schönen sonntag
chantal

caya
Beiträge: 23
Registriert: 6. Apr 2004, 19:51

Beitragvon caya » 11. Okt 2004, 00:00

Hallo Steffi,

ich halte es für sinnlos beides zu machen, das eine hat mit dem anderen ja nicht viel zu tun. In der THP-Ausbildung lernt man ja auch die Anatomie, die Potenzierung, Dosierung usw., die ja ganz anders ist als beim Kind. Konzentrier Dich auf den Heilpraktiker oder den Tierheilpraktiker, wenn Du es gut machen willst.

@ all, ja ich kann mich nur anschließen. :roll: :D

VG
caya

Steffi1976
Beiträge: 58
Registriert: 4. Okt 2004, 21:09

Danke

Beitragvon Steffi1976 » 11. Okt 2004, 10:58

Hallo Caya!
Ich mache ja jetzt erst den Heilpraktiker, damit ich mich darauf voll konzentrieren kann. Aber ich wollte später noch eventuell den Tierheilpraktiker machen, weil ich auch sehr gut mit Tieren (Hunde und Katze) kann. Aber das wäre dann auch erst so in 3 bis 4 Jahren.
Aber Danke trotzdem für deine Antwort.
Steffi Plepla
Ann-Christin (*30.12.00;Neurodermitis,chron. Bronchitis,Asthma) und
Pascal (*20.05.03;Neurodermitis,Astma,chron. Bronchitis)

Martina2112
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Registriert: 13. Apr 2005, 15:43

Beitragvon Martina2112 » 6. Jul 2005, 10:00

Hallo zusammen!
Ich habe dieses ältere Thema noch einmal hoch geholt, denn die Frage nach der Detailtiefe stelle ich mir auch gerade.
Klar, es gibt viel zu lernen, bin auch nicht „lernscheu“ oder so. Aber in meinem zweiten Studienbrief (Pferdeheilpraktiker bei Kurator) geht’s nun um allerlei Krankheiten und die anzuwendenden homöopathischen Mittelchen. Und da stellt sich mir folgende Frage:
Ist es wirklich so gedacht, dass man zu den ganzen unterschiedlichen Symptomen einer Krankheit alle Ausprägungen mit den empfohlenen Mittelchen inkl. Potenz, Häufigkeit und Dosierung auswendig lernt? Beim ersten Durchlesen wird einem ja ganz schwindelig vor lauter Potenzen und 3 x täglich 4 Tabletten von dem für eine Woche + 4 x täglich 2 Tabletten hiervon, aber wenn noch zusätzlich dieses Symptom, dann noch mal 3 Wochen lang 2 x täglich 3 Tabletten von diesem Mittel... Das kann man sich doch unmöglich merken, oder etwa doch...? Ich meine, die Mittelchen kann ich mir ja vielleicht noch merken, aber die Potenzen und wie oft wie viele Tabletten, Globolis oder Tropfen… Puh, das finde ich ganz schön heftig.
Wie seht Ihr das Thema bzw. was empfiehlt Eure Schule dazu?
Liebe Grüße + merci vielmals!
Martina
Zuletzt geändert von Martina2112 am 6. Jul 2005, 10:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Miezis04
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Beitragvon Miezis04 » 6. Jul 2005, 10:14

das was du da lernst ist alles nur nicht Homöopathie.

ich bin echt entsetzt :o
LG Heidi

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Miezis04
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Beitragvon Miezis04 » 6. Jul 2005, 10:32

also so einfach möchte ich dich jetzt doch nciht sitzen lassen :)

Homöopathie wird nicht nach Diagnose gestellt/gegeben.

Homöopathie wird in einem Repertorium ausgewertet nach symptome,das kann unter umständen stunden dauern.
Und dieses eine mittel ist dann auch nur für das eine tier und dem jetzigen zustand ,ein anderes Tier kann die selbe krankheit haben,aber es kann nicht das selbe mittel bekommen,weil es sein eigenes braucht.

Und welche Potenz wie gegeben wird,ist ganz klar in der allgemeinen omöopathischen arzneimittellehre festgelegt und wird auch so gelernt

Alles andere ist wie der onkel doctor der mal schnell ne diagnose hat,und ach ja da geb ich dieses und jenes mittel/antibiotikum und wenn gans besonders schlimm ist dann kommt halt das mittel zum einsatz

Nunja was du da lernst hat wirklich ncihts mit klas. Homöopathie zu tun,und ob da durch zufall einem tier geholfen wird,lass ich mal so stehen
LG Heidi



   

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