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Frage zu Carcinosinum!

Moderator: Angelika

Claudi99
Beiträge: 8
Registriert: 26. Mär 2006, 19:11

Frage zu Carcinosinum!

Beitragvon Claudi99 » 26. Mär 2006, 19:30

Hallo,

ich bin ganz neu hier und habe folgende Frage:
Mein Sohn (12) bekommt seit Juni 05 Carcinosinum Q4 oder Q3 (tägl. 5 Tr.).
Nun habe ich gelesen, dass dies aus Tumorgewebe hergestellt wird und es bereitet mit wirklich absolut "großes Unbehagen", dieses Mittel weiterhin meinem Sohn zu geben. Der Homöopath hat mir zum Mittel keine Angaben gemacht und ich habe dummerweise nicht hinterfragt. Bevor ich ihn nun darauf anspreche, würde ich gerne mehr Infos dazu haben.

Liebe Grüße

Claudia


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paul
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Beitragvon paul » 26. Mär 2006, 19:45

Hallo,

wenn Du mal die Suchfunktion dieses Forums betätigst, findest du einige Beiträge (z.B. auch mit weiterführenden Links) zu Carcinosinum, z.B. diese

http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... rcinosinum

http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... rcinosinum
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

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*brigitte*
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Beitragvon *brigitte* » 26. Mär 2006, 20:49

Hallo Claudia,

zuerst mal ein herzliches Willkommen!

Wenn Dich der Gedanke beunruhigt, Dein Sohn könnte nun einen Tumor entwickeln, dann musst Du wirklich keine Angst haben - so funktioniert Homöopathie nicht - oder habe ich Dir hier falsch verstanden? Beunruhigt Dich etwas anderes?

Liebe Grüße an Euch beide, Brigitte

Claudi99
Beiträge: 8
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Beitragvon Claudi99 » 26. Mär 2006, 21:30

Hallo Paul,
Hallo Brigitte,

vielen Dank für Eure schnelle Antwort.
Brigitte, Du hast es genau getroffen. Ich hätte keine Bedenken bei einem Mittel mit pflanzlichem Hintergrund. Auch die nun schon lange Einnahmezeit behagt mir nicht so ganz.

Liebe Grüße
Claudia

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*brigitte*
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Beitragvon *brigitte* » 26. Mär 2006, 22:03

Hallo Claudia,

das dachte ich mir, und ich kann auch gut verstehen, dass so ein Mittel für einen Laien ziemlich "erschreckend" sein kann.
Du kannst dennoch ganz beruhigt sein, dein Sohn bekommt da nicht das geringste Fitzelchen eines Tumors, in der Homöopathie sind schon in Niedrigpotenzen keine "Inhaltsstoffe" mehr nachweisbar, Hochpotenzen arbeiten und wirken auf ganz andere Art und Ebenen.
Was die Einnahmedauer anbelangt - Du hast doch sicher immer wieder mit Deinem Homöopathen Rücksprache gehalten, oder? Gerade eine Q- oder LM-Potenz kann bedenkenlos so lange gegeben werden, wenn nötig.

Aber wenn Du nun wirklich ernsthafte Bedenken oder Unklarheiten hast - bitte sprich doch Deinen Therapeuten darauf an!

Magst Du mal berichten, was sich denn bei Deinem Sohn getan hat, seit er dieses Mittel einnimmt?

Lieber Gruß, Brigitte

SeeBär
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Moin

Beitragvon SeeBär » 27. Mär 2006, 09:45

Moin Claudia...

vielleicht magst Du auch angeben, warum der Homöopath Carcinosinum bei Deinem Sohn anwendet??

Einen herzlichen Gruß
von der Küste

SeeBär


Claudi99
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Beitragvon Claudi99 » 27. Mär 2006, 18:37

Hallo,

mein Sohn hat ADS und bekam Ritalin. Zum H. gingen wir wegen Einschlafproblemen (morgens dann kaum wachzukriegen), massivem Augenblinzeln (Hänseleien deswegen in der Schule), Wutanfälle die sich zunehmend gegen sich selbst richteten, kaum Selbstvertrauen und er entwickelte ein Zwangverhalten (Kontrolle aller E-Gerät vor dem Schlafengehen). Der Kinderarzt nahm dies alles nicht so ernst (hat ja ADS!), für uns war es aber immer mehr belastend. Nach ca. 2 Wochen Tropfen schlief er in kurzer Zeit ein, Zwänge waren fast weg, Blinzeln weniger, weniger Wutanfälle. Der H. empfahl uns, die Ritalingabe zu verringern. Der Kinderarzt war wütend (Diese Kinder landen alle wieder vergiftet hier!). Wir entschlossen uns im Sept.05 Ritalin ganz abzusetzen. Seither sind die Rückmeldungen aus der Schule positiver. Er ist fröhlicher, lacht mehr, ist kreativer, Augenblinzeln ist weg, Wutanfälle weniger und weniger heftig, er kann sich besser leiden, bringt sich mehr in die Klasse ein. Ich denke die Mischung aus Homöopathie, Heilpädagogik, Ritalinabsetzung und einfühlsamer Lehrerin hat zusammengewirkt. Was geblieben ist: die Konzentration ist nach wie vor schlecht. Teamarbeiten sind oft nicht möglich (bei Unstimmigkeiten geht er aus dem Team und macht lieber allein weiter).
Seit Februar fängt es aber nun wieder an mit gelegentlichen Einschlafstörungen und der Kontrollzwang ist wieder da.

Viele Grüße
Claudia

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*brigitte*
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Beitragvon *brigitte* » 27. Mär 2006, 20:28

Liebe Claudia,

danke Dir für Deinen Bericht, das hört sich wirklich sehr gut an.
Ich würde Dir dringend empfehlen, erneute Rücksprache mit Deinem Homöopathen zu halten, aus meiner Erfahrung würde ich wahrscheinlich die Potenz wechseln, da das Carcinosinum (natürlich im Zusammenwirken mit allen anderen Dingen) sehr gut gewirkt hat - aber das muss Euer Therapeut entscheiden.
Alles in allem hört es sich aber wirklich nach dem richtigen Konstitutionsmittel an !

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du ab und zu berichten köntest, wie es denn weiter gegangen ist :) .

Liebe Grüße an Euch beide, Brigitte

Claudi99
Beiträge: 8
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Beitragvon Claudi99 » 27. Mär 2006, 22:05

Liebe Brigitte,

ich bin nun um einiges beruhigter, werde natürlich noch mit dem Homöopathen sprechen und mich gerne wieder mal melden.

Vielen Dank und liebe Grüße
Claudia

Anna_Purna
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Beitragvon Anna_Purna » 10. Apr 2006, 11:26

Gerade eine Q- oder LM-Potenz kann bedenkenlos so lange gegeben werden, wenn nötig.
Wie bitte?? Bedenkenlos täglich (!) 5 Tropfen (!) seit einem 3/4 Jahr(!) in Q-/LM-Potenz? Also das kann ich ja nun wirklich nicht glauben. Ein Mittel täglich zu geben und dann auch noch in einer solch hohen Potenz - das hat nun wirklich nichts mit Homöopathie zu tun. Das ist für mich schulmedizinische Denke gepaart mit Unwissenheit über großen Kräfte der Homöopathie.

Stimmt, die Q-/LM-Potenzen wirken speziell auf der seelischen Ebene und genau dort können sie bei diesem Wiederholungswahn, unglaubliche innere Blockaden und Unterdrückungen manifestieren - auch und gerade nach Jahren noch. Der Körper kann ja gar nicht anders, bei diesen täglichen Reizen muss er sich Schutzblockaden errichten.

Der homöopathische Gedanke ist, dem Körper einen kleinen Anreiz zur Selbstregulierung zu geben - und nicht, ihn täglich mit Reizen zu bombardieren. Wo liegt da der Sinn?

Gruß,
Anna

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*brigitte*
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Beitragvon *brigitte* » 10. Apr 2006, 17:30

...Ein Mittel täglich zu geben und dann auch noch in einer solch hohen Potenz - das hat nun wirklich nichts mit Homöopathie zu tun. Das ist für mich schulmedizinische Denke gepaart mit Unwissenheit über großen Kräfte der Homöopathie...
Dieser Kommentar zeigt mir nur, dass Du, Anna, zumindest von Q- bzw. LM-Potenzen leider nicht die geringste Ahnung hast, deswegen werde ich darauf auch nicht weiter eingehen.
Den zweiten Satz empfinde ich als Frechheit.

Brigitte

Anna_Purna
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Beitragvon Anna_Purna » 11. Apr 2006, 10:36

Sorry, ich meinte natürlich in einer so niedrigen Potenz. Und dennoch: Sowohl in zu niedrigen, als auch zu hohen Potenzen - und gerade bei so häufigen Wiederholungen - kann ein schwerer Krankheitszustand entstehen.

Ich zitiere:
"(...) Es ist ausreichend, die Nosode Carcinosinum zunächst als Einzelgabe zu verabreichen und entsprechende Reaktionen abzuwarten. Die häufigen Wiederholungen sind strikt zu vermeiden, denn sie erzeugen sehr belastende körperliche Symptome, die oftmals erst nach Monaten auftreten können. Durch die häufigen Wiederholungen von zu niedrigen oder zu hohen Potenzen (Q 1, Q 2 ff. über Monate; oder C 1000, C 10 000 oder Q 120 in theoretischen Wiederholungen) entsteht ein schwerer Krankheitszustand, der unter schulmedizinischen Aspekten wiederum als Krebs diagnostiziert wird und einen Klinikaufenthalt zur Folge hat. (...)"
(Charaktere Homöopathischer Arzneimittel, Teil I, S. 132, E. und P. Friedrich)

Gruß,
Anna

Ann4
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Beitragvon Ann4 » 11. Apr 2006, 14:15

..... entsteht ein schwerer Krankheitszustand, der unter schulmedizinischen Aspekten wiederum als Krebs diagnostiziert wird...
:o
Puh , für einen Laien wie mich, klingt das schon unheimlich.
Gibt es diesen Zusammenhang tatsächlich ? Was meinen die Anderen ?

*fragend*

Ann

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*brigitte*
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Beitragvon *brigitte* » 11. Apr 2006, 15:46

Es geht hier nicht darum irgendwelche spekulativen Ängste zu schüren, sondern den Betroffenen klar zu machen, dass nur der behandelnde Therapeut (in diesem Fall Homöopath) die Behandlung ganz durchblickt, mögliche Folgen abschätzen kann und dies daher in seinem Verantwortungsbereich liegt - daher auch immer wieder die Bitte mit diesem Rücksprache zu halten.
Es kann nicht der Sinn sein, für den Laien unverständliche Auszüge aus Fachliteratur zu zitieren und damit Misstrauen und Angst zu verbreiten.

Was überhaupt die Behandlung mit LM- bzw. Q-Potenzen betrifft - die Therapie damit (und dies betrifft auch die täglichen Wiederholungen) hat Hahnemann begründet.

Lieber Gruß, Brigitte

Anna_Purna
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Beitragvon Anna_Purna » 11. Apr 2006, 19:36

Hallo,

ich wollte keine Ängste schüren - sondern nur bewusst machen, dass die Homöopathie bei bestimmter Anwendung Kräfte entfalten kann, die man auf jeden Fall kennen sollte.

Gruß,
Anna



   

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