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Wechseljahre?

Rund um die Probleme der Frau

Moderatoren: Angelika, Beate

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kamily
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Wechseljahre?

Beitragvon kamily » 8. Apr 2014, 15:25

Ich bin 49 Jahre alt und leide seit etwa zwei Jahren unter ganz unterschiedlichen Wechseljahresbeschwerden. Gern würde ich wissen, ob es anderen auch so geht und welche Möglichkeiten Ihr ergreift, um Euch zu helfen?
Die Schönheit der Dinge liegt in der Seele dessen, der sie betrachtet. :wink:


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cluenda
Beiträge: 181
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Re: Wechseljahre?

Beitragvon cluenda » 8. Apr 2014, 21:17

ich kann gut verstehen, wie Du Dich fühlst. Man fühlt sich nur noch ausgelaugt und fix und fertig. Du hast auch alle langläufig bekannten Mittel versucht und nichts hat so richtig geholfen.

Ich habe mich mal bei meiner Oma ausgeweint, als es mir mal nicht so gut ging und die hat mir dann erzählt, wie sich die Frauen früher so geholfen haben. Und dann hat sie mir einen Tipp gegeben, den ich Dir mal weitersagen will. Sie meinte, Hebammen hätten früher den Frauen nicht nur bei Schwangerschaft und Geburt geholfen sondern auch bei Problemen mit den Wechseljahren.

Vielleicht gibt es ja eine Hebamme, die schon etwas älter ist und in Deiner Nähe wohnt, mit der Du mal ein Gespräch suchen kannst. Meine Oma ist jetzt 92 Jahre und recht fit und hat sich immer erstmal natürlicher Mittel bedient bei Problemen. Ich frage sie immer, wenn mir etwas fehlt oder meiner Tochter. Falls du aber keine Hebamme findest, kannst du auch hier http://www.naturheilkraeuter.org/wechse ... e-kraeuter mal reinschauen, die Tipps auf der Seite haben mir schon ein paar mal sehr weitergeholfen. Ich hoffer ich konnte dir helfen....
Träume Dein Leben, bis du aufwachst. Dann beschwere Dich bei dem, der Dich geweckt hat.

DieEmma
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Re: Wechseljahre?

Beitragvon DieEmma » 10. Apr 2014, 08:42

Hallo Kamily,

mit den Wechseljahren habe ich zur Zeit auch zu kämpfen ( ich bin 47 Jahre alt ). Wie du schon sagst, gibt es ja die unterschiedlichsten Beschwerden. An was genau leidest du denn? Wenn wir das wüssten, könnten wir dir bestimmt besser helfen.
Bei mir sind vor allem Schweißausbrüche ( vor allem nachts ) und Hitzewallungen das Problem ( hier mal zum Nachlesen: http://www.stark-gegen-schwitzen.de/hit ... hseljahren ). Dagegen haben bei mir Salbei und Traubensilberkerze recht gut geholfen. Oft hilft es auch schon, wenn man seine Ernährung und den Lebensstil etwas umstellt und sich regelmäßig sportlich betätigt ( Yoga ist auch sehr empfehlenswert ). Da du dich ja auch hier in diesem Forum angemeldest hast, gehe ich davon aus, dass dir solche natürlichen Hilfsmittel auch lieber sind, als Medikamente ;) Ein Besuch beim Frauenarzt kann aber auch nicht schaden!
Manche Frauen leiden aber auch an Depressionen, Gelenksschmerzen, Unterleibsschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Haarausfall und vielem mehr. Wenn du uns etwas genauer sagst, was bei dir das größte Problem ist, können wir dir bestimmt etwas besser helfen. Allgemeine Informationen zu natürlichen Behandlungsmöglichkeiten von Wechseljahrsbeschwerden habe ich auch noch hier gefunden: http://www.gesundheit.de/familie/frauen ... behandlung

Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen!
Gute Besserung und liebe Grüße
Emma

Svennjaaa
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Re: Wechseljahre?

Beitragvon Svennjaaa » 25. Apr 2014, 13:01

ich habe mich mit diesem Thema (notgedrungen ;)) auch befasst und mir dazu unzählige Berichte, Tests und Meinungen angehört und durchgelesen. Ein wirklich einheitliches Ergebnis konnte ich dabei nicht wirklich für mich herausfiltern. Dieser Artikel hier http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?ar ... 1&bernr=06 besagt, dass Medikamente deutlich besser gegen durch Wechseljahre bedingte Beschwerden helfen sollen, jedenfalls schnitten alle mit "gut" oder sogar "sehr gut" ab. Nahrungsergänzungsmittel haben nicht ganz so gut abgeschnitten, was aber natürlich auch daran liegt, dass sie keine Wirkstoffe wie die Medikamente enthalten. Ich habe trotzdem von Freundinnen gehört, die solche Mittel nehmen und damit auch sehr gute Erfahrungen haben. Eine von ihnen nimmt zum Beispiel Granatapfel-Kapseln (http://www.dr-peterhartig.de/wechseljah ... r-120.html), weil Granatäpfel wirklich in vielen Belangen dem Körper gut tun sollen. Sie bekämpfen Entzündungen und schützen die Gefäße.

Zusätzlich schützt die so genannte Ellagsäure im Granatapfel die Zellteilung von Krebszellen und soll sogar im Kampf gegen AIDS helfen - eine wahre Powerfrucht also!

Lg und haltet alle durch meine Lieben!
Eure Svenja

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Krâja
Beiträge: 910
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Re: Wechseljahre?

Beitragvon Krâja » 25. Apr 2014, 17:34

Bei Beschwerden in den Wechseljahren könnte es helfen, zu erfahren, in welchem Säuremilieu sich der Körper befindet. Das kann man selbst anhand von Lackmusstreifen überprüfen, wie folgt:

1.) Frag Deinen Hausarzt, ob er Dir 15 Lakmusstreifen zur Verfügung stellen könne oder geh in die Apotheke und besorge Dir 15 Lackmusstreifen, notfalls online bestellen.

2.) Diese Lackmusstreifen solltest Du dann an 3 aufeinanderfolgenden Tagen täglich bespielsweise um 6.00 Uhr vor dem Frühstück, um 9.00 Uhr, um 12.00 vor dem Mittagessen, um 15.00 Uhr und nochmals um 18.00 vor dem Abendessen in Deinen Urin halten, den Du in einem sauberen Glas auffängst. Verwende bitte keinen Plastikbehälter zum auffangen des Urins. Es müssen 5 Messungen täglich vorgenommen werden, um ein verwertbares Durchschnittsergebnis zu erzielen.

3.) Du tauchst den jeweiligen Teststreifen in den Urin, läßt ihn naß werden, wartest einen Moment, dann nimmst Du ihn heraus, schaust ihn Dir an und notierst die Verfärbung, Uhrzeit und Tag.

4.) Schütte den Urin danach in die Toilette, laß den Lackmusstreifen aufgehängt trocknen und bewahre ihn auf bis Du dich entweder wieder bei uns gemeldet hast oder alle Ergebnisse vorliegen. Spüle das Glas mit kochendem Wasser aus, stelle es umgedreht ins Waschbecken und lass es trocknen. Verwende es zum nächsten Test mit Urin erneut.

Die Lackmusstreifen zeigen mit ihren Farben den pH-Wert des Urins und damit des Körpers: ein pH-Wert von 7,0 bedeutet neutral, größer als 7,0 ist basisch, kleiner als 7,0 ist sauer.

Bei einer Übersäuerung kann es zu einer ganzen Folge von Störungen im Körper kommen, wie: chronische Schmerzen, allgemeines Unwohlsein, Kopfschmerzen, Infektanfälligkeit, Veränderung von Haaren, Haut und Nägeln, Verdauungsbeschwerden, Innere Unruhe, Nervosität ect., die meist nicht sofort ihrer eigentlichen Ursache zugeschrieben werden (können). Lies dazu bitte hier am Forum den Beitrag Übersäuerung mit allen Postings, beachte bitte auch den Warnhinweis im dritten Posting.

Lies bitte auch hier: Übersäuerung des Körpers:
Ernährungsumstellung
Die Ernährung sollte so aussehen, dass über den Tag verteilt drei viertel aus basischen Nahrungsmitteln und ein viertel aus sauren Lebensmitteln besteht. Wichtig ist auch genügend reines Wasser, ohne Kohlensäure zu trinken. Kaffee und schwarzer Tee zählen in diesem Zusammenhang nicht zur Flüssigkeitsmenge.

Bewegung
Körperlicher Bewegung, möglichst täglich und an der frischen Luft, reduziert das Risiko der Übersäuerung.

Ausscheidung der Säure unterstützen
Tägliche Wechselduschen, regelmäßige Anstrengung, bei der man so richtig zum Schwitzen kommt, Sauna und Bürstenmassagen regen die Haut an, Säuren nach außen abzugeben.

Für Entspannung sorgen
Andauernder Stress kann zu Übersäuerung führen. Entspannungstechniken, wie z. B. Yoga, Meditationen und autogenes Training helfen, mit dem Stress besser umzugehen. Unterstützend dabei können auch naturheilkundliche Therapien, wie Bachblütentherapie oder Homöopathie sein.

Teile uns bitte mit, in welchem Säureniveau sich Dein Körper befindet, damit wir Dich weiter beraten können.
Grüße von Krâja :wink:


   

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