Zum Inhalt

Ausbildung zum/zur Tierheilpraktiker/in - aber wo??

Fragen zur Ausbildung, Erfahrungsaustausch mit anderen, Lernhilfen...

Moderatoren: Angelika, Ernst

Shamea*
Beiträge: 48
Registriert: 15. Aug 2006, 09:50

Beitragvon Shamea* » 11. Nov 2006, 16:20

na wenn ich das alles lese, dann weiß ich zu 100% das ich an der richtigen Stelle bzw. 'Schule bin
~Shamea*~


Anna555
Beiträge: 7
Registriert: 31. Okt 2006, 08:06

Beitragvon Anna555 » 11. Nov 2006, 21:46

Hallo Nerthus,
vielen Dank für Deine wirklich ausführliche Antwort.
Ich hatte das Glück, dass ich beim Gasthörer-Termin gerade Homöopathie als Vorlesung hatte. Da ich da ja schon vorbelastet war, konnte ich mir sehr gut eine Meinung bilden. Die Dozentin ist seit 6 Jahren in einer eigenen Praxis als Tierheilpraktikerin tätig. Hat frei referiert, auch sehr gut auf Fragen geantwortet, wußte nicht alles, aber ich denke, dass weiss keiner, auch wenn er noch so gut ist. Hat aber auch Fallbeispiele aus der eigenen Praxis genannt. Ich fand den Unterricht sehr interessant und lehrreich, obwohl ich die vorgestellten Mittel zum großen Teil schon kannte. Aber gerade deswegen konnte ich mir ein Urteil bilden. Klar, wäre auch nicht schlecht gewesen, z.B. einen Referenten zum Thema Anatomie, endrokrines System usw. zu haben. Denn da weiß ich noch nicht sehr viel drüber und hätte dann feststellen können, wie man es erklärt bekommt und auch versteht. Aber ich denke auch, dass es an jeder Schule Dozenten gibt, die einem gar nichts erklären können und man sich dann Zuhause um sein Wissen selbst kümmern muß. Das ist auch an jeder Uni so.
Werde ja dann Ende des Monats zu AfT in Köln gehen und mal schauen, wie es dort abläuft. Die Inhaberin der Schule sagte mir am Telefon, dass dort eigene Hunde zum Üben mitgebracht werden können. Ich habe aber auch auf keinen Fall Lust an meinem gesunden Hund oder an einem anderen gesunden Tier mal eben auszuprobieren, wie man Blut abnimmt oder Akkupunktur-Nadeln setzt. Abhorchen und Untersuchen fände ich in Ordnung. Aber alles andere wäre für mich nicht o.k.
Werde dann weiter berichten.
Liebe Grüße
Anna :D

Nerthus
Beiträge: 16
Registriert: 9. Nov 2006, 14:29

Beitragvon Nerthus » 12. Nov 2006, 13:36

Hallo Anna,

bitte bitte ;)

Klar, man kann sicher nicht alles wissen aber ein Dozent MUSS zumindestens in dem Unterricht, den er gibt, topfit sein und die Fragen der Schüler kompetent beantworten können. Dafür ist er / sie da.
Wenn nicht, dann hat er / sie "davorne" nix zu suchen.

Schönen Sonntag noch,
Nerthus

Siam
Beiträge: 36
Registriert: 18. Jun 2005, 09:37

Beitragvon Siam » 16. Nov 2006, 10:05

Hallo Nerthus,
jetzt möchte ich doch gerne mal was zu der KOOP sagen.
1. Du kannst nicht Mitglied in der Kooperation werden, sondern nur Mitglied einer der 5 Verbände, die sich dieser Kooperation angeschlossen haben.
Solltest du in der KOOP sitzen, dann wärst du einer der 5 Vorstände und müsstest sehr vorsichtig sein mit den Behauptungen über die Verhandlungen mit " Väterchen" Staat. ( aber ich glaube nicht, dass du einer dieser bist, sonst wüsstest du das und würdest dich vor diesen Behauptungen hüten)
Also: man kann NICHT Mitglied in der Koop werden, sondern Mitglied einer der 5 Verbände, die allerdings, wenn man mal genau schaut teilweise aus 50 Mitgliedern und weniger bestehen.
2. Wenn man dann schon beim genauen schauen ist, sollte man ganz genau schauen, wer denn die Vorsitzenden der Verbände sind, bzw. wie sie entstanden sind. ( Ganz einfach über Impressum derjeweiligen Internetseite).
Und siehe da, wen hätte es gewundert, es sind doch tatsächlich die Vorsitzenden von den Verbandseigenen Schulen. Jetzt kann man sich natürlich fragen, was war zuerst da - Die Schule oder der Verein? Nun, dass diese wiederrum auch ihre Schulen damit bewerben, dass sie auf die Verbandsprüfung vorbereiten ist doch logisch oder?allerdings...nun zu...
Punkt 3 :kann jeder egal ob oder welche Schule er besucht hat an dieser Prüfung teilnehmen! Es liegt also letzendlich nicht an der Schulwahl, ob man Mitglied in einem der Verbände werden kann, sondern ob man sich einen gewissen Wissenstand zu zugelegt hat. Man muss sich eben anmelden und Geld bezahlen.

So, das lag mir jetzt nun doch auf der Seele, denn die KOOP betreibt in meinen Augen derzeit mit dieser sehr hochgehaltenen Prüfung Augenwischerei.
Ansonsten kommen leider nicht viele Leistungen für den praktizieren THP. Der Akzent liegt derart auf deren Prüfung, um neue Mitglieder in die Schulen oder in deren Verbände zu bekommen, dass sie dabei leider ihre "Bestandkunden" vergessen zu scheinen.
Gruss
Siam

Nerthus
Beiträge: 16
Registriert: 9. Nov 2006, 14:29

Beitragvon Nerthus » 16. Nov 2006, 16:44

Hallo Siam,

ich bin in der KOOP, da ich in einem der Vereine Mitglied bin.

Verhandlungen seitens des Staates sind nicht nur gültige Verträge etc sondern auch Korrespondenz mit z. B. Abgeordneten, die entsprechende Anträge etc in den Bundestag mit einbringen, das einbringen von Petitionen das z. B. der THP auch weiter im der EU ab 2007 mit Homöopathika arbeiten darf etc. All das sind kleine Schritte auf dem Weg( der noch laaaannnggg ist ) zu Annerkennung unseres Berufes. Das ist nun mal gegeben und hat mit" du mußt dich hüten" nichts zu tun. Ich weiß sehr genau was ich wann und wie schreibe. Was wolltest du mir denn damit sagen, Siam?

Fakt ist das die KOOP nunmal entsprechend hohe Maßstäbe setzt, egal ob da ein, zwei Vereine kleiner sind als andere. Es kommt auf die Qualität der Arbeit und nicht auf die Mitgliederanzahl an!
Natürlich sitzen da in erster Linie die Vorsitzenden der jeweiligen Vereine und auch Besitzer von Schulen und das ist auch Sinn der Sache. Es sollen einheitliche, hochwertige Ausbildungskriterien, Prüfungsrichtlinien gemacht werden. Wer bitte soll denn das sonst machen? Außerdem wird in jedem Verein der Vorstand durch die Mitglieder gewählt, die dann in der KOOP sitzen.
Außerdem: Bei Schulen, die einem Verein angehören der in der KOOP angeschlossen ist, bei denen wird automatisch ( und keine Extra - Prüfung ) die KOOP - Prüfung gemacht.

Die KOOP macht schon einiges für die THP... leider nur in kleinen Schritten, da in vielen Dingen nunmal die Hände gebunden sind. Ein Erfolg ist allerding schon der letzte Beitrag seitens der GGTM in der Verbandszeitschrift Ganzheitliche Tiermedin. Aber den hast du ja sicher auch gelesen ;). Worauf beziehst du die Augenwischerei denn genau Siam?
Ich habe mich auch oft genug über das, in meinen Augen nicht schnelle Fortschreiten in Bezug auf staatliche Annerkennung, geärgert und dem Vorgehen meines Vereins.
Um da aber mal auch den Mitgliedern auf die Finger zu klopfen: Was tust du denn dafür? Ein Verein ist eine Gemeinschaft, die nicht nur aus Bedienen seitens des Vorstandes besteht. Wer von den Mitgliedern geht denn auf die Messen und macht TH - Aufklärung? Wer gibt die Petitionen an die TH weiter ( z. B. jetzt mit der Homöopathiedebatte) und mal ganz einfach: Wer geht zu den Sitzungen und untersützt seinen Verein? Sich auf Roß zu setzten und zu sagen: Also bitte, macht was für mich.... das ist echt zu bitter. Man sollte mal bedenken, das es ehrenamtliche Arbeiten sind. Wer da also motzt: Hintern hoch, sich in seinen Verein einbringen und etwas mitbewirken.

Natürlich muß das Augenmerk auf die Prüfung liegen.... oder hast du z.B. den G. vergessen? So übel und mies das Buch ist aber er hat stellenweise recht. Nur wenn wir den Standard hoch legen, strafen wir solche Menschen lügen und werden auch seitens der Fachleute annerkannt ( siehe GGTM). Der Fokus liegt nun mal derzeit mehr auf den Ausbildungs - und Prüfungskriterien.

Außerdem habe ich hier nicht nur die KOOP erwähnt sondern auch den FNT ( der nicht in der KOOP ist ). Auch dieser Verein hat hohen Anspruch.

Allerdings hat das mit dem eigentlichen Beiträgen meinerseits, der staatlichen Annerkennung mittels FVDH nicht zu tun. Die Kontroverse bzgl von Vereinen innerhalb unseres Metiers sind da natürlich immer recht inflammabel. Bist du THP, Siam und welchem Verein gehörst du denn an?

Nochmal als Info zum FVDH. Die Auskunft ist vom Vorsitzenden persönlich: Der FVDH ist nicht staatlich annerkannt sondern gesetzlich... wie jeder andere Verein mit einem e.V. dahinter.
Als Berufsverband der Human HP hat der Staat keinerlei Maßnahmen, Vorgaben, Handlungsweisen etc. als Regelung vorgegeben.
Ferner ist die Werbung von staatlich in Verbindung mit FVDH seitens des Verein verboten.

Gut's Tägele
Nerthus

Siam
Beiträge: 36
Registriert: 18. Jun 2005, 09:37

Beitragvon Siam » 16. Nov 2006, 19:05

Hallo Nerthus,
"seitens des Staates sind nicht nur gültige Verträge " ...das würde mich mal genauer interessieren. Von welchen Verträgen sprichst du? Und mit welchen Abgeordneten wird gesprochen?
."da in erster Linie die Vorsitzenden der jeweiligen Vereine und auch Besitzer von Schulen und das ist auch Sinn der Sache"...das halte ich allerdings nicht mehr für neutral, was die Empfehlung von Schulen angeht. Schon sehr viiiiel Eigenwerbung!;-) Und hier fängt für mich auch die Augenwischerei an, denn sie behaupten neutral zu sein und nur zum Wohle der THP´s zu arbeiten. Dass sie dabei ihre Schulen empfehlen und füllen...das ist der kleine, nette Nebeneffekt;-)...na ja, mag sich jeder seins dabei denken...
"bei denen wird automatisch ( und keine Extra - Prüfung ) die KOOP - Prüfung gemacht"...moment mal, das kann man aber auch anders darstellen. Klar ist es keine "Extra" Prüfung, denn diese Schulen bieten ja gar keine schulinterne Prüfung an;-) Aber die Prüfung bleibt für alle die gleiche. Ich hätte doch auch bei der ATM den Unterricht machen können und dann anstatt der schulinternen Prüfung der ATM "nur" die Prüfung vor der KOOP. Zwingt mich doch keiner eine schulinterne Prüfung zu machen, aber ich habe zumindest die Wahl und werde nicht zur KOOP Prüfung "gezwungen". ( Bitte das "gezwungen" mit Augenzwinkern verstehen, ich möchte hier niemanden angreifen, auch die KOOP nicht.)
"in meinen Augen nicht schnelle Fortschreiten in Bezug auf staatliche Annerkennung, geärgert " ...darum geht es mir gar nicht, sondern um die Leistung eines Vereins für die Mitglieder. Sprich Rechtsberatung, Seminare etc...
"oder hast du z.B. den G. vergessen? So übel und mies das Buch ist aber er hat stellenweise recht"...natürlich habe ich dieses Buch nicht vergessen, aber zum einen geht der G. mir am Allerwertesten vorbei und zum anderen möchte ich nur sagen, dass die KOOP sich in meinen Augen ein wenig zu viel als "das einzig Wahre" darstellt. Und das kann sie einfach nicht behaupten, ich finde das etwas vermessen.
Gruss
Siam


Nerthus
Beiträge: 16
Registriert: 9. Nov 2006, 14:29

Beitragvon Nerthus » 16. Nov 2006, 20:53

Hallo Siam,
"seitens des Staates sind nicht nur gültige Verträge " ...das würde mich mal genauer interessieren. Von welchen Verträgen sprichst du? Und mit welchen Abgeordneten wird gesprochen?
Verträge? Wo habe ich gesagt das Verträge abgeschlossen werden? Das diente lediglich als Erklärung, das es eben NICHT nur Verhandlungen gibt mit Verträgen sondern auch das, was hinter den "Verträgen" stand.
Wenn dich das weitergehend interessiert, dann informiere dich an der offiziellen Stelle, wenn du Mitglied bist oder aber in deinem Verein.
das halte ich allerdings nicht mehr für neutral, was die Empfehlung von Schulen angeht. Schon sehr viiiiel Eigenwerbung! Und hier fängt für mich auch die Augenwischerei an, denn sie behaupten neutral zu sein und nur zum Wohle der THP´s zu arbeiten. Dass sie dabei ihre Schulen empfehlen und füllen...das ist der kleine, nette Nebeneffekt;-)...na ja, mag sich jeder seins dabei denken...
Hhhm, wer hat hier von neutral geredet? Die Schulen, die sich via Verein der KOOP angeschlossen haben und entsprechende Kriterien erfüllen, ja sicher sind die zu empfehlen ( aber auch z.b. die ATM die nicht in der KOOP ist!) . Ich frage mich nur, wieso du behauptest das sie nur so tun als ob sie für die THP arbeiten und aber eigentlich nur ihre Schulen empfehlen wollen? Das ist eine sehr starke ( und definitv falsche ) Behauptung die du bitte auch beweisen solltest ( nachvollzieh-und überprüfbare Quellenangabe bitte ).

Immerhin pröddeln die nicht an eigenen Dingen herum sondern versuchen einen einheitlichen hohen Stand zu erreiche. So kann man Menschen wie G. die Argumenationgrundlage entziehen und gleichzeitig sicher gehen, das es weniger dieser Kaffeklatsch - THP gibt, die nicht nur den Tieren sondern auch den ernsthaft arbeitenden THP schaden und denen, die es werden wollen. Und bitte, welche Schule / Verein ist neutral?

Apropo G.
"...natürlich habe ich dieses Buch nicht vergessen, aber zum einen geht der G. mir am Allerwertesten vorbei
Genau die Straußmentalität ist es, die den THP letzendlich schadet. Wenn ich den ignoriere dann verschwindet der wieder.... sorry aber sehr blauäugig. Schon bemerkt das der Herr mittlerweile in Zeitschriften wie Pegasus, Freizeit im Sattel, in Fernsehen und sonstwo sein Gift verspritzt? Aber hauptsache Augen zu, den kenne ich nicht, und über die Vereine meckern ... und zwar egal über welchen. Nur wenn wir glaubhaft in Theorie und Praxis unsere hochwertigen Fähigkeiten beweisen, nur dann können wir solch negativen Hetzern den Boden entziehen.
Tja, du weißt ja sicherlich, das, sorry das ich es wieder erwähne, die Rechtsberatung der KOOP das Buch bereits komplett auseinander genommen hat um zu sehen ob es eine rechtliche Handhabe gibt. Es wurde leider nichts gefunden. Vielleicht haben das auch andere Vereine gemacht, das sich aber meiner Kenntnis entzieht. So ist es doppelt traurig, das der G. a) einerseits das ganze weiter verbreitet und schadet und anderseits, das er stellenweise recht hat. Aber weggucken hilft.
......und zum anderen möchte ich nur sagen, dass die KOOP sich in meinen Augen ein wenig zu viel als "das einzig Wahre" darstellt. Und das kann sie einfach nicht behaupten, ich finde das etwas vermessen.
Wo stellt sie sich als vermessen und als das einzig wahre hin. Nenne mir dazu bitte fundierte Argumente mit nachvollziehbarer Quelle und was wird behauptet?
moment mal, das kann man aber auch anders darstellen. Klar ist es keine "Extra" Prüfung, denn diese Schulen bieten ja gar keine schulinterne Prüfung an;-) Aber die Prüfung bleibt für alle die gleiche. Ich hätte doch auch bei der ATM den Unterricht machen können und dann anstatt der schulinternen Prüfung der ATM "nur" die Prüfung vor der KOOP. Zwingt mich doch keiner eine schulinterne Prüfung zu machen, aber ich habe zumindest die Wahl und werde nicht zur KOOP Prüfung "gezwungen". ( Bitte das "gezwungen" mit Augenzwinkern verstehen, ich möchte hier niemanden angreifen, auch die KOOP nicht.)

Tja, zu solchen Gedanken kann man nicht viel mehr sagen, wenn einer wirklich so handelt aber davon mal abgesehen: Die FAT macht zum Beispiel eine interne Zulassungsprüfung. Erst wenn du die bestehst, dann darfst du überhaupt erst an der Abschlußprüfung teilnehmen. Bitte erkundige dich genauer, bevor du sowas schreibst, was nicht der Wahrheit entspricht.
Solltest du aber die Prüfung vor der KOOP bestehen, egal ob du eine Schule besucht hast oder per Fernunterricht gelernt hast, so ist das doch völlig ok. Es geht hier um Wissen und nicht, wie in den USA z. B., um den Standesdünkel der der besuchten Schule.

Nimms nicht persönlich ( so wenig wie ich das hier ) aber deine Antwort enthielt leider nur nicht zu untermauernde Phrasen und auch auf meine Fragen oder anderen Dinge bist du, bis auf die Augenwischerrei, nicht eingegangen. Warum? Wußtest du das schon alles? Hast du auch die Homöopathiepetition an deine Patientenbesitzer / Bekannte / Freunde etc, weitergereicht und dann unterschrieben an deinen Verein für die Eingabe in den Petitionsauschuß zurück gegeben?
Bist du THP und in einem Verein? Was tust du für deinen Verein und somit für unseren Berufstand?

Gut's Nächtle,
Nerthus

Siam
Beiträge: 36
Registriert: 18. Jun 2005, 09:37

Beitragvon Siam » 16. Nov 2006, 21:10

Nerthus,
Auf deine doch sehr aggressive Art und Weise werde ich nicht weiter eingehen.
Wo ich meine Ausbildung gemacht habe und was ich nun mache, habe ich an anderer Stelle hier schon beschrieben, muss mich weder wiederholen, noch muss ich mir Blauäugigkeit bzw. Unwissenheit über Petitionen vorwerfen lassen.
Gruss
Siam

Nerthus
Beiträge: 16
Registriert: 9. Nov 2006, 14:29

Beitragvon Nerthus » 16. Nov 2006, 21:30

Hallo Siam,

ich erkenne zwar keine aggressive Weise, sondern eine kritisch und hinterfragende.
Sorry das ich nicht das Forum bezgl. deiner Ausbildung durchsucht habe aber ich hätte es nicht als Problem gesehen, das kurz zu erwähnen. Ich habe dir ja auch geantwortet auf deine Argumente.

Nun denn, dann laß es halt einfach stehen. Es ist halt in Foren üblich, erst Fragen und Behauptungen aufzuwerfen, die dann bei genauerem hinterfragen nicht untermauert werden können / wollen und der Fragende dann als "aggressiv" hingestellt wird.

Nichtsdestotrotz wünsche ich dir eine erfolgreiche Tätigkeit als guter THP.... mit der Prüfung deiner Wahl ( sofern noch nicht gemacht ) und dem Verein deiner Wahl.

Nerthus

Anna555
Beiträge: 7
Registriert: 31. Okt 2006, 08:06

Beitragvon Anna555 » 16. Nov 2006, 22:02

Hallo Nerthus und Siam,
ich finde es schade, dass hier überhaupt diskutiert werden muss ob und welche Schule und was auch immer. Mich interessierten hier nur die persönlichen Erfahrungen der Leute, die eine solide Ausbildung gemacht haben.
Wenn ich mir nächstes Wochenende die AfT noch angesehen habe, werde ich für mich persönlich und nur für mich persönlich entscheiden, welcher Weg der Richtige für mich ist. Die Ausbildung mache ich zuerst einmal um mein Wissen zu erweitern und um den Tieren zu helfen, nicht um hier unnötige Diskussionen fortzuführen.
Ich finde schon, dass Nerthus hier sachlich diskutiert und der agressive Ton nicht unbedingt von ihm kam. Das ist meine Meinung zum Thema.

Anerkannt ist die Ausbildung bisher leider nicht und man kann wirklich nur darum kämpfen und damit meine ich uns alle und nicht, dass man diesen Kampf irgendeinem Verband überlässt. Nur so kommen wir weiter, wenn wir alle an einem Strang ziehen und uns nicht gegenseitig den Strick um den Hals immer enger ziehen. Dabei finde ich es schade, dass auch jeder Verband - egal welcher - sein eigenes Süppchen kocht. Das ist aber leider in Deutschland so und jeder hat Angst, nicht genug vom Kuchen des Lebens bzw. des Verdienens abzubekommen. Dabei spielt es doch nur eine Rolle, wie gut man selbst ist, wieviel man lernen möchte, dass man auch andere Meinungen gelten lässt um dazu zu lernen und weiss, wo man selbst im Leben steht.
Da ich inzwischen 51 Jahre alt bin, sehr viel im Leben erlebt habe, weiss ich ganz sicher, wo ich stehe und was ich für mich will. Alles andere entscheide ich dann so, wie es für mich wichtig und richtig ist, aber auch um anderen keinen Schaden zuzufügen. Denn man sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein und wissen was man tut. Ansonsten könnte ich mir morgen ein Schild vor die Tür hängen und mich "Tierheilpraktiker" nennen.

Liebe Grüße und noch einen schönen Abend
Anna555 ;)

Nerthus
Beiträge: 16
Registriert: 9. Nov 2006, 14:29

Beitragvon Nerthus » 16. Nov 2006, 22:25

Hallo Anna555,

ich freue mich, diesen deinen Beitrag lesen zu dürfen, den ich voll und ganz in seiner Thematik unterschreiben würde!

Nerthus

Anna555
Beiträge: 7
Registriert: 31. Okt 2006, 08:06

Beitragvon Anna555 » 26. Nov 2006, 22:57

Kurzer Bericht zur Entscheidung Tierheilpraktiker Schule:
Nachdem ich gestern und heute zum "Gasthören" an der Akademie für Tierheilkunde mit Sitz in Düsseldorf am Studienort in Köln war, werde ich ab Dezember diese Schule besuchen.
Mich hat die kleine Gruppe überzeugt. Man konnte in der kleinen Gruppe viel besser lernen als bei ATM mit 50-70 Leuten, da herrscht das Prinzip "Friß Vogel oder stirb". Die Dozentin hatte einen viel gegliederten Vortrag den man auch gut verstehen konnte. Sie hat sich sehr viel Mühe mit der Vorbereitung des Unterrichts gegeben.
Ich habe mich keine Minute gelangweilt wie bei ATM. Dort wurden u.a. keine medizinischen Fremdwörter erklärt. Außerdem war es dort sehr unruhig, weil etliche Leute zwischendurch auf die Toilette gingen, mit dem Handy telefonierten usw. Das war doch sehr störend. Die Dozentin bei ATM kann natürlich auch bei anwesenden 50 Leuten nicht auf einzelne Fragen eingehen. Das ist bei AfT ganz anders. Dort bekam man jede Frage zufriedenstellend beantwortet. Hunde werden bei Bedarf mitgebracht. Es werden aber nur Untersuchungen am Hund geübt, keine Blutabnahmen gemacht, außer vom Besitzer gewünscht, weil sowieso ein Blutbild gemacht werden soll. Dann aber nur von einer Person und nicht von allen.
Außerdem ist die Ausbildung bei AfT inkl. Hund, Pferd und Katze und anderen Tierarten um ca. 1.000,oo Euro billiger als bei ATM und in meinen Augen qualitativ hochwertiger, da viel verständlicher.
Für mich ist es auf jeden Fall die richtige Entscheidung.
LG Anna555
Zuletzt geändert von Anna555 am 27. Nov 2006, 19:44, insgesamt 1-mal geändert.

Shamea*
Beiträge: 48
Registriert: 15. Aug 2006, 09:50

Beitragvon Shamea* » 27. Nov 2006, 19:41

wieviel Leute sind da in einer Gruppe 50-70 :o
bei uns sind es gerade mal 20... wie schafft man mit so vielen Leuten denn dann praktische Arbeiten? Das stell ich mir im Stall aber arg gedrängelt vor...

da bin ich doch froh, bei uns wird im Unterricht weder telefoniert noch sonstwas gemacht ausser Unterricht und bei 20 Leuten kann die Dozentin super auf die Fragen eingehen... anders wäre diese rießige Pensum an Lehrstoff doch auch garnicht zu schaffen...
~Shamea*~

part2006
Beiträge: 1
Registriert: 10. Dez 2006, 18:51

Hallo an Alle,

Beitragvon part2006 » 11. Dez 2006, 09:52

habe gestern mal recherchiert im Netz und bin auf diesem Forum gelandet. Vielleicht gibt es hier ja eine Antwort auf meine Frage.

Zur Zeit beleuchte ich den Beruf des THP von allen Seiten und versuche herauszufinden, ob es sinnvoll ist, den HP vor der Ausbildung des THP zu absolvieren! Dies wäre nach Aussage einer Schule wichtig, da ich keinerlei Vorkenntnisse im medizinischen Bereich habe! Als Kaufmann rechne ich nach und stelle fest, dass sind ja mehr Einnahmen für das Institut! :evil: Ist das seriös??? Wohl eher nicht. Wer hat da Erfahrung? Wer von den angehenden oder ausgebildeten THPs hatte medizinische Vorkenntnisse oder hat den HP absolviert?

Wie sieht es mit den Skripten aus, habe gestern beim Durchlesen keine Aussagen gefunden (oder überlesen). Wie sehen diese im Allgemeinen aus! (verständlich geschrieben, illustriert,...)

Da ich keinerlei Zeitdruck habe, werde ich versuchen eine gute Schule zu finden und habe schon einiges hier gelesen. Bin mal gespannt auf Eure Antworten!

Freue mich auf Rückmeldungen!

Dewin
Beiträge: 6
Registriert: 3. Jan 2007, 12:46

Beitragvon Dewin » 3. Jan 2007, 13:10

Hallo erstmal, bin eu hier.
Die Diskussion um die Schulen kenne ich auch. Habe damals selber zig Schulen angeschrieben und angerufen.
Habe mich letzten Endes dafür entschieden, die Komponenten, die mich am meisten interessierten einzeln zu machen. Habe daher Akupunktur für Tiere studiert. War bei der IfT. War soweit gut, aber die Praxis kam doch sehr zu kurz. Habe dort sage und schreibe 2 Akupunkturnadeln in der gesamten Zeit setzen dürfen. Bin jetzt auf das Tier-Therapie-Zentrum gestoßen. Da habe ich mich mit der Dozentin dieses Studienganges mal unterhalten. Sie weiss, was sie macht und hat einen guten Ruf. Ich denke, da kann man eine vernünftige Ausbildung absolvieren. Übrigens suchen die auch noch versierte Dozenten mit langer Erfahrung für verschiedene Studiengänge...
Welche Schule würdet Ihr für Tierpsychologie empfehlen?
Tieren zu helfen ist meine Erfüllung.



   

Zurück zu „Tierheilpraktiker - Ausbildung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 1 Gast