effektive Anamnese !?

Moderator: Angelika

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Ann4
Beiträge: 36
Registriert: 10. Mai 2004, 12:45

effektive Anamnese !?

Beitrag von Ann4 »

Hallo,

ich bin in homöopathischer Behandlung und meine Erstanamnese liegt schon hinter mir.
Das erste Konstitutionsmittel, dass mein Homöopath ausprobiert hat, hat bei mir kaum Wirkung gezeigt ( aber vielleicht nehme ich das auch einfach nicht so wahr). Jedenfalls hat er mir nun Anfang der Woche ein anderes Mittel gegeben. Ob es auf mich passt kann ich noch nicht so genau sagen. Bisher habe ich nichts Auffälliges wahrgenommen.
Aber ich habe (oberflächlich) im Internet etwas über das Mitttel gelesen und finde, dass es eigentlich nicht so sonderlich auf mich passt.

Nun habe ich Sorge, dass ich bei der Anamnese möglicherweise nicht genügend (und nicht so detailliert) über mich erzählt habe, sodass es schwierig ist ein entsprechendes Mittel für mich zu finden.

Zu vielem , was mich mein Homöopath gefragt hat , konnte ich gar nichts sagen, weil ich fande, dass es bei diesen Punkten bei mir keine AUffälligkeiten gibt (z.B. :besonders kälte- oder Wärmeempfindlich --> Nö).
Über Sachen, die ich bei mir auffällig finde, haben wir gar nicht gesprochen.
Ich dachte mir, dass es schon seinen Sinn hat, dass er mich bestimmte Sachen fragt und andere nicht.
Aber inzwischen denke ich, dass es nicht so ertragreich war, was ich ihm erzählt habe und dass er einige entscheidende Dinge über mich nicht weiss. Wenn ich bei ihm bin , fallen mir wichtige Dinge nur oft dann nicht ein.


Jetzt hätte ich gerne so eine Checkliste, auf der ich verschiedene Kriterien aus meiner Sicht nochmal durchgehen könnte und die ich ihm dann nochmal geben könnte. Gibt es so etwas ? Ich wäre auch sehr an einem Selbsttest interessiert (nicht um selbst ein Mittel zu ermitteln, sondern um einen Kriterienkatalog als Orientierung zu haben). Im Netz habe ich keinen gefunden. Kennt von euch jemand einen ?

Viele Grüße

Ann

Die Maya
Beiträge: 127
Registriert: 7. Mär 2006, 15:07

effektive Ana nese ( Test)

Beitrag von Die Maya »

Hallo,
ich bin schon seit gerauer Zeit a Probieren dir 1 Antwort zu schicken, was bisher nicht ging, jetzt versuche ich es noch al.
Wenns jetzt geht schicke ich dir die richtige Antwort.

Die Maya
Beiträge: 127
Registriert: 7. Mär 2006, 15:07

Effektive Ananese

Beitrag von Die Maya »

Ich glaube, jetzt hab ichs kapiert, ich habe die ganze Zeit keinen Titel eigetragen, vielleicht war das das Proble . Ich bin neu hier, und hab wohl etwas aufer Leitung gestanden. Nicht wundern, bei ir ist 1 Buchstabe abhanden, deshalb die Fehler.
So: Nach eigener Erfahrung sagen Patienten das echt Wichtige für sie in den ersten 10-15 inuten.
Die Frage nach War /Kalt ist sehr wichtig, sie dient auch der Arznei ittelfindung.
wenn dir i Nachhineinein noch Wichtiges einfällt, ruf doch einfach noch al an, du kannst es dir ja auch notieren, dann vergisst du auch nix.

Und it de Nachlesen i Internet: Es gibt so viele unterschiedliche Dinge über 1 ittel zu lesen, sei es in Internet oder in verschiedener ateria edica, das uss nicht bedeuten dass Deines nicht zu dir passt.
Vielleicht solltest du auch gar nicht sooo viel drüber nachlesen, sondern eher dich selbst etwas beobachten. Ich selbst führe , wenn ich 1 ittel einneh e ganz gerne so 1 kleines Ho öopathietagebuch.

Darin ache ich täglich kleine kurze Notizen wie es ir so geht, was ir auffällt usw.
Das könnte auch für dich hilfreich sein, kannst es ja dann zu nächsten Gespräch itbringen.
Dann benötigst du auch keine Checkliste, und usst keine Angst haben, Wichtiges zu vergessen.
Dein Ho öopath hat sicherlich auch Eine gewisse " Checkliste" i Kopf, nach der er eht.
So nun bin ich gespannt, ob sich das shreiben jetzt gelohnt hat, und der Beitrag auch zu lesen ist.
LG von der .. . aya

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*brigitte*
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Re: effektive Anamnese !?

Beitrag von *brigitte* »

Ann4 hat geschrieben:...Über Sachen, die ich bei mir auffällig finde, haben wir gar nicht gesprochen.
Ich dachte mir, dass es schon seinen Sinn hat, dass er mich bestimmte Sachen fragt und andere nicht.
Aber inzwischen denke ich, dass es nicht so ertragreich war, was ich ihm erzählt habe und dass er einige entscheidende Dinge über mich nicht weiss. Wenn ich bei ihm bin , fallen mir wichtige Dinge nur oft dann nicht ein....
Hallo Ann,

aus meiner Erfahrung mit der klassisch-homöopathischen Arbeit heraus denke ich (und es bestätigt sich auch immer wieder), dass meinen Patienten gerade in der Erstanamnese sehr wohl g e n a u die Dinge einfallen, auf die es im Moment am meisten ankommt (wobei selbstverständlich das ganze Spektrum an Fragen zusammen abgearbeitet wird). Natürlich liefern viele dann später wichtige Dinge nach, die sie vergessen zu haben glauben.
Mir persönlich ist es meistens während der Erstanamnese klar, ob das Bild des Menschen, der da vor mir sitzt, "rund" ist und vollständig, andernfalls frage ich gezielt nach.
Und jeder gelernte klassische Homöopath hat seine eigene "Checkliste" im Kopf und fragt gezielt.

Was das Nachlesen eines Mittels betrifft - es gibt Patienten, denen sage ich ganz bewusst nicht, welches Mittel sie bekommen haben (oft entsteht hier genau der Effekt, den Du schilderst, das reicht von "sooooo sieht die mich??" bis "also d a s bin ich jetzt aber gar nicht"). Manche Kollegen sagen prinzipiell nicht welche Mittel sie geben, andere sehen hier kein Problem. Prinzipiell finde ich solche Nachgrübelein nicht so gut, es führt zu nix.

Die Idee des kleinen homöopathischen Tagebuchs von Maya finde ist sehr gut - und das ist sicher auch für Dich ein Weg, Deinem Therapeuten beim nächsten Gespräch Wichtiges zu sagen. Natürlich kannst Du Dir auch aufschreiben, was Du bis jetzt vergessen hast zu erwähnen.

Liebe Grüße, Brigitte

Ann4
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Registriert: 10. Mai 2004, 12:45

Beitrag von Ann4 »

Hallo,
nur ein kleiner Zwischenbericht von mir.
Also: Hatte meine Erstanamnese Ende Januar. Habe dann zunächst Carcinosum bekommen -und dann Sepia.

Nach der Einnahme von Carzinosum hatte ich kurzzeitig das Gefühl agressiv zu sein (keine Ahnung , ob mit dem Mittel zusammenhing).
Sonst habe ich keine Veränderung wahrgenommen.
Danach habe ich Sepia bekommen. Da habe ich wahrgenommen, dass ich sich der Stuhlgang verbessert hat. Ansonsten ist mir nichts weiter aufgefallen :-?
Nun habe ich Phosphor bekommen und werde es heute abend nehmen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
(Hab auch schon wieder im Netz geschaut - und erkenne mich da nicht sooo wieder - ich lass das jetzt lieber sein - mit dem Stöbern im Internet - und beobachte einfach mal, was sich verändert.

Liebe Grüße

Ann

Liebe Grüße
Ann

Die Maya
Beiträge: 127
Registriert: 7. Mär 2006, 15:07

Beitrag von Die Maya »

Hallo Ann,
ja das ist glaube ich besser, wenn man nicht so viel darüber liest. Lass es lieber unvoreingenommen auf dich wirken, und mach dir Notizen. Ich kann es auch nicht immer nachvollziehen, wenn meine Hom. sagt ich soll dies oder das nehmen- ABER- das Mittel wars dann ..
In welcher Potenz nimmst dus denn, wenn ich fragen darf?
liebe Grüsse
Maya

Ann4
Beiträge: 36
Registriert: 10. Mai 2004, 12:45

Beitrag von Ann4 »

Hallo 'Die Maya',

ja,ich glaube es ist bei mir wirklich besser nicht so viel dazu zu lesen. ;)

Also: Ich habe jetzt zunächst C40 genommen. Nach drei Tagen soll ich C220 nehmen (wenn alles okay ist). So hats mir mein Homöopath gesagt.

Liebe Grüße :)

Ann

Ann4
Beiträge: 36
Registriert: 10. Mai 2004, 12:45

Beitrag von Ann4 »

Hallo.

mmh, also irgendwie nehme ich auch dieses Mal keine Veränderung wahr.

Ich kann nicht einschätzen, ob ich da eine ungenaue Wahrnehmung habe, ob die Mittel evtl nicht 'passen' oder ob sie bei mir einfach nicht wirken,weil ich die Wirkung z.B. irgendwie (unbewusst) blockiere.

Inwieweit hat die 'Lebensführung' einen Einfluss auf die Wirkung ?
Ich schlafe z.B. manchmal nicht ausreichend, meine Ernährung ist möglicherweise nicht ausgewogen, bin in diesem Jahr durch Prüfungen recht angespannt und ich 'lebe nicht koffeinfrei'. Ich habe irgendwann mal gelesen, dass eine unausgewogene Lebensfühung Einfluss auf die Wirkung von Homöopathie haben kann.
Könnte es daran liegen, dass Homöopathie bei mir keine Wirkung zeigt ?


Ann
Zuletzt geändert von Ann4 am 10. Jun 2006, 21:08, insgesamt 1-mal geändert.

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*brigitte*
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Beitrag von *brigitte* »

Hmmm, das ist jetzt schwierig zu sagen, Ann...

Natürlich können manche Dinge wie Kaffee, Campher, Menthol, Pfefferminze und anderes die Mittel antidotieren (manche Mittel sind da empfindlicher als andere), aber an und für sich sollte Prüfungsdruck, Schlafmangel oder unausgewogene Ernährung diesen Einfluss nicht haben.
Möglicherweise ist die Potenz nicht ganz passend. Du nimmst C-Potenzen - wie genau (ich hab gelesen, zuerst C40, dann nach 3 Tagen C220)? Hast Du Deinen Homöopathen schon mal darauf angesprochen? Du nimmst das Phosphor jetzt seit rund 3 Wochen, oder?

LG und bis bald, Brigitte

Ann4
Beiträge: 36
Registriert: 10. Mai 2004, 12:45

Beitrag von Ann4 »

Hallo Brigitte,

Ja, ich habe immer zunächst eine C 40 Potenz bekommen und dann nach einigen Tagen C220 genommen.
Phosphorus C220 habe ich vor ca. 3 Wochen genommen (einmalig, danach nicht wieder).
Vielleicht spreche ich meinen Homöopathen mal auf die Potenz an. Wäre eine höhere oder niedrigere Potenz günstiger ?

Liebe Grüße

Ann

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*brigitte*
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Registriert: 2. Sep 2003, 14:56

Beitrag von *brigitte* »

Hallo Ann,

ja, ich würde an Deiner Stelle mit Deinem Homöopathen sprechen, ob er an eine höhere Potenz denkt (es werden nie niedrige Potenzen nach höheren gegeben).

Liebe Grüße Bild Brigitte

Die Maya
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Registriert: 7. Mär 2006, 15:07

Phosphor

Beitrag von Die Maya »

hallo guten Morgen Ann,
ich weiss ja nicht, welche Beschwerden du hast, du sagst du verspürst keine Veränderung seit der Phosphorgabe . Sind denn all deine Beschwerden noch da? Wie ist deine Energie? Manchmal wirkt die Hom. ja so subtil, dasss man selbst es gar nicht so wahrnimmt, das sich was tut.
Möglich wäre auch,dass Phos nicht ganz das richtige Mittel ist, oder das man es noch mal geringfügig verändert wiederholwen muss.
Es ist recht schwierig das so von der Ferne zu beurteilen.
Ich würde an deiner Stelle noch mal mit der Homöop. darüber sprechen..
Liebe Grüsse
Maya

Naturalsophy ..
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