Ausbildung zum/zur Tierheilpraktiker/in - aber wo??

Fragen zur Ausbildung, Erfahrungsaustausch mit anderen, Lernhilfen...

Moderator: Angelika

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Soraya
Beiträge: 3
Registriert: 15. Jan 2007, 18:37

Beitrag von Soraya »

Guten Abend zusammen,

auch ich darf mich zu den Glücklichen zählen, die hierher gefunden haben, weil ich denke, dass ich hier einiges lernen und erfahren kann.

Derzeit befinde ich mich wie auch viele andere hier in dem Zwist mich für eine THP-Schule entscheiden zu müssen (dieser Thread findet wohl kein Ende... ;) ).

Ich habe auch div. Schulen in die engere Wahl gezogen.
Anfangs habe ich soviel Schulen wie möglich gesucht und "auseinander" genommen. Dies ist ein Fehler, da danach die Wahl umso schwerer fällt.
Ich hatte u.a. IBW, Institut Kappel Wuppertal, ATM, BTB, AfT, paracelsus, SIT, Natura Medica, IFT und noch viele mehr auf meiner großen Liste stehen. Nun habe ich hier auch von Sanara und einem Therapiezentrum und noch anderen Schulen gelesen.
Da weiß man wirklich nicht, wie man sich da entscheiden soll und vor allem ist so etwas immer schwer, wenn man gar nicht weiß, was für Kriterien man überhaupt beachten soll. Geht es nur um das Wohlfühlen an der Schule (auch wenn sie vlt. nicht so "gut" ist) oder eher um den Praxisanteil, oder eher um den Preis (je teurer umso besser?), die Dauer der Ausbildung oder doch eher um den Umfang der Inhalte/Skripte?
Da steht man als Laie ganz schön wie ein Ochs' vorm Berg da.

Da für mich schon mal wichtig ist nicht ausschließlich ein Fernstudium zu absolvieren, habe ich auch dementsprechende Schulen direkt mal gestrichen, außerdem kam mir bei manchem die Ausbildungszeit doch etwas arg kurz vor. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in 9 Monaten alles rund um den THP-Beruf erlernen kann.
Schlußendlich habe ich nun noch ein paar, aber immer noch zu viele, Schulen in die engere Auswahl gezogen. Hierbei ist für mich als Laie das Problem, dass ich absolut nicht weiß, wonach ich mich richten soll.
Jede Schule nimmt für sich selbst ein anderes Privileg in Anspruch:

paracelsus - "Eurpas Ausbildungsinstitut Nr.1 für Naturheilkunde und Psychotherapie"
ATM - die meisten praktischen Unterrichtsstunden in ganz Deutschland
BTB - die einzige Schule in Deutschland unter staatlicher Kontrolle und mit staatl.Zulassung
Auch hört sich die AfT nicht übel an und ist ebenfalls in der Nähe, aber auch habe ich schon von FAT hier gelesen, die ebenfalls einen guten ersten Eindruck auf mich macht.

Nun frage ich mich natürlich: Wonach geht man nun?
Die BTB hat zwar wenig Praxis (3 WE-Seminare für die THP-Ausbildung plus je Fachrichtung nochmal je 2 WE-Seminare), bietet aber die THP-Ausbildung plus 2 zusätzl. Fachrichtung an und man erhält bei erfolgreichem Bestehen der Prüfung eine staatl. Zulassung.
Welche Vorteile hat das denn eigentlich? Bin ich als staatl. anerkannter THP irgendwie in einer anderen Liga als als nicht staatl. anerkannter THP??
Oder sollte man eher Wert auf viel Praxis legen, wie das z.B. die ATM bietet?
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass man ohne Praxis wirklich was lernt, aber ist es sehr wichtig so viel Praxis wie möglich zu haben oder reicht da auch eher ein Mittelmaß oder gar Minimum?
Da hat man echt die Qual der Wahl.
Logisch! Denn jede Schule will sich auch verkaufen.
Hierzu muss ich direkt erwähnen, dass das Geld keine Rolle spielt. Erstrangig ist für mich vielmehr die Qualität der Ausbildung und dass ich die Bezeichnung THP auch zu Recht verdiene.
Denn Ratenzahlungen bieten ja alle Schulen an. ;)

Ich komme aus einer kleinen Nachbarstadt Düsseldorfs und hätte den Vorteil sowohl bei der AfT als auch bei paracelsus als auch bei der ATM meine Ausbildung zu machen, da alle von diesen Schulen Düsseldorf als Seminarort anbieten.
Auf Grund der eher niedrigen Anzahl der prakt. Stunden beim BTB wäre auch das kein Problem.

Ich bin kein Mensch, der alles ohne prakt. Unterricht hinkriegt. Wer schon mal versucht hat sich -nur anhand eines Buches- Mathe selbst beizubringen, weiß wahrscheinlich wovon ich rede. ;)

In allererster Linie möchte ich soviel wie möglich lernen und auch zumindest ab und an mal die Gelegenheit bekommen Fragen zu stellen, falls ich was nicht verstehe und es auch erklärt bekommen (auch anhand von Beispielen).
Große Gruppen finde ich da eher nicht so gut, da dann wohl auf die Belange des Einzelnen nicht wirklich Bezug genommen werden kann.
Zudem würde ich gern möglichst nach und nach alles vermittelt bekommen und nicht mittendrin einsteigen.
Ich habe oftmals gelesen, dass von manchen Naturheilverfahren nur die "Grundzüge" gelehrt werden, man müsse dann dementsprechende Seminare belegen. Aber von allem nur ein bisschen Ahnung zu haben ist doch schlechter irgendwie als von ein oder zwei Sachen möglichst viel zu wissen, oder?

Man merkt, dass ich da etwas verwirrt bin und gar nicht so recht weiß, was ich da machen soll und wie ich das am besten handhabe. :oops:

Und ganz gleich, welchen THP man fragt, jede/r empfiehlt eine andere Schule. Da wird man dann umso verwirrter.

Mir wurde schon vorgeschlagen zweigleisig zu fahren, z.B. das BTB zu nehmen wg. der staatl. Zulassung und zusätzlich eine andere Schule mit viel praktischem Unterricht. Da ich mich aber nicht darin auskenne inwieweit sich die Reihenfolge der Lerninhalte unterscheidet; weiß ich wirklich nicht, ob das eine so gute Idee ist. :(

Da ist guter Rat wirklich teuer. Es wäre schön, wenn mir da jemand helfen könnte, denn ich bin wirklich absolut überfragt.
Schön wäre es halt eine wirklich tolle Ausbildung zu bekommen und dann auch wirklich THP zu Recht sein können (und kein Kaffeeklatsch-THP, wie Nerthus sagte ;) ), in kleinen Gruppen und mit großem Einblick in so viele Heilverfahren wie möglich und das nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch.

Ich hoffe, dass mir jemand meine dutzend Fragen beantworten kann und freue mich schon auf Eure Beiträge und Hilfe.

Liebe Grüße

Soraya

pierroth
Beiträge: 2213
Registriert: 8. Nov 2004, 10:21

Beitrag von pierroth »

Hallo Soraya

herzlich willkommen hier.
Ja, dieser Dschungel kann einen ganz schön verwirren. Mir ging es damals genauso. Vorab solltest Du Dir schon mal darüber im Klaren sein, welche Therapierichtung Du einschlagen möchtest. Ich finde es eher bedenklich, z.B. zehn verschiedene Therapien anzubieten und alle irgendwie nur halbherzig. Dann doch lieber nur ein oder zwei Richtungen, die dann aber intensiv, denn letztendlich wirst Du mit "ein bisschen" Homöopathie und "ein bisschen" Bachblüten, vielleicht noch "ein bisschen" Akupunktur nicht wirklich weiterkommen.
Die meisten Schulen halten so eine Art Vorlesung, die man dann belegen kann, die aber oft sehr voll waren und man von individuellem Unterricht nicht gerade sprechen konnte. Mir war es wichtig mit ganz viele Fragen (was ich auch gänzlich ausgeschöft habe...) meine Dozenten zu löchern, die das auch bereitwillig getan haben. Darüberhinaus haben wir noch von den persönlichen Erfahrungen schöpfen können, was bei einem vorlesungsartigem Unterricht wohl eher weniger der Fall sein wird.

Letztendlich wirst Du in keiner Schule zum Meister ausgebildet, sodass spätere Fortbildungen notwendig sind. Und manchmal sind es die "kleinen" Schulen, die einen intensiven und individuellen Unterricht anbieten. Eine 9-Monate-Ausbildung halte ich persönlich auch für viel zu kurz, alleine die Physiologie dauert schon so lange, es sei denn, die Schule ist eine Intensiv-Ganztagsschule.
Die meisten Schulen bieten Probeunterrichte an. Nutze sie, damit Du ein Gefühl für die Art und Weise des Unterrichts und auch für die Dozenten bekommst. Die Schule steht und fällt mir ihren Dozenten. Ist da einer dabei, den man mehr als unsympatisch oder inkompetent findet, dann wird das Lernen um so schwieriger.
Irgendwie ist alles zu einem gewissen Teil wichtig. Du musst Dich wohlfühlen, das Preis-Leistungsverhältnis sollte stimmen, der Praxisteil sollte so gestaltet sein, dass es jedem Teilnehmer möglich ist, das entsprechende Tier z.B. zu untersuchen und schlussendlich ist keine Schule so toll, die entweder ein 9-Monats-Programm durchziehe, noch ein 4Jahres-Programm.

Ich wünsche Dir viel Glück bei der Suche nach DEINER passenden Schule.

LG Pierroth

Soraya
Beiträge: 3
Registriert: 15. Jan 2007, 18:37

Beitrag von Soraya »

Hallo Pierroth!

Vielen lieben Dank für Deine Antwort, dessen Frage du sicherlich nicht zum ersten Mal beantworten musstest. ;)
Umso mehr freue ich mich, dass du mir geschrieben hast.

Was die Therapie betrifft so kann man natürlich nie genug wissen und wahrscheinlich muss man wohl auch erst mal einen Eindruck von allen möglichen Therapieverfahren bekommen um zu sehen welche man eigentlich persönlich favorisiert.
Defintiv aber kann ich sagen, dass ich Akupunktur in jedem Fall umfangreich erlernen möchte und dies auch als eventuelle spätere Fachrichtung praktizieren möchte. Ich bin von dieser Therapieform absolut überzeugt und habe auch an meinen eigenen Tieren die hervorragenden Ergebnisse gesehen.
Nach mehreren Jahren "Chemie" (die von einem TA absolut fruchtlos eingesetzt wurde, denn gebracht hat sie gar nix!) konnte mein neuer TA (der auch THP ist) meinem Kater mit Akupunktur helfen.
Das aber nur am Rande.

Als Laie, der wirklich nur wenig Wissen hat, ist natürlich erstmal alles interessant. Schön wäre also ein Einblick in alle Therapieformen, so dass ich dann schlußendlich entscheiden kann, welche mir am ehesten zusagt/zusagen (wenn man das so nennen kann....).
Wenn ich nur zwei oder drei Dinge kennenlerne, bleibt ja nicht viel an Möglichkeiten. ;)

Schön wäre auch ein nicht nur grob angerissenes, sondern ebenfalls unfangreiches Angebot an den tiermedizinischen Fächern. Ich weiß zwar nicht, ob ich da richtig liege, aber ich denke ein gutes Wissen um diese Themen ist unerlässlich um auch ein guter THP zu sein, oder?
Bei meiner Stöberei durchs Netz ist mir aufgefallen, dass manche Schulen sich da von den tiermed. Lerninhalten sehr unterscheiden und manches bei Schule X gar nicht erst vorkommt, etc.
Und wenn man nicht weiß, was maßgebend ist für diesen Beruf, weiß man auch nicht, ob was fehlt... :-?

Deswegen habe ich auch meine Liste einfach mal so stupide hier zum Besten gegeben und mir ein paar Tipps oder Erfahrungsberichte erhofft, was da am ehesten passen könnte. :oops:

Ich bin zwar ein sehr scheuer (oder eher schüchterner; scheu klingt so übel...*grins*) Mensch, wenn es um "Neuerfahrungen" und um viele (neue) Menschen geht (weswegen ich zugegebenermaßen auch bisher den Probeunterricht "umrundet" habe), aber ich werde wohl nicht einfach so eine Enstcheidung fällen können, auch wenn ich das gern täte. :oops:

Ein ganz herzliches Dankeschön noch mal für deine schnelle Antwort.

LG

Soraya

pony11
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Registriert: 18. Jun 2005, 17:12

Beitrag von pony11 »

hallo soraya,
ich weiss, die wahl der richtigen schule ist schwer und ich kann dir natürlich die entscheidung nicht abnehmen;-)
aber...pass auf mit einer schule, die behauptet staatlich zugelassen zu sein, bzw ein staatliches diplom vergibt....das gibt es nicht, denn für keine schule in deutschland gilt eine staatliche zulassung für den beruf des tierheilpraktikers! da stimmt dann was nicht....
vielleicht haben die eine zulassung zum fernstudium (was aber nichts über die ausbildungsqualität aussagt, sondern nur über die rahmenbedingungen) oder für einen anderen zusätzlich kurs, aber für den THP GIBT ES DIE STAATLICHE ZULASSUNG NICHT, auch nicht als Ausnahme für die BTB!

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fuertuefel
Beiträge: 114
Registriert: 12. Dez 2003, 11:58

Beitrag von fuertuefel »

aber für den THP GIBT ES DIE STAATLICHE ZULASSUNG NICHT, auch nicht als Ausnahme für die BTB!
das behauptet die BTB auch nicht. Abschluss laut BTB: schuleigene Prüfung, schuleigenes Zertifikat; mehr nicht.

LG, fuertuefel!
Niemand ist perfekt; außer mich!

pony11
Beiträge: 103
Registriert: 18. Jun 2005, 17:12

Beitrag von pony11 »

das weiss ich nicht, ob BTB es so behauptet oder nicht, aber Soraya hat es wohl so verstanden, dass der Studiengang bei der BTB staatlich zugelassen ist...und das kann halt irgendwie nicht sein...

M. Schulte
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Registriert: 13. Nov 2006, 00:45

Beitrag von M. Schulte »

Hallo, villeicht hilft Dir ein Preisvergleich ja bei Deiner Entscheidungsfindung. Du findest ih hier im Forum:

http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... c&start=15


PS: Hi, vielleicht geht es ja so, nachdem meine Beiträge ja gelöscht wurden!
Gruß Michael

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Kräuterfee
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Registriert: 29. Nov 2001, 01:00

Beitrag von Kräuterfee »

M. Schulte hat geschrieben:...PS: Hi, vielleicht geht es ja so, nachdem meine Beiträge ja gelöscht wurden!
Ja schau einer an, es geht ja bei Dir auch mal ohne Werbung/Links. ;-)
MfG
Kräuterfee

M. Schulte
Beiträge: 11
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Beitrag von M. Schulte »

Kräuterfee hat geschrieben:Ja schau einer an, es geht ja bei Dir auch mal ohne Werbung/Links. ;-)
Es ging dabei um den Inhalt und "nicht um die Werbung!" Aber so geht es ja auch ;-) Nur die "Quellenangabe" muss halt dabei stehen, soviel muss sein :-)

Gruß Micha

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Kräuterfee
Beiträge: 7699
Registriert: 29. Nov 2001, 01:00

Beitrag von Kräuterfee »

Was Werbung ist und was nicht, darüber diskutieren wir nicht. Nimm es einfach hin und beobachte Dich mal selbst. Es geht ja auch anders, als diverse Links. Man brauch sich ja nur die Seiten genauer anschauen...
Und nun bitte zurück zum eigentlichen Thema.
MfG
Kräuterfee

Soraya
Beiträge: 3
Registriert: 15. Jan 2007, 18:37

Beitrag von Soraya »

Einen schönen guten Abend in die Runde, ;)

tatsächlich habe ich es dummer-und fälschlicherweise so in dem Prospekt verstanden, dass man beim BTB dann staatl. anerkannter THP ist. :oops:
Habe mich selbst schon gewundert, aber nun ja, dachte halt: Man weiß ja nie...
Muss zu meiner Schande auch gestehen, dass ich diese Frage schon an mehreren Stellen hier im Forum beantwortet gefunden habe mittlerweile (peinlicherweise auch erst nachdem ich diesen Beitrag geschrieben hatte...*hihi*) und entschuldige mich auch für die Wiederholung. *peinlich peinlich*
Habe in dem Prospekt der BTB wohl einiges missverstanden, was ganz schön für Verwirrung gesorgt hat...
:oops:
Ich bedanke mich aber ganz herzlich, dass Ihr die Verwirrung in meinem Kopf lösen konntet. :)
Da kann ich dann nämlich direkt wieder etwas aussortieren.

Auch möchte ich mich für den Link bedanken, den ich mir nun mal etwas genauer anschauen werde.

Viele liebe Grüße

Soraya

nellpferd
Beiträge: 1
Registriert: 19. Jan 2007, 19:59

Beitrag von nellpferd »

Hallo Leute
ich bin gerade auf dieses Forum gestoßen. Ich bin momentan Lehramtstudentin und habe nun durch einen Zeitungsartikel über Wochenendseminare zur Ausbildung zum Tierheilpraktiker gelesen.

Mich würde diese Ausbildung sehr intressieren bin mir aber nicht sicher, wie groß der Arbeitsaufwand den ist. Ich würde sozusagen gerne mein Studium weitermachen und wochenends an den eminaren zum THP teilnehmen.
Es wär toll wenn ihr mir weiterhelfen könntet. Vielleicht könnt ihr mir euren Arbeitsaufwand schildern. Und eure Meinung ob das ganze etwas hochgegriffen ist oder machbar wäre.

Schonmal vielen Dank
LG

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fuertuefel
Beiträge: 114
Registriert: 12. Dez 2003, 11:58

Beitrag von fuertuefel »

Hallo Soraya,

wenn du die praktische Anwendung brauchst würde ich dir nicht zum BTB raten; die Scripte sind zwar sehr gut und auch die Fachausbildungen aber: es reicht natürlich nicht um als THP am Tier arbeiten zu können. Ich selbst habe viel mit Tieren zu tun, mit meinen eigenen, denen von Bekannten und mit Tierheimtieren; an denen habe ich vor allem die Anatomie erlernt sowie Auskultation, habe an Tierheimtieren meine Diagnosen gestellt (soweit möglich) und beim späteren Tierarztbesuch mit dessen Diagnosen verglichen uvm. Ohne diese Möglichkeit, mit den verschiedensten Tieren umzugehen, hätte ich beim BTB nicht lernen können.

Zusätzlich habe ich Seminare besucht (nicht nur die vom BTB) und habe beim Tierarzt mitgearbeitet.

Lange Rede, kurzer Sinn: eine der Präsenz-Schulen wäre für dich sicherlich das Beste, an der Quelle sitzt du ja :)

LG, fuertuefel!
Niemand ist perfekt; außer mich!

Katusha
Beiträge: 21
Registriert: 30. Mär 2007, 14:06

Beitrag von Katusha »

Hallo fuertuefel,

aber war das Fernstudium beim BTB sonst qualitativ gut?

Mal davon abgesehen, dass man bei jedem Fernstudium sich noch viel anlernen muß :wink:

andale13
Beiträge: 1
Registriert: 18. Apr 2007, 18:33

Beitrag von andale13 »

Anna555 hat geschrieben:Kurzer Bericht zur Entscheidung Tierheilpraktiker Schule:
Nachdem ich gestern und heute zum "Gasthören" an der Akademie für Tierheilkunde mit Sitz in Düsseldorf am Studienort in Köln war, werde ich ab Dezember diese Schule besuchen.
Mich hat die kleine Gruppe überzeugt. Man konnte in der kleinen Gruppe viel besser lernen als bei ATM mit 50-70 Leuten, da herrscht das Prinzip "Friß Vogel oder stirb". Die Dozentin hatte einen viel gegliederten Vortrag den man auch gut verstehen konnte. Sie hat sich sehr viel Mühe mit der Vorbereitung des Unterrichts gegeben.
Ich habe mich keine Minute gelangweilt wie bei ATM. Dort wurden u.a. keine medizinischen Fremdwörter erklärt. Außerdem war es dort sehr unruhig, weil etliche Leute zwischendurch auf die Toilette gingen, mit dem Handy telefonierten usw. Das war doch sehr störend. Die Dozentin bei ATM kann natürlich auch bei anwesenden 50 Leuten nicht auf einzelne Fragen eingehen. Das ist bei AfT ganz anders. Dort bekam man jede Frage zufriedenstellend beantwortet. Hunde werden bei Bedarf mitgebracht. Es werden aber nur Untersuchungen am Hund geübt, keine Blutabnahmen gemacht, außer vom Besitzer gewünscht, weil sowieso ein Blutbild gemacht werden soll. Dann aber nur von einer Person und nicht von allen.
Außerdem ist die Ausbildung bei AfT inkl. Hund, Pferd und Katze und anderen Tierarten um ca. 1.000,oo Euro billiger als bei ATM und in meinen Augen qualitativ hochwertiger, da viel verständlicher.
Für mich ist es auf jeden Fall die richtige Entscheidung.
LG Anna555
Hallo Anna555,

ich bin seit längerem auf der Suche nach einer guten Schule in Dortmund und schmöker in diesem tollen Forum schon seit einiger Zeit als "Stiller Leser".
Beflügelt von deinem positiven Gasthörer-Bericht, habe ich heute die Akademie für Tierheilkunde angerufen, allerdings nicht für Köln, sondern für Dortmund.

Ich habe eine gute Stunde mit Frau Wölki gesprochen, die sehr kompetent und freundlich alle meine Fragen beantworten konnte. Das ist, meinen Erfahrungen nach, leider keine Selbstverständlichkeit.
Die Punkte, die du ansprichst ( kleine Gruppen, gute Dozenten, strukturierter Unterricht, Praxisbezug und nicht zuletzt der Preis) sind für mich ebenfalls sehr wichtig und ausschlaggebend gewesen für die Wahl, die ich nun getroffen habe.

Nachdem ich mit meinem Mann gesprochen habe, werde ich morgen meine Anmeldung abschicken und freue mich schon sehr auf die kommenden 2,5 Jahre an der Akademie für Tierheilkunde.

Ich wünsche allen hier, die einen ähnliche langen Entscheidungsprozess hinter sich haben, dass Sie das für sich passende finden.

Andale

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